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Falsche qm Zahl bei der Antragstellung?

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Dreamangel

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#1
Hallo

Letztes Jahr habe ich eine Wohnung bezogen, die war 47qm Groß. Aber da der Arbeitsamt mir nur 45qm erlaubt haben wir mit der Vermieterin so geeinigt dass sie mir die Wohnung für 45qm vermietet. Den restlichen Geld habe ich so von der Tasche bezahlt(das waren so 8euro im Monat): Jetz habe ich ein Brief gekriegt wo ich Nebenkosten von 72 euro nachzahlen muss. Mit dem Brief bin ich zum Arbeitsamt gegangen und die haben mir gesagt da die Nebenkosten unverständlich sind müsste ich genaue Nachweise mitbringen.

Was soll ich jezt machen? Werde ich jetz ärger mit der Arbeitsamt bekommen? :frown:
 
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#2
Aber da der Arbeitsamt mir nur 45qm erlaubt haben wir mit der Vermieterin so geeinigt dass sie mir die Wohnung für 45qm vermietet.
Oh, das ist ja Betrug und Beihilfe dazu :icon_pic:

Was soll ich jezt machen?
Die Nebenkostenabrechnung vom Vermieter vorlegen

Den restlichen Geld habe ich so von der Tasche bezahlt(das waren so 8euro im Monat
4 € warm pro m² hört sich gut an.
 
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#4
Belege

Als Mieter hat man das Recht auf eine klare, nachvollziehbare Abrechnung. Ist die Abrechnung difus, kann der Vermieter daraus keine Rechte ableiten.
Wenn die ARGE Belege fordert gibt es ein kleines juristisches Problem.
Einem Mieter steht das Recht zu Einsicht in die Belege zu nehmen, aber ein Mieter hat nicht das Recht Kopien vom Vermieter zu fordern. Hier könnte man einen ARGE-SB mit zum Vermieter zu einer Betriebskostenabrechnungsprüfung mitnehmen.
Dieses würde ich der ARGE vorschlagen. Mehr geht nicht.

Falls Du ein Metermass besitzt, kannst Du Deine Wohnfläche selbst nachmessen. Als Basis kann die Wohnflächenverordnung dienen oder die DIN.
Hat Deine Wohnung eine Terrasse oder Balkon?
 

Dreamangel

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#5
Als Mieter hat man das Recht auf eine klare, nachvollziehbare Abrechnung. Ist die Abrechnung difus, kann der Vermieter daraus keine Rechte ableiten.
Wenn die ARGE Belege fordert gibt es ein kleines juristisches Problem.
Einem Mieter steht das Recht zu Einsicht in die Belege zu nehmen, aber ein Mieter hat nicht das Recht Kopien vom Vermieter zu fordern. Hier könnte man einen ARGE-SB mit zum Vermieter zu einer Betriebskostenabrechnungsprüfung mitnehmen.
Dieses würde ich der ARGE vorschlagen. Mehr geht nicht.

Falls Du ein Metermass besitzt, kannst Du Deine Wohnfläche selbst nachmessen. Als Basis kann die Wohnflächenverordnung dienen oder die DIN.
Hat Deine Wohnung eine Terrasse oder Balkon?
Terrase oder balkon habe ich nicht? Werde ich jetzt wegen falscher Angaben bestraft????
 
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#6
Werde ich jetzt wegen falscher Angaben bestraft????
Nein, keine Angst haben. Dir passiert imho nix.

Im Osten haben die Vermieter sogar ganze Räume zugemauert, um auf die von der ARGE geforderten m² zu kommen :icon_lol:.

Und deine Vermieterin hat lediglich ihre Wohnung 2 m² zu klein gemacht, eine Abweichung von 10 % kann aber durchaus passieren und sollte ohne Folgen bleiben.


Die wollen lediglich die Nebenkosten auf ihre Plaubibilität prüfen. Dazu brauchen sie die NK-Abrechnung deiner Vermieterin, die du doch von ihr bekommen hast, oder nicht ?
 
E

ExitUser

Gast
#7
Mess doch Deine Wohnung erst mal selber nach. Die Angaben im Mietvertrag stimmen erfahrungsgemäß selten.
Denk dran, die Türschwellenflächen und Schornsteinvorsprünge zählen nicht mit!
Ansonsten, auf dem Boden von Wand zu Wand messen.
Und eine so geringe Abweichung dürfte wirklich nicht das größte Problem sein.
Warum hast Du Bedenken wegen der NK-Abrechnung? Stehen da bei Dir die Quadratmeter überhaupt drin?

Viele Grüße,
angel
 
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