Fahrtkostenantrag abgelehnt

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Xivender

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Hallo Miteinander,

Ich möchte kurz meine Situation und das Problem Schildern.

Situation:
Am 26.02 Arbeitslos geworden.
Antrag auf ALG I und II.
Beide Anträge in Arbeit.
Mitte März kommt ein Schreiben, dass Unterlagen fehlen. (Von der AGRE WEDEMARK) - da habe ich früher gewohnt.

Ich bringe, wie gefordert, die Unterlagen persöhnlich zur ARGRE Wedemark.

Am 03.04 ist noch immer kein Geld auf mein Kto, kann keine Miete zahlen.
Gehe darauf zur ARGRE Hannover, die für mich zuständig ist.
Dort teilte man mir mit, dass Unterlagen fehlen.

Ich erklärte darauf, dass ich die Unterlagen wie gefordert abgegeben habe.
JobCenter erklärt, es sei ein PC Fehler, ich müpsse die Unterlagen bei Hannover nocheinmal abgeben.
Das tat ich am darauffolgenden Tag.

Weil die Bearbeitung noch dauert, habe ich einen Lebensmittelgutschein bekommen.

Natürlich habe ich für diesen Tag Fahrtkosten beantragt, wie folgt:






[FONT=Times New Roman, Times New Roman, serif]An das Jobcenter Hannover den,03.04.2009[/FONT]
Escherstr. 17
[FONT=Times New Roman, Times New Roman, serif]30159 Hannover[/FONT]
[FONT=Times New Roman, Times New Roman, serif]Meine Kunden Nr.: xxxxxxxxxxxx
[/FONT]
[FONT=Times New Roman, Times New Roman, serif]Antrag auf Erstattung der Fahrtkosten zum Vorsprachetermin bei Ihnen am 03.04.2009[/FONT]

[FONT=Times New Roman, Times New Roman, serif]Sehr geehrte Damen und Herren, [/FONT]
[FONT=Times New Roman, Times New Roman, serif][FONT=Times New Roman, Times New Roman, serif]hiermit beantrage ich die Erstattung der Fahrtkosten zum Vorsprachetermin bei Ihnen am 03.04.2009.[/FONT][FONT=Times New Roman, Times New Roman, serif] . [/FONT][/FONT]
[FONT=Times New Roman, Times New Roman, serif]Meine Fahrtkosten ergeben sich aus dem Preis von einem Liter Benzin, dem Verbrauch und der Fahrtstrecke.[/FONT]
[FONT=Times New Roman, Times New Roman, serif]Die Kosten belaufen sich auf 2,80 Euro.[/FONT]
[FONT=Times New Roman, Times New Roman, serif]Dieses ist somit die günstigste Möglichkeit zu Ihnen zu kommen, im Vergleich:[/FONT]
[FONT=Times New Roman, Times New Roman, serif]1 Zonen Tagesticket der GVH kostet mich 4,10 Euro.[/FONT]
[FONT=Times New Roman, Times New Roman, serif]Begründung: [/FONT]
[FONT=Times New Roman, Times New Roman, serif]Angesichts der unzureichenden Beträge für Mobilität im Regelsatz, ist es mir nicht möglich die Kosten aus meinen Mitteln zu tragen. Ich berufe mich u.a. auf ein Urteil des Bundessozialgerichts (Az.: B14/7 AS 50/06 R). [/FONT]
[FONT=Times New Roman, Times New Roman, serif][FONT=Times New Roman, Times New Roman, serif]Meine Vorsprache beim Jobcenter war erforderlich, weil[/FONT][FONT=Times New Roman, Times New Roman, serif][/FONT][FONT=Times New Roman, Times New Roman, serif]sie telefonisch regelmäßig nicht erreichbar sind, bzw. ich ihre kostenpflichtige 0180-Rufnummer nicht bezahlen kann und daher zwecks Klärung des Sachverhalts die persönliche Vorsprache erforderlich wurde. [/FONT][/FONT]
[FONT=Times New Roman, Times New Roman, serif]Mit freundlichen Grüßen [/FONT]



Heute kam ein Ablehnungsbescheid, mit der Begründung, dass man mich für diesen Termin nicht eingeladen hatte.

Jetzt meine Fragen:

1.Ich sehe das so, dass es nicht mein Fehler war, dass die BEarbeitung so lange dauert, darum finde ich, hat mir das Job Center die Kosten zu erstatten. Was hätte ich denn sonst machen sollen, irgendwie ( wovon) muss ich doch Leben wenn die so rumtrödeln. Und den Lebensmittelgutschein kann ich mir doch auch nur persöhnlich abholen.

2.Kann ich darauf Wiederspruch einlegen?

3. Kostet mich ein Widerspruch etwas?

4. Wie ist allgemein zu Verfahren.
Ich habe heute noch ein Schreiben bekommen, dass ich bis zum 20.04
den kindergeldaufhebungsbescheid "Abgeben/vorbeischicken/nachweisen" muss.
Wenn ich per Post verschicke kann das JobCenter sagen, es sei nicht angekommen.
Ein Einschreiben mit Rückschein hat ja vor Gericht keine Beweiskraft.
Die einzige Möglichkeit, dass ich beweisen kann, dass ich die Anträge abgegeben habe, liegt doch darin, dass ich persöhnlich vorbei gehe zum Job Center und mir den papiuerkram beglaubigen lasse, dass ich ihn dort abgegeben habe. Also müsste doch das Amt mir die Fahrtkosten erstatten?

Vielen Dank schoneinmal für eure Antworten.
 

Mario Nette

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Hättest du nach ARGE-Logik die Unterlagen auch per Post "abgeben" können, wird es sicherlich sehr schwierig, die Fahrtkosten erstattet zu bekommen. Anders sieht es aus, wenn du "eingeladen"/hinzitiert wurdest bzw. einen Abgabetermin bekommen hast. Dennoch: Ein Widerspruch kann ja nicht schaden.

Mario Nette
 
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