[Fernsehtip] arte, 26. Februar, 21.45Uhr, "Staatsgeheimnis Bankenrettung"

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Curt The Cat

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Die Euro-Staaten pumpen mehr als 150 Milliarden Euro in marode Banken. Wohin fließt all das Geld? Tagesspiegel-Autor Harald Schumann und der Filmemacher Árpád Bondy sind der Frage nachgegangen. Ihr Film zeigt, was die Regierungen ihren Wählern verschweigen.


Irlands Regierung machte 70 Milliarden Euro zusätzliche Staatsschulden, um damit die Pleitebanken des Landes zahlungsfähig zu halten. Spaniens Finanzminister hat schon 60 Milliarden Euro an die überschuldeten Banken des Landes überwiesen, zu zwei Dritteln finanziert mit Krediten aus dem Rettungsfonds ESM.
arte-Film zur Eurokrise: Wem nützt die Bankenrettung? - Politik - Tagesspiegel


:icon_wink:
 

hemmi

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Hallo Katzenkurt!
Das Ding läuft aber schon länger auf ARTE, trotzdem sehr Interessant.:icon_daumen:
 

Curt The Cat

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Hm ... da siehste 's mal ... ich guck' so gut wie nie fern. Ist mir völlig entgangen. Ich hab' das gestern erst bei Recherchen, rein zufällig, gefunden - aber danke für den Hinweis ...


:icon_wink:

...
Das Ding läuft aber schon länger auf ARTE, ...
 

Neudenkender

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TV-Tipp (arte, 26.2.13, 21.45): Wo die Knete tatsächlich landet ...

(Kann man auch bis 7 Tage später auf arte+7 sehen!)

Staatsgeheimnis Bankenrettung

Im Verlauf der Eurokrise haben zahlreiche Banken gigantische Summen verloren...

DETAILS

RBB / © rbb
Dienstag, 26. Februar 2013 um 21.45 Uhr

Wiederholungen:
Keine Wiederholungen
Staatsgeheimnis Bankenrettung
(Deutschland, 2013, 52mn)
RBB
Regie: Arpad Bondy

Im Verlauf der Eurokrise haben zahlreiche Banken gigantische Summen verloren. So sehen sich Staaten wie Griechenland, Spanien und Irland gezwungen, ihre Geldinstitute mit Milliardenbeträgen zu stützen. Aber wohin fließt das Geld wirklich? Wem schulden die maroden Banken das Geld? Diese scheinbar simplen Fragen versucht der Wirtschaftsjournalist und Sachbuchautor Harald Schumann zu beantworten.

50 Milliarden Euro in Griechenland, 70 Milliarden Euro in Irland, 40 Milliarden Euro in Spanien - ein Eurostaat nach dem anderen sieht sich gezwungen, seine Banken mit gigantischen Summen zu stützen, um damit die Verluste auszugleichen, die den Geldhäusern aus faulen Krediten entstanden sind. Aber wohin gehen die Milliarden eigentlich? Wer sind die Begünstigten? Mit dieser einfachen Frage reist der preisgekrönte Wirtschaftsjournalist und Sachbuchautor Harald Schumann quer durch Europa und bekommt verblüffende Antworten.
Die Geretteten sitzen - anders als häufig vermittelt und von vielen angenommen wird - nicht in den ärmeren Eurostaaten, sondern hauptsächlich in Deutschland und Frankreich. Ein großer Teil des Geldes landet nämlich bei den Gläubigern der Banken, die gerettet werden wollen oder müssen. Und obwohl diese Anleger offenkundig schlecht investiert haben, werden sie - entgegen aller Logik der freien Marktwirtschaft - auf Kosten der Allgemeinheit vor jeglichen Verlusten geschützt. Warum ist das so? Wer bekommt das Geld? Eigentlich simple Fragen, die aber den Kern der europäischen Identität berühren.
Harald Schumann gelingt es auf seine eigene, unnachahmliche Weise, dieses komplizierte Thema jedermann verständlich zu machen. Und er vertritt ebenso kenntnisreich wie beherzt seine Meinung. "Staatsgeheimnis Bankenrettung" ist der leidenschaftlichste Film, der je zur Bankenkrise gemacht wurde.
 

Viktor22

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AW: TV-Tipp (arte, 26.2.13, 21.45): Wo die Knete tatsächlich landet ...

DANKE für den Hinweis.

ich habe es zum Anlaß genommen und an einige Leute die Info via E-Mail weitergeleitet.

Verbunden mit der Bitte dies ebenfalls zu machen.

Ich hoffe es machen mir hier möglichst viele Leser nach.....
:icon_daumen:

Nur wer informiert ist, kann die richtigen Entscheidungen treffen.

Z. B. die Unternehmen, für die die heute genannten Personen verantwortlich sind, boykottieren u. ä.
 

ZynHH

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AW: TV-Tipp (arte, 26.2.13, 21.45): Wo die Knete tatsächlich landet ...

Follow the money | Staatsgeheimnis Bankenrettung | Die Welt verstehen | de - ARTE
Wem nützt die Bankenrettung?

Bis zum Sendetermin auf ARTE am Dienstag, den 26. Februar um 21.45 Uhr veröffentlicht Tagesspiegel-Online jeden Dienstag eine Artikel-Serie zur TV-Dokumentation des Tagesspiegel-Journalisten Harald Schumann:

Wer bekommt das ganze Geld? (Teil 1)

Haben die Deutschen Irland gerettet? (Teil 2)
:icon_pause:
 

ZynHH

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AW: TV-Tipp (arte, 26.2.13, 21.45): Wo die Knete tatsächlich landet ...

Plink... Zeitgleich kommt auf Phoenix nochmal der Amazon-Beitrag.
 

galadriel

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AW: TV-Tipp (arte, 26.2.13, 21.45): Wo die Knete tatsächlich landet ...

Neue Fakten: Die Lehman-Pleite war unntig! - Jennys Blog

Im November 2012 habe ich einen Artikel geschrieben, dass die Lehmanpleite womöglich unnötig war, weil sich heraus stellt, dass alle Anleger zirka 80% ihrer Einlagen aus der Insolvenzmasse zurück erhalten. Üblich wären bei solchen Insolvenzen zirka 10%. LehmanBrothers hätte nicht pleite gehen müssen. Neue Zahlen der Bundesbank bestätigen dies nun.
 

hartaber4

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AW: TV-Tipp (arte, 26.2.13, 21.45): Wo die Knete tatsächlich landet ...

"Sitz gerade im Sauerstoffzelt und die Sauerstoffbuddel neigt sich dem Ende....wegen der Schnappatmung"...und gucke mir die Sendung an.... Dänemark, Schweden und Großbritannien haben wohl gewusst, warum sie die Eu(RO)phorie durch Beitritt in die €-Währungszone lieber unterlassen haben.... nach einer fetten Party kommt eben der fette Kater....

Eigentlich darf man so etwas nicht sehen..... aufreg!!
 

Paolo_Pinkel

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AW: TV-Tipp (arte, 26.2.13, 21.45): Wo die Knete tatsächlich landet ...

Hoffentlich stellt das jemand bei Youtube ein. Habe es leider verpasst und bei arte kann man die Videos nur für einen begrenzten Zeitraum ansehen. Wäre nett, wenn der o. ä. TE das ggf. nachpflegt.
 
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AW: TV-Tipp (arte, 26.2.13, 21.45): Wo die Knete tatsächlich landet ...

Neue Fakten: Die Lehman-Pleite war unntig! - Jennys Blog

Im November 2012 habe ich einen Artikel geschrieben, dass die Lehmanpleite womöglich unnötig war, weil sich heraus stellt, dass alle Anleger zirka 80% ihrer Einlagen aus der Insolvenzmasse zurück erhalten. Üblich wären bei solchen Insolvenzen zirka 10%. LehmanBrothers hätte nicht pleite gehen müssen. Neue Zahlen der Bundesbank bestätigen dies nun.

Ein User aus einem andern Forum hat zu dem Thema: "Die Lehman-Pleite war unnötig" das ganze auf den Punkt gebracht:

Schreiben wir die Kernaussage raus:
Lehman war nicht pleite, sondern nur vorübergehend insolvent.
Die Masse zur Rückzahlung war immer vorhanden und wurde geschickt durch das künstlerisch wertvolle GAAP Bilanzierungsverfahren verschleiert.

Lehman war also das, was "Verschwörungstheoretiker" immer behauptet haben:
Ein gezielter Terroranschlag der Hochfinanz auf das Finanzsystem, unter Mitwisserschaft der Politparasiten, um die Völker auf die Bailout Maßnahmen einzustimmen, die nur einen Zweck haben:
Putsch gegen Freiheit und nationale Souveränität. Andere sagen auch NWO dazu!
Also eindeutig eine reine Erpressungsaktion.
 

hartaber4

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Paolo_Pinkel

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AW: TV-Tipp (arte, 26.2.13, 21.45): Wo die Knete tatsächlich landet ...

Der (bis jetzt) einzige Leser-Kommentar zu dem Artikel
Genial

Leider habe ich den Anfang der Sendung verpasst. Was ich aber gesehen habe, fand ich einfach nur Genial. Kompliment an Harald Schumann. Ich habe viele Freunde in Deutschland und Frankreich. Eigentlich sind alle der Meinung das hier Direktzahlungen an die Mafia geleistet werden. Leider sind aber auch alle der Meinung, dass man nichts dagegen unternehmen kann. Ich hoffe die Sendung macht vielen Leuten Mut selber in irgend einer Form aktiv zu werden.

Grüsse aus der Schweiz
RK
:icon_klatsch::icon_klatsch::icon_daumen: Sehr treffend auf den Punkt gebracht.
 

Paolo_Pinkel

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hartaber4

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AW: TV-Tipp (arte, 26.2.13, 21.45): Wo die Knete tatsächlich landet ...

Neue Fakten: Die Lehman-Pleite war unntig! - Jennys Blog

Im November 2012 habe ich einen Artikel geschrieben, dass die Lehmanpleite womöglich unnötig war, weil sich heraus stellt, dass alle Anleger zirka 80% ihrer Einlagen aus der Insolvenzmasse zurück erhalten. Üblich wären bei solchen Insolvenzen zirka 10%. LehmanBrothers hätte nicht pleite gehen müssen. Neue Zahlen der Bundesbank bestätigen dies nun.

Bei mir kam die arte Doku eher so an:

Getreu dem Motto:

Gewinne sind zu privatisieren und Verluste zu sozialisieren.

Was das jetzt direkt mit den LehmannBrothers zu tun hat erschliesst sich mir nicht so ganz.....

Anmerk:

Lehman Brothers war auch in Deutschland mit einer Tochter in Frankfurt am Main vertreten; ein Vorstandsmitglied war seit 2005 das neo-liberale SPD-Mitglied Hans Martin Bury (Ex-Staatsminister beim Bundeskanzler Schröder und Ex-Staatsminister für Europa). Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) erließ am 15. September 2008 gegenüber der deutschen Lehman Brothers Bankhaus AG ein Veräußerungs- und Zahlungsverbot. Außerdem untersagte die BaFin der deutschen Tochter, Zahlungen entgegenzunehmen, die nicht zur Tilgung von Schulden ihr gegenüber bestimmt sind (Moratorium).[11]

Quelle Wikipedia
 
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AW: TV-Tipp (arte, 26.2.13, 21.45): Wo die Knete tatsächlich landet ...

Mein Beitrag bezieht sich direkt auf den Post von galadriel.
Lehman Brothers hat die komplette Krise erst ins Rollen gebracht.
Hab die Doku leider verpasst. Hoffe aber auch noch auf Youtube
 

Neudenkender

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AW: TV-Tipp (arte, 26.2.13, 21.45): Wo die Knete tatsächlich landet ...

Lehman Brothers hat die komplette Krise erst ins Rollen gebracht.

Es wird allzu oft von "Krise" gesprochen und davon, diese oder jene Person oder Institution hätte eine "Krise" verursacht.

Diese verschleierungstechnisch gern so genannte "Krise" ist, genauso wie das Lehman-Gesocks, nur ein strategisch-taktisches Steinchen in diesem Mühlespiel des globalen Realmonopolys.

Es ging und geht immer darum, das von der großen Allgemeinheit in summa erarbeitete "große" Geld einer kleinen Minderheit - und teilweise deren Helfershelfern - zukommen zu lassen.

Mit den heutigen, langfristig herbeigeführten Instrumenten EU/Eurozone sowie der stetig zunehmenden Globalisierung nähert man sich dabei (vorerst) einer Art Endstufe.

Schon der Automobilmagnat Henry Ford hat vor mehr als hundert Jahren unter anderem formuliert:
"Das einzige Ziel dieser Finanziers ist Weltkontrolle durch die Schaffung von unauslöschlichen Schulden."

Wenn man dieses System prinzipiell verstanden hat, benötigt man eigentlich keine weiteren Detailinformationen mehr. Letztlich dienen diese jeweils angeblich "neuen" Enthüllungen in stetig neuen TV- oder Zeitungsberichten auch wieder nur der Verschleierung der eigentlichen Kernvorgänge, des eigentlichen Systems. Getreu dem Motto Wald und Bäume. Tatsächlich muss man die Bäume und Baumarten nicht einzeln verstehen oder benennen können, um den Wald zu sehen und als solchen zu identifizieren.

So in etwa.

Den deutschen Zipfelmützen-Michel-Dummschafen ist das aber, bis auf Ausnahmen, ohnehin völlig egal. Hauptsache, das Handydisplay funktioniert und es gibt jeden Abend Fußball live im TV.

Ich tippe heute Abend übrigens auf Dortmund.

3:2 n. V. in der "Allianz"-Arena für den Klub aus dem "Signal-Iduna"-Park. Das Endspiel soll ja dann wieder in der "Goldman-Sachs"-City stattfinden.
 

Neudenkender

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Paolo_Pinkel

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AW: TV-Tipp (arte, 26.2.13, 21.45): Wo die Knete tatsächlich landet ...

der autor stellt die frage, was passieren würde, wenn man banken pleite gehen lassen würde.

die banken selber würden nicht pleite gehen, weil die das geld nicht haben. weg wären die vermögen der anleger der bank.

in "network" 1976 hat man es das "dominion der dollars" genannt, heute sind es die sparvermögen der anleger in der gesamten eu, die geldanlagen in rentenfonds usw.

der niederländische staat hat zb die anleger von "icesave" unnötigerweise gerettet, damit diese idioten keine verluste haben. weil, wie saublöd muss man denn sein, wenn man zb in island sein geld anlegt :icon_neutral:
den leute hätte man sagen müssen "pech gehabt=kohle ist weg."

es hieß dann aber das es eine "unbillige härte" wäre, wenn kleine sparer totalverlust gemacht hätten. ergo: dürfen nun alle NL, für die doofheit der anderen, gierigen bastarde haften.

und genauso ist es in irland oder spanien:

goldman-sachs zb ist keine reine bank, sondern hat investmets in 100erden von unternehmen, sub-unternehmen und beteiligungen.

vor jahren hat goldman-sachs zb xella übernommen. xella war nicht nur als reines inverstment-objekt interessant. xella produziert ua. sandsteine, die man in spanien sinnlos in die landschaft gesetzt hat. goldman-sachs hat doppelt- u. dreifach verdient.
kreditvergabe an die hirnlosen idioten(meist dt. anleger!), die ihr geld in spanien verbuddeln wollten(wegen der schönen fotos in den prospekten), dann, indem man die baumaterialen zb in den NL produziert hat und in spanien in die pampa gekippt hat.
ich habe selbst für einen laden der "xella-gruppe" gearbeitet und kenne die auswirkungen, seit goldman-sachs dort das sagen hat.

das heißt, dass schäuble deshalb so pikiert reagiert, weil die eigene wahlklientel gefälligt die investierte kohle zurück will. und wenn die spanier und iren auf den strassen verhungern=die kohle muss zurück !
statt in europa herumzureisen, hätte man doch die leute auf der strasse fragen sollen, ob sie mal auf 10-20% ihrer spargroschen verzichten wollen. "wir" sitzen nicht in einem boot. reiche europweit wollen keine solidarität und deswegen sollte man sie gar nicht fragen.
das wäre aber politischer selbstmord! also wird über steuererhöhungen und sozialkürzungen, den reichen ihr geld zurückerstattet.

und es funktioniert...................................

wenn jedoch mastercard und visa jemals ihre verluste realisieren müssen, dann wird es nicht mehr funktionieren

bis dahin tanzt man weiter auf dem vulkan :cool:
 
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AW: TV-Tipp (arte, 26.2.13, 21.45): Wo die Knete tatsächlich landet ...

den leute hätte man sagen müssen "pech gehabt=kohle ist weg."

Hätte man können / sollen.

Und? Würde es Dir deshalb persönlich besser gehen, nur weil andere Menschen ihr Erspartes verloren haben?

Glaubst Du wirklich, irgendwem in Spanien oder sonstwo würde es besser gehen, wenn gewisse Finanzinstitute nicht gerettet worden wären?
 

jockel

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"Sitz gerade im Sauerstoffzelt und die Sauerstoffbuddel neigt sich dem Ende....wegen der Schnappatmung"...und gucke mir die Sendung an.... Dänemark, Schweden und Großbritannien haben wohl gewusst, warum sie die Eu(RO)phorie durch Beitritt in die €-Währungszone lieber unterlassen haben.... nach einer fetten Party kommt eben der fette Kater....

Eigentlich darf man so etwas nicht sehen..... aufreg!!

Doch ... und immer wieder!!!! Die abgehobene, arrogante Haltung unseres Bundesfiinanzministers Schäuble und des EZB-Direktors Jörg Assmussen war einfach nur beschämend und zum K o t z e n!

An welchen schlechte menschlichen Qualitäten erinnerte ich mich da sofort wieder beim Schäuble?

.Wolfgang Schäuble und die 100.000 Mark aus dem schwarzen Koffer. NDR Panorama

Frontal21 - Toll - A. Merkel und die 100.000 D-Mark

Podcast „Schäuble zur Sache": Steuerabkommen mit der Schweiz

Barbara Höll, DIE LINKE: Steuerabkommen legalisiert Schwarzgeld

Volker Pispers - Hehlvetia

Schäubles Arroganz - macht seinen Pressesprecher Michael Offer fertig und führt zu dessen Entlassung

Schäuble freut sich über solche Bauernopfer statt selbst seine Ämter zu räumen. Er klebt genauso am Stuhl wie ein gewisser OB in Duisburg Adolf Sauerland.

NDR, Extra 3 Oberbürgermeister Sauerland und das Am-Stuhl-Kleben

Ganz typisch widerlich - eben wie Wilfried Schmickler in dem Sketch Minderleister diese Sorte Mensch abwatscht.

.Wilfried Schmickler - "Minderleister" 06.06.2008

Der Sonderreporter vom Tagesspiegel, Harald Schumann, hat seinen Job gut gemacht und so richtig in die Wunden unserer arroganten Turboleistungselitäre gebohrt. Es war bezeichnend, nicht aussagen zu wollen, welche Bankspekulanten die großen Abzockgeschäfte mit der Bankenrettung machten.

arte-Film zur Eurokrise (1) : Wem nützt die Bankenrettung?

Der Tagesspiegel: arte-Film zur Eurokrise (2) : Wem nützt die Bankenrettung?

Der Tagesspiegel: arte-Film zur Eurokrise (3) : Wem nützt die Bankenrettung?
 

jockel

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Schreiben wir die Kernaussage raus:
Lehman war nicht pleite, sondern nur vorübergehend insolvent.
Die Masse zur Rückzahlung war immer vorhanden und wurde geschickt durch das künstlerisch wertvolle GAAP Bilanzierungsverfahren verschleiert.
Lehman war also das, was "Verschwörungstheoretiker" immer behauptet haben:
Ein gezielter Terroranschlag der Hochfinanz auf das Finanzsystem, unter Mitwisserschaft der Politparasiten, um die Völker auf die Bailout Maßnahmen einzustimmen, die nur einen Zweck haben:
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Diese Arte-Dokumentation läßt sich gut mit einer anderen koppeln Die US-Stadt Cleveland prozessiert gegen die Immobilienspekulantenbanken der Wallstreet

Cleveland vs. Wallstreet
 

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der autor stellt die frage, was passieren würde, wenn man banken pleite gehen lassen würde.

die banken selber würden nicht pleite gehen, weil die das geld nicht haben. weg wären die vermögen der anleger der bank.

in "network" 1976 hat man es das "dominion der dollars" genannt, heute sind es die sparvermögen der anleger in der gesamten eu, die geldanlagen in rentenfonds usw.

der niederländische staat hat zb die anleger von "icesave" unnötigerweise gerettet, damit diese idioten keine verluste haben. weil, wie saublöd muss man denn sein, wenn man zb in island sein geld anlegt :icon_neutral:
den leute hätte man sagen müssen "pech gehabt=kohle ist weg."

es hieß dann aber das es eine "unbillige härte" wäre, wenn kleine sparer totalverlust gemacht hätten. ergo: dürfen nun alle NL, für die doofheit der anderen, gierigen bastarde haften.

und genauso ist es in irland oder spanien:

goldman-sachs zb ist keine reine bank, sondern hat investmets in 100erden von unternehmen, sub-unternehmen und beteiligungen.

vor jahren hat goldman-sachs zb xella übernommen. xella war nicht nur als reines inverstment-objekt interessant. xella produziert ua. sandsteine, die man in spanien sinnlos in die landschaft gesetzt hat. goldman-sachs hat doppelt- u. dreifach verdient.
kreditvergabe an die hirnlosen idioten(meist dt. anleger!), die ihr geld in spanien verbuddeln wollten(wegen der schönen fotos in den prospekten), dann, indem man die baumaterialen zb in den NL produziert hat und in spanien in die pampa gekippt hat.
ich habe selbst für einen laden der "xella-gruppe" gearbeitet und kenne die auswirkungen, seit goldman-sachs dort das sagen hat.

das heißt, dass schäuble deshalb so pikiert reagiert, weil die eigene wahlklientel gefälligt die investierte kohle zurück will. und wenn die spanier und iren auf den strassen verhungern=die kohle muss zurück !
statt in europa herumzureisen, hätte man doch die leute auf der strasse fragen sollen, ob sie mal auf 10-20% ihrer spargroschen verzichten wollen. "wir" sitzen nicht in einem boot. reiche europweit wollen keine solidarität und deswegen sollte man sie gar nicht fragen.
das wäre aber politischer selbstmord! also wird über steuererhöhungen und sozialkürzungen, den reichen ihr geld zurückerstattet.

und es funktioniert...................................

wenn jedoch mastercard und visa jemals ihre verluste realisieren müssen, dann wird es nicht mehr funktionieren

bis dahin tanzt man weiter auf dem vulkan :cool:

Es geht nicht um die Rettung der Staatsfinanzen einzelner EU-Mitgliedsländer, sondern um die Sicherstellung der Auszahlung entstandener Anlageverluste der Aktionäre in den beteilgten Banken und um die Absicherung weiterer Bonizahlungen an spekulierende Banker.

Das Monopolyspiel soll ja endlos weitergehen. Man braucht neues nachzuschießendes Spielgeld vom Steuerzahler.

Schön is so a Ringelspiel

Die Banken selbst machen keine Verluste, da Anlageverluste großzügig in ihren Bilanzen und steuerrechtlich begünstigend bereits abgeschrieben sind.
 
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