Fallmanagement und neue SB hat nur noch Forderungen und wird beleidigend bis hin zu der Androhung, die ganze Zahlung vom ALG II plus Miete einzustellen?

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Dominik84

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Guten Tag,

ich wurde ende des letzten Jahres zum Fallmanagement geschickt. Ich habe mich hier im Forum als Gast erkundigt und Threads durchgelesen was das für mich bedeutet und bin zu dem Entschluss gekommen da es ja angeblich freiwillig ist dies zu verneinen. Dies habe ich wo FM mich angerufen hat auch gemacht und FM gesagt das ich es nicht möchte. FM akzeptierte dies scheinbar. Des weiteren habe ich zum wiederholten Male widerrufen das die meine Handynummer weiterhin benutzen darf mit einer Bitte das die Handynummer gelöscht wird.

Jetzt ende Februar hatte ich einen SB Termin gehabt wo auf der Einladung kein Name stand des SB´s. Ich bin mit meinem Beistand dort erschienen und welch eine Überraschung neue SB ist gleich FM.

Diese Person hat mir nur Forderungen gestellt statt mir zu helfen. Ich soll gefälligst den Fragebogen ausfüllen wo drin steht was ich in der Freizeit mache, ob ich Schulden habe, Drogen nehme, Krankheiten usw.
Des weiteren eine ärztliche Schweigepflichtsembindung die 3 Jahre Gültigkeit hat und einen Gesundheitsfragebogen.

SB sagte noch das ich ende März zu einer Zeitarbeitsmesse gehen soll und dort vorstellig werden muss. Zu dem bekomme ich auch noch via Post die Einladung an einer Maßnahme namens TERTIA oder so teilnehmen zu müssen.

Ich soll freiwillig auf alle Helferstellen die ich im Netz finde 10 Bewerbungen im Monat schreiben mit Nachweise und Bestätigungen von Arbeitgebern. SB sagte zu mir das ich keine Hilfe erwarten könnte und Bewerbungskosten können nicht übernommen werden da der Hartz 4 Topf angeblich leer sei für dieses Jahr. Des weiteren behauptet die SB = FM das alle Arbeitslosen nur faule Menschen sind die Arbeitsunwillig und nur schnorren möchten. Eine Umschulung sei zu teuer für mein Alter mit 34 Jahren und ich würde danach auch nichts mehr finden und solle bis zur Rente mit Hilfskraftjobs klarkommen.

Danach wurden wir unfreundlich gebeten aus dem Raum rausgehen zu sollen sonst holt SB den Sicherheitsdienst. Wir hatten uns sehr befremdlich gefühlt wie wir behandelt wurden.

Heute Montag, den 04.03.2019 rief die FM = SB mich an mit wieder nur Forderungen das ich alles unterschrieben und ausgefüllt bis spätestens 29. März 2019 dem SB abgeben solle, wenn ich mich weigere verstoße ich gegen die Mitwirkungspflichten und SB drohte mit der Einstellung aller Leistungen inklusive Miete. Zudem hat die SB wieder am Handy gesagt das Arbeitslose nur faule Schnorrer seien. Ich habe in dem Moment den Hörer aufgelegt, weil ich mir sowas nicht bieten lasse und wieder wurde die Löschung der Handynummer ignoriert.

Was kann ich nun gegen das ganze da unternehmen bin langsam nervlich am Ende.

Liebe Grüße

Dominik84
 

gila

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Ein Fallmanagement hätte dir vielleicht behilflich sein können das Thema Umschulung anzugehen. Nicht immer ist ein Fallmanagement gleich negativ zu betrachten. Meine älteste Tochter ist im gleichen Alter und musste aus verschiedenen Gründen einen Neustart machen und hat jetzt eine Umschulung bewilligt bekommen, an der sie noch anderthalb Jahre teilnimmt, bald ist schon IHK-Prüfung, ein wunderbares Auto weil sie keine öffentlichen Verkehrsmitteln benutzen kann hat sie auch bekommen ... Ein Fallmanagement es vernünftig gemacht wird kann auch einen neuen Aspekt bringen.

Vielleicht ist deine neue SB angepisst weil sie dich schon wieder vor sich hat und dir eine gewisse Unwilligkeit unterstellt. Nicht jeder Sachbearbeiter ist in der Lage seine persönlichen Ressentiments zurückzustellen und sich gegenüber dem Hilfesuchenden neutral zu verhalten.

Es sieht so aus als ob die Kiste ein wenig verfahren ist... Aber ich kriege jetzt auch nicht unbedingt aus deiner Schilderung mit ob du selbst überhaupt genau weißt was du willst und da vielleicht auch mal zielgerichtet Forderungen stellen kannst.

Das mit den Bewerbungskosten ist natürlich vollkommener Blödsinn und ich würde fast sagen, da die Sachbearbeiterin offensichtlich ein menschliches Problem hat, du solltest den ganzen Besuch und was dir passiert ist haarklein ordentlich niederschreiben und schildern und da du einen Beistand dabei hattest kann der das ja auch bezeugen und dieses als Beschwerde bei der Geschäftsführung einreichen.

Ich denke mal für solche krassen Aussagen ist die Teamleitung auch nicht wirklich der richtige Ansprechpartner, die gehen viel zu oft miteinander in dieser Ebene Kaffee trinken.

Sehr sachlich alles zusammenfassen was du dir hast anhören müssen und direkt als Fragestellung ist die Aussage richtig dass sehr sachlich alles zusammenfassen was du dir hast anhören müssen und direkt als Fragestellung "ist die Aussage richtig dass alle Hilfebedürftigen faul sind... Ist die Aussage richtig dass mir keine Bewerbungskosten zustehen... Ist die Aussage richtig..." und so weiter und so fort

Eine gültige Eingliederungsvereinbarung hast du nicht? Das wäre noch eine wichtige Frage oder die Dame traut sich nicht eine zu erstellen und als Verwaltungsakt vielleicht auch noch zu erlassen, weil die meisten Sachen die sie gesagt hat ziemlicher Schmarrn sind.
Wie gesagt, ich kann jetzt nicht entnehmen was ansonsten bei dir noch läuft, hast du selbst mal irgendeinen Plan... und etwas Engagement zeigen deine Situation zu verändern wäre natürlich auch eine Grundvoraussetzung, dass du eine bessere Unterstützung erhältst
 

Dominik84

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Herzlichen Dank für deine Antwort @gila

Ich habe nur eine EGV die im Juli geschlossen wurde wo drin steht das ich mich um meine Gesundheit kümmern solle. Sonst wirklich nichts.

Ich kann meinen alten Beruf als Verkäufer nicht mehr ausführen da ich mich von einem Burnout Syndrom gerade erhole.

Mir kommt der Anschein nach das ich im Fallmanagement bin statt einen normalen SB habe.

Was gesagt wurde werde ich mit meinem Beistand alles genau wie es war aufschreiben.
 

gila

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Aha , und schwupp , schon wird klar, dass man näher hinschauen muss und nachfragen, denn da steckt ja offensichtlich etwas mehr dahinter was dann auch die Forderung der SB erklärt nach einer Schweigepflichtsentbindung Punkt das heißt natürlich nicht dass das so in Ordnung ist wie sie dir das präsentiert hat, genauso wenig wie eine Eingliederungsvereinbarung in Ordnung ist dessen Ziel nicht die Eingliederung ist, sondern das angebliche Kümmern um Gesundheit und sonst gar nichts . Das hat in einer Eingliederungsvereinbarung überhaupt nichts zu suchen.

Nächster Schritt! Bist du derzeit AU geschrieben? Hat die Erkrankung Auswirkungen auf längere Sicht auf deine Erwerbsfähigkeit... Wahrscheinlich geht es da um gewisse Einschränkung oder Berufsbilder die für dich nicht mehr in Frage kommen...

Hat die SB das Wort ärztlichen Dienst mal in den Mund genommen ?
Denn nur dann hätte ihr Verlangen nach einer Schweigepflichtsentbindung einen tieferen Sinn, hast du irgendwelche Aufforderungen erhalten einen Gesundheitsfragebogen auszufüllen oder hattest du eine.... und jetzt kommt bitte schön: echte Beratung, dass ein ärztlicher Dienst einzuschalten sei und wie hier zu verfahren ist? Bevor wir zum nächsten Schritt gehen beantworte doch bitte mal zum Verständnis diese Fragen
 

CanisLupusGray

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Um Dich nicht mehr telefonisch terrorisieren zu lassen solltest Du die Löschung von Tel.-Nr. u. ggf. auch e-Müll-Adresse schriftlich mit Bestätigung verlangen. Im Vorlagenbereich gibt es dafür sicher eine Vorlage die Du verwenden kannst.
Auf die Schnelle hilft das Verbannen des Nummernbereiches auf eine Ignore-Liste im Smartphone und / oder Router.

Grüße
CanisLupusGray
 
G

Gelöschtes Mitglied 64517

Gast
SBleins haben oft Zeitverträge, wenn klar wird dass diese nicht verlängert werden, fangen manche an wild um sich zu schlagen. :D

Mir hat auch mal einer Dinge an den Kopf geworfen, habe ihn mit einem milden Lächeln im Gesicht darum gebeten mir das alles schriftlich zu geben. Kam aber nix.

Machs so wie gila in # 3 beschreibt und gut ist. Mal gespannt was dabei rumkommt.
 

Schmerzgrenze

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Willkommen im Forum. :welcome:Rezeption
...
FM mich angerufen hat auch gemacht und FM gesagt ... SB sagte noch ... SB sagte zu mir ... rief die FM = SB mich an :icon_laber:
Verlege die Kommunikation mit der Behörde auf den rechtssicheren Schriftweg.
Das ist zwar unbequemer und aufwendiger, wird Dir aber Einiges an Überraschungen ersparen.
wurde die Löschung der Handynummer ignoriert.
Mit Recht, solange Du das nicht schriftlich nachweisbar beantragst.

Antrag auf Löschung bereits erhobener, aber nicht erforderlicher Daten gemäß § 84 Abs. 2 SGB X
Kommunikation mit Behörden und Sachbearbeitern
 

apfelkuchen

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Wirklich alle Anträge schriftlich beantragen.

1. Löschung der Telefonnummer beantragen, Bestätigung anfordern.

2. Akteneinsicht: alle Verbis-Einträge (deren internes Dokumentationssystem) zu jedem Kontakt deines SB zu dir anfordern. Dann siehst du, was so über dich im System hinterlegt wird.

Für die Zukunft: wenn von dir etwas gefordert wird, das Kosten verursacht (wie Bewerbungen) müssen diese Kosten natürlich auch übernommen werden.

Ach so, und nimm zu den nächsten Terminen unbedingt einen Beistand mit, der mit Stift und Block daneben sitzt und die Äußerungen des SB protokolliert. Du wirst sehen, dass die Anwesenheit einer weiteren Person durchaus zu einer Verhaltensänderung führen kann. Bestimmte Aussagen werden dann nicht mehr so schnell getätigt, wenn Zeugen dabei sind.
 

gila

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Jetzt ende Februar hatte ich einen SB Termin gehabt wo auf der Einladung kein Name stand des SB´s. Ich bin mit meinem Beistand dort erschienen und welch eine Überraschung neue SB ist gleich FM.

Es WAR ein Beistand dabei - daher:

du solltest den ganzen Besuch und was dir passiert ist haarklein ordentlich niederschreiben und schildern und da du einen Beistand dabei hattest kann der das ja auch bezeugen und dieses als Beschwerde bei der Geschäftsführung einreichen.
 

gizmo

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Ich habe nur eine EGV die im Juli geschlossen wurde wo drin steht das ich mich um meine Gesundheit kümmern solle. Sonst wirklich nichts.

Denke das die EGV Humbuk ist, lege die Info mal dazu:
 

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  • BfDI_Schweigepflichtsentbindung.pdf
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  • Zweifel an Erwerbsfähigkeit keine EGV.pdf
    4,3 KB · Aufrufe: 82

gila

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Das beschäftigungsorientierte Fallmanagement ist in der Regel ein zusätzliches Angebot und freiwillig.
... In der Regel...

Vielleicht sind diese Ausführungen eines Ex-FM etwas erhellend?


Es ist tatsächlich wohl so dass sich die Ausführungen eines SB und der FM-Flyer dahin gehen widersprechen...
Tochter 1 bekam auch mal FM angeboten, hat es in einer besonderen Lebenslage auch FREIWILLIG genutzt und hatte Glück. Es war eine sehr kompetente Beraterin die helfen konnte bei vielem.
Wir hatten nachgefragt ob tatsächlich freiwillig und das wurde ihr bestätigt.
 

noillusions

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War auch mal im FM. Hieß auch dass es freiwillig ist. Habe aber ebenso von Leuten hier gelesen die schrieben dass sie da "drin waren" aber von Freiwilligkeit war da nix zu lesen. Es waren aber Schilderungen zu lesen die auf FM hindeuteten wie z.B. häufige und lange Termine.
Ich hatte mich auf das FM eingelassen. Irgendeine Zusätzlichkeit war da aber nicht. FM und kein normales SB mehr.
 

noillusions

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Ja nee is klar...
Aber selbst wenn man sich dagegen entscheiden kann gegen die Vorstellung des Jobcenters - bringt das was? Was wenn das Jobcenter trotzdem FM macht, es aber halt nicht FM nennt?
 

Dominik84

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Entschuldigt das ich mich nicht mehr gemeldet habe verzeiht mir bitte. Scheinbar hat die Person des Fallmanagment aufgegeben zu dem ich nun auch einen Aushilfsjob auf 450€ Basis habe. Zu vor rief dieser FM einige male noch an, obwohl ich gegen die Verwendung der Telefonnummer widersprochen habe. Mit Drohung kompletter Einstellung von Leistungen weil ich es nicht unterschreiben möchte.

Nun zum jetzigen Stand ich habe nun einen neuen FM bekommen der mich in einer Maßnahme stecken möchte mit Schuldenberatung / Drogenberatung und 1,10 € Job, obwohl ich einen Aushilfsjob habe.

Dieser Informationstag in dieser Einrichtung von der Caritas Aktivcenter soll 90 Minuten gehen.

Ich habe weder eine Drogensucht und bin auch nicht in Schulden und ich brauche auch keinen 1,10€ Job . Ich sehe da keinen Sinn da drin dann kann ich ja wieder den 450 € kündigen.

Ist das eine Maßnahme trotz eines Aushilfsjobs muss ich das dann alles beide gleichzeitig machen ?
Kann man sich da irgendwie gegen wehren ?
Soll ich dort dann alles brav unterschreiben ?

Geschwärztes Dokument im Anhang.
 

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DonOs

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dann kann ich ja wieder den 450 € kündigen.

Mit dem Minijob verringerst du deine Hilfsbedürftigkeit. Arbeit geht immer vor Maßnahmen. Kollidiert der Termin zeitlich mit deinen Minijob? Sollte dies so sein, dann vom Arbeitgeber bescheinigen lassen, daß du an diesem Tag deinen Minijob nachgehst und du trotz Bedauern nicht an der Veranstaltung teilnehmen kannst.

... im Interesse einer zügigen Abwicklung

:poop:

Einladung nach §59 SGB II i.V.m. §309 Abs. 1 SGB III

Die Aufforderung zur Meldung kann zum Zwecke der
1. Berufsberatung,
2. Vermittlung in Ausbildung oder Arbeit,
3. Vorbereitung aktiver Arbeitsförderungsleistungen,
4. Vorbereitung von Entscheidungen im Leistungsverfahren und
5. Prüfung des Vorliegens der Voraussetzungen für den Leistungsanspruch
erfolgen.

Ob eine Gruppeninformation mit anschließender Besichtigung des Maßnahme Trägers einer Meldeaufforderung genügt, müßten andere Licht ins Dunkel bringen. Auf jeden Fall muß jemand vom Jobcenter/Arbeitsamt vor Ort sein.

Nichts desto trotz stellt man die Maßnahme ja nur vor und besichtigt die Räumlichkeiten, eine Zuweisung schaut anders aus. Eine Zuweisung zu einer Maßnahme liegt also nicht vor. Alles anschauen und sich informieren lassen, wieder gehen. Fahrtkosten beim Amt beantragen.
 
G

Gelöschtes Mitglied 28373

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Das muss das Jobcenter nicht genehmigen, weil es deiner Vermittlung nicht im Wege steht. In den letzten ein oder eineinhalb Jahren der Schule kannst du auch Bafög bekommen anstatt ALG II.
 

Dominik84

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Ich habe nun nachgeguckt was dieses Aktivcenter bringen soll das bieten die dort an dies bringt mir nichts weiter ein halbes Jahr was mindestens verschenkt wurde dann damit. Zu mal wie soll ich da den Nebenjob ausüben und dann noch an der Abendschule den Fachhochschulabschluss nachholen wenn ich dann 8 Std dort was basteln soll ?

Wie gesehen ist in der Zuweisung wo ich hingehen soll 10% Sanktion ich werde hingehen das ist nicht das Problem. Wenn ich hingehe und den Vertrag zur Prüfung mit heimnehme bleibt dies doch sanktionsfrei oder ? Kann man mich dann auch sanktionieren wenn keine gültige EGV + VA vorliegt ?

Das wird dort angeboten:

Aktivcenter: Im Tätigkeitsfeld „Textilwerkstatt“ werden zunächst bei der Anfertigung von Nadelkissen Stoffteile zugeschnitten, mit der Nähmaschine genäht, gewendet, gebügelt und gefüllt. Mit Tragetaschen und Brillenetuis geht es weiter, bis schließlich das Hosenkürzen geübt wird. Auch der Umgang mit der Overlockmaschine steht auf dem Programm.

Aktivcenter: In der Farb- und Gestaltwerkstatt erlernen die Teilnehmer den Umgang mit unterschiedlichen Materialien, Werkzeugen und Handwerkstechniken für die Herstellung und farbliche Gestaltung von einfachen Formen und Geschenkartikeln. Geübt wird die Anwendung von Farbkarten, die Gestaltung einer Musterkarte und der fachgerechte Wand- und Deckenanstrich.

Aktivcenter: In der Schreinerei stellen die Teilnehmer zunächst einfache Gegenstände aus Holz wie z. B. Schlüsselanhänger, Handschmeichler und Kerzenständer her und fertigen dann Produkte mit einfachen Holzverbindungen, bevor sie sich an der Restauration von Alt- und Gebrauchtmöbeln versuchen.

Aktivcenter: In der Technikwerkstatt geht es um die Demontage von gebrauchten Elektro- und IT-Geräten, die Reparatur und Funktionsprüfung von gebrauchten Elektrokleingeräten, die Installation von Betriebssystemen und Anwendersoftware, den Bau von Aktivboxen und den Einbau von PC-Komponenten, Fehlersuche und Reparatur von PC-Systemen.


Im Aktivcenter werden Teilnehmer, die häufig von einer längeren Arbeitslosigkeit geprägt sind, in einem Zeitraum von mindestens sechs Monaten ganzheitlich betreut, d. h. im Betrieb werden ihnen theoretische und praktische Inhalte in mehreren Tätigkeitsfeldern vermittelt, im persönlichen Bereich erfahren sie eine Sozialberatung – auch im Zusammenwirken mit Fachstellen wie der Schuldnerberatung und Fachambulanzen – und in den Fördereinheiten geht es um die Unterstützung bei Bewerbungen, Sprachförderung, Mathegrundlagen, Gesundheitsorientierung, Sport und Bewegung. In der Orientierungsphase lernen die Teilnehmer in einem Zeitraum von jeweils vier Wochen mindestens zwei der angebotenen fünf Tätigkeitsfelder in den Werkstätten kennen. In der Kompetenzphase vertiefen sie eines der Tätigkeitsfelder. Die Anwesenheitszeit liegt zwischen 20 und 39 Wochenstunden, für zwei Wochenstunden ist die Teilnahme an einer Projektgruppe vorgesehen. Die Anwesenheit ist verpflichtend, bei Fehlen sind auch Hausbesuche möglich. Im Sinne des Forderns ist auch die Einhaltung bestimmter Regeln obligatorisch.
Arbeitsgelegenheiten, Fortbildung in der Altenpflege, Ausbildung


Der zweite Bereich sind die Arbeitsgelegenheiten (AGH) nach § 16d SGB II, die in den ersten Jahren der „Hartz-Reformen“ unter der Bezeichnung „EinEuro-Jobs“ einen sehr viel größeren Umfang als gegenwärtig hatten. Arbeitsgelegenheiten haben das Ziel, bei der (Wieder-)Herstellung und dem Erhalt der Beschäftigungsfähigkeit zu helfen. Zusätzlich zu den Leistungen der Grundsicherung vom Jobcenter erhalten die Teilnehmer eine kleine Mehraufwandsentschädigung.

Im Rahmen von AGH werden die Teilnehmer in gemeinnützigen Betrieben, bei Einrichtungen der Caritas, bei Kirchenbetrieben und anderen Kooperationspartnern eingesetzt, z. B. in Kinderbetreuungseinrichtungen, im Pflege- und Gesundheitswesen, in Schulen und Stadtteilinitiativen. Die Teilnehmer unterstützen die Fachkräfte in der Kinderbetreuung, bei der Hausaufgabenüberwachung, in Küche und Essensausgabe sowie in der Betreuung von Senioren. Ähnlich ausgerichtet sind die AGH in den Küchenbetrieben der Tagesstätten für Menschen in Wohnungsnot. Die cariteam-Betriebe bieten Langzeitarbeitslosen darüber hinaus auch Beschäftigungsmöglichkeiten im Bereich Verkauf und Lagerwesen in den Second-Hand-Läden „Kleider am Alleehaus“ und „Kleider im Werkhof“ in Unterliederbach an. Gespendete Kleidung, Schuhe, Haushaltswaren und Kinderartikel werden angenommen, sortiert und an bedürftige Menschen abgegeben – ähnlich wie im Ökumenischen Familien-Markt von Caritas und Diakonie, der auch Möbel anbietet, bei deren Aufbereitung die Teilnehmer helfen.

Eine Arbeitsgelegenheit besonderer Art ist die Mitarbeit im Energiesparservice. Dabei werden einkommensschwache Haushalte zu den Einsparpotenzialen im Energieverbrauch beraten – ein Beratungsangebot auf Augenhöhe, da die Teilnehmer als Langzeitarbeitslose selbst der Zielgruppe angehören. Sie werden auf ihren Beratungseinsatz intensiv vorbereitet und geschult.
 
G

Gelöschtes Mitglied 65997

Gast
War auch mal im FM. Hieß auch dass es freiwillig ist. Habe aber ebenso von Leuten hier gelesen die schrieben dass sie da "drin waren" aber von Freiwilligkeit war da nix zu lesen. Es waren aber Schilderungen zu lesen die auf FM hindeuteten wie z.B. häufige und lange Termine.
Ich hatte mich auf das FM eingelassen. Irgendeine Zusätzlichkeit war da aber nicht. FM und kein normales SB mehr.
Bei uns im Jobcenter gibt es nur die Leistungssachbearbeitung und das Fallmanagement. Wir haben keine extranen Arbeitsvermittler. Kommt wohl auf die JC Größe und Ort an.
 
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