Fehler: Klage beim Verwaltungsgericht (1 Betrachter)

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Fischer111

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Hallo,

ich habe einen Fehler gemacht, da ich beim Verwaltungsgericht gegen meinen Wohngeldbescheid geklagt habe.

Zuvor musste ich beim Sozialgericht mehrmals klagen (wegen Rente, Hilfe zum Lebensunterhalt, Arbeitslosengeld II). Beim Sozialgericht ist das Klagen kostenlos, eigentlich immer (in drei von vier Fällen) wurde mir Recht gegeben und bin ich mit einem Erfolg nach Hause gefahren. Bei dem einen Mal wo ich verloren habe, wurden mir selbst die Fahrkosten erstattet. Ich hatte trotzdem einen schönen Tag, da ich etwas in der Stadt des Sozialgerichtes bummeln konnte (ich lebe in einem 300 Einwohner Dorf und komme fast kaum raus).

Daher habe ich ohne groß nachzudenken eben auch beim Verwaltungsgericht geklagt.

Jetzt habe ich gesehen, dass für mich dabei Kosten von mindestens 105,- € anfallen.

Was soll ich nun machen?

- das Verwaltungsgericht so schnell wie möglich anschreiben und bitten den Fall einzustellen, damit die Kosten nicht größer werden.
- mich bei einem Rechtsanwalt informieren, ob eventuell eine kleine Chance besteht, dass Verfahren doch zu gewinnen (auch wenn ich selber es für sehr gering einschätze).

Ein Bekannter hat gemeint, dass es egal ist, wie weit das Verfahren fortgeschritten ist, da ich immer den Betrag zahlen muss, welches sich nach der Streithöhe richtet. Ich soll es nur nicht zur Gerichtsverhandlung kommen lassen, da dann die Kosten auf über 400,- € ansteigen würden. Dies würde bedeuten, dass ich noch einige Tage Zeit hätte, um mich zu informieren.

War dies ein dummer Fehler? Dies ärgert mich richtig. Aber ich kannte es eben nur vom Sozialgericht, wo alles kostenlos ist. Selbst beim Verwaltungsgericht sind manche Verfahren kostenlos (Asyl, Ausbildungsforderung und so weiter). Dies war ziemlich verwirrend für mich. Prozesskostenhilfe bekomme ich keine, da ich eben beim Sozialgericht fast immer recht bekommen habe und daher eine gute Rente bekomme.

Sofern hierzu noch Fragen oder Wünsche bestehen, stehe ich jederzeit gerne zur Verfügung. Ich bedanke mich und wünsche ein gutes Wochenende.

Mit besten Grüßen,
 

Ines2003

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Hallo,
hier kann dir niemand beantworten, wie das Verfahren ausgeht, wenn du denkst, du würdest eher verlieren, dann wäre es das beste, wenn du die Klage zurück zieht, dann müsstest du nur eine 1,0 Gebühr statt eine 3,0 Gebühr zahlen, oder du zahlst gar nicht erst die Gebühren an das Gericht, dann wird nähmlich deine Klage gar nicht erst zugestellt.
 
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