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Fernsehtipp: Sozialstaat am Ende

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galigula

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#1
Maischberger : Sozialstaat am Ende - zahlt gefälligst alles
selbst.

ARD 22,45 Uhr.
 

Nustel

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#2
AW: Fernsehtipp

orbert Blüm

(CDU, Ex-Bundesminister)

Der frühere Arbeits- und Sozialminister kritisiert die geplanten Reformen der schwarz-gelben Regierung als "einen Angriff auf den Sozialstaat". So seien der "Pflege-Riester" und die geplante Kopfpauschale in der Gesundheit ein "Schlag gegen die Gerechtigkeit", beklagt der CDU-Sozialpolitiker. "Da zahlt der Chef dieselbe Prämie wie sein Fahrer. Wie kann das gerecht sein?", fragt Norbert Blüm.


Daniel Bahr

(FDP, Staatssekretär Gesundheitsministerium)

Wie schon bei der Rente, will die FDP auch im Gesundheits- und Pflegesystem mehr auf private Vorsorge setzen. "Man muss das Umlagesystem durch kapitalgedeckte Vorsorge ersetzen", sagt Daniel Bahr, seit wenigen Wochen Staatssekretär im Bundesgesundheitsministerium. Die Kritik, vor allem Geringverdiener könnten sich dann Gesundheits-, Pflege- und Rentenvorsorge nicht mehr leisten, weist der FDP-Politiker entschieden zurück.




Bert Rürup

(ehem. Wirtschaftsweiser und Chef-Ökonom)

Einen Umbau der Sozialkassen hält der ehemalige Wirtschaftsweise und Chef der nach ihm benannten Rürup-Kommission für richtig, etwa bei der Krankenversicherung. "Pauschalprämien sind nur dann ungerecht, wenn sie mit einer Überforderung von Geringverdienern verbunden sind", sagt Bert Rürup, heute Chef-Ökonom des Finanzdienstleisters AWD. Ein sozialer Ausgleich könne aus Steuermitteln finanziert werden.




Susanne Neumann

(Putzfrau)

Seit fast 30 Jahren arbeitet Susi Neumann als Putzfrau. Den Gang zum Arzt scheut die Mutter von vier Kindern. "Zum Zahnarzt müsste ich dringend. Das geht aber nicht. Ist zu teuer. Ich kenne ganz viele Kolleginnen, die große Probleme haben, ihre Arzneimittel zu bezahlen", sagt die Betriebsrätin, die mit zwei Jobs und einer 44-Stunden-Woche auf ein monatliches Einkommen von ca. 1.100 Euro kommt. Rücklagen für das Alter oder für die Pflege kann sie nicht bilden. "Sollte ich pflegebedürftig werden, müssten das meine Kinder bezahlen."




Lothar Langer

("Aktivsenioren Bayern")

"Ich erwarte von der Politik keine Geschenke an die Rentner, bloß weil wir viele sind", sagt der 69-jährige Ex-Manager, der nicht nur Nullrunden richtig findet, sondern auch Rentenkürzungen akzeptieren würde. Auch von der Rente mit 67 ist der Münchner überzeugt. Lothar Langer sorgt sich weniger um die Rentner als um die junge Generation. "Unsere Kinder werden von der staatlichen Rente nicht mehr leben können", so der Vorsitzende der "Aktivsenioren Bayern".




Margot Kramme

(Rentnerin und Zeitungsausträgerin)

Die 72-jährige Mutter von fünf Kindern hat ihr Leben lang gearbeitet und kann doch nicht von ihrer Rente leben: 496 Euro reichen gerade für Miete und Strom. Margot Kramme muss Zeitungen austragen und steht dafür um zwei Uhr nachts auf, sieben Tage die Woche. "Das Schlimmste für mich wäre, den Staat oder gar die eigenen Kinder um Geld bitten zu müssen", sagt die Rentnerin.
 

Alter Sack

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#4
AW: Fernsehtipp

Sozialstaat am Ende

Aber sicher, und das schon lange!
Der Mauerfall und der Euro, dieses waren der Untergang.



Ps: Das soll kein Angriff oder Beleidigung auf die Bürger des Osten sein, wahrlich nicht.
 

Hotti

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#5
AW: Fernsehtipp

Aber sicher, und das schon lange!
Der Mauerfall und der Euro, dieses waren der Untergang.



Ps: Das soll kein Angriff oder Beleidigung auf die Bürger des Osten sein, wahrlich nicht.
Das die Mauer gefallen ist, ist gut. Denn jeder hat ein Recht auf Freiheit. Über den wirtschaftlichen und politischen Zusammenschluss kann man sicherlich streiten.
Doch wem nutzt der Streit, wenn einer gegen den anderen ausgespielt wird? Wir sind nun ein gemeinsames Deutschland, und sollten nun gemeinsam gegen die Ungerechtigkeiten vorgehen.
 

physicus

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#7
Der Mauerfall und der Euro, dieses waren der Untergang.
da hast du völlig recht, denn damals musste man den leuten zeigen das es im westen sozial und demokratisch zugeht, nach dem wegfall der sozialistischen staaten, muss man das nicht mehr und man kann nun sein wahres gesicht zeigen.

zu deutsch, wir sind verarscht wurden, haben uns darüber gefreut und sind jetzt nachdem wir es rausfanden, zu ungelenk um die sache in die eigenen hände zu nehmen.

mfg physicus
 

physicus

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#8
Wieder so ollen Kram von 2009 hochgepusht.
jup, aber geändert hat sich von da an auch nichts, viell. haben wir paar millionäre mehr und einige kochtopfdeckel weniger, weil bei demos zerkloppt, aber das wars dann auch schon wieder.
 

Vincet

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#9
AW: Fernsehtipp

"Man muss das Umlagesystem durch kapitalgedeckte Vorsorge ersetzen", sagt Daniel Bahr,
Ist zwar schon her, aber die Meinung wird sich ja nicht seitdem geändert haben. Daher meine Frage: Warum muss das Umlagesystem durch kapitalgedeckte Vorsorge ersetzt werden? Gibt es da irgendwelche Argumente?
 
E

ExitUser

Gast
#10
jup, aber geändert hat sich von da an auch nichts, viell. haben wir paar millionäre mehr und einige kochtopfdeckel weniger, weil bei demos zerkloppt, aber das wars dann auch schon wieder.
Jepp! Aber sitzen heute abend einige vor der Glotze u. warten auf die Sendung? :biggrin:

Maischberger : Sozialstaat am Ende - zahlt gefälligst alles
selbst.

ARD 22,45 Uhr.
 

galigula

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#12
Hier ein akuellerer und besserer Tip:

WDR heute 22,45 Uhr: Wilfried Schmickler Solo
 
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#13
Wieder so ollen Kram von 2009 hochgepusht. :biggrin:
...und dannnoch so dusselich !!!

Aber sicher, und das schon lange!
Der Mauerfall und der Euro, dieses waren der Untergang.



Ps: Das soll kein Angriff oder Beleidigung auf die Bürger des Osten sein, wahrlich nicht.
...nein beleidigung is es nich, aber dumm recherchiert-lol

...was hat denn der mauerfall damit zu tun, wir arbeiten im osten für die hälfte des lohnes, dass selbst noch 20 jahre nach fall "Selbiger"
...und die ganzen gezahlten renten-zusatz-beiträge auch zu ddr-zeiten FZR beitag genannt, sollte man alles aufheben, zur späteren BUNDES-deutschen rentenberechnung-ja pustekuchen!!:icon_twisted:
 

teddybear

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#15
AW: Fernsehtipp

Ist zwar schon her, aber die Meinung wird sich ja nicht seitdem geändert haben. Daher meine Frage: Warum muss das Umlagesystem durch kapitalgedeckte Vorsorge ersetzt werden? Gibt es da irgendwelche Argumente?
Ja!

So kann sich die neoliberale Politik einerseits der sozialen Verantwortung für seine Bürger entziehen und andereseits ihre Lobisten und mithin Finanz-Zocker auch noch kräftig am Sozialen mitverdienen lassen. Die neoliberale Regierung weiß ja, dass am Ende dann die Quittung in Form der Finanzblase kommt und dann leider in etwa die Kapital gestützte Rente später nicht mehr ausgezahlt werden kann. :icon_party:

Dann kann man wieder auf DIE schimpfen, welche man zuvor bewusst gefördert hatte! Ergo, so dann auch später wieder jegliche Schuld von sich weisen, wenn die Rentner sauer sind, weil ihre Altersvorsorge an der Börse verspekuliert worden ist! :biggrin:

Dann kommt wieder der neoliberale Kapital-Kanzler / Kanzelrin und hilft mit Steuergeldern aus, damit er / sie wieder gewählt wird! Und wenn kein Geld da ist, wird halt neues gedruckt, wo dann das Papier mehr wert ist, als der Geldwert, welches auf das Papier gedruckt worden ist!
 

Nustel

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#17
Ich denke, der Tag wird noch kommen, an dem Du das verstehst! :icon_pause:
Solange wir Wessis und die Ossis sich nicht die Hand reichen, solange wir uns ausspielen lassen von den Medien, solange wird es keine Einheit geben, und solange kein Endlich mit allen Zielen zusammen gewachsenes Land,-- von UNS vereint , werden unsere Ziele nicht gedeihen.


Die Probleme liegen ganz woanders!!!
 
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