Fall Lea-Marie: Verwarnung für Jugendamtsmitarbeiterin

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Eka

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Fall Lea-Marie: Verwarnung für JA-MA

NDR Online - Nachrichten - Mecklenburg-Vorpommern- Fall Lea-Marie: Verwarnung für Jugendamtsmitarbeiterin

Im zweiten Strafverfahren im Fall der jahrelang von ihrer Mutter misshandelten Lea-Marie aus Teterow ist am Dienstag eine frühere Jugendamtsmitarbeiterin verwarnt und zu einer Geldstrafe auf Bewährung verurteilt worden. Zudem soll die Frau 2.000 Euro an das Kind zahlen. Das Amtsgericht Güstrow sprach die 56-Jährige der fahrlässigen Körperverletzung durch Unterlassen schuldig. Sie hatte während des Prozesses zugegeben, nicht konsequent reagiert zu haben. So habe sie im Mai 2003 den Anruf einer besorgten Ärztin entgegengenommen, ihre zuständige Kollegin per Notiz informiert, den Vorgang aber nicht weiter verfolgt. Dem Kind waren von der Mutter jahrelang Haushaltschemikalien eingeflößt worden.
 

Jesaja

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Die Mutter hatte ihrer Tochter im Kleinkindalter zwischen April 2003 und Juni 2006 wieder und wieder Essigessenz und Kalkreiniger eingeflößt und sie mit heißem Wasser übergossen, um Versicherungsleistungen zu kassieren. Das Landgericht Rostock verurteilte die Mutter im Januar 2007 zu neun Jahren Haft. Den Richtern zufolge fühlte sich die Frau mit der Erziehung überfordert. Ihre heute achtjährige Tochter muss wegen schwerster Verletzungen der Speiseröhre ihr Leben lang behandelt werden.
Hört sich nach diesem Münchhausen-Stellvertreter-Syndrom an.
 
E

ExitUser

Gast
Hört sich nach diesem Münchhausen-Stellvertreter-Syndrom an.
Wirklich nicht.
Essigessenz und Kalkreiniger eingeflößt und sie mit heißem Wasser übergossen, um Versicherungsleistungen zu kassieren.
Es wäre nett, wenn keine Schlagworte verwendet werden, welche auch allgemein gerne von professionellen Profilierten und Semi-Professionellen (JA-MAs) nur zu gerne pauschal gegen Eltern, respektive speziell gegen Mütter (Väter haben so etwas ja nicht, nicht wahr?) vorgebracht werden wenn es darum geht irgend etwas zu erfinden warum das Kind entzogen werden soll. Sh. Bsp. Bamberg Symposium über Kindesentzug

Gruss
Emily
 

münchnerkindl

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Da wären wohl eher 200000 Euro Schmerzensgeld angemessen :icon_kotz:
 

Jesaja

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Wirklich nicht.Es wäre nett, wenn keine Schlagworte verwendet werden, welche auch allgemein gerne von professionellen Profilierten und Semi-Professionellen (JA-MAs) nur zu gerne pauschal gegen Eltern, respektive speziell gegen Mütter (Väter haben so etwas ja nicht, nicht wahr?) vorgebracht werden wenn es darum geht irgend etwas zu erfinden warum das Kind entzogen werden soll. Sh. Bsp. Bamberg Symposium über Kindesentzug

Gruss
Emily
Wer so eindeutig seine Kinder mißhandelt, dem kann man wohl ohne schlechtes Gewissen, das Kind entziehen.
Der Artikel stellt ja nur eine Quelle dar. Es gibt auf anderen Seite ja noch mehr Informationen zu dem Fall, und das Eine muss nicht notwendigerweise das Andere ausschliessen (also Kindesmißhandlung um Versicherungen abzukassieren und die Aufmerksamkeit von klinischem Personal zu erregen).

Haushaltsgifte in immer höheren Dosen

Die Hausfrau aus Teterow steht gemeinsam mit ihrem drei Jahre älteren Mann, der in einem Schlachthof arbeitet, vor Gericht. Die Staatsanwaltschaft wirft der Frau 27 Fälle vor, in denen sie ihrer Tochter die Haushaltsgifte in immer höheren Dosen verabreicht haben soll. Die Anklage stützt sich auf 27 Krankenhausberichte. 21 Straftaten räumte die Angeklagte "in vollem Umfang" ein, die anderen Krankenhausaufenthalte seien auf natürliche Erkrankungen zurückzuführen, sagte sie. Die Eltern hatten das kleine Mädchen jeweils in verschiedenen Kliniken vorgestellt und behandeln lassen. Erst im Sommer dieses Jahres wurde ein Kinderarzt misstrauisch und alarmierte die Polizei.
Kind mit kochendem Wasser verbrüht

Außerdem gab Mandy N. die absichtliche Verbrühung ihrer Tochter zu, um sich Geld aus der Unfallversicherung zu erschleichen. Sie habe die damals ein Jahr und drei Monate alte Lea Marie in die Wanne gesetzt und ihr mit kochendem Wasser die Oberschenkel überbrüht. Sowohl Ärzte als auch Versicherung glaubten die Version der Mutter, das Kind habe sich einen Topf mit kochendem Kartoffeln gegriffen. Es wurden 864 Euro ausgezahlt. Auch der Vater Thilo N. muss sich wegen Misshandlung seiner Tochter vor Gericht verantworten. Er soll das Mädchen in mindestens zwei Fällen geschlagen und dabei gefährlich verletzt haben. Vater und Mutter hatten vor Gericht angegeben, Lea Marie sei ein Wunschkind gewesen, aber auch oft aufgeregt und anstrengend.
Jugendamt Rostock: Fall Lea-Marie - Kindesmisshandlung - Jugendamtsterror und Familienrechtsverbrechen
 
G

Guevara

Gast
AW: Fall Lea-Marie: Verwarnung für JA-MA

Dieser Mutter hätte ich aber mehr als 9 Jahre Haft gegeben,der hätte ich auch Entkalker in Hirn geflösst und Essig !!

Keine Gnade für solche Mütter,die dürften auch keine Kinder mehr haben- bekommen.Zwangssterilisation !!!

Wenn Frauen Mütter übrfordert sind und dem Kind sowas antun !! Keine Gnade !!!

Guevara
 
E

ExitUser

Gast
Wer so eindeutig seine Kinder mißhandelt, dem kann man wohl ohne schlechtes Gewissen, das Kind entziehen.
Der Artikel stellt ja nur eine Quelle dar. Es gibt auf anderen Seite ja noch mehr Informationen zu dem Fall, und das Eine muss nicht notwendigerweise das Andere ausschliessen (also Kindesmißhandlung um Versicherungen abzukassieren und die Aufmerksamkeit von klinischem Personal zu erregen).



Jugendamt Rostock: Fall Lea-Marie - Kindesmisshandlung - Jugendamtsterror und Familienrechtsverbrechen
Das hatte meine Aussage nicht zum Inhalt. Nur dass du bitte so nett sein mögest und mit gerade diesen fröhlichen psychiatrischen Zuweisungen vorsichtig bist, da diese Schein-Diagnose gerne missbräuchlich verwendet wird.

Gruss
Emily
 

Jesaja

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Das hatte meine Aussage nicht zum Inhalt. Nur dass du bitte so nett sein mögest und mit gerade diesen fröhlichen psychiatrischen Zuweisungen vorsichtig bist, da diese Schein-Diagnose gerne missbräuchlich verwendet wird.

Gruss
Emily
Erst mal danke für den Link. Ich bezweifel nicht, dass Diagnosen häufig missbraucht und gegen Menschen verwendet werden. Dass liegt wohl in der Natur von psychiatrischen Einkategorisierungen an sich, dass diese relativ und mibrauchbar sind, da diese erst mal von Menschern erdacht und mentalitäts - und epochenabhängig sind, und man den menschlichen Gemütszustand und menschliche Verhaltensweise immer nur wage umschreiben kann und jeder Arzt, Therapeut und Pychiater natürlich subjektiv ist.
Bloß ist mir wirklich nicht jede Empfindlichkeit und jede problematische Konstellation auf der Welt bekannt, als dass ich immer Aussagen machen könnte, die niemanden stören oder verletzen können.
 

nine82

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Jugendämter mal wieder ... da wo es nötig ist wird abgewartet und dann mit ausflüchten versucht aus der affaire zu ziehen, und da wo es einem kind gut geht werdn se weggenommen und den kindern dadurch geschadet ....
 
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