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Familie als Arbeitgeber- geht das?

Status
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ExitUser

Gast
  Th.Starter/in  
#1
Hallo,
gestern und heute aber ich etwas hinter mir.
Meine SB bombardierte mich mit Anrufen, darum ich nicht zur Arbeit erschienen bin.
Ich ging gar nicht ans Telefon und habe den Stecker heraus gemacht und das Handy ausgeschaltet.
Ich war froh, das ich die Symptome meiner Psychologischen Erkrankung gebessert haben, da kommt alles wieder hoch.
So viele Termine und stress wie ich in den letzten Wochen mir der ARGE hatte, soviel hatte ich nicht, als ich noch nicht Erkrankt war.

Ich habe den Eindruck, das die mich fertig machen will, weil ich schon zu lange zu hause bin.
Das ich schon zu lange zu Hause bin hat Sie mit auch vorgehalten.

Hinzu kommt noch die Pflege meiner Oma.

Jetzt habe ich mir gedacht, kann meine Oma mich doch als Pfleger anstellen und mir sagen wir 450 EUR brutto bezahlen.
Dann könnte ich mich von der ARFE abmelden und beantrage mit meiner Oma zusammen Wohngeld.

Geht das so einfach, oder ist das nicht möglich?
Und was kann ich tun, damit ich meine Telein und Handynummer auf der Datenbank der ARGE löschen kann?
 
E

ExitUser

Gast
  Th.Starter/in  
#2
Hallo,

stelle bitte umgehend nachfolgenden Antrag zur Löschung deiner Daten.
In Sachen Arbeitsvertrag mit Oma und Wohngeld hoffe ich, dass sich diesbezüglich wissende user noch melden.
Grundsätzlich (ist aber lediglich ein Bauchgefühl) sehe ich nichts, was dagegen spricht, aber das WoGG ist definitiv nicht meine Baustelle:icon_evil:

ciao
Christine

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Name......................................................
Strasse....................................................
PLZ/Ort....................................................
Kd.-Nr......................................................

An die
Agentur für Arbeit .............................................
Strasse .............................................................
PLZ/Ort .............................................................


Mittwoch, 8. September 2010


Leistungen zur Grundsicherung für Arbeitsuchende (SGB II)
Antrag auf Löschung meiner bereits erhobenen, aber nicht erforderlichen Daten (§ 84 Abs. 2 SGB X)


Sehr geehrte Damen und Herren,

der Bundesbeauftragte für Datenschutz hat beim Antrag auf Leistungen zur Grundsicherung für Arbeitsuchende nach dem SGB II folgende Datenerhebungen problematisiert:

· Telefon- und E-Mail Angaben sind nicht notwendig (sondern freiwillig),
· es besteht keine Notwendigkeit, zu bescheinigen, dass ein Girokonto nicht eröffnet werden kann,
· die Angaben über den Vermieter sind nicht notwendig,
· unter III. sind nur die Daten der Mitglieder einer Bedarfsgemeinschaft erforderlich und nur der Hauptversicherte ist bei der Familienversicherung relevant,
· bei Schwangerschaft dürfen Kopien des Mutterpasses bzw. der ärztlichen Bescheinigung nicht zur Akte genommen werden,
· bei der Erhebung der Einkommensverhältnisse (VI.) sind nur die Daten der Mitglieder der Bedarfsgemeinschaft erforderlich,
· Dasselbe gilt bei der Erhebung der Vermögensverhältnisse (VII.),
· Daten von Mitgliedern einer Verwandtengemeinschaft sind nicht zu erheben, wenn die Vermutung der Unterstützung widerlegt ist,
· beim freien Wohnrecht ist der Name der gewährenden Person unerheblich,
· es darf nicht nach dem Besitzer eines PKW gefragt werden, sondern nur nach dem Eigentümer,
· die Daten über Schenkungen sind zu begrenzen.

Ich beantrage hiermit gemäß § 84 Abs. 2 SGB X die Löschung meiner in den beanstandeten Punkten aufgrund der Verwendung des von Ihnen zugesandten Fragebogens bereits gemachten Angaben. Die Daten sind für die Erfüllung Ihrer Aufgaben nicht erforderlich und die Erhebung verstößt gegen mein informationelles Selbstbestimmungsrecht. Um die Datenlöschung überprüfen zu können, beantrage ich einen entsprechenden Nachweis.


Mit freundlichen Grüßen




......................................................................
(Unterschrift)
 

catwoman666666

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#3
Bischen seltsam, deine Oma hat genug Geld, um dir für Pflegetätigkeiten 450 € zu zahlen, aber nicht genug für ihre Wohnung, so daß sie Wohngeld beantragen muß
 
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Gast
  Th.Starter/in  
#4
Hallo,
ich wohne mit meiner Oma in der gleichen Wohnung, so das ich mit Wohngeld vielleicht auf 450 EUR netto komme, das würde für mich reichen und ich der ARGE den Rücken stärken kann.
 

gelibeh

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#6
Wenn Du Dich von der ARGE abmeldest, musst Du deine Krankenversicherung selbst zahlen, also geht ein Minijob für 400€ schon mal nicht. Muss also mindestens 401€ sein. Dann muss Oma noch, ich glaub, 19,5% an Sozialversicherung zahlen und Du hast auch nur ein Gehalt, was sich um die Sozialabgaben verringert. Ob das so alles passt?
 
E

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Gast
  Th.Starter/in  
#7
Ob das passt ist eine gute Frage.
Wenn ich einen Arbeitsvertrag von 450 EUR brutto unterschreibe, dann gehen davon Rente, Pflege und die KK ab.
Lohnsteuer dürste nicht anfallen, oder?
Wie sieht es mit der Arbeitslosenversicherung aus?
Ich würde mir einen netto von ca, 390 EUR ausgehen, ohne Arbeitslosenversicherung, wenn diese noch anfällt, dann noch war weniger.

Versuche jetzt alle Auswege um von der ARGE loszukommen.
 
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Gast
  Th.Starter/in  
#9
Mit dem Rechner komme ich auf 391,53 EUR netto.
Wenn man dann vielleicht noch etwas Wohngelddazukommt, dann reicht das, bin ja ein Mensch de nicht viel benötigt.
 
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Gast
  Th.Starter/in  
#10
Wie schon geschrieben, Wohngeld ist nicht so mein Ding.
Bitte rechne genau nach, ob die 391,-€ ausreichend sind.Der Rechenweg ist ja beschrieben und ich hoffe, dass es nicht zu wenig Einkommen ist.
 

catwoman666666

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#11
Deine Oma zahlt dir nicht nur deinen Lohn, sondern muß auch die Arbeitgeberanteile der Sozialversicherungen (ca. 90 - 100 €). Damit kostest du deiner Oma ca. 550 €. Wenn sie soviel Rente hat, daß sie dich einstellen kann, dürfte sie nicht wohngelberechtigt sein.
 
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Gast
  Th.Starter/in  
#12
Das wollte ich auch noch Fragen.
Was für Kosten auf meine Oma zu kommt.
Also die Arbeitgeberanteile und was kann noch kommen?
Berufsgenossenschaft?

Meine Oma bekommt Rente, laut Wohngeldrechner, wenn ich Ihr Einkommen eingeben und die Hälfte der Miete, dann kommt ein Anspruch von ca.40 EUR raus.
Das iist die Rechnung ohne mich, würde sich die Rechnung ändern, wenn ich noch mit meinen einkommen reinzählen würde?
 
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Gast
  Th.Starter/in  
#13
Wenn sie soviel Rente hat, daß sie dich einstellen kann, dürfte sie nicht wohngelberechtigt sein.
Du hast recht, habe jetzt nocheinmal in Ruhe die Daten eingegeben und es besteht kein Anspruch auf Wohngeld, somit ist das dich leider keine so gute Idee.
 
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