Feststellung der Erwerbsfähigkeit- das 2. Mal. Tips?

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Koiliebe

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Hallo liebe Mitglieder,

ich musste im November 2013 schon einmal zur Untersuchung um meine Erwerbsfähikeit festzustellen, die Untersuchung war mehr als unangenehm. Ich wurde nur als faule dicke hingestellt die nicht arbeiten möchte (steht auch ungefähr so im Gutachten).

Ich habe auf eine 2. Untersuchung bestanden bei jemand anderen und möchte mich dieses mal besser vorbereiten.

Habt ihr Tips wie man unter 6h eingestuft wird? (Bandscheibenvorfälle, Arthrose etc)

Habe wirklich Schmerzen

LG
 

gelibeh

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AW: Fesstellung der Erwerbsfähigkeit- das 2. Mal. Tips?

Hast Du denn Arztunterlagen mitgehabt oder eine Schweigepflichtentbindung abgegeben? Wenn Du sonst nicht in ärztlicher Behandlung wärst, dann könnten die schon meinen, das wäre alles nicht so schlimm. Und Du darfst zu den Terminen einen Beistand mitnehmen. Da muss man eventuell hartnäckig sein.
 
E

ExitUser

Gast
AW: Fesstellung der Erwerbsfähigkeit- das 2. Mal. Tips?

Habt ihr Tips wie man unter 6h eingestuft wird?

Entsprechende Atteste von Fachärzten könnten da vielleicht schon hilfreich sein. Dann fällt es dem ÄD nicht so leicht. Er kann nicht seine Kollegen alle als Berufsidioten abstempeln.
 

Dark Vampire

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AW: Fesstellung der Erwerbsfähigkeit- das 2. Mal. Tips?

Naj Schmerzen sind subjektiv und wird nicht wirklich mit einbezogen habe das Spielchen schon bei der DRV durch.

Wenn du allerdings durch den BSV bedingt neurologische Ausfälle hast sind die Chancen höher dein Ziel zu erreichen.
 

Doppeloma

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Hallo Koiliebe,

ich musste im November 2013 schon einmal zur Untersuchung um meine Erwerbsfähikeit festzustellen, die Untersuchung war mehr als unangenehm. Ich wurde nur als faule dicke hingestellt die nicht arbeiten möchte (steht auch ungefähr so im Gutachten).

Ein wenig genauer wäre schon ganz nett, für welche Behörde (und dann auch VON welchem Amtsarzt (KK/AfA/JC) / Gutachter (DRV) wurde deine Erwerbsfähigkeit aus welchem konkreten Grund (der Behörde) geprüft ???

Rechtlich verbindlich (für alle anderen) ist das eigentlich nur von der DRV (Rentenkasse) ... hast du dort mal eine Reha gemacht /beantragt, da wird dann auch (üblicherweise stationär) über 3 - 4 Wochen überprüft, ob du teilweise (3- unter 6 Stunden) oder voll Erwerbsgemindert bist (unter 3 Stunden) ...

Wie alt bist du, hast du einen Ausbildungsberuf, wie stellst du dir selber deine berufliche Zukunft vor ... welchem Zweck soll diese neue Feststellung für dich persönlich dienen ... :icon_kinn:

Ich habe auf eine 2. Untersuchung bestanden bei jemand anderen und möchte mich dieses mal besser vorbereiten.

Falls es ein "Gutachten" beim ÄD der AfA oder beim JC gewesen ist, kannst du dir die Mühe schenken, diese Feststellungen haben z.B. bei der DRV überhaupt keine Bedeutung ... sind nur intern für die Arbeitsvermittlung gedacht und verwendbar ...
Manchmal auch für die "Abschiebung" in die Sozial-Hilfe (SGB XII) vorgesehen.

Wenn man dir dort bescheinigen würde, dass du "unter 3 Stunden" Erwerbsfähig bist, kann /wird das JC jedenfalls versuchen dich (vorerst) los zu werden, aus dem Bezug von ALGII ...

Habt ihr Tips wie man unter 6h eingestuft wird? (Bandscheibenvorfälle, Arthrose etc)

Wenn die entsprechenden medizinisch belegten Einschränkungen da sind und der beauftragte Arzt sich damit auskennt, das wirklich ernsthaft hinterfragt und beurteilt, dann braucht man keine besonderen Tipps dafür, aber was hast du davon, was soll sich dadurch (z.B. beim JC) ändern ... :icon_kinn:

Je nach Alter (aber auch generell) wird man dir anraten, was gezielt für eine mögliche Genesung oder wenigstens Besserung deines Gesundheitszustandes zu tun, damit du irgendwann wieder in Arbeit vermittelt werden kannst ... denn Hartz 4 soll ja keine "dauerhafte Lebensunterhalts-Leistung" sein ...

Bei zeitweiser / dauerhafter Erwerbsminderung könnte eventuell auch eine teilweise oder volle Rente deswegen in Frage kommen, aber dazu entscheidet (auf Antrag) NUR alleine die DRV ...

Die machen dann eigene Gutachten und die sind auch nicht unbedingt "angenehm" ... besonders deine Gesundheitsprobleme können durchaus durch etwas weniger Gewicht sehr positiv beeinflusst werden, das kann man natürlich auch "netter" formulieren, aber sagen wird es dir bei (besonders hohem ?) Übergewicht vermutlich jeder vernünftige Arzt und ganz sicher jeder ernstzunehmende Gutachter.

Gerade vor 2 Tagen waren wir bei einem neuen Hausarzt (ergab sich wegen Umzug, dass wir wechseln mussten), da hat mein Männe auch wieder "sein Fett bekommen" wegen seiner übermäßigen Körperfülle, natürlich auf freundliche Art, unangenehm war es ihm trotzdem ...:icon_rolleyes:

Der kennt Arzt uns eben noch nicht so gut, denn Männe versucht wirklich viel, um abzunehmen (geht trotz chronischer Schmerzkrankheit auch wegen Rückenproblemen/Knieproblemen/Arthrose) regelmäßig zum Sport ins Studio (das zahlen wir selber !), ernährt sich relativ gesund und fettarm, nascht nur ganz selten, leider geht trotzdem nicht viel runter, seine Schmerzmedis sind zu "nahrhaft" (verändern den Stoffwechsel) und ohne könnte er sich vor Dauer-Schmerzen gar nicht mehr bewegen ... :icon_cry:

So ist es bei ihm schon ein "Erfolg", wenn er sein Gewicht halten kann und es nicht noch mehr wird, unsere alte Hausärztin hat das Thema daher gar nicht mehr erwähnt, er ist allerdings schon fast 60 und hat trotzdem bis vor gut 7 Jahren immer gearbeitet, Vollzeit (bis zu 12 Stunden) im Schichtdienst ... bis es gesundheitlich gar nicht mehr ging ...

Trotzdem hat die DRV dann noch weitere fast 5 Jahre gebraucht, um das auch so zu sehen und ihm endlich eine EM-Rente zu zahlen ... ob dich ein anderer Amtsarzt "unter 6 Stunden" schreibt, ändert an deiner aktuellen Situation vermutlich gar nichts ... es sei denn es ging um ein Gutachten bei der DRV ... :icon_kinn:

Die beauftragen aber "auf Wunsch" kein neues Gutachten, wenn die festlegen man könne arbeiten, dann bekommt man keinen anderen Gutachter, der das korrigieren würde/könnte, aber man weiß ja eben gar nicht, worum es konkret bei dir geht ... :icon_evil:

MfG Doppeloma
 

Koiliebe

Elo-User*in
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Hier ist die Vorgeschichte, bzw. der 1. Termin beim Amtsarzt:

https://www.elo-forum.org/allgemeine-fragen/120496-diskriminierung-amtsarzt.html

es geht natürlich darum wie viele Stunden ich arbeiten kann.

Das Problem ist immer, dass es keine Fachärzte sind und die noch nicht mal wissen was das überhaupt ist wenn man Fachausdrücke sagt.

Ich habe natürlich Atteste vorgelegt mit der Einschätzung vom Arzt (überhaupt nicht erwerbsfähig)
 
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