Fahrtkosten

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elo237

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ist es heute üblich das alle ZAF kein Fahrgeld zum Einsatzort der Arbeit zahlen wollen ?
 

Holger01

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Ja,
und sie kommen damit durch, solange der ZAN sich nicht wehrt.

Es ist im deutschen Arbeitsrecht unbestritten, dass der AN für den Weg zu seinem AG selbst verantwortlich ist. Das ist in diesem Fall der Sitz der ZAF.

Will die ZAF den ZAN an anderen Orten einsetzen, dann muss sie selbst für den Transport sorgen oder dafür bezahlen.

Vergleichbar ist das mit der Situation, da ist jemand z.B. im Kaufhof München festangestellt und soll dann mal für ein paar Tage oder länger im Kaufhof Nürnberg arbeiten.
Dann muss Kaufhof für den Transport von und nach Nürnberg sorgen oder dafür zahlen, z.B. € 0,30/gef. km bei Einsatz des privaten Pkw des AN.
 

elo237

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hatte da in 2007 noch mit Manpower zu tun
und die haben bezahlt
und zwar ohne zu verhandeln oder zu betteln

find ich ne Schweinerei
und wenn man nicht anfängt hat man obendrein noch Ärger mit JC :eek:
 

Holger01

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Bei AvJS weiß ich aus den Jahren um 2008/2009, dass es ganze Gruppentransporte gab, so etwa sternförmig freitags nachmittags/abends entweder zum zentralen Umsteigepunkt in Asbach-Bäumenheim, und dann von dort oder auch direkt heim in die östlichen Bundesländer. Sonntag Mittag/nachmittag dann wieder hin Richtung Arbeitsstelle.

Manche ZAN bekommen dort auch einen kleinen Firmenwagen für die täglichen Fahrten.

Und wer den eigenen Pkw einsetzt, musste dann in der jeweiligen Niederlassung, über die er eingestellt war, über den km-Kostensatz verhandeln und hat ihn dann auch bezahlt bekommen.

Bei einer anderen ZAF hier am Ort gab es, wenigstens bis 2011, vollständig kostenfreie Transporte zwischen ZAF-Büro und den Einsatzstellen.

Demgegenüber argumentiert eine andere ZAF im Nachbarort wie folgt: "Entweder wollen Sie arbeiten, oder Sie wollen nicht. Sehen Sie selbst zu, wie Sie zur Einsatzstelle kommen, ansonsten melde ich Sie wieder ab."
 

Lilastern

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Ja, die Bezahlung von der Zeitfirma ist sowieso schon so gering, dass man davon fast nicht leben kann.

Und der nächste Punkt ist nämlich, diese Pendlerpauschale kann man gar nicht in voller Höhe absetzen, weil der Anteil was man an Lohnsteuer vom Lohn abgezogen bekommt ist so Minimal.

Das Fahrgeld muss man damit selber aus eigener Tasche finanzieren.

Wie soll das gehen, ein Auto zu verhalten ist nicht billig. Es sind ja nicht nur die Benzinkosten etc.

Man kann schon das erste halbe Jahr vom Amt einen Fahrtkostenzuschuß bekommen, aber was ist danach?
 

elo237

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na dann kann man ja den Vertrag schön brav unterschreiben
und danach unverzüglich Klage bei Arbeitsgericht erheben

komplett ausschließen dürfen die die Fahrtkosten nicht
sagt auch Verdi
 

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Hallo

die ZAF drücken sich meist um das Fahrtgeld.
Niocht drauf einlassen das man das ja am JAhresende von der Steuer absetzen kann.
Man zahlt eh sowenig steuer das man drauf sitzen bleibt.

Entweder die ZAF zahlt Fahrtkosten oder man kann eben nicht zum Einsatz fahren.
Nicht weigern nur sagen das man ohne Geld im voraus nicht hinkommt, da muss man hart bleiben, egal wa sdie sagen oder womit die drohen.

Und wenn man mit dem eigenem PKW fährt rechnet ihr mal die wirklichen Kosten pro km aus und da sfordert ihr dann.
Wenn da snicht bezahlt wird dann kann man nicht fahren
und schon garnicht wreden kostenlos Mitarbeiter mitgenommen.
Sollt ihr diese einsammeln ist das einsammeln auch gleichzusetzen mit ARbeitszeit die bezahlt werden muss.
 

elo237

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in 2007 war es bei mir noch so

über 10 Euro die Stunde
Fahrgeld
Verpflegungszuschuß
Vorschuß zum Ende d. Monats ca. 65 % d. Netto Gehalts

so konnte man noch arbeiten für ZAF :icon_pause:
 

Lilastern

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Also bei diesen Vorstellungsgesprächen die ich bei Zeitfirmen schon hatte, da sagten sie immer sie zahlen kein Fahrgeld zum Einsatzort des Kunden.

Also die machen mit einem was sie wollen.
 

Holger01

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na dann kann man ja den Vertrag schön brav unterschreiben
und danach unverzüglich Klage bei Arbeitsgericht erheben

Klar, diese Strategie finde ich ok.

Oder auch: Unterschreiben, dann nach einiger Zeit nach Fahrgeld fragen, so in dem Sinne: "Wie ich jetzt von Kollegen erfahren habe, ist das Ihre Pflicht..."

Und dann anschließend klagen und gewinnen
oder das Spiel einige Monate mitmachen (je nachdem, wie sonst der Job und die Konditionen sind) und dann alles einklagen.
 

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Hallo

Also bei diesen Vorstellungsgesprächen die ich bei Zeitfirmen schon hatte, da sagten sie immer sie zahlen kein Fahrgeld zum Einsatzort des Kunden.

Also die machen mit einem was sie wollen.

und genau da sist falsch, wenn man das mitmacht zahlt man fürs Arbeiten drauf.

Einfach sagen man kann nicht fahren ohne Geld

denn nach §670 sind die AG zum erstaz der aufgewendeten Kosten verpflichtet.

Lasst euch nicht auf die Aussage ein das ihr das ja beim Lohnsteuerjahresausgleich einreichen könnt ein.
Ihr zahlt sowenig Steuern das da nichts wieder kommt
 

mathias74

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Demgegenüber argumentiert eine andere ZAF im Nachbarort wie folgt: "Entweder wollen Sie arbeiten, oder Sie wollen nicht. Sehen Sie selbst zu, wie Sie zur Einsatzstelle kommen, ansonsten melde ich Sie wieder ab."

Das ist natürlich ein Witz :icon_motz:

Wie ich zum Hauptsitz komme ist meine Sache aber bin ich dann dort und werd wo anderes Eingesetzt dann ist es Sache des Arbeitgebers dorthin zu kommen und nicht meine Angelegenheit :icon_hmm:
 

Holger01

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Stimmt. Allerdings ein schlechter Witz.
 
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