Fallmanager unzumutbar/unverschämt (1 Betrachter)

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Traktand

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Einen schönen guten Abend allerseits :)

Ich möchte hier gern mein Anliegen schildern und Eure Meinungen dazu erbitten. Bin ich zu empfindlich, ist das heute so üblich, oder ist der Fallmanager einfach das, was ich von ihm halte (...)?

Zur Sache:
Betriebsbedingt wurde mir zum 31.05. gekündigt. Für mich eine neue Situation, war ich doch bisher noch nie erwerbslos. Sogar das Studium habe ich ohne staatliche Subventionen und durch Nachtschichten in Sozialeinrichtungen finanziert, anschließend war ich nahtlos "in Arbeit".
Selbstredend, dass ich nur zum Amt gehe um dort meiner Meldepflicht nachzukommen, um alles andere kümmere ich mich schon selbst.

Nun begab es sich dort wie folgt:
Der Herr Fallmanager hat es vermutlich in seiner Ausbildung nicht gelernt, dass man im Umgang mit Menschen eine gewisse (zu erwartende) Freundlichkeit an den Tag legt. Oder seine Mama hat es ihm einfach nicht beigebracht. Der Herr kannte jedenfalls weder "guten Tag" noch sonstige Floskeln der Höflichkeit. Sei es drum, damit kann ich leben.
Da ich zum ersten Mal in einem solchen Amt aufgeschlagen bin, wusste ich natürlich nicht genau was ich alles mitzubringen habe - also brachte ich alles was mir als sinnvoll erschien mit (was nicht nötig gewesen wäre, dass weiß ich inzwischen): Lebenslauf, Zeugnisse, usw.

Da ich nicht im sozialen Bereich arbeite (ich arbeitete als Entwickler mit Personalverantwortlichkeit), gestalte ich mein Zeugnis auch entsprechend. Kein Personalleiter interessiert sich für meine Nebenjobs aus Studienzeiten. Der Herr Fallmanager befand meinen Lebenslauf eben deshalb für unbrauchbar. Hier gibt es schließlich eine DIN-Norm. Mag sein das ich mit DIN-Bewerbungen bei einen 1500€-Job erfolgreich bin, aber bei allem anderen ist das abwegig.
Und überhaupt müsste ich ja mit meinem lückenhaften Leben, meiner schlechten Ausbildung (Was? Sie haben nicht promoviert?!) an hunderte von Türen klopfen um überhaupt eine Chance zu haben. Etwaige Versuche vom Monolog in ein Gespräch überzuleiten, wurde vehement unterbunden (jetzt rede ich!).

Unwissend wie ich war, habe ich mir zudem eine EGV aufschwatzen lassen und unterschrieben.

Stand der Dinge nun wie folgt: Job habe ich zum 1.7. problemlos gefunden (4 Bewerbungen geschrieben, 3 verbindliche Zusagen bekommen, einen Vertrag unterschrieben). Hunderte also, aha.
Soweit so gut, jedoch bin ich einen Monat (Übergang) auf ALG1 angewiesen.

Da es sich in meinem Fall um eine Versicherungsleitung handelt, ich keine sozialen Almosen erbitten möchte und bereits einen Job gefunden habe stellt sich mir die Frage: Können mir dennoch Auflagen gemacht werden? Das ist nämlich der Fall.

Der gute Mann vom Amt ist nämlich der Meinung, ich könne in diesem Monat ja durchaus arbeiten - passende Stellen dazu druckte er mir aus. Zeit- und Leiharbeit stellte sich dann daheim heraus. Warum sollte ich einen Monat lang dem Abschaum der Arbeitswelt meine Arbeitskraft in den Hals werfen, zumal ich dort so wenig verdienen würde, dass ich aufstocken müsste, weil das Gehalt niedriger wäre als mein ALG1 Anspruch. Dennoch wäre ich verpflichtet "jede!" Arbeit anzunehmen, so Herr Fallmanager. Außerdem bin ich per EGV dazu verpflichtet, mindestens 10 Bewerbungen (pro Monat) vorzulegen. Warum sollte ich mich weiter bewerben, wenn ich einen Job gefunden habe?

Ich könnte das nun noch ausbauen, aber der Herr dort machte auf mich eher den Eindruck als hätte er ein persönliches Problem mit mir und möchte mir nun zeigen, wer hier die wirklich dicken Eier hat. ALG 1 gibt es nämlich nur rückwirkend erklärte er mir, mein alter Arbeitgeber zahlte immer für den Folgemonat im voraus. Mit der Miete wird diesen Monat also problematisch..
Überbückungsgeld könnte ich auch vergessen, erst einmal dauert so ein Antrag Wochen und zudem habe ich ja sicherlich noch erspartes.

Wie ist da die Lage? Was sind meine Rechte, welche meine Pflichten? Wie werde ich dieses Fallwürstchen wieder los?

Vielen Dank

P.S.: Morgen habe ich wieder einen Termin. Den 3. bereits, obwohl ich offiziell erst ab morgen erwerbslos bin. Wieso muss ich eigentlich zu Zeiten in denen ich noch in Arbeit bin dort auflaufen? Morgen soll ich erneut Zeugnisse, Lebenslauf (DIN-korrigiert), Kontoauszüge und Bewerbungsnachweise mitbringen. Ich werde weder dem einen, noch dem anderen davon nachkommen. Welche Konsequenzen sind zu erwarten? Muss ich dem Amt meinen neuen Arbeitsvertrag zukommen lasssen?
 
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Vidya

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.Der Herr Fallmanager... Etwaige Versuche vom Monolog in ein Gespräch überzuleiten, wurde vehement unterbunden (jetzt rede ich!).Unwissend wie ich war, habe ich mir zudem eine EGV aufschwatzen lassen und unterschrieben.Können mir dennoch Auflagen gemacht werden? Das ist nämlich der Fall.
Ich kenne die Hintergründe für dessen Verhalten nicht. Insbesondere das mit EinV sofort -das lässt mich aufhorchen, denn eigentlich gibt es eine Weisung der BA , die Dein Fallmanager mithin offensichtlich ignoriert. Denn in den ersten 3 Monaten bedarf es im Regelfall noch gar keiner EinV -sofern keine Förderung zur Eingliderung notwendig ist und der Kunde marktnah ist -letzteres kann ja wohl nur der Fall sein, wenn du schon wieder einen neuen Arbeitsverrtag hast.

Falls die Bedingungen in der Weisung der BA für Deinen Fall zutreffen, dann würde ich Dir raten eine Dienstaufsichtsbeschwerde gegen den Mitarbeiter einzureichen und hierbei mithin vorrangig auf die ignorierte Weisung und dessen Ermessensausfall hinweisen sowie auf die Tatsache der nahenden Arbeitsaufnahme, die offensichtlich mtihn ignoriert und durch zusätzliche Ansprüche des Fallmanagers sinnlos torpediert und damit gefährdet sei.

Du bittest darin um Abhilfe -durch die Zuweisung eines objektiven und kompetenten Ansprechpartners. (Objektive Beratung kann man das sicher nicht nennen, was Dein Fallmanager da bisher vom Stapel gelassen hat )

Kannst du übrigens mal noch Deine EinV hier anonymisiert hochladen?. Mich würde interessieren -und andere hier sicher auch -warum der die so schnell von Dir unterschrieben haben wollte. Vielelicht war das auch nur seine Art einen Testballon zu starten -ob Du Dir alles gefallen lässt. Da Du ja dann wohl unterschrieben hast,, da hat damit wohl gemeint, Dich auch sonst vereinnahmen zu können.

Vielelicht kann man Dir dann auch besser noch ergänzende Wege oder Argumente für die Dienstaufsichtsbeschwerde aufzeigen, wenn man den Text Deiner EinV kennt..

Diese Beschwerde soll und kann dazu dienen -den Zeitraum bis zur Arbeitsaufnahme zu überbrücken -ohne das Dir noch allzu viel Schikane drohen kann. Das wird der sich dann nicht mehr wagen -so meine Einschätzung -und Du hast Zeit gewonnen. Denn viel wäre dann von dem nicht mehr zu befürchten.

So meine Einschätzung und erste Meinung dazu.
 

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Kerstin_K

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Kontoauszuege bei ALG I?

Schau dir bitte mal den Paragraph 140 SGB III an. Dann weisst Du, auf was Du Dich bewerben musst und worauf nicht.

Schoenen Gruss an Herrn Fallmanager: Es gibt keine DIN Norm fuer Lebenslaeufe.
 

qwertz123

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P.S.: Morgen habe ich wieder einen Termin. Den 3. bereits, obwohl ich offiziell erst ab morgen erwerbslos bin. Wieso muss ich eigentlich zu Zeiten in denen ich noch in Arbeit bin dort auflaufen? Morgen soll ich erneut Zeugnisse, Lebenslauf (DIN-korrigiert), Kontoauszüge und Bewerbungsnachweise mitbringen. Ich werde weder dem einen, noch dem anderen davon nachkommen. Welche Konsequenzen sind zu erwarten? Muss ich dem Amt meinen neuen Arbeitsvertrag zukommen lasssen?
Kontoauszüge gehen die garnichts an das ist Alg 1. Bewerbungsnachweise brauchst du auch noch nicht da du ja noch nicht Arbeitslos warst, ich würde an deiner Stelle absolut garnichts machen und auf die Arbeit in einen Monat verweisen, notfalls zu seinem Chef gehen und beschweren.
Arbeitsvertrag geht den auch nichts an, einfach abmelden, fertig.

Den einen lächerlichen Monat wirst du ja wohl ohne weitere Schikane rumkriegen, notfalls einfach immer wieder krankmachen. Oder Dienstaufsichtsbeschwerde, das zieht sich oft solang hin da ist der Monat dann eh um. Ich persönlich würde keinen Finger krumm machen, 1 Monat :D
 
G

Gelöschtes Mitglied 41016

Gast
Unwissend wie ich war, habe ich mir zudem eine EGV aufschwatzen lassen und unterschrieben.
Könnte ein Fehler gewesen sein, wobei es letztlich auf den Inhalt ankommt.
Am besten mal anonymisiert einstellen.
zumal ich dort so wenig verdienen würde, dass ich aufstocken müsste, weil das Gehalt niedriger wäre als mein ALG1 Anspruch.
Das macht die Stelle unzumutbar.
Sieh dir mal den § 140 SGB III genau an, der dürfte für dich ziemlich interessant sein.
Die Zumutbarkeit hätte der Herr Fallmanager eigentlich schon im Vorfeld prüfen müssen.
Dennoch wäre ich verpflichtet "jede!" Arbeit anzunehmen, so Herr Fallmanager.
Im Alg1 ist diese Behauptung schlicht "Bullshit", siehe den bereits erwähnten § 140.
Außerdem bin ich per EGV dazu verpflichtet, mindestens 10 Bewerbungen (pro Monat) vorzulegen. Warum sollte ich mich weiter bewerben, wenn ich einen Job gefunden habe?
Um eine Sperrzeit zu vermeiden. Wenn du dir sowas gleich zu Beginn des Leistungsbezugs einhandelst, wird's mit der Miete nicht leichter.
Wobei die EGV eigentlich erst ab Leistungsbeginn wirksam sein kann.
Mit der Miete wird diesen Monat also problematisch..
Lässt dein Vermieter mit sich reden? Wäre wahrscheinlich die einfachste Möglichkeit.
Oder ein Darlehen vom JC, aber eh das durch ist ... und dann noch der Papierkrieg dabei ... :icon_evil:
P.S.: Morgen habe ich wieder einen Termin.
Wenn möglich, nimm zu dem Termin einen Beistand mit, dann werden die meisten Möchtegern-Götter dort etwas zahmer.
Wieso muss ich eigentlich zu Zeiten in denen ich noch in Arbeit bin dort auflaufen?
Theoretisch soll die AfA so die Möglichkeit einer zügigen Vermittlung bekommen, im Idealfall wäre man dann gar nicht arbeitslos.
Ich werde weder dem einen, noch dem anderen davon nachkommen. Welche Konsequenzen sind zu erwarten?
Steht dazu irgendwas in der EGV?
Hat diese eine Rechtsfolgenbelehrung?
Muss ich dem Amt meinen neuen Arbeitsvertrag zukommen lasssen?
Nein.
Die kriegen die Mitteilung ab wann du wieder in Arbeit bist, fertig.
 

Doppeloma

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Hallo Traktand,

P.S.: Morgen habe ich wieder einen Termin. Den 3. bereits, obwohl ich offiziell erst ab morgen erwerbslos bin.
Einladungen dürfen (leider) zunächst mal erfolgen so oft der SB das für notwendig halten möchte, warum bist du bei einem "Fall-Manager", da kommen doch eher Fälle mit schweren "Vermittlungshemmnissen" hin, das scheint ja nicht der Fall zu sein, wenn du bereits eine neue Stelle selbst gefunden hast ... :icon_klatsch:

Dem "Selbst- und Erziehungszweck" sollen solche Termine natürlich nicht dienen, was steht denn drin in deiner EGV, die dürfte sich ja (im Ziel eine neue Arbeit zu finden) erledigt haben wenn du bereits einen festen neuen Arbeitsplatz ab dem 01.07. antreten kannst.

Wenn er dich für so "minderqualifiziert" angesehen hat, wären doch gute Weiterbildungs-Angebote (aus dem KursNet der AfA) aus dem Vermittlungs-Budget die Unterstützung gewesen, die er dir hätte anbieten müssen ... aber das benötigst du ja aktuell nicht mehr.

Meiner Vorschreiberin kann ich mich nur anschließen, verweise auf die Zumutbarkeit nach § 140 SGB III wenn er dir wieder mit "Überbrückung" bei ZAF kommt, das kannst du straflos ablehnen.

Ich würde sogar noch weiter gehen und eine Ortsabwesenheit für die letzten 21 Kalendertage bis zum Antritt der neuen Stelle (schriftlich) beantragen, da du bereits per Vertrag ab dem 01.07. Qualifikationsgerecht wieder im Arbeitsmarkt integriert bist erübrigen sich doch (eigentlich) weitere Vermittlungsbemühungen durch die AfA ...

Daran hat es doch offenbar bisher auch gefehlt, denn den neuen Job verdankst du ja deiner eigenen Initiative und nicht der Unterstützung durch deinen hochnäsigen FM ... vielleicht solltest du ihn mal daran erinnern, dass sein monatliches Gehalt auch aus den gezahlten Beiträgen der arbeitenden Bevölkerung stammt. :idea:

Wieso muss ich eigentlich zu Zeiten in denen ich noch in Arbeit bin dort auflaufen? Morgen soll ich erneut Zeugnisse, Lebenslauf (DIN-korrigiert), Kontoauszüge und Bewerbungsnachweise mitbringen.
Das ist teilweise (Konto-Auszüge in ALGI sind überflüssig, das ist eine Lohnersatzleistung aus deinen gezahlten Beiträgen) unzulässig und mit der neuen Sachlage sind auch Korrekturen an deinen Bewerbungs-Unterlagen nicht mehr notwendig, ganz egal nach welcher "Norm" ...

Er möge dir doch bitte die Rechtsgrundlagen aufschreiben für die Forderung nach Konto-Auszügen im Bereich des SGB III und welche Erkenntnisse daraus für deinen Anspruch erfolgen sollen, damit du das deinem Anwalt mal zur Prüfung vorlegen kannst.

Bei unverschämten SB / FM verlangt man den Vorgesetzten oder auch die Geschäftsführung zu sprechen, du kannst dich auch gerne per Mail an die Zentrale in Nürnberg wenden, die hören "gerne" mal davon wie vor Ort so mit den Kunden umgegangen wird, anstatt ihnen ernsthaft zu helfen.

Nuernberg.Kundenreaktionsmanagement@arbeitsagentur.de

Ich werde weder dem einen, noch dem anderen davon nachkommen. Welche Konsequenzen sind zu erwarten?
Brauchst du auch nicht, die Notwendigkeit für die Feststellung deiner Ansprüche und deine Vermittlung in Arbeit hat der SB zu begründen, schon der aktuelle Stand macht das (eigentlich) überflüssig, darum wäre es doch nett wenn du nun noch deinen lange schon geplanten Urlaub vorher antreten könntest ... :peace:

Wird das abgelehnt beschwere dich bei den Vorgesetzten und /oder in Nürnberg, die Wirkung wird nicht ausbleiben ...
"Deine berufliche Situation" ist soweit geklärt, da dürften auch weitere Meldetermine völlig wertlos sein, er sollte seine Zeit lieber den Kunden widmen, die das nötiger haben als du ... :idea:

Muss ich dem Amt meinen neuen Arbeitsvertrag zukommen lasssen?
Nein, wozu, du meldest dich zum 01.07. wegen Arbeits-Aufnahme wieder aus der Arbeitsvermittlung ab, das ALGI wird dann ohnehin direkt wieder eingestellt, der Arbeitsvertrag geht die AfA NICHTS an, es ist eine vertragliche Vereinbarung zwischen dir und deinem neuen AG ...

Nimm dir einen Beistand (§ 13 SGB X) mit zum Termin und lass dich auch ohne Begleitung nicht provozieren, wenn es NICHTS Sinnvolles mehr zu bereden gibt, dann kannst auch DU den Termin beenden ... = Meldepflicht erfüllt und bei Bedarf eine Beschwerde nach Nürnberg senden ...

VV die nicht zumutbar sind kannst du ablehnen und brauchst dich gar nicht erst bewerben, der FM sollte den § 140 doch auch kennen, das gehört zu seinem JOB ... er hat dir NUR zummutbare VV anzubieten ... da gehören ZAF ganz sicher (noch) nicht dazu. :icon_evil:

So geht man bei der AfA nur mit "Kunden" um die sich das gefallen lassen und denen man anmerkt, dass sie ihre Rechte als Beitrags-Zahler nicht kennen.

MfG Doppeloma
 

Traktand

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Danke zunächst für Eure zahlreichen Antworten!

@Vidya
Werde ich wie vorgeschlagen umsetzen, danke!
Die EGV habe ich anonymisiert angehängt, bitte entschuldigt die schlechte Qualität - ist handybedingt. Anmerkung dazu: Consult scheint heute ein weit verbreitetes Wort zu sein. Ich bin jedenfalls keiner! Ich habe Informatik studiert, nicht Wirtschaftsmanagement oder Betriebswirtschaft.. Aber der Herr meinte "das wäre schon ok und richtig so, sonst würde er es nicht tun" (Amen). Weiter ist die Anzahl der Bewerbungen nicht schriftlich genannt (sorry, my bad!). Dies wurde mir als Zahl nur mündlich genannt. Leider kann ich den Beitrag dazu nicht mehr korrigieren.

Dem Testballon würde ich dir glatt zustimmen. Was das jedoch soll, entzieht sich meiner Kenntnis. Mehr als ein Machtspiel kann ich darin nicht erkennen.

@Kerstin_K
Mir ist bekannt, dass ich keine Kontoauszüge erbringen muss, da ich eine Versicherungsleistung beziehen möchte. Hierbei spielt mein vermeintliches "Vermögen" keine Rolle. Dennoch verlangte er es (mündlich). Zur Norm: Hier musste ich mir etwas zur DIN 5008 anhören. Scheint es also doch zu geben. Ich würde mich jedenfalls nicht trauen, eine solche Bewerbung abzugeben.

@qwertz123
Ich soll wie erwähnt bis morgen die genannten Unterlagen mitbringen, einschließlich Nachweis über Eigenbemühungen. Genau das war ja eine der Fragen: Muss ich das bereits zu Zeiten, in denen ich noch erwerbstätig bin?
Krankenschein wäre eine Lösung, aber lieber zeige ich dem kleinen Mann, dass ich der mit ausdauernderen Grinsen bin.

@dagobert1
Danke für die Referenzen, dass hilft.
Mit meinem Vermieter sprach ich bereits, alles gut - dennoch will ich nicht in Verzug geraten.
Beistand kann ich leider keinen organisieren, der Durchschnittstyp ist um halb 10 morgens arbeiten.
Die EGV enthält eine Rechtsbelehrung (s. Anhang).

@Doppeloma
Weiterbildungsangebote? Entschuldige, dass ist weder hochnäsig noch abwertend gemeint aber was zum Geier haben die anzubieten? Die Angebote sind sicherlich nützlich wenn man keinen Abschluss hat, aber den habe ich. Zudem habe ich nicht vor mein Arbeitsressort zu verlassen.
Danke für den Tipp zur Ortsabwesenheit!
Das Gehalt ist aus meiner Sicht der springende Punkt. Wenn der Herr dort ortsübliches Gehalt bekommt, ist das niedriger als mein ALG1 Anspruch. Jedenfalls kam es mir so vor als wenn das der zentrale Punkt als Ursache für sein Verhalten sei.
Über eine Beschwerde an genannter Stelle werde ich nachdenken.
 

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Doppeloma

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Hallo Traktand,

Weiterbildungsangebote? Entschuldige, dass ist weder hochnäsig noch abwertend gemeint aber was zum Geier haben die anzubieten?
Verstehe ich auch nicht als hochnäsig oder abwertend, ich meinte eher die gesetzliche Reihenfolge von AfA-Unterstützung einzufordern, wenn sich dieser Mensch schon erdreistet deine Qualifikation herabzuwürdigen ... :bigsmile:

Die Angebote sind sicherlich nützlich wenn man keinen Abschluss hat, aber den habe ich. Zudem habe ich nicht vor mein Arbeitsressort zu verlassen.
Darum geht es nicht unbedingt, es gibt durchaus interessante Zusatzangebote auch für Arbeitslose mit höherer Qualifikation und Berufsabschluss, es wäre eher eine "Schocktherapie" für den FM gewesen, wenn du ihm dazu einen fundierten, fertigen Fortbildungs-Antrag auf den Tisch gelegt hättest.

Da hätte er richtig was tun müssen, um Gründe zu finden, warum das nicht notwendig ist ... hat sich ja nun erledigt.

Danke für den Tipp zur Ortsabwesenheit!
Aber gerne, ist mir nur so eingefallen, dass man die verbleibende Zeit auch noch zur Erholung nutzen könnte wenn deine (intensive) Arbeitssuche bereits als abgeschlossen anzusehen ist. :first:

Das Gehalt ist aus meiner Sicht der springende Punkt. Wenn der Herr dort ortsübliches Gehalt bekommt, ist das niedriger als mein ALG1 Anspruch. Jedenfalls kam es mir so vor als wenn das der zentrale Punkt als Ursache für sein Verhalten sei.
Das ist doch nicht DEIN Problem, wenn er so schlecht bezahlt wird von der AfA, trotzdem hat er dich entsprechend deiner Qualifikation und dem letzten Einkommen zumutbar zu vermitteln ...

Über eine Beschwerde an genannter Stelle werde ich nachdenken.
Spätestens wenn er weitere (eigentlich nun sinnlose) Bewerbungen für wichtiger hält als ein paar Tage Erholung vor dem Neustart, solltest du das über Nürnberg klären, vermutlich wirst auch du im neuen Job die nächsten 6 Monate keinen Urlaub genehmigt bekommen wegen Probezeit.

Zu deiner EGV gibt es im Prinzip NICHTS mehr zu sagen, die kann gekündigt werden weil das Ziel bereits erreicht wurde ... es ist überflüssig "pro Forma" weitere Bewerbungen zu tätigen wenn du bereits wieder einen Arbeitsvertrag abschließen konntest.

Kein AG wird deine Bewerbung mehr ernst nehmen, wenn du nur noch rund 4 Wochen dort antreten möchtest, weil du ab dem 01.07. bereits einen Arbeitsvertrag abgeschlossen hast.

Dafür wäre wohl nicht mal eine ZAF zu haben ... :bigsmile:

Das Ziel der EGV ist bereits erreicht, ich sehe es (für dich) nicht mehr als zumutbar weiter an diesem "Vertrag" festzuhalten ...

Eine EGV soll "pari sein", die AfA bietet dir NUR wozu sie lt. SGB III sowieso verpflichtet ist ... Meldetermine sind sowieso nur verbindlich wenn sie separat kommen, das gehört da gar nicht rein.

Man sendet dir "passgenaue" Vermittlungsvorschläge zu, soweit vorhanden, ich nehme an es gab KEINEN Einzigen ...

Deine geforderten EGV- "Aktivitäten" hast du ja bereits erfolgreich erledigt und wenn es keine Bewerbungs-Anzahl gibt, dann brauchst du dich (eigentlich) auch nicht mehr bewerben und keine Nachweise mehr dafür vorlegen.

Es dürfte wohl sehr schwierig werden dich zu sperren wegen mangelnder Bewerbungs-Aktivität, wenn du bereits wieder einen Arbeitsplatz gefunden hast.

Kein Sozial-Richter sieht völlig sinnfreie Bewerbungen dann noch als Notwendig an ... :icon_evil:

Für die Ergänzungen in deinem Bewerberprofil gibt es keine Rechtsgrundlage und per Mail musst du mit der AfA auch gar nicht kommunizieren wollen.

Dass es keine RFB gibt auf SGB III - EGV liegt daran, dass die Sperrzeit-Tatbestände bereits abschließend im Gesetz geregelt sind ...
Siehe § 159 SGB III aber wofür will man dich denn noch "bestrafen" können mit einem neuen Arbeitsvertrag in der Tasche.

§ 159 SGB III Ruhen bei Sperrzeit

Viel Erfolg morgen (bzw. nachher) !

MfG Doppeloma
 
G

Gelöschtes Mitglied 58736

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Ich kenne die Hintergründe für dessen Verhalten nicht....
"Fallwürstchen" lässt mich aufhorchen ....

Evtl. ist da was in der Gesprächsführung von beiden Seiten schief gelaufen.

Alg1 höher als das Einkommen des SB, also vermutlich hohes Einkommen und nie arbeitslos gewesen.
Trotzdem jetzt schon Probleme, weil die Alg1 - Zahlung rückwirkend kommt?

Da bleibt nur den Vermieter nett um Aufschub zu bitten oder mal den Dispo zu nutzen.
Sollte kein Problem sein, bei einem bisher hohen Einkommen.
 

qwertz123

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aber lieber zeige ich dem kleinen Mann, dass ich der mit ausdauernderen Grinsen bin.
Ach für was denn, der sitzt hinter seinem Schreibtisch und hat sicherlich über 100 Kunden und der ist für dich auch kaum angreifbar da du nur die Agentur angreifst nie ihn selbst.
Ich würde mich für den einen Monat schön krankschreiben lassen, wenigstens den halben Monat, danach kannst du ja kommen, vergeht die Zeit auch schnell, was will er denn machen?
Wegen ein Monat sinnlos verschwendete Energie. Genieß lieber die freie Zeit bevor der neue Job losgeht.
 

Traktand

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@RobbiRob
Sollte kein Problem sein, bei einem bisher hohen Einkommen.
Wenn man vor 8 Monaten Vater geworden ist, die Frau noch in Babypause ist, sämtliche Zahlungen und nötigen Anschaffungen weiterhin laufen sollen - dann kann das auch mal knapp werden.
Zudem ist das Geld auf meinem Konto nicht ausschlaggebend, da ich eben keine sozialen Almosen beziehen will, sondern eine Versicherungsleistung in die ich jahrelang eingezahlt habe.
Die Polemik kannst du dir somit getrost sparen.


Der "Besuch" heute, war jedoch das was ich erwartete. So langsam erschließt sich mir der Grund, warum vor Ort ein Sicherheitsdienst nötig ist.
Ich war pünktlich und zwar auf die Minute. Der Herr Fallmanager telefonierte jedoch gerade. Scheinbar mit einer Kollegin oder privat, denn diesen Ton- und Stimmfall hatte ich zuvor noch nicht vernommen. Er klang freundlich!
Also wurde mir wortlos und mit ausgestrecktem Zeigefinger die Tür gezeigt, ich solle draußen warten. Ich nutze die Pause für die Toilette, ein Brötchen vom Bäcker und einen Kaffee und war eine Stunde später wieder dort. Ohne darauf weiter einzugehen wollte er das Gespräch beginnen. Da ich es kurz halten wollte, teilte ich mit, dass ich zum 1.7. adäquate Arbeit gefunden habe. Einen vorläufigen (aber verbindlichen) Arbeitsvertrag brachte ich mit, schwärzte jedoch zuvor den Namen des Arbeitgebers und vertragliche Details. Das gefiel ihm gar nicht und mir wurde unterstellt, dass der Arbeitsvertrag nicht zustande kommen würde. Außerdem solle ich (s. EGV) einen Arbeitsvertrag vorlegen und kein schwarzes Stück Papier.
Ich sollte also eine neue EGV (s. Anhang) unterschreiben und wurde als Lügner hingestellt.
Ich brachte ein Formular zur Löschung meiner bereits erhobenen Daten mit, bekam jedoch keine Unterschrift. Er weigerte sich schlicht mir diesen "Wisch" zu unterzeichnen. Ok, der Herr Unfehlbar hat also zudem also Dogmarechte, verstehe.
Auf die Nachfrage, ob der schwarze Zettel meine einzige Eigenbemühung darstelle, verwies ich auf die EGV, in der keine Zahl genannt wurde. An eine mündliche Absprache konnte ich mich nicht mehr erinnern.
Er wechselte dann schnell das Thema und begann diverse Fragen abzuarbeiten. Ob ich dem Arbeitsmarkt in Voll- oder Teilzeit zur Verfügung stehen würde.
Überhaupt nicht, entgegnete ich - am 1.7. trete ich meine neue Arbeitsstelle an.
Sofern ich nicht dem Arbeitsmarkt zur Verfügung stehe, besteht kein Anspruch auf ALG1. Ist dem so? Ich rieche da nämlich den nächsten Stress..
Mein Urlaubsantrag wurde mit der Aussage abgelehnt, wie ich denn auf das schmale Brett komme, 21 Tage zu beantragen.
Gesetzlich stehen mir 20 Tage Mindestanspruch zu, es ist Jahresmitte, also könnte ich maximal 10 Tage beanspruchen. Erholungsurlaub habe zudem keinen Vorrang vor einer Vermittlung, aber ich könnte, sofern ich auf Leistungen verzichte, durchaus ein paar Tage weg. Zudem unterliegt dieser Antrag einer Frist in der dieser zu stellen ist: Mindestens 14 Tage vor Antritt des Urlaubs. Somit könne ich das eh vergessen.
Aha, na dann..

Nach dem Gespräch solle ich mich zudem im Erdgeschoss beim BIZ melden, was ich nicht tat. Wozu soll ich mich beruflich beraten lassen?

Ich bin gerade noch ein wenig über dieses unfassbare Verhalten entsetzt. Würde es hier nicht ums Prinzip gehen, würde ich auf die Kröten verzichten - aber das wird nicht passieren. Ich denke hier macht es Sinn meine Rechtsschutz in Anspruch zu nehmen (sofern das überhaupt abgedeckt ist).

Ganz ernsthaft, ich war ja blauäugig und dachte tatsächlich: Nur ein weiteres Amt, kennt man alles. Weit gefehlt! Ist dieser Umgang und Tonfall dort heute usus? Mir fehlen wirklich die Worte!
 

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DonOs

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Muss ich dem Amt meinen neuen Arbeitsvertrag zukommen lasssen?
Arbeitsverträge (beinhalten u. a. auch keinerlei Daten, die für eine evtl. Vermittlung erforderlich wären)
Der Arbeitsvertrag geht das JobCenter nichts an! Es handelt es sich um eine Vereinbarung zwischen dir und dem Arbeitgeber, die Dritten (z. B. JobCenter) nicht ohne ausdrückliche Zustimmung des Arbeitgebers bekanntgegeben werden darf. Tut man es dennoch, macht man sich strafbar. Das kann u.U. zum Verlust des Arbeitsverhältnisses (fristlose Kündigung wegen Vertrauensmissbrauch) führen.
Quelle: Hartz IV Forum - Welche Dokumente & Nachweise darf das JobCenter fordern?

Den Arbeitsvertrag möchte man von dir haben, damit die Statistik besser aussieht und der SB die Lorbeeren für die erfolgreiche Vermittlung in Arbeit auf die Brust malen kann.

Beantragst du fleißig Fahrtkosten zu dein Zwangsterminen, könnte helfen nicht so Oft Termine zu erhalten. Vielleicht hilft dir der Antrag im Anhang weiter, dieser ist aber für ALG II:

Bei Punkt (3) kommt folgendes rein: § 309 Abs. 4 SGB III i.V.m. § 59 SGB II
Bei Punkt (5) das Häkchen bei Nein ankreuzen. Man möchte einen Bescheid haben.

Man kann Fahrtkostenanträge aber formlos stellen.
 

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Traktand

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@DonOs
Vielen Dank für das Zitat.
Mir stellt sich damit die Frage, ob die Rechtsbelehrung auf der Rückseite (die mich eindeutig zur Abgabe eines Arbeitsvertrages auffordert s.o.) ungültig oder gar rechtswidrig ist?
 

Helga40

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Es geht nicht ums Jobcenter. Im Übrigen wäre dort die Vorlage des AV (ggf. in Teilauszügen) durchaus zur Mitwirkungspflicht gehörend, wenn nämlich die daraus gewonnenen Erkenntnisse für die Leistungsfeststellung notwendig sind.

Hier geht es um die Agentur für Arbeit. Und da -steht im Übrigen auch in der EV- muss nur der Name und der Sitz des Arbeitgebers genannt werden, § 38 Abs. 2 SGB III.

Dass der Vermittler nach einer Stunde Telefonat noch Zeit für den Termin hatte, verwundert etwas. Normalerweise gibt es eine Mindestkontaktdichte, die einzuhalten ist, die Terminierung ist im Normalfall also so eng, dass da nach einer Stunde der nächste Arbeitslose auf der Matte steht.

Ob ich dem Arbeitsmarkt in Voll- oder Teilzeit zur Verfügung stehen würde.
Überhaupt nicht, entgegnete ich - am 1.7. trete ich meine neue Arbeitsstelle an.
Sofern ich nicht dem Arbeitsmarkt zur Verfügung stehe, besteht kein Anspruch auf ALG1. Ist dem so? Ich rieche da nämlich den nächsten Stress..
Ja, dem ist so und wenn du wirklich erklärt hast, dass du in der Zeit bis zum 1.7. nicht zur Verfügung stehen möchtest, dann führt das zur Ablehnung des ALG 1.
 

Traktand

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.. bin gerade erst wieder rein. Ja, ich war seit heute morgen (bis auf eine kurze Pause gegen Mittag) nur wegen diesem Mist unterwegs - um eine Leistung zu erbetteln, auf welche eine Rechtsanspruch besteht. Wäre das privatisiert (wie bei KFZ-Versicherungen), wäre mir so ein Schwindel erspart geblieben.

Ich sprang von Argentur für Arbeit und JobCenter hin und her:
Übergangsdarlehen nur beim der Argetur für Arbeit, die sind für ALG2 zuständig. ALG2-Sozialleistung (ein Darlehen wäre eben das, erkläre man mir), setzt aber eine bewilligte Leistung voraus. Also Leistungsbescheid ALG1 vom JobCenter notwendig. ALG1 Leistungsbescheid jedoch erst nach Arbeitsbescheinigung vom AG über die letzten 12 Monate. Dieser wiederum nur durch den Arbeitgeber erhältlich.
Bearbeitungsdauer (inkl. üblicher Wartezeiten) ca. 2-3 Wochen. Hilft mir überhaupt nicht. Warum bekomme ich das erst jetzt erklärt :-/
Damit man überhaupt etwas tun kann, müsste ich zunächst einen Antrag aus dem SGB II-Programm stellen. Ich kann das gerne bei Bedarf alles anonymisiert einstellen, ich blicke da nicht mehr durch (Veränderungsmitteilung, ALG1 Antrag, ALG2 Antrag, Feststellungsantrag KDU, usw.)

Ganz ehrlich - warum bin ich in den letzten 3 Monaten jetzt das 4. mal dort gewesen? Vor 3 Monaten hieß es, der Antrag auf ALG1 kann erst am ersten Tag der Arbeitslosigkeit gestellt werden, nun heißt es: Den Antrag auf ALG1 hätten Sie vor der Arbeitslosigkeit hätten stellen müssen?

Mag sein das man so Geld einsparen kann, weil sicherlich der ein oder andere frustriert aufgibt. Mir fehlen wirklich die Worte..

@Helga40
Nein, ich gab das nicht an - ich war nur verwundert.
Das er noch Zeit hatte war bedauerlich, ich hatte mir am Empfang mein Erscheinen bestätigen lassen, er hatte mich gesehen - ich hätte viel weniger Zeit sinnlos vertan.
 
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Helga40

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Was meinst du jetzt mit "das gab ich nicht an"? Du hast doch geschrieben, dass du auf die Frage, ob du Arbeit in Teil oder Vollzeit suchst "entgegnet" (also geantwortet) hast, dass du "überhaupt nicht" suchst?!


Oder meinst du mit "das gab ich nicht an" die Anschrift und den Namen von deinem Arbeitgeber ab 1.7.?
 

Traktand

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Was meinst du jetzt mit "das gab ich nicht an"? Du hast doch geschrieben, dass du auf die Frage, ob du Arbeit in Teil oder Vollzeit suchst "entgegnet" (also geantwortet) hast, dass du "überhaupt nicht" suchst?!
Ich versuchte dem Herren klar zu machen, dass ich keine Arbeit suche, da ich bereits eine habe. Da ich so jedoch keinen Antrag hätte stellen können, musste ich mich dem Arbeitsmarkt zur Verfügung stellen. Dies tat ich. Da wird bis zum 1.7. ganz sicher nicht passieren. Wenn doch, habe ich nun keine Skrupel mehr mir einen Krankenschein zu holen.

Oder meinst du mit "das gab ich nicht an" die Anschrift und den Namen von deinem Arbeitgeber ab 1.7.?
Name/Adresse der Firma in der ich zum 1.7. arbeite gab ich nicht an. Sobald ich den endgültigen Vertrag in der Tasche habe kann man darüber reden, aber vorher sehe ich da für mich keine Vorteile. Weiß der Geier was man da ggf. noch durch einen Anruf zu meinem Nachteil verschlechtern kann.
 
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Gelöschtes Mitglied 58736

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Name/Adresse der Firma in der ich zum 1.7. arbeite gab ich nicht an. Sobald ich den endgültigen Vertrag in der Tasche habe kann man darüber reden, aber vorher sehe ich da für mich keine Vorteile. Weiß der Geier was man da ggf. noch durch einen Anruf zu meinem Nachteil verschlechtern kann.
Meinst Du, dass Deine ganzen Konfrontationen und Rechthaberei Dir weiterhelfen?

Den Vertrag hast Du doch schon unterschrieben:
4 Bewerbungen geschrieben, 3 verbindliche Zusagen bekommen, einen Vertrag unterschrieben
Ich nehme meine unterschriebenen Verträge immer mit.

Oder wird das nun noch ratifiziert?

Sorry für die Polemik, bin jetzt auch raus hier.
Deine "Story" ist mir nicht glaubhaft.
 

Traktand

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Meinst Du, dass Deine ganzen Konfrontationen und Rechthaberei Dir weiterhelfen?
Mag sein das es einfacherer wäre, würde ich mich zum Spielball machen lassen, aber so dringend brauche ich das Geld dann doch nicht das ich dafür krieche.

Ich nehme meine unterschriebenen Verträge immer mit.
Aha. Ich habe mich in diesem Forum versucht ein wenig einzulesen. Das Groß der hier versammelten Personen hat ein sehr starkes Rechtsverständnis und hält Dritte auch zur Wahrung dieser an. Du wiederum rätst mir kleine Brötchen zu backen.
Warum sollte ich also einen Vertrag mitnehmen, wenn ein Firmenname und eine Adresse ausreichend ist?
Siehe oben:
Arbeitsverträge (beinhalten u. a. auch keinerlei Daten, die für eine evtl. Vermittlung erforderlich wären). Der Arbeitsvertrag geht das JobCenter nichts an! Es handelt es sich um eine Vereinbarung zwischen dir und dem Arbeitgeber, die Dritten (z. B. JobCenter) nicht ohne ausdrückliche Zustimmung des Arbeitgebers bekanntgegeben werden darf. Tut man es dennoch, macht man sich strafbar. Das kann u.U. zum Verlust des Arbeitsverhältnisses (fristlose Kündigung wegen Vertrauensmissbrauch) führen.
Sorry für die Polemik, bin jetzt auch raus hier.
Deine "Story" ist mir nicht glaubhaft.
Ich wollte schon immer mal in einem Erwerbslosenforum so richtig ein auf dicke Hose machen und mit meiner Arbeitslosigkeit und den damit verbundenen Problemen prahlen. Ich hab ja sonst nichts zu tun, immerhin bin ich erwerbslos.
Und jetzt mal ersthaft: Ja, ich finde es auch unglaublich. Aber sicherlich ziehe ich mir das nicht aus den Fingern - was sollte ich davon haben? Ich bin an einer Lösung des Problems interessiert.

Über konstruktive Infos freue ich mich somit sehr, ich habe heute bemerkt wie bescheuert man dasteht, wenn einem die Grundlage für eine vernünftige Gegenwehr fehlt: Sachkenntnis.
 
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Gelöschtes Mitglied 41016

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Mag sein das es einfacherer wäre, würde ich mich zum Spielball machen lassen, aber so dringend brauche ich das Geld dann doch nicht das ich dafür krieche.
Zum Spielball musst du dich nicht machen lassen, aber gewisse Regeln sind in den Ämtern halt einzuhalten.

Das hier z.B.:
Ich brachte ein Formular zur Löschung meiner bereits erhobenen Daten mit, bekam jedoch keine Unterschrift.
Du willst Leistungen, aber die sollen sämtliche Daten von dir löschen? Finde den Widerspruch.

Ob ich dem Arbeitsmarkt in Voll- oder Teilzeit zur Verfügung stehen würde.
Überhaupt nicht, entgegnete ich - am 1.7. trete ich meine neue Arbeitsstelle an.
Sofern ich nicht dem Arbeitsmarkt zur Verfügung stehe, besteht kein Anspruch auf ALG1. Ist dem so? Ich rieche da nämlich den nächsten Stress..
Wenn das Stress gibt, hast du den selbst verursacht.
Die richtige Antwort wäre "Vollzeit" gewesen.
Bei "Teilzeit" wird das Alg gekürzt, bei "gar nicht" steht eine Ablehnung zu erwarten.
Gesetzlich stehen mir 20 Tage Mindestanspruch zu, es ist Jahresmitte, also könnte ich maximal 10 Tage beanspruchen.
Steht meines Wissens so nicht im Gesetz ...
Zudem unterliegt dieser Antrag einer Frist in der dieser zu stellen ist: Mindestens 14 Tage vor Antritt des Urlaubs.
... und das auch nicht.
Aber du hast ja nur vorübergehend mit denen zu tun.

Ist dieser Umgang und Tonfall dort heute usus?
Nicht ungewöhnlich.
 
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Gelöschtes Mitglied 58736

Gast
Sobald ich den endgültigen Vertrag in der Tasche habe kann man darüber reden, aber vorher sehe ich da für mich keine Vorteile..
Nur zur Klarstellung:

Es ging nicht darum, dass ich unterschriebene Verträge mit zum Amt nehme oder Dir das empfehle.

Es ging darum, dass Du im ersten Beitrag geschrieben hast, dass Du den Vertrag (Arbeitsvertrag impliziere ich da) unterschrieben hast.

Jetzt aber dem SB noch nicht einmal mündlich den Namen des neuen AG nennst, da Du den endgültigen Vertrag nicht in der Tasche hast.
 

Doppeloma

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Hallo Traktand,

Der "Besuch" heute, war jedoch das was ich erwartete. So langsam erschließt sich mir der Grund, warum vor Ort ein Sicherheitsdienst nötig ist.
Ich finde es unmöglich, dass sich die Arbeitsvermittlung inzwischen schon meint vor den Arbeitslosen mit Sicherheitspersonal "schützen" zu müssen, aber das nur nebenbei. :doh:

Jetzt noch mal Fakten bitte, ich habe nicht die Absicht mich hier irgendwelcher Polemik oder sinnfreien "Verdächtigungen" anzuschließen, habe zu viele Erfahrungen selber mit den diversen Behörden sammeln müssen, dass mir NICHTS mehr so schnell "unwahrscheinlich" vorkommt. :icon_evil:

Ich war pünktlich und zwar auf die Minute. Der Herr Fallmanager telefonierte jedoch gerade. Scheinbar mit einer Kollegin oder privat, denn diesen Ton- und Stimmfall hatte ich zuvor noch nicht vernommen. Er klang freundlich!
Also wurde mir wortlos und mit ausgestrecktem Zeigefinger die Tür gezeigt, ich solle draußen warten. Ich nutze die Pause für die Toilette, ein Brötchen vom Bäcker und einen Kaffee und war eine Stunde später wieder dort.
Das hätte mich schon auch gereizt zu fragen, ob man sich das als "Kunde" gefallen lassen muss ... ich kann mich nur wiederholen, nutze die Beschwerde-Möglichkeit in Nürnberg und lass dich nicht länger von der zuständigen AfA "auf den Arm" nehmen.

Allerdings sind mir in deinem Verlauf auch noch ein paar Fragen neu aufgetaucht, die zunächst mal zu klären sind ...
Ab WANN hast du denn jetzt Anspruch auf ALGI erhoben, warum wurde der Antrag noch nicht mal (soweit komplett) gestellt / abgegeben, dann KANN es auch keinen Bescheid und kein Geld geben. :icon_evil:

Da wären regelmäßige Anträge auf Erstattung der Fahrtkosten (für die bisherigen Termine) durchaus angebracht, ansonsten (mit Leistungsbescheid) dürfte deine Eigenleistungsfähigkeit dagegen sprechen dir diese Kosten zu erstatten.

Trotzdem MUSS ein Antrag (schriftlich und nachweislich gestellt) auch bearbeitet werden und du hast Anspruch auf einen Bescheid dazu.

Zurück zu deinem akuten Problem ...

Dein AG hat sich keine Ewigkeit Zeit zu lassen für die Lohnbescheinigung und die ist nun mal Grundlage dafür, dass dein ALGI überhaupt berechnet werden kann.

Das ist aber ersatzweise durchaus auch mit den Lohnabrechnungen (Kopien, nachweislich mit dem Antragsformular zusammen einreichen) der letzen 6 - 12 Monate möglich und dazu muss dich der SB beraten wenn dein AG sich so viel Zeit lässt ...
Zudem MUSS die AfA die Bescheinigung notfalls selber bei deinem AG einfordern, wenn der nicht "aus der Hüfte" kommt ...

Dem SB fällt viel ein, um sich bei dir unbeliebt zu machen (du machst es ihm allerdings auch leicht durch deine Unwissenheit), er hält sich aber NICHT mal minimal an seine (allgemeinen) Vorschriften ...

§ 13 SGB I Aufklärung

§ 14 SGB I Beratung

§ 15 SGB I Auskunft

Ohne darauf weiter einzugehen wollte er das Gespräch beginnen. Da ich es kurz halten wollte, teilte ich mit, dass ich zum 1.7. adäquate Arbeit gefunden habe.
Warum hast du ihn nicht erst mal erzählen lassen, wofür du eine Stunde auf Einlass warten musstest ...

Einen vorläufigen (aber verbindlichen) Arbeitsvertrag brachte ich mit, schwärzte jedoch zuvor den Namen des Arbeitgebers und vertragliche Details. Das gefiel ihm gar nicht und mir wurde unterstellt, dass der Arbeitsvertrag nicht zustande kommen würde.
Das hat er weder anzuzweifeln, noch zu beurteilen im Arbeitsrecht sollte er sich soweit (eigentlich) auch auskennen ...

Außerdem solle ich (s. EGV) einen Arbeitsvertrag vorlegen und kein schwarzes Stück Papier.
Ich sollte also eine neue EGV (s. Anhang) unterschreiben und wurde als Lügner hingestellt.
Kann es sein, dass du wirklich gerade ein wenig übertreibst, eine neue EGV brauchst du nicht unterschreiben, die letzte ist ja noch verbindlich gültig bis zum Oktober ... das ist ein rechtsverbindlicher VERTRAG (auch für den SB verbindlich), den wechselt man nicht wie die "Unterwäsche" vor der Zeit ...

Der bestehende (von euch beiden unterschriebene Vertrag) müsste dann schon (VORHER) regulär gekündigt werden und zwar sehr gut begründet.
Dürfte schwer werden, wo das neue Exemplar fast wörtlich den gleichen Inhalt hat, das hast du hoffendlich heute NICHT mehr vor Ort unterschrieben ...
Du brauchst nicht jede Woche mit deinem SB einen neuen Vertrag abschließen, der keinerlei Änderungen enthält die irgendwie wichtig sein könnten.

Zudem wurde NICHTS an Änderungen "vereinbart", er hat dir den Wische einfach nur hingelegt, der nun bis 01.12. gelten soll, obwohl du bereits erklärt hast ab dem 01.07. wieder in Arbeit zu sein.

Zudem entspricht der Inhalt ja gar nicht den Tatsachen, du sollst weiter nach Arbeit suchen (bei "verschiedenen" AG), die du gar nicht mehr brauchst ... ich glaube den hast du mehr verwirrt, als dir selber bisher klar geworden ist ... so "bekloppt" kann man eigentlich dann doch bei der AfA als SB gar nicht sein ... :doh:

Sehr "diplomatisch" bist du allerdings auch nicht vorgegangen dabei, warum hast du das nicht vorerst für dich behalten, du siehst doch, dass es zunächst mal bei deinem FM keine "beruhigende" Wirkung hat.
Er fordert trotzdem weiter was inzwischen als überflüssig anzusehen ist aber es stimmt schon "Vermittlungs-Bereitschaft" musst du weiter zeigen, sonst gibt es kein Geld.

Aber das gibt es ja aktuell sowieso noch nicht, also sorge dafür, dass die notwendigen Unterlagen für die Berechnung endlich zur AfA kommen (nachweislich !!!), sonst kann man weiter mit dir "Katz und Maus" spielen.

Vorher macht es nicht mal Sinn einen "vorläufigen" Bescheid und die Zahlung des ersten Geldes zu verlangen, deine Einkommens-Nachweise sind dafür zwingend erforderlich ... und der ALGI-Antrag muss wenigstens schon zur Bearbeitung bei der AfA vorliegen.

Ich brachte ein Formular zur Löschung meiner bereits erhobenen Daten mit, bekam jedoch keine Unterschrift. Er weigerte sich schlicht mir diesen "Wisch" zu unterzeichnen.
Warum hast du nicht den Vorgesetzten verlangt, um dem das zu geben oder hast das am Empfang eingereicht, die müssen das auch annehmen, dann gibt es noch Fax-Geräte und / oder die gute alte Post, natürlich per Übergabe - Einschreiben senden.

Dann schickst du den Löschungs-Antrag (unnötige Kontakt-Daten betreffend) eben auch mit der Beschwerde nach Nürnberg, hat bei anderen auch schon funktioniert.

Auf die Nachfrage, ob der schwarze Zettel meine einzige Eigenbemühung darstelle, verwies ich auf die EGV, in der keine Zahl genannt wurde. An eine mündliche Absprache konnte ich mich nicht mehr erinnern.
Mündliche Absprachen haben auch keine Bedeutung wenn es NICHT im Vertrag (EGV) steht, dann kann der dazu erzählen was er will, im neuen Exemplar steht ja (trotzdem) auch keine konkrete Anzahl also hat er schon "verstanden", dass du dich (eher) nicht bewerben wirst, weil es nicht mehr notwendig sein dürfte ... :first:

Er wechselte dann schnell das Thema und begann diverse Fragen abzuarbeiten. Ob ich dem Arbeitsmarkt in Voll- oder Teilzeit zur Verfügung stehen würde.
Was wurde denn bei den anderen Terminen so besprochen, das sollte doch längst alles in deinem Profil stehen, wenn du schon so oft eingeladen wurdest ???

Überhaupt nicht, entgegnete ich - am 1.7. trete ich meine neue Arbeitsstelle an.
Sofern ich nicht dem Arbeitsmarkt zur Verfügung stehe, besteht kein Anspruch auf ALG1. Ist dem so?
Es geht um JETZT und da stehst du natürlich Vollzeit zur Verfügung, du willst ja auch für Vollzeit dein ALG I irgendwann mal bekommen, ODER ...

Ich rieche da nämlich den nächsten Stress..
Du "arbeitest" auch sehr fleißig daran welchen zu bekommen, versuche es mal mit mehr Überlegung und "Diplomatie", das bedeutet ja nicht sich alles gefallen zu lassen, aber es gibt nun mal gesetzliche Regeln an die auch du dich zu halten hast, das heißt KEINE "Verfügbarkeit" = KEIN ALGI-Anspruch ...

Zunächst muss aber mal ein Leistungsbescheid da sein und dafür sieht es ja auch noch schlecht aus, du verpulverst deine Kraft an den falschen Orten, mach deinem letzten AG Dampf, dass du die Lohnbescheinigung bekommst, die brauchen dafür KEINE 3 Wochen ... :icon_evil:

Mein Urlaubsantrag wurde mit der Aussage abgelehnt, wie ich denn auf das schmale Brett komme, 21 Tage zu beantragen.
Das ist kein "Urlaubsantrag" sondern du beantragst "Orts-Abwesenheit vom - bis" unter Fortzahlung des ALGI ... das dürfen höchstens 21 Kalendertage sein im Jahr.

Gesetzlich stehen mir 20 Tage Mindestanspruch zu, es ist Jahresmitte, also könnte ich maximal 10 Tage beanspruchen. Erholungsurlaub habe zudem keinen Vorrang vor einer Vermittlung, aber ich könnte, sofern ich auf Leistungen verzichte, durchaus ein paar Tage weg.
FALSCH, das ist KEIN regulärer Urlaub sondern eine "banale" Freistellung von den Verpflichtungen während aktiver "Verfügbarkeit" ... die Genehmigung liegt allerdings "im Ermessen" des zuständigen Arbeitsberaters, dabei darf sein ausgeübtes "Ermessen" allerdings auch nicht bei "NULL" liegen..

Es gibt also weder einen "Mindestanspruch" nach Bundes-Urlaubsgesetz oder sonstigen Vorschriften aus dem regulären Arbeitsleben, es gelten die Vorgaben die für Arbeitslose in der OAW erfasst sind ... da sind es höchstens 21 Kalendertage im Jahr ...

Davon, dass man das "teilen" und sich erst "verdienen müsste" steht da NIX, man hat zwar nicht unbedingt am Beginn der Arbeitslosigkeit gute Aussichten auf Genehmigung, weil da die Vermittlungs-Chancen am höchsten sind ABER das ist ja bei dir inzwischen irrelevant ...

Kann also kein Ablehnungsgrund mehr sein, dass du dann (nach der Rückkehr aus dem Urlaub) schlechter zu vermitteln bist wenn du die 21 Tage OAW JETZT bald in Anspruch nimmst ... eine reguläre "Probezeit" ohne Anspruch auf OAW gibt es gesetzlich NICHT.

Wenn er das anders sieht, willst du das schriftlich haben, die Rechtsgrundlagen / §§ für deinen Anwalt ...
Zeit für viele ernsthafte Bewerbungen benötigst du aktuell auch nicht unbedingt und eine Weiterbildung "steht auch nicht im Raum" (und auch nicht auf deiner EGV), es gibt also keinen echten Grund das abzulehnen, zudem hast du auch hier Anspruch auf eine schriftliche Äußerung / Begründung.

Das musst du unbedingt ändern und dir nicht immer nur (unter 4 Augen) was "erzählen lassen", da wird viel behauptet und abgelehnt was du später nicht beweisen kannst. :icon_evil:

Zudem unterliegt dieser Antrag einer Frist in der dieser zu stellen ist: Mindestens 14 Tage vor Antritt des Urlaubs. Somit könne ich das eh vergessen.
Wieder KEINE Rechtsgrundlagen, eine solche Frist gibt es gar nicht für den Antrag auf OAW und du hast auch wieder KEINE verlangt, andere SB verweisen darauf, dass man erst kurz vor Antritt einer Reise z.B. (frühestens 1 Woche vorher) dazu verbindlich entscheiden könne, schließlich habe die Arbeitsvermittlung Vorrang ... :bigsmile:

Daran siehst du schon welchen Unsinn der dir auch dazu erzählt hat aber wenn du das nur Alles "in dich rein frisst" wirst du auch nicht erreichen können, dass sich am Umgang mit dir noch irgendwas ändern könnte, so lange du nun mal auf das (baldige) Geld von der AfA angewiesen bist.

Dein Gang zum JC wegen ALG II war völlig überflüssig, denn Anspruch auf ALGI (als beitragsbasierte Lohnersatzleistung) hat Vorrang vor einer sonstigen Sozial-Leistung und die beim JC wollen auch erst schriftlich haben, dass (und warum) du keinen Anspruch an die AfA hast.

Auch das sollte dem FM bekannt sein, es steht und fällt aber ALLES mit deinem Einkommens-Nachweis, damit ALGI überhaupt berechnet werden könnte ... du verschwendest deine Zeit (und deine Nerven) mit Nebenschauplätzen ... geh deinem letzten AG auf den Geist oder fordere die AfA auf das nun zu erledigen wenn der nicht reagiert, der sollte seine Pflichten dazu auch kennen ... :icon_neutral:

Würde es hier nicht ums Prinzip gehen, würde ich auf die Kröten verzichten - aber das wird nicht passieren. Ich denke hier macht es Sinn meine Rechtsschutz in Anspruch zu nehmen (sofern das überhaupt abgedeckt ist).
Es geht NICHT um irgendwelche Prinzipien, es geht um deine Rechte als Beitragzahler an die AfA, für Monat Mai war am 31.05. Zahltag und die Leistung ist bereits als "überfällig" zu betrachten (mindestens für den Mai).

Was soll deine Rechtsschutz da ausrichten können, Frechheit von Behörden-Mitarbeitern ist bisher noch keine Straftat und wenn deine wichtigsten Unterlagen für die Berechnung bei der AfA noch fehlen, kann auch kein Anwalt was machen, außer vielleicht mal deinen AG an die Erfüllung seiner gesetzlichen Pflichten zu erinnern.

Das kann aber auch die AfA machen und bis dahin kann (MUSS) dein ALGI aus deinen Lohnabrechnungen ermittelt werden, damit du einen Leistungsbescheid und dein Geld bekommst ...

Ohne schriftlichen Leistungsbescheid kann ich dir auch keine AU "empfehlen", dann wirst du GAR NICHTS mehr bekommen, weil du aktuell nicht AU sein darfst (dann muss die AfA überhaupt nicht beginnnen zu zahlen, weil du mit AU nicht vermittelbar bist) und die KK zahlt auch NICHT, weil du aktuell für Krankengeld nicht versichert bist.

Das ist erst wieder der Fall MIT Leistungsbescheid von der AfA ...

Um die Lohnbescheinigung wirst du dich besser selber noch mal kümmern müssen und für den Rest kann ich dir nur dringend raten Nürnberg anzuschreiben, dann bekommt dein FM garantiert "was ab" auch wenn du nie erfahren wirst, was ihm genau widerfahren ist.

Bleibe bitte (möglchst) sachlich und bei den Fakten, das genügt schon was du so als "Kunde" der AfA bisher erleben musstest.

MfG Doppeloma
 

qwertz123

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Ich hätte das ganz anders angegangen.
Vom neuen Job nichts gesagt, beim SB gelogen und geheuchelt, irgendwelche Bewerbungen erfunden die ich nie geschrieben habe, und sobald der Bescheid da ist dass es Geld gibt sofort krank bis zur Arbeitsaufnahme. Dann einfach abgemeldet.
So einfach wie es sich anhört, wäre es auch. Mit Ämtern redet man so wenig wie möglich, man tut so als hätten sie recht und macht trotzdem was man will, damit kommt man bei diesen Pack am weitesten, vorallem wenns eh nur 1 Monat ist.

Tu doch einfach so als würde dich das Gesülze interessieren, was will er denn in einen Monat bitte großartig negatives machen? Solange keine Maßnahme kommt (die man dann eben einfach krank macht) kann doch nichts schlimmes passieren. Es geht doch nur um einen Monat.
 
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