Fernsehtipp !

Status
Für weitere Antworten geschlossen.
S

Sissi54

Gast
Sendung Klipp&Klar, rbb, 03.02.2009, 21.00 Uhr.

Thema:
Hartz IV vor Gericht-Jobcenter im Kreuzverhör !

U.a. anwesend, Leiter des Jobcenters Berlin-Spandau !
 

treggi

Elo-User*in
Mitglied seit
6 Juni 2008
Beiträge
61
Bewertungen
0
Klipp und Klar 03.02.2009 21:00 RBB: Hartz IV vor Gericht - Jobcenter im Kreuzverhör

Das Thema der Talk-Runde "Klipp und Klar", am 03.02.2009 um 21:00 Uhr im RBB lautet:
Hartz IV vor Gericht - Jobcenter im Kreuzverhör
 

Mario Nette

StarVIP Nutzer*in
Mitglied seit
13 Dezember 2007
Beiträge
12.325
Bewertungen
847
Kreuzverhör? Das war doch eher eine Kuschelrunde.

Mario Nette
 

Curt The Cat

Redaktion
Mitglied seit
18 Juni 2005
Beiträge
6.802
Bewertungen
3.360
Klasse Sendung!! Konnte sie leider nicht aufnehmen, war aber wirklich sehenswert.

Als Gäste waren anwesend der Geschäftsführer des Job-Centers Spandau, eine SPD Landtagsabgeordnete, Brandenburg, ein Berliner Sozialrichter und ein Vertreter einer Berliner Erwerbsloseninitiative...

Da hat der Bär gesteppt...


:icon_mrgreen:

 

keinherdentier

Elo-User*in
Mitglied seit
14 Januar 2009
Beiträge
97
Bewertungen
1
War wieder erwarten ganz Interessant und unaufgeregt. Der Mensch vom Jobcenter Spandau versuchte mit aller Gewalt H-IV zu verteidigen und als Erfolg zu verkaufen wurde aber durch 2 Zuschauer Mails Ad Absurdum geführt. Der Sozialgerichtsmitarbeiter glänzte durch Süffisanz und mit feinsten Spitzen in Richtung Jobcenter. Die Gäste waren auf jeden Fall Kompetenter als bei Frau Will.

P.S. Wer es verpasst hat, müsste die Sendung morgen auf der RBB Homepage abrufen können. (ohne Gewähr)
 

vagabund

Redaktion
Redaktion
Mitglied seit
22 Juni 2005
Beiträge
4.424
Bewertungen
694
Ich konnt die Sendung zwar nur "hören", aber klasse Diskussion.

Bei den Beiträgen der Frau Schröder musste ich jedoch unwillkürlich an Volker Pispers "... wir müssen eine gemeinsame Lösung finden" denken.

Fördern und Fordern - die Prognose für die Arbeitslosenzahlen in 2009 - woher will Frau Schröder denn die vielen Arbeitsplätze nehmen, um die Leute wieder in "Arbeit" zu fördern?
 

theota

VIP Nutzer*in
Mitglied seit
6 März 2007
Beiträge
1.020
Bewertungen
164
Klasse Sendung!! Konnte sie leider nicht aufnehmen, war aber wirklich sehenswert.

Als Gäste waren anwesend der Geschäftsführer des Job-Centers Spandau, eine SPD Landtagsabgeordnete, Brandenburg, ein Berliner Sozialrichter und ein Vertreter einer Berliner Erwerbsloseninitiative...

Da hat der Bär gesteppt...


:icon_mrgreen:

geil war, als jedes Mal so ein lautes Raunen/Hohngelächter durch das Publikum ging, war, glaub ich, sogar 2 x vom gesamten Publikum gekommen zu sein (waren wohl ziemlich viele ALG-II-Empfänger darunter :icon_party: ), 1 x davon war es bei der Bemerkung von dem Theilke (?), GF des JobCenters Spandau, "Ja, aber selbstverständlich ist bei uns der Kunde König." M.E. hat der schon Breitseite bekommen, auch wenn es ansonsten das übliche BlaBla war...
 

treggi

Elo-User*in
Mitglied seit
6 Juni 2008
Beiträge
61
Bewertungen
0
War wieder erwarten ganz Interessant und unaufgeregt. Der Mensch vom Jobcenter Spandau versuchte mit aller Gewalt H-IV zu verteidigen und als Erfolg zu verkaufen wurde aber durch 2 Zuschauer Mails Ad Absurdum geführt. Der Sozialgerichtsmitarbeiter glänzte durch Süffisanz und mit feinsten Spitzen in Richtung Jobcenter. Die Gäste waren auf jeden Fall Kompetenter als bei Frau Will.

P.S. Wer es verpasst hat, müsste die Sendung morgen auf der RBB Homepage abrufen können. (ohne Gewähr)
Ich kann Deine Beurteilung nur als ironisch gemeint verstehen.

Die Sendung war ja wohl das allerletzte!
Außer der Sache mit den verschwindenden Unterlagen war ja wohl keins der täglichen Probleme präsent, und selbst das mit den Unterlagen konnte der Geschäftsführer des JobCenter noch so darstellen, dass sie nur mit der Bearbeitung nicht nachkommen.
Keine Rede von unsinnigen 1-Eur-Jobs, kriminellen Trägern, absichtlich rechtswidrigen Sanktionen, etc.
Auch die Politikerin, die viel zu gut wegkam, hätte man mal mit solchen Sachen konfrontieren müssen wie der generellen Abschaffung der aufschiebenden Wirkung von Widersprüchen.
Aus meiner Sicht war das ganz große Problem der Vertreter des Arbeitslosenzentrums. Der ist ja fast eingeschlafen. Genau das Gegenteil von "auf Zack". Solange solche unfähigen Leute unsere Probleme in der Öffentlichkeit verbreiten sollen, wird das sicher nichts.
 

Mario Nette

StarVIP Nutzer*in
Mitglied seit
13 Dezember 2007
Beiträge
12.325
Bewertungen
847
  • Frank Steger (der mit der Brille) - BALZ - Berliner Arbeitslosenzentrum
  • Michael Kanert (der mit dem Grinsen) - Richter und Pressesprecher des Sozialgerichts Berlin
  • Winfried Leitke (der mit dem Bart) - Geschäftsführer des Jobcenters Spandau
  • Esther Schröder (die einzige Frau) - arbeitsmarktpolitische Sprecherin der SPD Brandenburg

Sendung noch einmal angucken: Rundfunk Berlin-Brandenburg | KLIPP & KLAR - Videos

Mario Nette
 

Atlantis

VIP Nutzer*in
Mitglied seit
18 Juni 2005
Beiträge
2.623
Bewertungen
127
Esther Schröder (die einzige Frau) - arbeitsmarktpolitische Sprecherin der SPD Brandenburg


was an der tussi noch sozialdemokratisch sein soll entzieht sich mir,
bei solche leute mit der einstellung kann von mir aus die SPD untergehen.
 

avalon

Priv. Nutzer*in
Mitglied seit
29 Mai 2007
Beiträge
920
Bewertungen
1
Hat ja auch niemand behauptet, dass sie sozialdemokratisch ist.
Sie ist in der SPD. Das eine schliesst das andere aus!
 

klaus1233

Elo-User*in
Mitglied seit
21 März 2006
Beiträge
244
Bewertungen
24
Nein, echt toll die Sendung.

Großartig diese kontroverse Diskussion, endlich mal keine langweiligen PR-Statements. Da kam Kritik und Klassenkampf rüber. Dass ich das noch erleben darf. Und dann die Kompetenz der SPD die verschiedenen Abteilungen des Jobcenters unterscheiden zukönnen auf der Kleiderordnungsbasis dieser tiefrote Bluse, wirklich beeindruckend.

Ich bin tief berührt, was das Jobcenter alles leisten muss in Berlin, 1 Million Bescheide, nur weniger als 10% nur verkehrt. Von 7000 Briefen pro Woche werden nur ganz wenige vermisst. Und dem SGG gelingt, 75% der Klagen im Vorfeld zu regulieren. Und auch das könnte man noch vermindern, wenn man der SPD folgen würde, dass doch mehr Widersprüche der Leistungsabteilung vom Fallmanager von Angesicht zu Angesicht gelöst werden. Und man wird als Kunde behandelt dort und arbeitet daran, dass der Kunde auch König ist, rührend. Der Kunde darf mit den Sachbearbeitern seine Integration aushandeln und bekommt kein Diktat mit Sanktionsandrohung. Wer hätte das gedacht. Super, ich zieh nach Berlin. Auch Sanktionen spielen in Berlin keine bedeutende Rolle, sie sind eher ein notwendiges Übel, um neben dem unermesslichen Fördern auch das Fordern noch aufrecht erhalten zu können, wozu man ja leider gesetzlich verpflichtet ist.

Und wenn du ein Problem hast mit dem SB, dann sind alle für dich da, der Teamleiter freut sich, dir helfen zu können, ist der besetzt, hilft der Bereichsleiter weiter. Sogar der Geschäftsleiter kümmert sich persönlich um deine Anliegen, wenn du Beschwerden hast. Das ist wirklich Dienst am Mitmenschen. Und das bei viel zu wenig Personal.

Ganz voller Bewunderung bin ich dafür, dass auch das Jobcenter Berlin die boomende Erwerbschancen für Selbstständige in unserem viel zu industrialisierten Land nutzt und der manuelen Senfherstellung am Küchentisch mit anschließendem Verkauf an der Wohnungstür und auf Märkten zu ganz neuem Auftrieb verhelfen will. Ich verspreche mir davon volkswirtschaftlich, dass wir damit die Verluste bei den Finanzdienstleistungen im BSP ausgleichen können und dass die viele Senfunternehmer neue blühenden Senflandschaften aufbauen mögen. Ich schlage vor, dass das Jobcenter neue Umschulungen und Fortbildugen zum Senfhilfsrührer, Senfkörnerzähler und Senfrührer aufbaut, um so auch den Boom zu nützen für diejenigen, die mit Senf bisher nichts zu tun hatten. Vielleicht wird man in 20 Jahren, wenn wir überall blühende Senflandschaften haben, das Senfkorn ehren und zum Wahrzeichen in der nationalen Fahne erheben für die Zeit nach Hartz IV.
 
D

dr.byrd

Gast
Ganz voller Bewunderung bin ich dafür, dass auch das Jobcenter Berlin die boomende Erwerbschancen für Selbstständige in unserem viel zu industrialisierten Land nutzt und der manuelen Senfherstellung am Küchentisch mit anschließendem Verkauf an der Wohnungstür und auf Märkten zu ganz neuem Auftrieb verhelfen will. Ich verspreche mir davon volkswirtschaftlich, dass wir damit die Verluste bei den Finanzdienstleistungen im BSP ausgleichen können und dass die viele Senfunternehmer neue blühenden Senflandschaften aufbauen mögen. Ich schlage vor, dass das Jobcenter neue Umschulungen und Fortbildugen zum Senfhilfsrührer, Senfkörnerzähler und Senfrührer aufbaut, um so auch den Boom zu nützen für diejenigen, die mit Senf bisher nichts zu tun hatten. Vielleicht wird man in 20 Jahren, wenn wir überall blühende Senflandschaften haben, das Senfkorn ehren und zum Wahrzeichen in der nationalen Fahne erheben für die Zeit nach Hartz IV.
Immer wenn ick Senf esse, denke ick, ick esse Würschtchen. :icon_daumen:
 

destina

Elo-User*in
Mitglied seit
28 November 2008
Beiträge
1.100
Bewertungen
0
Mittwoch Abend RTL ; Stern TV, 22.15 Uhr:


Pflegefamilien: Wenn das Jugendamt fahrlässig handelt
© stern TV
Ärger mit dem Jugendamt: Kathrin und Jens Kortüm mit Pflegesohn Paul

Der dreijährige Paul ist eines von rund 40.000 Pflegekindern in Deutschland. Weil er misshandelt wurde, kam Paul zu Kathrin und Jens Kortüm. Das Jugendamt wollte auch den Kontakt zu den leiblichen Eltern aufrecht erhalten - so entstanden viele Probleme.

stern TV berichtet exklusiv über den Fall des dreijährigen Pauls und über die Geschichte des heute 43-jährigen Dietmar S.. Auch er musste aus einer Pflegefamilie zurück zu seinen leiblichen Eltern - mit bitteren Folgen. Live im Studio bei Günther Jauch sprechen Betroffene und Experten über die heikle Arbeit der Jugendämter, bei der nicht selten über das Wohl der Kinder entschieden wird.

Pflegefamilien : Wenn das Jugendamt fahrlässig handelt - stern TV
 

wolliohne

VIP Nutzer*in
Mitglied seit
19 August 2005
Beiträge
14.328
Bewertungen
829
Fernsehtipp 2,Wie man einen Ölstaat plündert

Dokumentar-Thriller auf Arte

Von Harald Kellerhttps://www.faz.net/s/Rub510A2EDA82CA4A8482E6C38BC79C4911/Doc%7EEF5BC2E2653BA48A397828A59B96B64CB%7EATpl%7EEcommon%7EScontent.html

Hilfskonvoi in der Nähe von Bagdad (Szenenbild aus "Erdöl, Brot und Korruption")

10. März 2009 In Zeiten, in denen das Aufmerksamkeitsdefizitsyndrom (ADS) über schulische Bereiche hinaus zur Epidemie geworden ist, müssen nicht nur Spiel-, sondern auch Dokumentarfilme ihre Zuschauer schon in den ersten Sekunden für sich einnehmen. Darum wurde es üblich, dem Titelvorspann eine schmissige Sequenz voranzustellen, die als Vorschau auf das Kommende das Interesse anheizen soll. Manchmal bewirkt dieses Verfahren aber auch schlankweg das Gegenteil. So beim Film „Erdöl, Brot und Korruption“ („Pain, pétrole et corruption“), wo der einführende Bilderreigen vor allem Verwirrung stiftet.



Dokumentar-Thriller auf Arte: Wie man einen Ölstaat plündert - Fernsehen - Feuilleton - FAZ.NET
 
Status
Für weitere Antworten geschlossen.
Oben Unten