Fehlerhafter Datenabgleich - angeblich wurde einer nicht gemeldeten Arbeit nachgegangen

signa

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Hallo rundum.
Leider hat mir die Suche nicht weiterhelfen können deshalb poste ich mal meine Frage:
Meine Gefährtin hat zum Monatsbeginn wieder einen Job gefunden und sich entsprechend bei der ARGE abgemeldet.
Nun kam Post. Und zwar soll sie den aktuellen Vertrag und Gehaltsabrechnungen vorlegen.
Ich denke das kann man ignorieren.

Aber der 2te Brief hatte es dann in sich.
Laut Datenabgleich hätte sie von April bis Oktober gearbeitet.
Sie soll auch für diesen Zeitraum Vertrag und Abrechnungen vorlegen.
Als "Arbeitgeber" werden lediglich 3 Namen genannt, ohne Hinweis auf Betriebssitz, Art der Arbeit o.ä.
Nun aber der größte Witz des Ganzen:
Meine Gefährtin hat definitiv nicht gearbeitet. Weder in Voll-, noch Teilzeit. Auch kein Minijob o.ä.

Eine Netzsuche nach den 3 Namen brachte auch kein Ergebnis. Eine Firma mit irgendeinem dieser Namen scheint nicht zu existieren.

Ein Anruf beim Amt brachte genau nichts. Im Gegenteil. Der Sachbearbeiter weigerte sich weitere Daten zu diesem ominösen Betrieb zu liefern; schließlich hätte meine Freundin dort ja gearbeitet, also wüßte sie ja bestens Bescheid. Zu guter Letzt dann die Drohung mit einer Strafanzeige..

Frage: Was tun?
Fest steht: Sie hat definitiv nicht gearbeitet. Wie beweist man etwas was man nicht gemacht hat?

Sind für jeden Tipp dankbar! :)
 

Nena

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AW: Fehlerhafter Datenabgleich

Natürlich kannst Du das nicht beweisen. Ich würde einen Brief schreiben, das so erklären, wie Du das hier gemacht hast (allerdings würde ich es weniger defensiv formulieren).

Ich stehe und stand in keiner Beziehung zu X und Y und Z.
Ich bin von April bis Oktober keinerlei Tätigkeit nachgegangen.

Kannst Du das (zweite) Schreiben mal (anonymisiert) einstellen?
 

signa

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AW: Fehlerhafter Datenabgleich

Stell das Schreiben heut abend ein; nach der Arbeit..
 

Wutbuerger

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AW: Fehlerhafter Datenabgleich - angeblich wurde einer nicht gemeldeten Arbeit nachgegan

Dem Vorwurf widersprechen und zum Gegenangriff übergehen. Die Gegenseite auffordern die Vorwürfe mit nachprüfbaren Tatsachen zu beweisen , ansonsten Anzeige wegen übler Nachrede und falscher Verdächtigung stellen. Nicht drohen sondern machen.
 

Kerstin_K

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AW: Fehlerhafter Datenabgleich - angeblich wurde einer nicht gemeldeten Arbeit nachgegan

Ich wuerde Akteneinsicht beantragen. da muss ja was vermerkt sein.
 
E

ExitUser

Gast
AW: Fehlerhafter Datenabgleich - angeblich wurde einer nicht gemeldeten Arbeit nachgegan

Auskunft bei der Krankenkasse einholen, ob eine Meldung für Sozialversicherung vorliegt, bzw. die Daten über die bisherigen Meldungen anfordern.

Soll es sich um Vollzeit oder Minijob gehandelt haben?

Es gibt mehrere Einzugsstellen, die die Meldungen aber eigentlich an die KK und/oder RV weiter leiten.
https://www.kbs.de/DE/20_firmenkunden/01_sozialversicherung_a_z/01_e/einzugsstelle.html?nn=107642

Falls da mal was schief geht, kann man sich notfalls ja an alle 3 wenden.
Knappschaft Bahn-See (für Minijobs zuständig)
Dritter Ansprechpartner wäre die Rentenversicherung, denn auch die müssen die Meldungen erhalten.

Bei einer dieser Stellen den Versicherungsverlauf, bzw. Meldedaten anfordern.
 

ZynHH

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AW: Fehlerhafter Datenabgleich - angeblich wurde einer nicht gemeldeten Arbeit nachgegan

Dem Vorwurf widersprechen und zum Gegenangriff übergehen. Die Gegenseite auffordern die Vorwürfe mit nachprüfbaren Tatsachen zu beweisen , ansonsten Anzeige wegen übler Nachrede und falscher Verdächtigung stellen. Nicht drohen sondern machen.
Ich würde ein Gespräch mit dem Geschäftsführer verlangen und dann im Gespräch eine schriftliche Entschuldigung fordern.
Es ist überhaupt nicht meine Aufgabe, mich von einer fehlerhaften Beschuldigung, zu entlasten.
 
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