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Falsche Anrechnung von Einkommen

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Luzie

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#1
Hallo,

ich war einen Monat lang als Aushilfe beschäftigt. Daraufhin wurde mir natürlich das Einkommen angerechnet. Doch die Aufrechnung war falsch. Trotz der Mitteilung dieser Tatsache wurde mir die falsche Summe einfach von einer der nächsten Überweisungen abgezogen (ca. 60 oder 70 Euro zuviel). Daraufhin reagierte ich mit noch einem Schreiben (inklusive genauer Lohnabrechnung) und bat um Überprüfung und eine detaillierte Auflistung der Aufrechnung. Zurück kam nur die Antwort, dass meine Gehaltsabrechnung korrekt sei :icon_klarsch: und keine Auflistung.
Als ich das einem anderen Sachbearbeiter erzählte, meinte er, ich hätte die Möglichkeit mich bei einem Teamleiter der Leistungsabteilung zu beschweren.

Wie soll ich nun genau vorgehen? Ist es gut eine Frist von einem Monat für die Nachprüfung und Überweisung der unrechtmäßig eingezogenen Summe zu setzen? Kann ich mit rechtlichen Schritten drohen? Und was, wenn die Arge nicht reagiert?

Liebe Grüße,
Luzie
 

Koelschejong

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#2
Wie soll ich nun genau vorgehen? Ist es gut eine Frist von einem Monat für die Nachprüfung und Überweisung der unrechtmäßig eingezogenen Summe zu setzen? Kann ich mit rechtlichen Schritten drohen? Und was, wenn die Arge nicht reagiert?
Fristen sind das A und O des Rechtswegs.

Du hast doch mit Sicherheit einen neuen Bescheid bekommen in dem die neue (falsche) Leistung steht.
Gegen diesen Bescheid musst Du innerhalb von 1 Monat Widerspruch einlegen. Das Wort ist durchaus wichtig und sollte da drin stehen. (Also nicht Bitte um Überprüfung o.ä.) Das kann, mit gutem Willen und ggf. vor Gericht zwar auch als Widerspruch gewertet werden, aber wenn das Wort Widerspruch drin steht, gibt's da keine Diskussionen.

Also los mit dem Widerspruch, wenn die Frist noch nicht verstrichen ist. Begründen musst Du den erst mal gar nicht, es reicht: "Gegen den Bescheid vom .... BG-Nummer .... lege ich hiermit Widerspruch ein."

Zur Begründung führst Du dann etwas später eine genaue Berechnung des nach Deiner Ansicht korrekten Abzugs an (gib uns hier im Forum ggf. Zahlen, dann wird Dir da sicherlich auch geholfen).

Falls die Frist von 1 Monat verstrichen ist, kannst Du einen Überprüfungsantrag nach § 44 SGB X stellen, mit gleicher Begründung, wie beim Widerspruch.

Im Übrigen, mit rechtlichen Schritten droht man nicht, sondern man schreitet - die Drohung kostet Zeit - und Fristen sind .... (siehe oben).
 

Luzie

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#3
Im Übrigen, mit rechtlichen Schritten droht man nicht, sondern man schreitet - die Drohung kostet Zeit - und Fristen sind .... (siehe oben).
:biggrin: Ok.

Danke für Deine Tipps. Ich wusste nämlich auch nicht genau, was für einen Antrag ich da eigentlich stelle, denn die Frist ist schon lange abgelaufen. Ich hab ja schon 2 x hingeschrieben.
 

Luzie

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#4
Es wäre super, wenn mir hier jemand kurz bestätigen könnte, dass ich richtig gerechnet habe.

Ich bin etwas verwirrt, weil unter Bruttolohn 2 verschiedene Löhne stehen. Welchen nimmt man denn nun?


354, 25 € (gleich mit Nettolohn), abgezogen werden meiner Meinung nach 203,40 €.

oder

386,75 €, abgezogen werden 229,40 €.


Die Arge hat mir 262,58 € abgezogen, was in beiden Fällen zuviel wäre. Oder sehe ich das falsch?
 
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