Fehler im Anschreiben - Entschuldigen oder Ignorieren?

Schwalbe

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Tag,

ich habe heute mehrere Bewerbungen per Email verschickt und mir ist ein dummer Fehler passiert. Ich habe geschrieben: "Ich bin mit großem Interesse auf ihre Stellenanzeige im Stellenangebot der Autostadt gestoßen." geschrieben, statt "Bundesagentur für Arbeit".

Jetzt schiebe ich Panik und weiss nicht was ich tun soll. Soll ich die AG morgen telefonisch kontaktieren und mich für den Fehler entschuldigen? Oder sollte ich es lieber ignorieren?

Grüße

Schwalbe
 

vidar

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Moin @Schwalbe,

Da „der Krug schon in den Brunnen gefallen ist“ kannst du dir es ersparen deiner Bewerbung hin und her zu telefonieren. Jeder Personalverantwortliche merkt sicherlich sofort, dass du nur eine Bewerbung in Verbindung mit einem s.g. Massenanschreiben eingereicht hast. Von einem Bewerber wird nämlich durchaus erwartet, dass dieser auch einen genauen Bezug auf das Medium nimmt, worauf sich seine Bewerbung bezieht. Sollte jedoch das Unternehmen an einer Mitarbeit von dir interessiert sein, wird sicherlich über deinen Lapsus hinweggesehen werden.
 

Schwalbe

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Ich will ja nicht sagen, dass ich mir keine Mühe bei der Bewerbung gemacht habe. Jedoch stellen die meisten AG in einem Berufsfeld die gleichen Anforderungen. Daher passt das Anschreiben auch zu jedem dieser AG.

Ich bin noch immer unschlüssig, ob man es ignorieren oder den Fehler bekennen sollte. Laut Karrierebibel, sollte man eher sagen das man das falsch gemacht hat. Anderseits denke ich, sollte ein solcher Fehler nicht ausschlaggebend sein und wer weiss ob ich die Leute deswegen nicht eher darauf aufmerksam mache. Oh man...
 

Zeitkind

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Soll ich die AG morgen telefonisch kontaktieren und mich für den Fehler entschuldigen?
Wofür willst Du Dich entschuldigen? Mache mal Deinen Rücken wieder gerade.
Schon alleine die Schutzwürdigkeit des Sozialdatum ist Grund genug,
dem AG die Herkunft des Angebotes nicht unbedingt mitteilen zu müssen. :icon_wink:
Vielleicht wäre es besser, sich an der Realität zu orientieren, als an dem Arbeitsglaubensbekenntnis "Karrierebibel".

PS: Übrigens hast Du eine Stunde nach Beitragserstellung Zeit, diesen zu ändern oder ggf. zu ergänzen.
 

vidar

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Moin @Zeitkind,

Ich werde mal versuchen, es aus der Arbeitgebersicht zu betrachten. Ich als Arbeitgeber bin es der ein Job anzubieten hat, also entscheidet ich auch allein, wie ich eine mir zugegangene schriftliche Bewerbung zu bewerten habe. Insofern kann ich auch erwarten, dass hier die heute üblichen Standards für eine Bewerbung auch eingehalten werden. Natürlich entscheidet der Bewerber für sich selbst, wie er meint seine schriftliche Bewerbung einreichen zu müssen. Ob er hierfür die Tipps aus der „Karrierebibel“, aus dem Onlineportal „StepStone“ oder aus sonstigen Publikationen anwendet, ist mir vollkommen egal. Nur, ich als Arbeitgeber nehme mir dann auch die Freiheit jede Bewerbung gar nicht erst anzuschauen bzw. auszusortieren, falls Ministandards nicht eingehalten werden.

BTW. Wieso der Hinweis auf die Herkunft (Zeitung, Jobcenter etc.) des Personalsuchangebots auf einmal Sozialdaten sein sollen, erschließt sich mir nicht. Für mich sind Sozialdaten nur die, die sich ausschließlich eine Personen beziehen.
 

Kerstin_K

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Ich denke, Zeitkind meinte, dass der AG darauf schliessen könnte dass Du ALG bezihst, wenn die Ausschreibung aus der Jobbörde stammt. Ber das ist ja nicht zwingend so, die Jobbörde ist ja fü jeden zugänglich.
 

vidar

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Moin @Kerstin_K,

mag schon sein, trotzdem sind dies dann mMn immer noch keine Sozialdaten. Sollte @Schwalbe jedoch die Bewerbung auf Grund eines VV ausgeführt haben, dann wäre es sowieso wurscht, da der AG gleichfalls darüber informiert wird, von wem er eine Bewerbung bekommen könnte. Sollte der Ursprung kein VV gewesen sein, dann hat sich @Schwalbe bestimmt deshalb beworben, weil der angebotene Job derart interessant gewesen ist, um dort auch gerne arbeiten zu wollen.

Wie auch immer, jeder muss halt für sich selbst entscheiden, wie jedes mal die Bewerbungsunterlagen für den AG auszusehen haben. Hierfür gibt es auch genügend Hilfen und Vorschläge im Netz, die man durchaus nutzen und nicht generell ablehnen sollte. Dass dann das Bewerbungsformat auch abhängig von der Wertigkeit und der Position/Funktion des angestrebten des Jobs ist, sollte dann aber auch klar sein.
 
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