Falsche Tatsachen im Widerspruchsbescheid - was tun? (1 Betrachter)

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Lunafe

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Hallo zusammen,
ich habe folgendes Problem.

Ich hatte Anfang 2017 übersehen dass ich eine Aufforderung zur Abgabe meiner abschließenden EKS bekommen hatte. Diese Aufforderung hatte eine Frist bis zu einem Datum. Kurz nach diesem Datum kam ein Brief mit der Festsetzung des Leistungsanspruchs. Das JC verlangte also dass ich 1500 EUR zurückzahlen soll mit einmal weil es mir nicht zusteht. Ich weiß dass dieser Betrag vom JC festgesetzt wurde und den wirklichen Einnahmen gar nicht entspricht.

Ich hab darauf nochmal den riesigen Stapel an JC Briefen durchgesehen und sah dass ich tatsächlich etwas versäumt habe abzugeben. Ist mir das erste mal passiert.

Soweit so gut. Ich hab darauf gleich einen Widerspruch geschrieben und habe ehrlich darin erwähnt dass ich es übersehen hatte. Auch gab ich im Widerspruch an dass ich die abschließende EKS direkt nachträglich im JC abgegeben hatte.

Heute kommt nach 7 Monaten ein Widerspruchsbescheid. Der Widerspruch wird als unbegründet zurückgewiesen. Ist ja erst mal nicht schlimm. Weil ich muss bereits an das JC Geld zurück zahlen weil ich zuviel verdient habe.
Aber was mich jetzt an der Sache extrem aufregt, da steht drin das die verspätete eingereichte EKS nicht ausreicht um die Mitwirkung zu erfüllen und da steht ich hätte die Kontoauszüge und dazugehörigen Anlagen (Buchhaltung) nicht eingereicht. Das ist absolut gelogen!!! Das ist absolut falsch.
Zum einen hat die Dame im JC die meine Anträge usw bearbeitet soviel Zeug von mir verlangt und blickt scheinbar selbst nicht mehr durch und diese Dame dort behält meine ganzen Buchungsunterlagen bis zu einem Jahr im JC, also ist schon die Aussage falsch. Ich habe einen riesigen Pack an Kontoauszügen und Belegen fein säuberlich abgeheftet extra für das JC und Kundendaten geschwärzt. Alles abgegeben. Nur leider ohne schriftlichen Nachweis!

Ich bin doch nicht so blöd und gebe dass dann nicht ab wenn ich schon ein Brief bekomme. Da hab ich doch nix von das zu ignorieren.

Zudem hab ich letzte Woche schon wieder eine Aufforderung zur Zahlung bekommen für einen festgelegten Leistungsanspruch. Dass ich auch da angeblich keine abschl. EKS plus Kontoauszüge und Belege abgegeben hätte. Dazu muss ich auch einen Widerspruch machen.

Was soll ich denn nun machen??? Insgesamt wollen die jetzt ca. 2500 EUR mit einmal haben und soll es so überweisen. Also dass ist jetzt für jeweils 2 Zeiträume mit 6 Monaten.
Ich hab keine 2500 EUR und habe es 100%ig abgegeben.

DANKE.
 
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