FAW Herford Teilhabe am Arbeitsleben Bericht der Sinnlosen Maßnahme

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ratfink1

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FAW HERFORD dürfte nicht weiter als Weiterbildungsort für Rehapatienten genutzt werden.
Als Rehabilitant kam ich mit der Hoffnung/Erwartungen über die DRV Münster zu der FAW Herford(Forbildungsakademie der Wirtschaft)das ich evtl.Weitergebildet(Aufrischung) werde in Sachen Exel,Powerpoint Office etc.und das sich aus der Weiterbildungsmaßnahme Teilhabe am Arbeitsleben ein Job ergibt.Nach etlichen Bewerbungen,schriftlich,per Mail oder auch persönlich,nichts.
Wenn mann in einem persönlichen Bewerbungsgespräch oder aber Telefonisch Gespräch die FAW erwähnt hat,haben die Firmen schon die Augen bzw.Ohren verdreht.Selbst das Arbeitsamt ist wohl nicht gut auf die zu sprechen.......Obwohl die selber Leute in die Weiterbildung schicken.
Es hat sich anders ergeben.
ES passierte nichts,gar nichts
Unterstützung seiten der sogenannten Seminarleitung bestand daraus uns wie "Kleinkinder" zu behandeln.Seminarleitung kam morgens ca.8:05Uhr in den Raum herein überreichte uns den Ordner mit der Anwesendheitsliste,wir unterschrieben dann und das wars dann eigentlich,sporadisch wurde mal ab und zu jemand aus dem Raum geholt zum Einzelgespräch bzw.kam jemand und schaute mehr oder weniger rein zur Kontrolle ob noch jemand da war.Um kurz vor 15 Uhr kam denn wieder jemand mit dem ominösen Aktenordner in dem sich die anwesendheitsliste befand in der wir uns dann wieder ausgetragen haben.Dieser Zeitpunkt war für sehr viele eine Erlösung nicht mehr sitzen zu müssen und die stickige Luft in den Räumen einatmen zu müssen.
Man ist einfach wenn man da hingeschickt wird raus aus der Statistik denn man gehört nicht mehr zu den Arbeitslosen der Nation.
Da dort viele Rehafälle sind zu 80% Bandscheiben.
Es wurde wird versucht die Leute die da sind einfach in irgentwelche Jobs/Praktika reinzustecken damit die FAW Kohle von der Rentenkasse bekommt.
Mir wurde Angeboten z.B. Praktika Autoverkäufer bei einem Wald u.Wiesen Autoplatz der von Südländischen Menschen geführt wurde>>Was soll ich da machen Guckst du Mobile und Autosc... im Internet.Wunderbar.
Das nächste Angebot ein 450€ Job auf einem Pferdehof,Hallo gehts noch.Ich bin nicht der Mister sondern der Melker.
Dann kamen noch weitere Angebote die jenseits von Gut u.Böse waren.Oder Angebote wo EINDEUTIG drin stand das die z.b.Leute mit Kaufmänischer,Handwerklicher Ausbildung(z.B.Elektriker) suchen,klar hat man sich dort dann auch Beworben als Antwort kam den mal >>Können SIE nicht lesen!!!???Wir suchen Ausgebildete in dem Beruf.Scheisse da hab ich was verpasst ich hab Schlosser gelernt und übe den Beruf als Kraftfahrer seit 20j aus UUUUPS
Es gab dort Dozenten die wirklich klasse waren/sind,wenn wir die mal öfter gehabt hätten die kamen zu uns nur Sporadisch zu uns in die Gruppe.Wir waren teilweise über Tage/Wochen auf uns selber gestellt bzw.selber überlassen.
Unsere Zeiten waren von Morgen 8 Uhr bis 15 Uhr.Morgens 8 Uhr PC an 1/2 std auf Jobsuche,Praktika und das jeden Tag,es kommen ja auch jeden Tag 300 neue Stellenangebote in die Jobseiten rein.
Danach nichts mehr ausser Facebook,Internet &Co.Wir haben die Zeit von Morgens bis Nachmittag ausgesessen.
Die FAW wird von Lügen und Druck von Mitarbeitern dominiert.Wie gesagt es sind dort Rehafälle die zu 80% Rückenprobleme haben,nach der Orientierungsphase wurde gesagt das neue Bürostühle kommen würden und nichts es kamen keine also weitersitzen auf dem durchgesessenen veralteten Drecksstühlen,Computer veraltet und langsam wie eine Nacktschnecke.Viele Seiten im Internet SIND gesperrt,darunter viele Seiten mit Arbeitsangeboten.Lächerlich sowas.
Viele meiner ich nenne Sie mal Mitstreiter bekamen in der Zeit in der Sie bei der FAW waren bzw.noch sind, stärkere Rückenprobleme als zuvor bevor Sie dort "rumsitzen"mußten und blieben teilweise Krankheitsbeding zu Hause auch brachen einige die Maßnahme vorzeitig ab oder mußten wieder starke Medikamente nehmen.
Mich hat man jetzt Aufgrund meiner Fehlzeiten von über 42 Tage(bin dauerhaft krankgeschrieben seit 2013) der Maßnahme verwiesen/entlassen.Ich wurde eindeutig in die falsche Maßnahme GESTECKT
Ich habe mich deshalb dazu entschieden mit Hilfe des Sozialverbandes VDK Minden dagegen vorzugehen.Habe über dem ganzen Zeitraum der Maßnahme Bilder von den Stundenplänen und Interieur bzw.Ton/Videoaufnahmen/Gesprächnotizen von den Einzelgesprächen gemacht um die Mißstände zu belegen.
Man sollte Rehabilitanten nicht in so eine Maßnahme stecken die nichts bringt sondern "nur" Geld kostet das von den Rententrägern bezahlt wird.Lieber sollte man dieses Geld in die Hand nehmen und die Reha-Leute eine adequate passende Umschulung zu finanzieren das wäre vermutlich langfristig gesehen günstiger.
Fazit:Nach so einer Maßnahme stehen Rehapatienten genauso ohne JOB da wie vorher müssen wieder in Hartz4 oder wenn noch möglich ALG1 bzw.Krankengeld
In diesem Sinne
Ich gehe aus der Maßnahme leider gesundheitlich mehr angeschlagen wie vorher,da ich meine Behandlungen teilweise abgebrochen habe die ich jetzt wieder von vorne Beginnen muß. Leider.

Bleibt Hart,zieht die Maßnahme wenns geht durch,werdet nicht Krank(ihr seit es ja schon)während der (einer)Maßnahme.
Achso wer Fehler findet kann mir ja einen Korrigierten Text zuschicken.Danke
 

stefanj22

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Mittlerweile Anfang Juni erfolgte dann diese ach so tolle und wunderschöne Berufsfindung an der Bruchbude Bookholzberg. In den ersten Tagen absolvierten wir einige sinnlose Tests, wie Diktate, PC Test, Englisch Mathematik. Es gab zwischendrin auch immer mal wieder Gespräche mit den Psychologen. Es viel mir bei den ersten Gesprächen immer wieder auf,wie sehr man versucht, Rehabilitanten umzupolen, nur damit Sie sich von festen beruflichen Vorstellungen abwenden und haar genau das machen, was denen die Psycholegen sagen, in der Hoffnung das ja alle Teilnehmer der Berufsfindung bloss Ihre Umschulung am BFW Weser Ems absolvieren. Da ich kein Interesse daran habe und auch nie gehabt habe in einem BFW umzuschulen, wo jeglicher Praxisbezug fehlt, teile ich dies auch dem anwesenden Psychologen mit. Es ist erstaunlich wie die anwesenden Psychologen noch im Abschlussgespräch versuchen, mit aller Kraft auch die Mitarbeiter der Rentenversicherung um den Finger zu lullen nur damit am besten alle Teilnehmer beim BFW bleiben. Es wird auch nicht darauf eingegangen was man möchte oder will.
Im großen und ganzen kann ich nur soviel sagen: Die Rentenversicherung sucht sich immer den günstigsten Weg um bloss keine Umschulung zu bezahlen. Hat man doch die Chance eine Umschulung zu absolvieren, dann wird das getan, was die DRV will und was gerade die Broschüre des BFWs her gibt, bevorzugt kaufmännische Berufe. Ich stelle auch mal die Behauptung auf das wenn man nach 2 Jahren aus diesem wunderschönen BFW entlassen wird, freude strahlend mit einem anerkannten IHK Zertifikat in der Hand, man dann wieder Kunde ist bei der Agentur für Arbeit und die Jobaussichten genauso schlecht sind wie sie vorher schon waren.
Ich traf einen Mann in der Berufsfindung, der nach seiner Metallausbildung umschulen musste zum Kaufmann und dann anschliessend wieder umschulte und jetzt das mittlerweile 4 mal am BFW Bookholzberg war zur Berufsfindung. Das ist das beste Beispiel dafür das man diese ganzen BFW Umschulungen in der Pfeife rauchen kann. Ein hoch auf die Leistungen am Teilhabe am wunderschönen Arbeitsleben. Ich bin irgendwo auch Mensch und habe meine Stolz und lasse mir nicht von einem inkompetenten und arroganten, selbstherlichen Rehaberater vorschreiben wie, wo und in welchen Bereich ich umschule. Und ausserdem fallen bei den BFW immer mehr Angebote weg weil die Rentenversicherung niemanden mehr umschult. Daher ist das angebotene Programm vom BFW nicht mehr aktuell.
 

Neudenkender

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Ergebnisprotokoll Korrektur lesen lassen, rechtlich prüfen lassen ...

und dann "zur Info" per Rund-Mail an sämtliche Bundes-und Landtagsabgeordneten, viele Ministerien, andere Organisationen, Medien, ...

Weil sich etwas an diesem menschenverachtenden System nur dann eventuell etwas ändern würde, wenn eine kritiische Masse der vielen Betroffenen sich ähnlich verhalten würde.

Wird das passieren? Natürlich nicht.

Zwecklos.
 

Volker66

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@ ratfink1

Das kenne ich leider auch so in der Art.

Habe auch so eine Maßnahme mitgemacht, im selben Kreis, bei einem anderen `"""" Bildungsträger """""

9 Monate nachdem die Maßnahme vorbei war, habe ich herausgefunden, dass es Maßnahmen gibt, die speziell auf meine Fall zugeschnitten sind. Meine Reha Beraterin kannte diese natürlich nicht.

Habe dann einen Antrag auf diese Maßnahme gestellt, Abgelehnt mit der Begründung, dass ich ja gerade eine hatte und die Beschaffung eines leidgerechten Arbeitsplatzes im Vordergrund steht.

Grundsätzlich ist das ja wohl auch so, nur ohne eine richtige Weiterbildung / Auffrischung in meinem umgeschulten Beruf bekomme ich nie einen Arbeitsplatz. Das scheinen die nicht zu verstehen..............
.
 
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