Familienvater wegen 0,00014 Euro gefeuert

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ExitUser

Gast
Kölner-Express meinte:
Oberhausen - Eine Kündigung wegen 0,00014 Euro sorgt derzeit für Wirbel in Oberhausen. Der vierfache Familienvater Mohammed S. wurde am 5. Juni gefeuert, weil er sein Handy unerlaubt mit Firmen-Strom auflud.

Zum vollständigen Artikel.

Wer es also noch immer nicht begriffen hat. In Deutschland werden Manager, die ein Unternehmen an die Wand fahren, mit dem goldenen Handschlag in Millionenhöhe verabschiedet. Wer sein Handy in seinem Unternehmen auflädt und dabei Kosten in Höhe von einem 14 tausendstel Cent verusacht, wird gefeuert.

Man könnte annehmen, dass das darauf hindeutet, dass in diesem Land etwas nicht stimmt.
 

pinguin

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Wer es also noch immer nicht begriffen hat. In Deutschland werden Manager, die ein Unternehmen an die Wand fahren, mit dem goldenen Handschlag in Millionenhöhe verabschiedet. Wer sein Handy in seinem Unternehmen auflädt und dabei Kosten in Höhe von einem 14 tausendstel Cent verusacht, wird gefeuert.
Dessen Firma kommt damit eh nicht durch; hatte er keine Vertrauensstellung, (siehe LSG-Urteil in Bezug auf den Müllmann, der ein Kinderbett mitgenommen hat), hätte er erst eine Abmahnung bekommen müssen. (Den Artikel hinter Deinem Link habe ich mir aber jetzt nicht durchgelesen).
 
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ExitUser

Gast
Wollen wir hoffen, dass er seinen Job behalten kann. Wenn der Arbeitgeber nicht damit durchkommt, wird man aber damit rechnen müssen, dass er einen anderen Weg sucht, den Mann zu entlassen ...
 

Volker

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Sowas zeigt doch auf wie die Unternehmen zur Zeit ticken...

Man muss nur hinsehen und das Denken anfangen...

Volker
 

nightangel

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Erst die Kassiererin mit Pfandbons, jetzt der Angestellte wegen dem Handy.
Wer kommt als nächstes dran? Der Bäcker der Mehlstaub unter den Schuhen hatte als er nach Hause fuhr? Er hat dann ja schließlich Mehl gestohlen.
Unglaublich sowas, man kann es auch echt übertreiben. :icon_kotz2:
 

wolfgang52

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Das erinnert mich an ein Sprichwort welches mein Vater drauf hatte:

"Wenn ein Hund gehängt werden soll findet sich auch ein Strick dafür."

In dem obigen Fall möchte ich behaupten daß der Mann schon länger
auf der "Abschußliste" stand.
 

Volker

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Das erinnert mich an ein Sprichwort welches mein Vater drauf hatte:

"Wenn ein Hund gehängt werden soll findet sich auch ein Strick dafür."

In dem obigen Fall möchte ich behaupten daß der Mann schon länger
auf der "Abschußliste" stand.

Sicher, wir standen bzw. stehen alle auf diesen Listen. Wir wollen ja vernünftigen
Lohn und vernünftige Behandlung.

Volker
 

kleine

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Ihr dürft dabei nicht vergessen, dass der gute Herr laut Angaben von N24 auch unerlaubt seinen Arbeitsplatz fotografiert hat. Die Geschichte scheint mr aus dem Zusammenhang gerissen.
 

left

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Zum vollständigen Artikel.

Wer es also noch immer nicht begriffen hat. In Deutschland werden Manager, die ein Unternehmen an die Wand fahren, mit dem goldenen Handschlag in Millionenhöhe verabschiedet. Wer sein Handy in seinem Unternehmen auflädt und dabei Kosten in Höhe von einem 14 tausendstel Cent verusacht, wird gefeuert.
Man könnte annehmen, dass das darauf hindeutet, dass in diesem Land etwas nicht stimmt.

Wer kennt ihn nicht, Utz Jürgen Schneider hatte die Deutsche Bank und rund 50 weitere Institute über Jahre mit falschen Angaben betrogen und für seine Sanierungen in Ost und West Milliardenkredite erschlichen. Zurück blieb ein Schuldenberg von 2.700.000.000 Euro(5,4 Mrd. Mark.)

Ob Pfandbon oder Strom, wie heißt ein Sprichwort:

Nicht kleckern, klotzen.​
 

dellir

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Erst die Kassiererin mit Pfandbons, jetzt der Angestellte wegen dem Handy.

Obwohl die Fälle ähnlich gelagert, sind sie doch völlig unterschiedlich.


Jedem sollte doch klar sein, daß das heiligste einer Firma die Kasse ist. Wer also diese Grenze überschreitet und nur 1 ct. wegnimmt, der hat jedes menschliche Vertrauen verspielt.

Der Fall mit dem Handy ist schon etwas anders. Der gekündigte hätte nicht im geringsten davon ausgehen können, daß er "damit" den Arbeitgeber bestiehlt. Denn so gesehen, hätte er auch wegen zu langes Händewaschen (Wasserverbrauch) auch gekündigt werden können. Dem Arbeitnehmer ist also absolut kein Vorsatz nachweisbar, auch wenn das Juristen anders sehen. Vom Namen her (Mohammed S) würde ich hier auf verdeckte Ausländerfeindlichkeit tippen, die juristisch verschleiert werden sollte.

Im Übrigen, gabs vor wenigen Tagen auch eine Meldung, daß ein türkischer Müllmann ein Kinderbett aus dem Müll mitgenommen hat und gekündigt wurde. Er hatte geklagt und gewonnen.


Fazit: Diebstahl kann vom AG vielseitig ausgelegt werden und wird deshalb als "Kündigungsgrund" missbraucht, wenn die Gesetzlage nicht reicht und andere persönliche Gründe nicht zum Vorschein treten sollen...:icon_wink:
 
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ExitUser

Gast
Mohamed S. hat seinen Job wieder. Allerdings wird dahinter eine Kündigungsstrategie vermutet.

Kölner Express meinte:
Auch die Gewerkschaft Ver.di vermutet eine Kündigungs-Strategie bei dem Familiengeführten Unternehmen. Ein Ver.di-Sprecher sagte dem WDR, er vermute eine Rationalisierungsmaßnahme, die so betrieben wird.
 

musiker01

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Wieviel tausendstel Cent? Das ist doch absolut lächerlich :icon_neutral::icon_neutral::icon_neutral:

Viele Grüße
 
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