FAZ: „Es fehlt das Geld. Nun gut, so schaff es denn!“ (1 Betrachter)

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Gopabi

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Der WDR sendete kürzlich ein Radiofeature mit Binswanger zu seiner Faust-Interpretation, das man noch nachhören oder nachlesen kann.

Zu Binswangers Sicht auf die Finanzkrise gibt es hier einen Artikel mit weiteren Links.
 
E

ExitUser

Gast
Zitat aus Link:
Ackermann: Diese Auseinandersetzung ist ein wichtiger Teil der Ausbildung. Natürlich ist das Verständnis von Modellen wichtig. Aber man darf darüber die politische, soziale und kulturelle Dimension nicht vergessen. Banken, die sich von dem reinen Modelldenken lösen konnten und die Situation mehr gesamtheitlich beurteilt haben, sind in dieser Krise besser gefahren. Denn viele Entwicklungen hatten nichts mehr mit den Modellwelten zu tun, sondern wurden durch die Politik oder Maßnahmen der Zentralbank angestoßen. Im Studium muss deshalb auch die Fähigkeit vermittelt werden, politische und gesellschaftliche Strömungen wahrzunehmen. Über Modellwelten und Mathematik geht leicht der Bezug zur Realität verloren.
Natürlich müssen die zugrundeliegenden Wirkungsmechanismen, die relevanten Kausalitäten in ein Modell richtig eingebracht werden. Das ist eine Intelligenzfrage. Da läßt man besser keinen sektierischen "Wirtschaftswissenschaftler" heran, sondern einen Logiker.
 
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