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Feste Zusage für Arbeitsplatz, aber fehlende Qualifikation.

ArmaSteiner

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#1
Guten Morgen,

ich habe mich vor kurzen als Kraftfahrer B bei einer großen bekannten deutschen Spedition beworben.
Leider ist die Stelle nicht mehr zu vergeben. Aber: Die Bewerbung hat Ihnen so gut gefallen, dass sie mir trotzdem einen Festvertrag anbieten würden, wenn ich eine Qualifikation zum Kraftfahrer C/CE erlangen könnte.
Also habe ich eine Garantierte Arbeitsplatzzusage vorliegen.

Was mache ich jetzt damit?

Normalerweise sollte ich eine Qualifikation zur Fachkraft für Schutz und Sicherheit absolvieren, habe aber dafür keine Feste Jobzusage.

Wie kann ich jetzt meinen AV davon überzeugen, lieber einen Fürerschein zu erwerben.
Dieser Führerschein würde mich nicht nur Beruflich weiterbringen, sondern auch in meiner zusätzlichen Tätigkeit als Reservist der Bundeswehr.
Mit diesem Führerschein könnte ich, wenn ich den Militärischen Teil nachhole, auch Großfahrzeuge auf Übungen, sowie im Einsatz fahren.
Wollte mal wieder als Reservist in den Einsatz. Kraftfahrer werden immer benötigt.

Desweiteren müsste ich für die Schutz und Sicherheitsgeschichte bis nach Essen juckeln, dasss sind 100 km am Tag hin und zurück.
Bildungszentrem und Fahrschulen sind näher am Haushalt.

Was meint ihr?
 
E

ExitUser

Gast
#2
Hallo,

beim Amt einen schriftlichen Antrag stellen auf Übernahme der Kosten.

Im Vorfeld über Kurs und Kosten informieren und am besten dem Antrag gleich ein Infoblatt / Angebot beifügen.

Im Antrag um einen rechtsmittelfähigen Bescheid bitten.

Grüße
Arbeitssuchend
 

Rounddancer

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#3
In so einem Fall würde ich nicht denken, nicht fragen, -sondern die Jobzusage und mein gewinnendstes Lächeln zum Amt nehmen und dort erst mal versuchen, vom Amt die Kosten für den Führerschein als Zuschuß zu bekommen. Würde das abgelehnt, dann als Darlehn.
Und würde das abgelehnt, würde ich gucken, ob ich das Geld als Privatdarlehn, z.B. über smava bekäme.

Allerdings: Als Lkw-Fahrer ist man öfter der eine Esel, der 380 oder mehr Pferde unter sich hat.
 
E

ExitUser

Gast
#4
Allerdings: Als Lkw-Fahrer ist man öfter der eine Esel, der 380 oder mehr Pferde unter sich hat

lool was soll ich mit 380PS ^^^^^und ein esel bin ich auch nicht
solang man das mit sich machen läst
naja dann ja aber sonnst nein^^

aber man muss schon schauen was die firmen heutzutage bezahlen
und das ist ein fettes problem
die firma zu finden wo das angebotene auch einen schmeckt

C/CE ohne einen vorvertrag zu haben dürfte schwer werden diesen vom JC gefördert zu bekommen
es gibt genug arbeitslose kraftfahrer
dann werden die garantiert kein C/CE fördern

wenn dann sollte der AG sich drum bemühren wenn der dich auch wirklich haben will
dann sollte daskein problem sein
 

Rounddancer

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#5
aber man muss schon schauen was die firmen heutzutage bezahlen
und das ist ein fettes problem
die firma zu finden wo das angebotene auch einen schmeckt
meine jüngste Tochter hat ja auch den großen LKW- und den großen Hängerschein. Und als sie kürzlich wieder Arbeit suchte, war das auch ihr erster Anhaltspunkt.
Aber sie meldete mir, daß die Firmen, die gutes Geld zahlen, furchtbaren Arbeitsdruck hätten. Oder mehrtägige Touren. (Geht nicht, sie muß täglich ihre zwei Pferde versorgen).

Die Firmen, in denen es gut zu arbeiten ist, die zahlen ihr zuwenig. Ok, es gibt eine Firma in ihrem Umkreis, da wäre Bezahlung gut, und fairer, interner Umgang. Bloß stellt die als Fahrer keine Frauen ein.


C/CE ohne einen vorvertrag zu haben dürfte schwer werden diesen vom JC gefördert zu bekommen
es gibt genug arbeitslose kraftfahrer
dann werden die garantiert kein C/CE fördern
oh, manchmal kann es auch mal positiv sein, wenn die Amtsmitarbeiter individuell entscheiden können, wem sie was fördern.
 
E

ExitUser

Gast
#7
meine jüngste Tochter hat ja auch den großen LKW- und den großen Hängerschein. Und als sie kürzlich wieder Arbeit suchte, war das auch ihr erster Anhaltspunkt.
Aber sie meldete mir, daß die Firmen, die gutes Geld zahlen, furchtbaren Arbeitsdruck hätten. Oder mehrtägige Touren. (Geht nicht, sie muß täglich ihre zwei Pferde versorgen).

Die Firmen, in denen es gut zu arbeiten ist, die zahlen ihr zuwenig. Ok, es gibt eine Firma in ihrem Umkreis, da wäre Bezahlung gut, und fairer, interner Umgang. Bloß stellt die als Fahrer keine Frauen ein.


oh, manchmal kann es auch mal positiv sein, wenn die Amtsmitarbeiter individuell entscheiden können, wem sie was fördern.

kenne genug firmen die auch frauen einstellen
keine frage
kenne auch sau sau viele spedis die fahrer suchen
arbeitsdruck herscht keiner egal welche spedi das ist
eher preiss druck

und der preis der fracht bestimmt die arbeitszeit auf den bock
und das bekommt man vom dispo bzw cheffe zu spüren
die kennen da nix
ist ein schöner job eigentlich macht fun
aber der druck der auf den fahrer abgegeben wird um seine preise halten zu können ist einfach nur noch wiederlich
seit dem alle spedis selber die fracht preise selber bestimmen können
ist in der branche nur noch kacke am laufen
vom dumping lohn angefangen bis hin das man erpresst wird
die sozialvorschriften zu missachten

also wie gesagt kenn geug firmen die perso suchen aber zu welchen preiss ^^
 
E

ExitUser

Gast
#8
Hallo ArmaSteiner,

vorab eine Frage:
Wurde Dir in der Tat eine Ausbildung zur Fachkraft SchuSi zugesagt?
Da Du von Qualifikation schriebst, vermute ich mal, es ist ein Lehrgang mit IHK-Abschluss nach GewO 34 a gemeint.
Die Ausbildung geht 3 Jahre und kostet zwischen 10.000 und 12.000 €, wenn AfA oder JC sponsern.
Das lässt sich fast mit einem 6er im Lotto vergleichen, vernünftige Ausbildungen werden ja kaum noch finanziert.
Ich habe im Umfeld einige Sicherheitsleute, erlaube mir daher diese Feststellung :icon_smile:
Info's zu Lohn siehe -> Fachkraft Schutz & Sicherheit.....Lohn niedrig? (Beruf, Sicherheit)

Die 34a-MA kommen auf max. 7,60 € brutto (je nach Bundesland), zum Leben als Single grenzwertig, hast Du Familie, bleibst Du in den JC-Fängen kleben.

Trucker....toll -früher einmal-:icon_sad:
Ich war in dieser Branche 12 Jahre selbstständig und kann Dir sagen, wenn Du nicht körperlich und psychisch extremst belastbar bist, macht Dich der Job kaputt.
Gerade die großen Speditionen mit entsprechend honorigen Kunden geben den Druck ihrer Kunden gnadenlos nach unten durch -und Du bist das letzte Glied dieser Kette.
Geregelte Lenkpausen? Vergiss es!
Gesetzliche Ruhepausen? Abhaken!
Vernünftige Zeitfenster? Träum weiter!
Ich könnte das unendlich fortsetzen, denn "man" hat sich auf Autohöfen und Abladestellen diesbezgl. immer kollegial ausgetauscht.
Mich betraf es nicht wirklich, denn ich als "kleiner Krauderer" konnte meinen Kunden klarmachen, dass es ihnen und ihrer Kundschaft nichts bringt, wenn die dringend benötigte Ware samt Bock und mir in der Leitplanke klebt...
Als angestellter Fahrer hast Du diese Chance kaum, und unter dem allgemeinen Druck durch Billig-Konkurrenz, Preis/Lohndumping verschwinden sukzessive auch die letzten "anständigen" Spediteure.
Kannst spaßeshalber mal hier reinlesen ->Verdienst als Berufskraftfahrer.... : LKW & Nutzfahrzeuge

Tja, dann vergleiche noch die Löhne und schlaf ein paar Nächte drüber :icon_kinn:
Meine Meinung (und ich habe meinen Job damals geliebt!)
Wenn Du die richtige SchuSi-Ausbildung bekommst, nehmen!
Wenn es die 34a ist, hast Du die Wahl zwischen Cholera und Pest.

jm2c

fG
Christine
 

ArmaSteiner

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#9
Es ist eine verkürzte Ausbildung zur Fachkraft für Schutz u. Sicherheit.
Ich bin ehemaliger SaZ , von daher geht diese 8 monate plus 4 Monate Praktikum.
Einen Teil wird durch den BFD der Bundeswehr gezahlt, dass sind 2700 Euro, den rest übernimmt die Jobagentur.
Das Problem ist halt, jeden Tag nach Essen zu fahren.
 

Rounddancer

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#10
Wie weit ist Essen von Dir weg? Vielleicht weit genug, daß Dir das Amt oder ein anderer Kostenträger vor Ort ein billiges Zimmer zahlt. Privatquartiervermittlungen gibt’s ja mittlerweile in jeder größeren Stadt.
Wir hatten im Kurs einen vom Bodensee, der hatte eine Fahrstrecke von rund 150km einfach bis Stuttgart. Und dem hätte das Amt problemlos ein Quartier in Stuttgart bezahlt. Und die Heimfahrten am Wochenende. Aber er wollte nicht. Er fuhr lieber täglich die Strecke mit dem Auto.
 

Erolena

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#11
Es ist eine verkürzte Ausbildung zur Fachkraft für Schutz u. Sicherheit.
Ich bin ehemaliger SaZ , von daher geht diese 8 monate plus 4 Monate Praktikum.
Einen Teil wird durch den BFD der Bundeswehr gezahlt, dass sind 2700 Euro, den rest übernimmt die Jobagentur.
Das Problem ist halt, jeden Tag nach Essen zu fahren.
Würde die Bundeswehr vielleicht einen Teil der Fahrerausbildung bezahlen? Dann fällt dem Jobcenter die Entscheidung leichter, den Rest zu bezahlen.

Du könntest bei der Bundeswehr z.B. mit der Einstellungszusage der Firma argumentieren, also dass diese Ausbildung dich direkt auf den ersten Arbeitsmarkt führt.
 
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