FDP-Chef attackiert Vorgänger Rösler rechnet (liefert endlich) mit Westerwelle ab (1 Betrachter)

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wolliohne

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Die schwachen Umfragewerte setzen Philipp Rösler unter Druck: Der FDP-Chef rechnet in einem Interview mit Guido Westerwelle ab. Er wirft seinem Vorgänger vor, die Liberalen zur reinen Steuersenkungspartei umgebaut zu haben. Die Formel "Mehr Netto vom Brutto" sei zu wenig. mehr...
 

lyra

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Na ja, welch Klientelpartei das ist, wissen wohl alle. Zumindest sorgen die m.M.n. für Erheiterung durch ihre Selbstzerfleischung und Auflösungserscheinung. Die "Boygroup" ist wohl gescheitert und die Alten müssen wieder ran. Ab 60 soll man ja wieder äußerst gefragt sein. Die Chance für Brüderle?
 

physicus

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brüderle ist in der woche nur paar stunden nüchtern, das ist kurz bevor er aus dem schlaf erwacht, danach kannste den nimmer gebrauchen...:icon_kotz2:

ich hoffe das diese clique endlich am ende ist, egal wie der geistige führer heist.

mfg physicus
 

Regelsatzkämpfer

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Rösler tut so, als hätte die Partei zur Zeit Westerwelles nur aus selbigem bestanden und er und andere wären damals nur Beobachter von Außen gewesen. Dem ist nicht so.

Ich erinnere mich noch die Jubelstürme zu den Auftritten Westerwelles. Mehrheitlich waren sie auf seiner Seite, auch Rösler damals. Erst als Westerwelles Größenwahn und Armenhass ihn wurde Kritik an Westerwelle laut, aber nicht an seinem politischen Denken.

Jetzt, da man langsam merkt, dass das Problem gar nicht Westerwelle war, nun sucht man nach Möglichkeiten behaupten zu können: War alles seine Schuld. Die FDP War eine Westerwelle-Ein-Mann-Partei. Wir wußten von nichts.

Wie lächerlich ist das denn?

Was die FDP retten kann ist eine Rückbesinnung auf den echten Liberalismus der heute nur noch in Spuren zu finden ist, die an homöpathische Globuli erinnern, mit weitaus weniger Wirksamkeit. Das Thema Bürgerrechte in seiner absoluten Konsequenz. Ein kompromissloses Eintreten für das Grundgesetz, Menschenrechte, Behindertenrechte usw. wäre auch ein wesentlicher Schritt zu Rettung. Abkehr vom Lobby-Marionettismus.

Es gibt da so einiges was getan werden kann. Aber wohl nicht von den Leuten, die gerade für die Mißachtung der Würde vieler Menschen standen und stehen. Hier braucht es eine komplett unverbrauchte und glaubwürdige Personengruppe in der FDP, die möglichst vorher schon wenigstens hin und wieder glaubwürdig und kritisch im Sinne der Problemlösung sichtbar wurde.
 
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