Fehlgeburt JC will Geld zurück (1 Betrachter)

Betrachter - Thema (Registriert: 0, Gäste: 1)

E

ExitUser

Gast
Hallo ,
heute mal eine frage die nicht mich betrift .
Eine Bekannte (36)von mir war schwanger , hatte in der 24 Woche eine Fehlgeburt ...ab der 12 Woche hat sie den Mehrbedarf bekommen .
Geld für Umstandskleidung und die erste Rate für die Erstausstattung wurde ihr bewilligt zusammen ca.250€.
Von dem Geld hat sie sich von Ibäh und auf dem Flohmarkt schon Babysachen gekauft.
Jetzt ist das Schreckliche eingetreten und das Baby starb ....sie hat es umgehend dem Jc mitgeteilt.
Man sagte ihr das das JC noch eine Bestätigung der Fehlgeburt braucht um alles neu zu berechnen .... "theoretisch könnte sie das Kind schon vor Monaten verloren haben und weiter Mehrbedarf kassiert haben. "

Ist das so Rechtens?
Darf das JC so vertrauliche Daten verlangen?

Dann wurde ihr gesagt das sie noch ein Rückforderungs Bescheid bekommt für die Erstausstattung und zur hälfte für die Umstandskleidung .

Ich kann mir nicht vorstellen das das so machbar ist....

Gruß Teelicht
 
E

ExitUser

Gast
Also dass der Mehrbedarf bestand, während sie schwanger war, ist ja die ganze Zeit über gegeben gewesen.

Bin mir nicht sicher, aber eigentlich müsste sie es nicht zurückzahlen - den Mehrbedarf für die Schwangerschaft.

Das Geld für die Erstausstattung schon, würd ich mal sagen. Aber genau weiß ich es auch nicht.

Und ja, da sich eine Veränderung ergeben hat, muss sie dem Amt die Bescheinigung vorlegen.
 

im Grünen

VIP Nutzer*in
Mitglied seit
26 Februar 2011
Beiträge
1.044
Bewertungen
188
Dann wurde ihr gesagt das sie noch ein Rückforderungs Bescheid bekommt für die Erstausstattung und zur hälfte für die Umstandskleidung .
Belege sammeln und nachrechnen.
Die Differenz zu den 250,- könnte(!) ggfl zurück verlangt werden.
Was zweckentsprechend verbraucht wurde, würde ich als safe einstufen.
 
E

ExitUser

Gast
Theoretisch müsste doch der Eintrag im Mutterpass reichen wann die FG war.
Sie möchte sich mit einem "Extra Attest" nicht bei ihrer Frauenärztin outen .
 

wolliohne

VIP Nutzer*in
Mitglied seit
19 August 2005
Beiträge
14.322
Bewertungen
831
sehe ich genau so,

Eintrag im Mutterpass (vorlegen) muss genügen.

Erstausstattung und andere Zahlungen sind zurück zu zahlen
(in kleinen Raten versteht sich)
 
T

teddybear

Gast
Nach meiner Rechtsauffassung muss sie nichts zurückzahlen.

Warum?

Während der Schwangerschaft ist der Mehrbedarf gerechtfertigt gewesen, weil das Kind ja logischerweise auch im Bauch der Mutter war und sozusagen mitfutterte. Auch war Umstandskleidung notwendig.

Zudem hat sie bereits auch schon Babysachen von dem Geld gekauft. Mithin ist das Geld für Ersthaustattung auch verbraucht. Auch bei einer Familie, der einmal eine Erstausstattung bewilligt worden war, kann man im Nachhinein nach einem Todesfall nicht mehr die einst gewährte Leistung nehmen, weil die bewilligte Geldleistung bereits schon in Sachwerte, die zum Hausstand geworden sind, umgewandelt worden war. Das Geld mithin nicht zurückgezahlt werden kann, weil es schlicht und ergreifend aufgrund höherer Gewalt nicht mehr vorhanden ist!
 
E

ExitUser

Gast
Na ja, dann müsste sie aber Belege der Erstausstattung haben.

Und den Rest zurückzahlen.

Oder sie könnten meinen, warum sie schon so früh Erstaussstattung gekauft hat und nicht erst im 9. Schwangerschaftsmonat.
 
E

ExitUser

Gast
Nach meiner Rechtsauffassung muss sie nichts zurückzahlen.

Warum?

Während der Schwangerschaft ist der Mehrbedarf gerechtfertigt gewesen, weil das Kind ja logischerweise auch im Bauch der Mutter war und sozusagen mitfutterte. Auch war Umstandskleidung notwendig.

Zudem hat sie bereits auch schon Babysachen von dem Geld gekauft. Mithin ist das Geld für Ersthaustattung auch verbraucht. Auch bei einer Familie, der einmal eine Erstausstattung bewilligt worden war, kann man im Nachhinein nach einem Todesfall nicht mehr die einst gewährte Leistung nehmen, weil die bewilligte Geldleistung bereits schon in Sachwerte, die zum Hausstand geworden sind, umgewandelt worden war. Das Geld mithin nicht zurückgezahlt werden kann, weil es schlicht und ergreifend aufgrund höherer Gewalt nicht mehr vorhanden ist!
Sehe ich genauso.

Da hat eine Mutter ihr Kind durch Fehlgeburt verloren, das ist schön sehr schlimm. Jetzt soll sie auch noch das Geld zurückzahlen.
Aber was erzähl ich da... Moral.. beim Jobcenter
 

Hamburgeryn1

VIP Nutzer*in
Mitglied seit
23 April 2011
Beiträge
3.021
Bewertungen
3.815
Man sagte ihr das das JC noch eine Bestätigung der Fehlgeburt braucht um alles neu zu berechnen .... "theoretisch könnte sie das Kind schon vor Monaten verloren haben und weiter Mehrbedarf kassiert haben. "
:icon_kotz: - Widerliche Unterstellungen die einem Bürokratenhirn entsprungen sind.
Dann wurde ihr gesagt das sie noch ein Rückforderungs Bescheid bekommt für die Erstausstattung und zur hälfte für die Umstandskleidung .
Wurde ihr bereits die gesetzliche Grundlage für diese Forderung genannt?

Persönlich sehe ich es ähnlich wie Teddybear: Es kann nichts zurückgefordert werden.

Deine Freundin war nachweislich schwanger, und hatte auf Grund dieser Tatsache Anspruch auf den Mehrbedarf und Umstandskleidung.

Dass unglücklicherweise der "Grund" für diese Ansprüche durch abrupte Beendigung der Schwangerschaft wegfällt,
kann nicht zu Lasten deiner Freundin gehen.

Ich frage mich gerade, wie sich das JC die Rückforderung vorstellt?
Halbe Schwangerschaft = Halber Anspruch? :icon_neutral:

Deine Freundin sollte den schriftlichen Bescheid abwarten.
 
T

teddybear

Gast
Na ja, dann müsste sie aber Belege der Erstausstattung haben.

Und den Rest zurückzahlen.

Oder sie könnten meinen, warum sie schon so früh Erstaussstattung gekauft hat und nicht erst im 9. Schwangerschaftsmonat.
Ach Bethany die unterstellen und meinen doch viel, wenn der Tag lang ist! Zudem kann ich nicht einmal ansatzweise nachvollziehen, wie SS mäßig man doch drauf sein muss, jemanden in dieser schweren Stunde auch noch mit so einem Sch-eiß zu belästigen.

Jeder normale Mensch würde doch nicht einmal im Traum darauf kommen, hier auch noch zusätzlich einer Mutter eines verstorbenen Kindes so auf den Sack zu gehen. Aber, wie gesagt - jeder normale Mensch! SBs muss man wohl oder übel von dieser Definition gänzlich ausschließen!

Adolf und Mengele hätten an so manch einem SB ihre wahre Freude gehabt! Sorry, aber das ist nun einmal meine objektive Meinung! Das ist doch Ober-Pfui, was man hier mit der leidenden Mutter macht!
 
E

ExitUser

Gast
Mit Moral oder Mitgefühl brauch man nicht rechnen ..leider
Habe ich selber ja erlebt ...FG während einem Ein-Euro-Job hab vom Krankenhaus mich Krank gemeldet....und ich wurde von der SB noch im Krankenzimmer angerufen um nachzufragen wann ich den wieder im Ein-Euro-Job bin :icon_neutral:

Ich finde grade deshalb wird doch auch die Erstausstattung in zwei Raten gezahlt damit da JC nicht zu große Verluste hat wenn nicht alles nach Plan läuft.

Oder sie könnten meinen, warum sie schon so früh Erstaussstattung gekauft hat und nicht erst im 9. Schwangerschaftsmonat.
Grade jemand der kaum Geld zur Verfügung hat muss ja früh anfangen zu sammeln (Flohmarkt ,BabyBasar , ibääh)....
 

Hamburgeryn1

VIP Nutzer*in
Mitglied seit
23 April 2011
Beiträge
3.021
Bewertungen
3.815
Nee ihr wurde nur an der Info Angst gemacht.
Ich meine auch das man was Schriftliches abwarten muss.
Unbedingt!

Mir scheint, dass sich hier das JC durch besonders pietätloses Verhalten einer verwaisten Mutter gegenüber "auszeichnen" möchte. :icon_kotz:

Es tut mir sehr leid für deine Freundin, dass sie ihr Baby verloren hat.
 
E

ExitUser

Gast
Und wenn sie in ihrer Not die Sachen verkauft, werden diese "Verbr*****" ihr das noch als Einkommen werten.

Ich hoffe, dass hier nichts Schriftliches kommt und die Dame an der Infotheke von nix ne Ahnung hatte.

Hab schon gegoogelt, finde aber nichts, was unsere These der Unrechtmäßigkeit der Aussage dieser inkompetenten Person untermauert.
 
T

teddybear

Gast
Halbe Schwangerschaft = Halber Anspruch? :icon_neutral:
:icon_daumen:

Oder Regelsatzkürzung bei geistiger Behinderung, weil man der Gelder aus Abteilung 9 (Freizeit, Unterhaltung, Kultur) und Abteilung 10 (Bildung) gemäß den Regelsatzbedarfsstufen nach BGBl. I S. 454 überhaupt nicht bedarf. Der geistig Behinderte bekommt ja eh nichts mehr mit, weshalb er auch die Gelder hier nicht braucht! :icon_eek:
 
E

ExitUser

Gast
Ach Bethany die unterstellen und meinen doch viel, wenn der Tag lang ist! Zudem kann ich nicht einmal ansatzweise nachvollziehen, wie SS mäßig man doch drauf sein muss, jemanden in dieser schweren Stunde auch noch mit so einem Sch-eiß zu belästigen.

Yap, sehe ich genauso. Nach einer Fehlgeburt ist man so fertig und die kommen mit sowas. Ist aber bei Todesfällen leider genauso. Wie, unter der Erde? Na dann mal ran an die Bouletten und zurückzahlen. :icon_dampf:

Jeder normale Mensch würde doch nicht einmal im Traum darauf kommen, hier auch noch zusätzlich einer Mutter eines verstorbenen Kindes so auf den Sack zu gehen. Aber, wie gesagt - jeder normale Mensch! SBs muss man wohl oder übel von dieser Definition gänzlich ausschließen!

Die Leute beim JC sind keine normalen Menschen und die Leute, welche diese Gesetze gemacht haben, auch nicht.

Adolf und Mengele hätten an so manch einem SB ihre wahre Freude gehabt! Sorry, aber das ist nun einmal meine objektive Meinung! Das ist doch Ober-Pfui, was man hier mit der leidenden Mutter macht!
Die freuen sich wahrscheinlich auch, weil ein Leistungsbezieher weniger. :icon_kotz:
 

ela1953

VIP Nutzer*in
Mitglied seit
16 März 2008
Beiträge
6.518
Bewertungen
1.787
Na ja, dann müsste sie aber Belege der Erstausstattung haben.

Und den Rest zurückzahlen.

Oder sie könnten meinen, warum sie schon so früh Erstaussstattung gekauft hat und nicht erst im 9. Schwangerschaftsmonat.

Warum nicht erst im 9. Monat?

1. Weil das Kind ja früher kommen KANN.

2. Wenn man mit dem wenigen Geld gebrauchte Sachen kaufen will, bekommt man keine Quittungen. Denn auch ich kaufe solche Sachen auf Klamottenmärkten, die nur im Frühjahr oder im Herbst veranstaltet werden. Fast alle Kirchengemeinden, Kindergärten veranstalten diese. Ich habe in meinem Kalender schon die ersten Termine ab Anfang September notiert. Nicht für mich, aber für meine Enkelkinder.

3. 250 Euro für Umstandskleidung und Erstausstattung ist ja nicht die Welt. Schon für Umstandskleidung geht ne Menge Geld drauf. Und das nicht mal für neue Umstandskleidung. Meine Töchter haben gar keine Umstandskleidung gekauft, sondern normale einfach ein paar Nummern größer. Es sind ja auch nicht nur eine Hose und paar Oberteile notwendig. Ziemlich schnell haben meine Töchter schon "Bollerbuxen" statt Slips kaufen müssen. Und die kauft man ja nicht gebraucht.

Ich würde dem SB meine getragene Kleidung und die angeschafften Babysachen auf den Schreibtisch knallen. Eine Liste aller Gegenstände anfertigen und von ihm unterzeichnen lassen.
 
E

ExitUser

Gast
Ich frage mich grade wirklich in was für einer Dunklen Kalten Zeit sind wir angekommen sind.

Und wenn es alles so recht ist ....hätte es gereicht einfach zu sagen "Danke für ihre Änderungsmitteilung ich werde es so weiter geben "....

Ich habe jetzt schon Angst um meine Enkel die irgendwann kommen.
 
Oben Unten