Fasching in Niederbayern - "Nullnummer" der Inkassostelle BA ;-)

Besucher und registrierte Nutzer in diesem Thema...

Status

Dieses Thema ist geschlossen.
Geschlossene Themen können, müssen aber nicht, veraltete oder unrichtige Informationen enthalten.
Bitte erkundige dich im Forum bevor du eigenes Handeln auf Information aus geschlossenen Themen aufbaust.

Themenstarter können ihre Themen erneut öffnen lassen indem sie sich hier melden...

gila

StarVIP Nutzer*in
Startbeitrag
Mitglied seit
20 Dezember 2008
Beiträge
14.103
Bewertungen
21.755
WAS nehmen die da wohl ein? :eek:

Das kann ich EUCH nicht vorenthalten ... was sich heute im Postkasten meiner ältesten Tochter befand.

Sie zahlte bis kürzlich regelmäßig und automatisch vom Regelsatz mtl. 20 Euro wegen einer alten Geschichte ab und erhielt heut gleich 2 Mahnungen.
1 x über fast 800 Euro "Restbetrag" - den es nicht gibt ... und dann die 2. Mahnung, über die Ihr Euch gern amüsieren könnt!

Eigentlich weiß man nicht genau: soll man lachen oder weinen? :eek:

Hätte ich mir im Beruf jemals solche Schoten geleistet - mein Chef hätte mich rausgeschmissen.
Wir reiben uns schon jetzt die Händchen wegen einer passenden Reaktion! :biggrin:
 

Anhänge

  • Mahnung Idiotenamt.pdf
    170,6 KB · Aufrufe: 550

gila

StarVIP Nutzer*in
Startbeitrag
Mitglied seit
20 Dezember 2008
Beiträge
14.103
Bewertungen
21.755
Gelle? So geht das hier in Bayern!

Ich könnt mich grad sowas von wegschmeissen ... kann mich
kaum beruhigen ... :icon_lol::icon_lol: man muss auch mal lachen können!
 

Seepferdchen 2010

Super-Moderation
Mitglied seit
19 November 2010
Beiträge
25.141
Bewertungen
18.320
@Gila, wie um Himmelwillen kommen die auf 19,85€????

Das ganze Schreiben zeugt davon, bloß nicht hinschauen, na und überlegen kostet Energie,

"Alaaf" und "Helau"
:icon_party:
 

gila

StarVIP Nutzer*in
Startbeitrag
Mitglied seit
20 Dezember 2008
Beiträge
14.103
Bewertungen
21.755
Ich überlege gerade, ob ich eine Anfrage an den Geschäftsführer mache - in Mundart ... entweder bayrisch oder rheinländisch - da haben wir die Wahl ... und frage, was die da ausschenken - und ob man davon was abhaben kann.

Meine Jüngste meinte gerade: schick ihnen ne tüte konfetti und partyhütchen und so tröten dazu

Keine schlechte Idee :icon_party:

(im Laufe der letzten 2 Jahre gab es noch mehr so falsche Schreiben in der Sache ... bei EINEM hätte ich mal nix gesagt ...)
 

gila

StarVIP Nutzer*in
Startbeitrag
Mitglied seit
20 Dezember 2008
Beiträge
14.103
Bewertungen
21.755
Grandios ! :biggrin: Ich glaube aber fast, es ist egal, welche Sprache ...
"Bahnhof" geht wohl immer ...
 

Couchhartzer

StarVIP Nutzer*in
Mitglied seit
30 August 2007
Beiträge
5.550
Bewertungen
9.769
Eigentlich weiß man nicht genau: soll man lachen oder weinen? :eek:

Hätte ich mir im Beruf jemals solche Schoten geleistet - mein Chef hätte mich rausgeschmissen.
Wir reiben uns schon jetzt die Händchen wegen einer passenden Reaktion! :biggrin:
Das Üble daran ist ja leider, die setzen damit einen Verwaltungsablauf in gang und dem musst du wohl sogar noch widersprechen, denn denen ist es durchaus zuzutrauen, dass die tatsächlich auch noch Volltreckungssmaßnahmen (für entweder die 0,80 €, oder die 19,85 €) einleiten.
Aber was du auf jeden Fall machen solltest ist ein weiteres schönes Schreiben an die BA schicken (natürlich mit Ablichtung dieses Hirnlosbescheides, der ja wahrscheinlich den Namen der verantwortlichen Person enthält) und ausdrücklich in Form eines Vorschlag einer wirksamen Sparmaßnahme darum bitten, dass man sich doch zukünftig von derartigem unqualifiziertem Personal (das solchen Unfug loslässt) trennen möge, um dem Steuerzahler die Verschwendung von öffentlichen Mitteln in Form von Gehältern für derartig schlecht gebildetes Personal zu ersparen.
 

Anna B.

StarVIP Nutzer*in
Mitglied seit
5 Juli 2011
Beiträge
7.798
Bewertungen
5.420
Hallo,

ich würde auf jeden Fall vorsichtig sein...widersprechen...tatsächlich auch den Vorschlag von Couchhartzer aufgreifen..
und wirklich aufpassen, nicht das die tatsächlich noch mit einer weiteren sinnlosen Forderung kommen oder tatsächlich das volle programm: Mahnverfahren bis zur Pfändung anleiern...nachher stehst du da mit nem Sack voller Kosten für das gesamte Mahnverfahren...

so bescheuert wie die sind...unglaublich.....
 

Purzelina

StarVIP Nutzer*in
Mitglied seit
26 November 2010
Beiträge
5.691
Bewertungen
2.050
Ich würde völlig unaufgeregt am Montag unter der angegebenen Telefonnummer anrufen und nachfragen, was man sich bei dem Schreiben gedacht hat.
 

SysW0rm

Elo-User*in
Mitglied seit
3 Juni 2012
Beiträge
178
Bewertungen
103
Auf jeden Fall der "Rechnung / Mahnung" widersprechen. Ein Betrag von 0,00 Euro kann nicht eingetrieben werden. In meinen Augen grenzt es schon an Betrug! Jeder Anwalt würde sich hier die Hände reiben :icon_twisted:
 
E

ExitUser

Gast
Sehr geehrte...

Den laut Ihrer Mahnung offenen Betrag von 0,00Euro habe ich soeben auf Ihr Konto überwiesen.

MfG

(würd ich tatsächlich so machen) ;)

Voraussetzung dafür ist natürlich, daß eine Überweisung von 0,00 € überhaupt möglich ist.

Klug programmierte Programme würden den Überweisungsbetrag prüfen und bei 0,00 überhaupt nichts tun. Wozu teure Rechnerleistung verschwenden für nix?

Und bei 'ner Einzahlung würde wohl schon der Mensch am Schalter Dir 'nen Vogel zeigen. Falls er Humor hat und versucht, die Einzahlung zu verbuchen, bekommt er wahrscheinlich wieder eins auf die Finger, weil Einzalungsbetrag = 0,00 € nicht durch die Plausibilitätsprüfung kommt.
 

gila

StarVIP Nutzer*in
Startbeitrag
Mitglied seit
20 Dezember 2008
Beiträge
14.103
Bewertungen
21.755
Danke für die herrlichen Antworten.

Ich glaube, unser Antwortschreiben hierauf - an die Geschäftsführung - wird in etwa so aussehen:

Am ….. erreichte mich in Kopie beigefügte MAHNUNG Ihres Inkasso-Service.
Ich halte dies zwar für einen „Faschingsscherz“ – jedoch sollte dieser Bescheid wegen seiner „wirren“ Forderungen nicht auch noch
weitergehende Konsequenzen einer „zwangsweisen Einziehung“ für mich haben!
Es ist schon schlimm genug, dass (und dies ist kein Einzelfall – es erreichte mich am heutigen Tage eine weitere falsche Forderung!)
man von einer Inkasso-Stelle so einen „Unfug“ erhält – schlimmer ist jedoch, dass man als Bürger auch noch gezwungen ist, auf diesen zu antworten!

Bitte klären Sie doch mit der ausstellenden Abteilung folgendes ab:

1. In welcher Form ist es möglich, die geforderten 0,00 Euro zu überweisen (meine Bank stellt sich da quer)

2. Für die „Mahngebühren“ i.H.v. 0,80 Euro, die durch diese „Nullforderung“ entstanden sind, erlaube ich mir die Verrechnung mit den mir bereits als
Steuerzahler für die Frankierung dieses Unsinns entstandenen Portokosten und ziehe diese von der Forderung ab.

3. Für den dann letztlich DOCH noch geforderten Geldbetrag i.H.v. 19,05 Euro (abgzl. der Mahnkosten) angebl. aus dem Jahre 2011
stelle ich einen ÜBERPRÜFUNGSANTRAG und bitte zu gegebener Zeit um Antwort über das Ergebnis.

4. Da angeführt wird, dass das für mich zuständige Jobcenter Ihre Dienststelle mit der Wahrnehmung dieses Forderungseinzuges beauftragt hat,
würde ich um Benennung des Auftraggebers für diese „Glanzleistung“ bitten.

Mit verwunderten Grüßen und noch viel Spaß im Fasching!

:icon_party::icon_party:

 

gila

StarVIP Nutzer*in
Startbeitrag
Mitglied seit
20 Dezember 2008
Beiträge
14.103
Bewertungen
21.755
:biggrin: habe das gestern auch mal unserem RA geschickt - damit er auch mal was zu lachen hat.
Er hat tatsächlich noch einen weiteren "Tipp" beigesteuert:

[FONT=&quot]Sehr geehrte Frau ,[/FONT]
[FONT=&quot]nicht schlecht![/FONT]
[FONT=&quot] [/FONT]
[FONT=&quot]Wegen der Mahngebühren wäre an sich ein Widerspruch fällig – und nach der Entscheidung des BSG vom 2.11.2012 auch eine Kostenübernahme für das Vorverfahren angezeigt….[/FONT]

Tja - dann werden wir das doch auch noch beantragen :biggrin:
 

Anna B.

StarVIP Nutzer*in
Mitglied seit
5 Juli 2011
Beiträge
7.798
Bewertungen
5.420
richtig so...immer man drauf...:biggrin:

das ist doch die beste Bestätigung dafür, dass die keine Ahnung haben....von nichts..

von gesetzlichen Grundlagen schon mal gar nicht...

aber Sanktionen aussprechen...damit sind sie flott...das ist das einzige, was denen in Kurz-Lehrgängen beigebracht wurde..

wenn der Kunde nicht spurt, kannst du ihn sanktionieren.....
 

gila

StarVIP Nutzer*in
Startbeitrag
Mitglied seit
20 Dezember 2008
Beiträge
14.103
Bewertungen
21.755
Ich find's ja so "goil", dass auch unser RA sein Spässchen daran hatte ... und natürlich machen wir noch einen ordentlichen Widerspruch und Antrag auf Kostenübernahme. Dann hat die Rechtsabteilung auch noch was davon.

AlaaaaaaF! :icon_party:
 

Couchhartzer

StarVIP Nutzer*in
Mitglied seit
30 August 2007
Beiträge
5.550
Bewertungen
9.769
Ich find's ja so "goil", dass auch unser RA sein Spässchen daran hatte ... und natürlich machen wir noch einen ordentlichen Widerspruch und Antrag auf Kostenübernahme. Dann hat die Rechtsabteilung auch noch was davon.

AlaaaaaaF! :icon_party:
Das "Spielchen" per Widerspruchverfahren über Rechtsanwalt, gegen rechtswidrige Mahnung mit Mahngebühren, haben wir hier bei uns mit dem JC Steinburg (als beauftragender Auslöser der Rechtswidrigkeit) und der Inkassostelle der BA Regionaldirektion Nieders.-Bremen in Hannover (ausführender Handlanger auf Zuruf des JC) auch schon durchgemacht.

Der Verlauf war:
1.) die Mahnung / Mahngebühr wurden von der Widerspruchstelle für vollumfänglich aufgehoben erklärt
2.) die Erstattung der aussergerichtlichen Kosten (hier RA-Kostennote) wurden von der Widerspruchstelle allerdings aber erstmal verweigert
3.) der RA reichte daraufhin die Feststellungklage am SG ein
4.) die Widerspruchstelle erkannte dann am 29.11.2012 im laufenden Feststellungverfahren (S 11 AL 178/12), nach einem sehr deutlichem Hinweis des Gerichtes auf besagte BSG-Rechtssprechung, vollumfänglich die Notwendigkeit der Hinzuziehung des RA als auch die damit verbundene Kostenübernahme für das Widerspruchsverfahren und auch die Kostenübernahme für das gerichtliche Feststellungsverfahren an

Ergebniss:
Ein ganz einfach zu erledigender Widerspruch erzeugte letztendlich aufgrund rechtswidriger Beauftragung durch JC Steinburg als auch dem unqualifiziertem Weigerungsverhalten der Mitarbeiter in der BA-Inkasso-Widerspruchstelle zwei auszugleichende Kostensätze (einmal Widerspruchverfahren + einmal Kostenfeststellungverfahren)
 

gila

StarVIP Nutzer*in
Startbeitrag
Mitglied seit
20 Dezember 2008
Beiträge
14.103
Bewertungen
21.755
Mensch, Couchi - du erzählst ja hier Hammerdinger :eek: :biggrin:

Man muss sich das mal vorstellen in der SUMME aller solch übers Jahr gelieferten Schoten!
Und da speist man Hartzler mit Almosen ab, die diesmal nicht einmal die gestiegenen Stromkosten auffangen!
 
Status

Dieses Thema ist geschlossen.
Geschlossene Themen können, müssen aber nicht, veraltete oder unrichtige Informationen enthalten.
Bitte erkundige dich im Forum bevor du eigenes Handeln auf Information aus geschlossenen Themen aufbaust.

Themenstarter können ihre Themen erneut öffnen lassen indem sie sich hier melden...
Oben Unten