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Fahrtkosten zum Vorstellungsgespräch bei Zeitarbeitsfirma wurden bewilligt und nun?

Chrischii

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#1
Hallo Leute,

vielleicht kann mir jemand helfen.
Ich habe aufgrund meiner Behinderung vor ein paar Wochen Fahrtkosten (Taxi) zum Vorstellungsgespräch bei einer Zeitarbeitsfirma beantragt und diese wurden nun anhand meines Kontoauszugs bewilligt.

Nun wird die Stelle vermutlich eh nicht mehr verfügbar sein und das VG hätte sich erledigt. Ich habe auch keinen Kontakt mehr zu dieser Firma. Die letzte Anfrage wurde gar nicht mehr beantwortet.

Wie verhalte ich mich denn nun? Nochmal anfragen, in der Hoffnung die Stelle ist weg?

Wenn ja, wie zahle ich das Geld dann zurück? Ich muss dem JobCenter natürlich dann irgendwie verständlich machen, dass die Stelle bereits vergeben ist und das Geld nun nicht mehr benötigt wird. Ich hoffe ich bin nicht gezwungen trotzdem hinzufahren um über andere Stellen zu plaudern.

Stelle kam über VV
 

Frank71

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#2
AW: Fahrtkosten zum VG bei ZAF bewilligt und nun?

Du hast deine Mitwirkungspflicht erfüllt in dem Du dich dort beworben hast.

Die meisten angebotenen Stellen bei Sklavenbuden exestieren nicht, es geht den Sklavenhändlern nur darum ihren Bewerberpool zu füllen.
 

numinal

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#3
diese wurden nun anhand meines Kontoauszugs bewilligt.
Die haben dir ohne Nachweis der Fahrt das Geld überwiesen und sind in Vorkasse gegangen? Respekt! Soweit ich das weiß dürfen die das gar nicht.

Nun, hast du denn schon einen Bescheid erhalten oder hast den vorher abgelehnt? Ansonsten warte bitte auf den Bescheid, vielleicht steht dort was drin. Ansonsten solltest du evtl. dem Jobcenter mitteilen das die Stelle vergeben ist und fragst wie du dich verhalten sollst. Ich bin was Fahrtkosten betrifft nicht so auf dem aktuellen Stand.

Manchmal hat man Glück und denen interessiert das Geld nicht mehr. Wenn die in Vorkasse gehen sind sie selber schuld. Dennoch kann es mächtig Ärger geben. Daher beim Jobcenter nächste Woche nachfragen.

Vielleicht haben andere hier mehr Erfahrung damit. Bitte auf jedenfall auf den Bescheid warten und das Geld beiseite legen, nicht einfach behalten. Wenn du Glück hast kannst du später das Geld versaufen 😉
 

Chrischii

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#4
AW: Fahrtkosten zum VG bei ZAF bewilligt und nun?

Danke für die Hilfe. Ich habe noch gar keinen Termin ausgemacht mit der Firma. Sie haben nur gesagt, dass sie mich gerne auf ein Vorstellungsgespräch einladen möchten. Ich habe denen dann mitgeteilt, dass ich erst die Kosten mit dem Amt bzgl. der Fahrtkosten klären muss, bevor wir einen Termin ausmachen.
Ich habe die Firma dann noch gebeten, mir als Nachweis eine Ablehnung der Fahrtkosten und Bestätigung des Vorstellungsgesprächs gebeten. Darauf kam keine Antwort mehr.

Nun wurde mir das Geld schon überwiesen, dabei wollte ich eigentlich die schriftliche Bewilligung haben, das man mir die Fahrtkosten erstattet.

Ich warte einfach bis der Bescheid da ist.
 
E

ExitUser

Gast
#5
AW: Fahrtkosten zum VG bei ZAF bewilligt und nun?

Stelle kam über VV
mit RFB? Dann wäre ich vorsichtig und würde den Kontakt zur ZAF nicht grundsätzlich abbrechen. Rein für die Akten würde ich wohl nochmal schriftlich und nachweisbar (per Einwurf-Einschreiben plus qualifiziertem Fax) bei der ZAF anfragen, was denn jetzt los sei und sie mögen dir nun bitte ein paar Terminvorschläge machen. Schriftlich postalisch (aus technischen Gründen, da momentan dein Computer leider defekt sei).

Womöglich haben die dann eh schon keinen Bock mehr auf dich aber du bist auf der sicheren Seite, falls Rückfragen vom JC kommen.

Noch ein Tip: überprüfe doch mal, ob in deiner EGV steht, dass deine Daten in der "Jobbörse" "veröffentlicht" oder "anonym veröffentlicht" werden. Wenn ersteres der Fall ist, kann jede Feld-Wald-und-Wiesen-ZAF deine Kontaktdaten einsehen und dir auf den Keks gehen.

Ausserdem empfiehlt es sich, die leistungsunerheblichen Daten (wie z.B. Telefonnummern und E-Mailadressen) beim Amt löschen zu lassen (Vorlagen für den Löschantrag gibts im Forum) sowie der Widerruf (falls schon eingewilligt) oder/und das Verbot der Weiterleitung von Daten, die nicht durch das BDSG alt, BDSG neu sowie die EU-DSGVO gedeckelt sind.
 
Zuletzt bearbeitet:

numinal

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#6
Du, solange du den Bescheid nicht hast kann ich dir nicht sagen weshalb das Jobcenter in Vorleistung gegangen ist. Für mich ist das neu. Allgemein üblich ist das auch nicht.

Warte den Bescheid ab.

Ansonsten wie bereits erwähnt nachfragen was aus der Stelle geworden ist. Allerdings würde ich nicht per Einschreiben und Fax nachfragen, wer bezahlt denn den Aufwand? Wenn du bewerbungskosten erstattet bekommst ok.
 
E

ExitUser

Gast
#7
AW: Fahrtkosten zum VG bei ZAF bewilligt und nun?

Warte den Bescheid ab.
Bescheid abwarten, wenn das Geld schon überwiesen wurde? Und dann?

Allerdings würde ich nicht per Einschreiben und Fax nachfragen,
wie denn sonst?
 

numinal

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#8
Bescheid abwarten, wenn das Geld schon überwiesen wurde? Und dann?

wie denn sonst?
Ganz einfach per Post Mail whatever. Ich weiß nicht worüber die vorher kommuniziert haben, aber er ist hier auch nicht verpflichtet den Firmen hinterherzurennen, schon gar nicht über Einschreiben.

Er will doch wissen was mit dem Geld passiert, wenn die Stelle vergeben ist und es nicht zz einem Vorstellungsgespräch kommt. Daher Bescheid abwarten, nachfragen und Jobcenter informieren.
 
E

ExitUser

Gast
#9
AW: Fahrtkosten zum VG bei ZAF bewilligt und nun?

Ganz einfach per Post Mail whatever. Ich weiß nicht worüber die vorher kommuniziert haben, aber er ist hier auch nicht verpflichtet den Firmen hinterherzurennen, schon gar nicht über Einschreiben.
Nachweisbarkeit ist dein bester Freund, hauptsächlich in Fällen, die schon irgendwie komisch riechen :icon_wink:

Er will doch wissen was mit dem Geld passiert, wenn die Stelle vergeben ist und es nicht zz einem Vorstellungsgespräch kommt.
dann erstattet er das Geld eben wieder zurück, wo ist das Problem?

Daher Bescheid abwarten, nachfragen und Jobcenter informieren.
wie lange soll er denn den Bescheid abwarten und was soll er denn als Grund benennen, wenn das Jobcenter sanktionieren will aufgrund der "Verhinderung der Anbahnung eines Arbeitsverhältnisses"? Soll er dann sagen "naja, das Geld war zwar druff, aber ohne Bescheid konnte ich mit denen doch nicht weiter kommunizieren"?

Ich würde die Kreativität dieser Bagage hinsichtlich Sanktionsmöglichkeiten nicht unterschätzen :icon_wink:
 

Regensburg

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#11
AW: Fahrtkosten zum VG bei ZAF bewilligt und nun?

Die Frage ist, warum hast Du die Fahrkosten zur Vorstellungsgespräch beim JC beantragt?

Wurden die Fahrkosten in Einladung ausgeschlossen?
 

Zerberus X

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#12
AW: Fahrtkosten zum VG bei ZAF bewilligt und nun?

Ich würde Sagen Du brauchst jetzt schnell einen Termin,alles andere könnte dir als Vereitelung ausgelegt werden.
Wie lange hast du das Geld schon?
 

Chrischii

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#13
AW: Fahrtkosten zum VG bei ZAF bewilligt und nun?

Das Geld wurde Heute auf mein Konto verbucht.

Vereitelung?

Ich habe die Fahrtkosten beantragt, weil ich mit dem Rollator nicht alleine zu dem Vorstellungsgespräch komme. Das habe ich auch so argumentiert in einem extra Brief. In dem Brief steht auch, dass ich noch keinen Termin ausgemacht habe sondern erst auf die Rückmeldung des Jobcenters warte. Die Fahrtkosten werden von der Firma nicht übernommen, habe extra nachgefragt. Wo soll da ein Problem sein? Der Antrag muss ja vor entstehung der Kosten gestellt werden. Ich kann ja nicht wissen, dass die mir vorher schon das Geld überweisen.

Natürlich benötige ich jetzt den Termin, da ich nun die Gewissheit habe, dass die Fahrt gesichert ist. Daher muss ich der Firma nun bescheid geben. Wenn die Stelle jedoch inzwischen vergeben ist, muss ich das Geld halt zurückzahlen.

Deswegen die Frage wie ich das machen soll? Jobcenter anrufen und mitteilen Stelle weg, wohin die Rückzahlung? Muss ich trotzdem hinfahren zum allgemeinen Gespräch?

Mir geht diese kacke echt auf den Keks mit diesen verblödeten Zeitarbeitsfirmen.


Ich habe den Bescheid erhalten und Euch den mal gescannt.


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#14
AW: Fahrtkosten zum VG bei ZAF bewilligt und nun?

Deswegen die Frage wie ich das machen soll?
erstmal der ZAF schreiben und um Terminvorschläge bitten und zwar schnell und nachweisbar würde ich (nochmals) sagen.

Inspiration findest du unter Anderem hier:

https://www.elo-forum.org/zeitarbei...ewerbungsschreiben-sammelthread-vorlagen.html

Das Geld zurückzuzahlen wenn eine Absage kommt, sollte wohl das kleinste Problem sein.
Mir geht diese kacke echt auf den Keks mit diesen verblödeten Zeitarbeitsfirmen.
Willkommen im Club.
 

Frank71

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#15
AW: Fahrtkosten zum VG bei ZAF bewilligt und nun?

Um was für eine Tätigkeit handelt es sich denn bei der Sklavenbude?

Wenn ich das richtig lese bist du aus welchen Gründen auch immer auf einen Rollator angewiesen, ist das dem Jobcenter auch bekannt?
 

numinal

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#16
Nun macht mal keine Panik. Er hat doch alles richtig gemacht.

Du hast dich pflichtgemäß beworben
Du hast die Fahrtkosten abgeklärt
Du hast die Fahrtkosten beantragt
Nun musst du einfach weitermachen...

Ich würde erstmal die Firma „nachweislich“ anschreiben und nach der beworbenen stelle fragen. Wenn die nicht mehr frei ist dann hebst du deren Antwort auf.

Lt. Bescheid wollen die erstmal gar keine Nachweise sehen. Seite 2 sagt meiner Meinung nur aus, dass du auf verlangen die Fahrt nachweisen musst.

Wenn die Stelle weg ist rufst du beim Jobcenter an, teilst denen das mit und fragst wohin das Geld soll oder ob es verrechnet wird. Nachweise für die Absage hast du parat.

Für ein anderes Gespräch musst du nicht hinfahren da du das Geld nur für die Pflichterfüllung erhalten hast. Das heißt für die Pflicht, dich auf die aus dem VV ausgeschriebene Stelle zu bewerben und dort dich vorzustellen. Fährst du für ein anderes Gespräch dorthin zb um in deren bewerberpool aufgenommen zu werden kann das sogar zum Nachteil für dich ausgelegt werden. Das wäre kein Vorstellungsgespräch!
 

Chrischii

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#17
AW: Fahrtkosten zum VG bei ZAF bewilligt und nun?

Das Geld zurückzuzahlen wenn eine Absage kommt, sollte wohl das kleinste Problem sein.Willkommen im Club.
Vielen Dank, dass werde ich machen. Welche Probleme sollen denn noch entstehen?
 

noillusions

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#18
AW: Fahrtkosten zum VG bei ZAF bewilligt und nun?

Du, solange du den Bescheid nicht hast kann ich dir nicht sagen weshalb das Jobcenter in Vorleistung gegangen ist. Für mich ist das neu. Allgemein üblich ist das auch nicht.
Das machen die gerne um sich Kosten zu sparen. Auch deren Vordrucke sind so gestrickt. Man müßte hier sehen wie @Chrischii den Antrag formuliert hat.
Die Frage ist, warum hast Du die Fahrkosten zur Vorstellungsgespräch beim JC beantragt?

Wurden die Fahrkosten in Einladung ausgeschlossen?
Es könnte die gedankenlose Anwendung des Fahrtkostentangos sein, denn das...
[...]Die Fahrtkosten werden von der Firma nicht übernommen, habe extra nachgefragt.[...]
...deutet darauf hin dass sie erst "auf Nachfrage" ausgeschlossen wurden.
Wo soll da ein Problem sein?
Dass sich das JC die ursprüngliche Einladung (Vorladung:wink:) zeigen läßt und feststellt, dass die Fahrtkosten ja gar nicht ausgeschlossen waren und von der ZAF zu bezahlen waren. Tun sie aber meist nicht da die meisten ZAF sie ausschließen, da glauben die JC das meist.
Ein anderer Grund ist auch dass es "flutschen" soll mit der Verpressung in Prekärjobs.
Bei dem für mich zuständigen JC machen die keinen Hehl draus dass sie auch dann leisten, wenn die Fahrtkosten gar nicht ausgeschlossen waren.
 

Chrischii

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#19
AW: Fahrtkosten zum VG bei ZAF bewilligt und nun?

Ja, dass ist der Fahrtkostentango ;-) Wenn die mich schon zu diesen Buden hinschicken sollen die mir auch den Fahrweg bezahlen. Mit dem Rollator ist das auch nicht einfach so möglich diese Strecke zu bewältigen.

Du meinst damit das die am Ende mir einfach das Geld wieder wegnehmen, weil die Fahrtkosten in der Einladung gar nicht ausgeschlossen waren? Wenn die so anfangen bin ich vor ort und mach ein Fass auf.
 

erwerbsuchend

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#20
AW: Fahrtkosten zum VG bei ZAF bewilligt und nun?

Du meinst damit das die am Ende mir einfach das Geld wieder wegnehmen, weil die Fahrtkosten in der Einladung gar nicht ausgeschlossen waren?
Was steht denn konkret in der Einladung dazu drin? Was hast du dazu schriftlich vom AG erhalten?
 

Chrischii

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#21
AW: Fahrtkosten zum VG bei ZAF bewilligt und nun?

Nichts, von Fahrtkosten ist keine Rede deshalb habe ich dort nachgefragt. Dann hat man mir erklärt das Fahrtkosten nicht übernommen werden. Man möchte mich hiermit aber gerne zu einem Vorstellungsgespräch einladen.
 
E

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Gast
#22
AW: Fahrtkosten zum VG bei ZAF bewilligt und nun?

Chrischii sagte :
Man möchte mich hiermit aber gerne zu einem Vorstellungsgespräch einladen.
ja dann kontaktier doch mal endlich die ZAF zwecks Terminen, damit das für die Akten klar ist, worauf wartest du?

Schön schleimig und aufdringlich, das mögen die am liebsten:icon_wink:. Ich würde glatt selbst einen Termin vorschlagen, und zwar: "am kommenden Freitag um 16:30 Uhr. Falls es bei Ihnen nicht passen sollte, freue ich mich auf Ihre alternativen Terminvorschläge, damit einem Kennenlernen nichts mehr im Wege steht. Mit besten Grüßen" (um Pixelschieberins Gedankengang von oben aufzunehmen):icon_party:

Dieses Schreiben - wie schon gesagt - per Einwurfeinschreiben plus qualifiziertem Fax (mit der Bitte um postalische Antwort, da Computeranlage defekt). Somit ist die Schnecke schön entschleunigt in Gang gesetzt und du hast deine Aktenordnung fürs JC nachweisbar vorläufig komplett.

Und falls - wider Erwarten - von denen eine Antwort oder etwas Neues kommen sollte, meldest du dich einfach wieder hier.

Chrischii #17 sagte :
Vielen Dank, dass werde ich machen. Welche Probleme sollen denn noch entstehen?
und
Chrischii #19 sagte :
Du meinst damit das die am Ende mir einfach das Geld wieder wegnehmen, weil die Fahrtkosten in der Einladung gar nicht ausgeschlossen waren?
ja, genauso meinte ich das - ohne diesen perversen Gedankengang direkt ausgesprochen zu haben. Die Möglichkeit besteht. Immer. Rein theoretisch. Mit sowas kommen sie auch durch. Oftmals. Viel zu oft. Weil es nerven- und zeitraubend ist, sich dagegen zu wehren:icon_stop:

Deswegen finde ich es immer empfehlenswert, diesen Amigos frühestmöglich zu verdeutlichen, mit wem sie es zu tun haben, auch wenn es auf den ersten Blick erstmal kompliziert oder mühsam erscheint.
 
Zuletzt bearbeitet:

Chrischii

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#23
AW: Fahrtkosten zum VG bei ZAF bewilligt und nun?

Ich habe die ZAF doch längst kontaktiert. Per E-Mail.
Wenn ich am Montag keine Antwort erhalte kann ich denen immernoch ein Brief schicken.

Am Ende des Monats? Woher soll ich denn bitte ständig das Geld haben irgendwelche Einschreiben zu versenden? Zumal ich mit dem Rollator nicht ständig zur Post rennen kann um irgendwelche Briefchen einzuwerfen. Das ist ja der Grund weshalb ich alles per Mail mache und auf deren scheiss Bewerbungskosten verzichte.

Wer hat denn heutzutage noch ein Fax? ich nicht!
 

numinal

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#24
AW: Fahrtkosten zum VG bei ZAF bewilligt und nun?

Ich habe die ZAF doch längst kontaktiert. Per E-Mail.
Wenn ich am Montag keine Antwort erhalte kann ich denen immernoch ein Brief schicken.

Am Ende des Monats? Woher soll ich denn bitte ständig das Geld haben irgendwelche Einschreiben zu versenden? Zumal ich mit dem Rollator nicht ständig zur Post rennen kann um irgendwelche Briefchen einzuwerfen. Das ist ja der Grund weshalb ich alles per Mail mache und auf deren schei*s Bewerbungskosten verzichte.

Wer hat denn heutzutage noch ein Fax? ich nicht!
Das du Sauer und genervt bist ist völlig verständlich.

Wenn du aber in zwei Wochen hier völlig aufgelöst uns deine Sanktion oder deine Rückzahlung der Förderung präsentierst wirst du dir wünschen, das Geld für das Porto gezahlt zu haben. Das wird dann nämlich richtig weh tun!
 
E

ExitUser

Gast
#25
AW: Fahrtkosten zum VG bei ZAF bewilligt und nun?

Ich habe die ZAF doch längst kontaktiert. Per E-Mail.
wenn ich das richtig verstanden habe ist der aktuelle
Stand der Dinge, dass die dich eingeladen haben und du vorher die FK abklären wolltest.

Jetzt hast du die FK - zwar nicht schwarz auf weiss per Bescheid aber - in ECHT auf dem Konto. (Korrektur: hatte kurz vergessen, auch per Bescheid, ja, ist aber unerheblich)

Wenn du dem ZAF-Kackhaufen nicht jetzt schnellstmöglich und nachweisbar mitteilst, dass du dich seeeehr über Einladungstermine freust, dann hat dich die Bagage eventuell am Hacken.

Denn das könnte als "Vereitelung der Anbahnung eines Arbeitsverhältnisses" angesehen werden. Muss es nicht. Könnte:icon_pause:

Woher soll ich denn bitte ständig das Geld haben irgendwelche Einschreiben zu versenden?
du kannst das heute noch kostenfrei (fristwahrend für deine Akten) per qualifiziertem Fax (kostenfreier Online-Anbieter oder fritzfax, wenn du sowas hast) Einschreiben ist eigentlich garnicht nötig?? Hauptsache du haust das Ding schnellstmöglich nachweisbar raus.
 
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numinal

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#26
wenn ich das richtig verstanden habe ist der aktuelle
Stand der Dinge, dass die dich eingeladen haben und du vorher die FK abklären wolltest.

Jetzt hast du die FK - zwar nicht schwarz auf weiss per Bescheid aber - in ECHT auf dem Konto.

Wenn du dem ZAF-Kackhaufen nicht jetzt schnellstmöglich und nachweisbar mitteilst, dass du dich seeeehr über Einladungstermine freust, dann hat dich die Bagage eventuell am Hacken.

Denn das könnte als "Vereitelung der Anbahnung eines Arbeitsverhältnisses" angesehen werden. Muss es nicht. Könnte.
Nein er hatte mit der ZAF Kontakt und musste die Fahrtkosten klären.
Die hat er nun bewilligt bekommen und den Bescheid erhalten (siehe oben)

Nun muss er einfach sich dort melden und einen Termin ausmachen.
Er hat doch bis hier hin alles richtig gemacht.

Und Chrischii beruhig dich mal bitte wieder. Hier stehen alle auf deiner Seite niemand kann die Sklavenhändler leiden. Das du abgenervt bist ist völlig ok aber bitte nicht uns gegenüber, dass wäre unfair.

Ich sag dir das nochmal deutlich: melde dich nachweislich bei denen und erkundige dich ob die Stelle noch verfügbar ist und zwecks eines Termins für das Vorstellungsgespräch. Bitte schnell bevor es eine Nachfrage gibt was du mit dem Geld gemacht hast. Also nicht erst nach zwei Wochen. Das könnte sonst noch ganz andere Probleme bringen. So wie der jetzige Stand ist, ist alles vollkommen in Ordnung, du hast alles richtig gemacht kannst also durchatmen.
 
Zuletzt bearbeitet:
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Gast
#27
AW: Fahrtkosten zum VG bei ZAF bewilligt und nun?

Nein er hatte mit der ZAF Kontakt und musste die Fahrtkosten klären.
Die hat er nun bewilligt bekommen und den Bescheid erhalten (siehe oben)
[dgstn]OMG. Lies bitte den gesamten Thread nochmal richtig, und bitte lies meinen letzten Beitrag auch nochmal und richtig. Und hör bitte endlich mit deiner ewig selben Schallplatte auf, vielen Dank.[/dgstn]das ist richtig, ich habe mich im vorigen Beitrag falsch ausgedrückt, mein Fehler.

melde dich nachweislich bei denen und erkundige dich ob die Stelle noch verfügbar ist
die Stelle ist offensichtlich klar und deutlich verfügbar, die ZAF will den TE doch einladen, er hat die Kohle, was gibts denn da noch zu erkundigen?? Chrischii sollte jetzt Termine erfragen/vorschlagen und zwar subito:cheer2: Wie ist egal, hauptsache nachweisbar.

OT: hat zufällig grad jemand den tag für "durchgestrichen" parat?
 
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E

ExitUser

Gast
#29
AW: Fahrtkosten zum VG bei ZAF bewilligt und nun?

ok nach kurzer Recherche im technischen Hilfeforum anbei die Korrektur für oben für die Akten mit dem richtigen tag:

OMG. Lies bitte den gesamten Thread nochmal richtig, und bitte lies meinen letzten Beitrag auch nochmal und richtig. Und hör bitte endlich mit deiner ewig selben Schallplatte auf, vielen Dank.[/dgstn]das ist richtig, ich habe mich im vorigen Beitrag falsch ausgedrückt, mein Fehler.
 

numinal

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#30
AW: Fahrtkosten zum VG bei ZAF bewilligt und nun?

Was soll mir das jetzt sagen? Hättest du mal den gesamten Thread gelesen wüsstest du zb das er den Bescheid längst hat und als Kopie hier veröffentlicht hat.

Wenn du noch genauer gelesen hättest wüsstest du das er zu Zeiten des Antrags auf Fahrtkosten das letzte mal Kontakt mit der ZAF hatte. Nun hat er nochmal nach der Stelle gefragt. Das sollte mind 2-3 Wochen her sein. Die Stelle wird ganz sicher längst weg sein.
 

noillusions

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#31
AW: Fahrtkosten zum VG bei ZAF bewilligt und nun?

Du meinst damit das die am Ende mir einfach das Geld wieder wegnehmen, weil die Fahrtkosten in der Einladung gar nicht ausgeschlossen waren? Wenn die so anfangen bin ich vor ort und mach ein Fass auf.
Keine Ahnung ob es dort so eine Art nachgelagerte Prüfung oder Revision gibt.
Hätten die genau geprüft, hätten sie dir keine Fahrtkosten bewilligen müssen, weil die ZAF dazu verpflichtet ist.
Dann hättest du unter Umständen ein Problem gehabt, falls du damit die Vorstellung bei der ZAF verzögert hast und das JC das spitzgekriegt hätte.

Wahrscheinlich hat das JC das alles nun gefressen mit dem Fahrtkostentango und du hast Glück gehabt.
 

Zeitkind

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#32
AW: Fahrtkosten zum VG bei ZAF bewilligt und nun?

Dieses Schreiben - wie schon gesagt - per Einwurfeinschreiben plus qualifiziertem Fax ...
Sofern es um den Nachweis geht - entweder Fax plus einfachem Brief oder Einschreiben.
Beides gemeinsam macht wenig Sinn. :icon_wink:
Im übrigen würde ich ebenfalls an Stelle des TE den Bewerbungsprozeß mit nachweisbarer Nachfrage forsetzen bzw. ggf. abschließen.
Zumindest, wenn nicht gerade zeitnahe ein Meldetermin ansteht und es sich bei derart VV um einen Einzelfall handelt.
Sind solche VV die Regel, dann würde ich mit der Behörde klären wollen, wer die Kosten für rechtssichere Nachweise übernimmt.
Im Regelsatz sind diese ja nicht enthalten.
 

numinal

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#33
Danke Zeitkind, genau das meine ich!

Meiner Erfahrung nach bei Menschen mit einer Behinderung, werden solche Kosten eher bewilligt als bei „normalen“ Menschen. Da wird auch weniger nachgefragt. Ist keine pauschale Aussage aber meine Erfahrung mit behinderten Arbeitslosen. Ich kann mir nicht vorstellen das man ihm nachträglich das Geld wegnimmt. Wenn er nun Kontakt aufnimmt und eingeladen wird, dann fährt er dorthin. Wenn nicht, hat er es schwarz auf weiß und teilt das dem Amt mit. Ich bezweifel das es noch irgendeine Nachfrage zu dieser Fahrt gibt. Das hätten die schon im Bescheid gefordert. Wenn der TE das nicht 5x pro Monat macht ;-)
 

Zeitkind

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#34
Ich bezweifel das es noch irgendeine Nachfrage zu dieser Fahrt gibt. Das hätten die schon im Bescheid gefordert.
Kennst Du den Bescheid? Ich würde das Geld solange nicht anrühren, bevor da nicht Klarheit geschaffen ist.
 

numinal

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#35
Kennst Du den Bescheid? Ich würde das Geld solange nicht anrühren, bevor da nicht Klarheit geschaffen ist.

Den hat er doch verlinkt. Das Geld ist für die Fahrt zum Vorstellungsgespräch und für nichts anderes. Was soll er da klären? Alles andere wäre Verzögerung.
 

faalk

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#36
Respekt! Soweit ich das weiß dürfen die das gar nicht.
Warum sollte das JC das nicht dürfen?

von Fahrtkosten ist keine Rede
Schon ab hier wäre die ZAF für die Fahrtkosten zuständig gewesen.

Ein späteres
deshalb habe ich dort nachgefragt. Dann hat man mir erklärt das Fahrtkosten nicht übernommen werden.
gibt es nicht.
 

Chrischii

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#37
Tut mir leid, ich wollte nicht aggressiv rüber kommen.

Ich habe von der ZAF eine Rückmeldung erhalten. Nicht ob die Stelle noch Verfügbar ist, sondern dass sie mich zu einem Vorstellungsgespräch als Sachbearbeiter im Büro einladen. Auf solch eine Stelle habe ich mich beworben.

Leider wurde nun über alles diskutiert, aber bisher konnte mir keiner meine eigentliche Frage beantworten.

Meine ursprüngliche Frage war, ob ich die Fahrtkosten in Anspruch nehmen soll, wenn die von mir beworbene Stelle längst vergeben ist? Ihr wisst doch wie Zeitarbeitsfirmen sind.

Nun ist die ZAF gar nicht auf meine Frage zur Verfügbarkeit der Stelle eingegangen und hat mich ganz normal zum Vorstellungsgespräch eingeladen.

Ich werde nun einfach hingehen und dann mal sehen was dabei raus kommt. Ich werde nichts unterschrieben und den Bewerberpool ablehnen.
 

numinal

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#38
Das liegt daran, dass sich alle über einen längst bewilligten Fahrtkostenantrag den Kopf zerbrechen. Darüber wird dann tagelang diskutiert. Besser wäre es gewesen wenn du gar nicht erst dort auftauchst. Nun ist das Kind in den Brunnen gefallen.

Dann erklärt ihm doch bitte nun wie er sich vor Ort verhalten soll um am Ende nicht doch eine Sanktion oder Rückerstattung reingewürgt zu bekommen.
Das kann nämlich passieren wenn das Jobcenter danach ein Ergebnis sehen will. Immerhin haben sie dir dafür die Fahrtkosten bezahlt. Die Stelle war nicht mehr verfügbar ist dann eine ganz doofe Aussage.
 

noillusions

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#39
Nun ist die ZAF gar nicht auf meine Frage zur Verfügbarkeit der Stelle eingegangen und hat mich ganz normal zum Vorstellungsgespräch eingeladen.
Ja so sind sie, Hauptsache die Elos tanzen an. Du wirst sie auch kaum zwingen können dir jede x-beliebige Frage zu beantworten.

@numinal:

Was erwartest du wenn @Chrischii den Fahrtkostentango deplaziert tanzt? Die ZAF hätte das zahlen müssen. Und wie willst du verhindern zu einem ZAF VG hinzumüssen wenn die ZAF einen sehen will ohne eine Sanktion zu kassieren?
Schreib mal wie hier zu verhindern gewesen wäre dass er das VG wahrnehmen muß.
 

Zeitkind

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#40
Das liegt daran, dass sich alle über einen längst bewilligten Fahrtkostenantrag den Kopf zerbrechen.
Mir fehlt jetzt der Bezug, was woran liegt.
Der bewilligte Fahrtkostenantrag war nicht das Thema, sondern eher die Umstände und Folgen.
Besser wäre es gewesen wenn du gar nicht erst dort auftauchst.
Ich gehe davon aus, daß Du mit "dort" den AG meinst und Du um die RFB im VV weißt.
Dann aber widerspricht die Aussage Deiner Ausführung im Beitrag #26.
Unter den geschilderten Umständen dort nicht aufzutauchen wäre keine gute Idee, eher der direkte Anlaß für eine Sanktion.
Nun ist das Kind in den Brunnen gefallen.
Welches Kind? Es ging darum, daß der TE Fahrtkosten erstattet bekam,
der zu bewerbende AG sich nach der Bewerbung aber nicht mehr meldete.
Was sich laut #37 inzwischen erledigt hat.
Dann erklärt ihm doch bitte nun wie er sich vor Ort verhalten soll
um am Ende nicht doch eine Sanktion oder Rückerstattung reingewürgt zu bekommen.
Ich nehme an, mit "vor Ort" meinst Du den AG. Er verhält sich wie bei jeder Verhandlung mit einem pot. AG.
Die Rückerstattung wäre ebenso obsolet, da er die bereits erstatteten Fahrtkosten für den vorgesehenen Zweck verwendet hat.
Das kann nämlich passieren wenn das Jobcenter danach ein Ergebnis sehen will.
Immerhin haben sie dir dafür die Fahrtkosten bezahlt. Die Stelle war nicht mehr verfügbar ist dann eine ganz doofe Aussage.
Auf jeden VV mit RFB will ein JC das Ergebnis sehen.
Das hat mit den Fahrtkosten nur insofern zu tun, daß ein Ergebnis oft erst nach Bewilligung derselben geliefert werden kann.
 

numinal

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#41
Nun der TE hat die ganze Zeit gefragt, wie er sich verhalten soll. Stattdessen wurde nun täglich darüber diskutiert, ob die Fahrtkosten am Ende wieder zurückverlangt werden. Mit seinem eigentlichen Posting hat sich kaum einer befasst. Mal ehrlich, diesen Fahrtkostentango haben ihm die forenmitglieder in die Ohren gesetzt. Von allein ist er darauf sicher nicht gekommen. In einem anderen Thread wurde ihm ausdrücklich das ganze empfohlen. Mir scheint es so, als wenn hier oftmals versucht wird die Leute regelrecht aufzustacheln um sich gegen das Jobcenter aufzulehnen. Das macht nicht immer Sinn, schon gar nicht wenn derjenige sich nicht so auskennt wie manch einer. Ist genau das gleiche wie die ständigen Aussagen von einigen hier, das Behinderte von ZAF nicht eingeladen werden oder niemand diese Leute will. Doch, auch behinderte können die ohne schlechtes Gewissen vermitteln! Und auch behinderte werden unter Druck gesetzt, teilweise sogar nich mehr als wir normalos. Ich habe das erst im letzten Jahr erlebt. Die fühlen sich denen gegenüber in jeder Hinsicht überlegen und zeigen die dann auch im VG.

Das Jobcenter will nicht auf jeden VV ein Ergebnis sehen, dass kommt auf den SB an und ob ihr bewerbungskosten erstattet bekommt. Ich kenne einige, die sogar VV ablehnen können. Wenn der SB mitspielt ist das kein Problem. Über den SB des TE ist nichts bekannt also lassen wir das Thema doch beiseite.

Wichtiger ist doch jetzt ihm zu sagen, wie er aus der Nummer rauskommt. Ansonsten kommt er nächste Woche mit einem vermurksten und unterschriebenen Arbeitsvertrag an.

Nimmt euch das doch mal zu Herzen.
 

Chrischii

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#42
... also wenn Ihr euch gegenseitig bekriegt bringt mich das nun auch nicht weiter

Ich habe am 30.05 nun den Termin in dieser Ekelbude und mir klopft jetzt schon das Herz in den Schädel. Ich habe auch echt keine Nerven mehr für diesen bockmist!!!!! Ich hab keinen Nerv dafür mich Tag für Tag mit diesen beschissenen Zeitarbeitsfirmen rumzuschlagen!! Hier flattern beinahe täglich diese Vermittlungsvorschläge rein und die sind so penetrant und bomben mich mit Briefen zu. Es ist denen inzwischen schei*s egal ob ich Telefonnummer oder Mail gebe, sie schicken Briefe! Ständig einladungen mit dem Zusatz mein Jobcenter wurde über diese Einladung ebenfalls benachrichtigt. Ich habe diese Briefe zerrissen und in die Tonne geworfen.

Echt ich kann diesen dreck nicht mehr sehen es macht mich langsam fertig. Dieses blöde Jobcenter schickt ja nur noch solche Zeitarbeitsfirmen.

Ich hoffe das ich am 30.05 keinen Fehler mach aber wenn ich ehrlich bin ist mir das langsam egal. Dann unterschriebe ich den Vertrag und muss mir diesen Terror nicht mehr antun. Dann haben die halt gewonnen. Man kann sich doch eh nicht gegen die wehren man wird erpresst und ständig hängt einem das schei*s Jobcenter im Nacken. Jetzt beantragt man Fahrtkosten und das ist nun auch falsch. Dann soll ich das ganze nachweislich per Einschreiben machen. Menno ich habe weder das Geld in der Tasche noch die Möglichkeit täglich zur Post zu laufen. Die ist nicht grad um die Ecke! Es hat doch auch seinen Grund warum ich über E-Mail kommuniziere.

numinal hat recht, ich habe keinen Plan von diesen terroristen. Das ganze ist erst in diesem Jahr losgegangen.


Nochmal das ganze

Ich habe anfang Mai Kontakt zu der ZAF aufgenommen, da ich über diesen dämlichen VV dazu gezwungen war. In der ersten Einladung stand nichts von Fahrtkosten, es war mir bis dahin auch gar nicht so Glasklar, das diese von der ZAF bezahlt werden (müssen). Ich habe also die ZAF nach den Fahrtkosten gefragt und sie haben nein gesagt. Dann habe ich die ZAF gebeten mir das ganze nochmal schriftlich auf einer Seite zu geben, dass man mich gerne einladen möchte und die Fahrtkosten nicht übernimmt. Darauf habe ich keine Antwort erhalten.

Da ich zwischenzeitlich noch andere ZAF Gespräche hatte, hab ich einfach einen Antrag an das Jobcenter gestellt und einen Brief dazu geschrieben. Das ich aufgrund meiner Behinderung eben eine Beförderung benötige, die ZAF diese Beförderung nicht erstattet und das ich erst den Bescheid abwarte bevor ich einen Termin mit der ZAF vereinbare.

Daraufhin erhielt ich das Geld jetzt zum Ende des Monats und auch den Bescheid.

Nun hab ich die ZAF nochmal angeschrieben, denen mitgeteilt das ich die Fahrtkosten geregelt habe, gefragt ob die Stelle noch vorhanden ist und um einen Termin gebeten. Diesen habe ich nun am 30.05 erhalten, auf die Stelle haben die keine Antwort gegeben, nur allgemein geschrieben das ich mich als Büro Sachbearbeiter bewerbe.

1. Soll ich nun mit einem Bekannten fahren und die Fahrtkosten auf dem Konto lassen und dann zurückzahlen mit der Begründung, ich habe eine Alternative gefunden? Mein Bekannter sagt nein, lass das bloß sein!

2. Was ist wenn ich dort ankomme und wie numinal nun sagt die Stelle gar nicht mehr vorhanden ist? Dann hab ich die Fahrtkosten für ein anderes Vorstellungsgespräch verballert. Können die mir damit nicht ans Bein pinkeln?

Kann ich sonst noch etwas tun, damit ich vor ort keinen Vertrag eingehe? Ich hab echt angst davor!
 
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Zeitkind

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#43
Mal ehrlich, diesen Fahrtkostentango haben ihm die forenmitglieder in die Ohren gesetzt.
Von allein ist er darauf sicher nicht gekommen. In einem anderen Thread wurde ihm ausdrücklich das ganze empfohlen.
Nun mal Butter bei die Fische. Wenn der TE einen VV mit RFB bekommt,
wie soll er denn Deiner Meinung nach ein angebotenes Vorstellungsgespräch wahrnehmen?
Im Regelsatz sind derart Kosten mit Sicherheit nicht enthalten. Oft fehlt sogar die Möglichkeit vorzuschießen.
Mir scheint es so, als wenn hier oftmals versucht wird die Leute regelrecht aufzustacheln um sich gegen das Jobcenter aufzulehnen.
Wenn Du die Wahrnahme von Rechten "auflehnen" nennst, liegst Du richtig.
Das Verweisen auf Möglichkeiten würde ich aber nicht "aufstacheln" nennen.
Mitleser können Anregungen geben, mitdenken muß der Hilfesuchende selbst. :icon_wink:
... also wenn Ihr euch gegenseitig bekriegt bringt mich das nun auch nicht weiter
Kontroverse Diskussionen sind hier Alltag und Ergebnis von Denkprozessen. :wink:
1. Soll ich nun mit einem Bekannten fahren und die Fahrtkosten auf dem Konto lassen
und dann zurückzahlen mit der Begründung, ich habe eine Alternative gefunden?
Warum willst Du zurückzahlen? Für die Bewerbung bei genau dieser ZAF wurden Dir doch die Fahrtkosten überwiesen.
2. Was ist wenn ich dort ankomme und wie numinal nun sagt die Stelle gar nicht mehr vorhanden ist?
Dann hab ich die Fahrtkosten für ein anderes Vorstellungsgespräch verballert. Können die mir damit nicht ans Bein pinkeln?
Nein, das können sie definitiv nicht. Zumal es noch immer um den per VV vorgeschlagenen AG geht
und Du nichts anderes tust, als Deiner Mitwirkungspflicht zu folgen.
Kann ich sonst noch etwas tun, damit ich vor ort keinen Vertrag eingehe? Ich hab echt angst davor!
Da solltest Du Dir das Unterforum ► Zeitarbeit und -Firmen vornehmen.
Wichtiger ist doch jetzt ihm zu sagen, wie er aus der Nummer rauskommt.
Ansonsten kommt er nächste Woche mit einem vermurksten und unterschriebenen Arbeitsvertrag an.
Da bin ich auf Deine Vorschläge gespannt. Oder meinst Du etwa, daß es bei diesem einen VG bleibt?
Die Nummer ist austauschbar und es müssen später mit Sicherheit weitere Anträge auf Erstattung der Fahrtkosten gestellt werden.
Ich wage jetzt garnicht mehr, den TE auf das Recht der Vertragsfreiheit hinzuweisen.
 

numinal

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#44
1) Um Gottes Willen nein! Das würde ich persönlich nicht machen. Damit spielt man nicht rum. Du willst doch später für „ernste“ Vorstellungsgespräche dir eine evtl. Förderung nicht versauen. Wer weiß wie der zuständige SB tickt und dir nicht einen Strick daraus macht. Dann heißt es du hast dir Leistungen erschlichen um den Monat zu überbrücken. Erst forderst du eine Beförderung und nachdem das Geld da war suchst du nach Alternativen. Lass das besser sein!

2) Man kann den Bescheid nicht mehr einsehen aber ich glaube dort stand nur „Vorstellung bei Firma xyz“. Das könnte genügen, die Firma ändert sich ja nicht. Ansonsten hast du doch sicher alle Mails aufgehoben. Wenn die nicht auf deine Fragen direkt eingehen, ist das auch nicht unbedingt dein Problem. Du sollst deinen Willen zeigen und dich dort vorstellen, welcher Bewerber macht denn so ein Affentheater und fragt hundertmal nach? Das kommt auch komisch rüber. Zeitkind hat da recht. Wenn die Stelle nicht mehr zu haben ist dann ist das so.

Ich denke mal letzteres wird auch so passieren, denn das erklärt deren Zurückhaltung.

Geklärt werden muss zudem auch der Arbeitsplatz und deine Anforderungen an diesen. Du hast nicht umsonst eine Behinderung. Daran scheitert oft schon das ganze. Was ich bisher mitbekommen habe machen die sich vorher keine Gedanken darüber. Erst beim Vorstellungsgespräch kommt dann das Kopfschütteln. Trotzdem möchten die dich gerne in der Datenbank haben. Aber Vorsicht ich hatte nun bereits von zwei Fällen gehört, deren Bewerber mit einer Behinderung zu ganz miesen Jobs gezwungen wurden. Denen hat man mit den übelsten und Menschenverachtenden Mitteln versucht klarzumachen, das du auf den aktuellen Arbeitsmarkt keine Chance mehr hast. Das waren gut ausgebildete Menschen die dann in der Produktion Rauchmelder zusammenschrauben sollten oder als Datenerfasser arbeiten sollen. Natürlich zu einem miesen Lohn. Dem einen wurde gedroht, wenn er ablehnt bekommt das Jobcenter eine ausführliche Stellungnahme und man wird ein ärztliches Gutachten von ihm verlangen. Wenn das Gutachten aussagt, dass er arbeitsfähig ist Zitat: dann sehen wir uns wieder!

Die besagte Firma wurde angezeigt. Aber nur als Beispiel dafür das auch behinderte Menschen von diesen sklaventreibern ausgenutzt werden. Arbeitslose sind für die nur Arbeitstiere und behinderte noch ein Stück weniger wert. Die fühlen sich euch auch körperlich überlegen und denken man kann solche Leute richtig unter Druck setzen. Muss nicht auf alle zutreffen, aber zuzutrauen ist das denen und das solltest du im Kopf behalten.
 
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numinal

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#45
Da bin ich auf Deine Vorschläge gespannt. Oder meinst Du etwa, daß es bei diesem einen VG bleibt?
Die Nummer ist austauschbar und es müssen später mit Sicherheit weitere Anträge auf Erstattung der Fahrtkosten gestellt werden.
Ich wage jetzt garnicht mehr, den TE auf das Recht der Vertragsfreiheit hinzuweisen.
Hast du mich gerade auf’n Kieker? Du musst nicht jeden Satz von mir auseinandernehmen und kritisieren. Wir sind nicht überall einer Meinung aber ich wollte dich auch nirgends angreifen. Versteh es also nicht falsch ;-) also sorry, wenn du dich angegriffen fühlst.

Natürlich nicht, aber bei einigen lässt sich ein VG schon vorher abwenden indem man sich uninteressant macht. Wie oben geschrieben klappt das nicht mehr oft, da die ZAF nun auch auf behinderte zurückgreifen. Dazu müsste der TE mal zeigen wie er sich bewirbt. Ist ja nun auch egal.
 
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noillusions

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#46
... also wenn Ihr euch gegenseitig bekriegt bringt mich das nun auch nicht weiter
Nutzt dir nix wenn man diesen Mist unwidersprochen stehen läßt.
Ich habe diese Briefe zerrissen und in die Tonne geworfen.
Keine so gute Idee, du kannst nix nachweisen so.
Dann unterschriebe ich den Vertrag und muss mir diesen Terror nicht mehr antun.
Mußt nicht gleich unterschreiben, kannst ihn eine Weile prüfen (mitnehmen).
Menno ich habe weder das Geld in der Tasche noch die Möglichkeit täglich zur Post zu laufen. Die ist nicht grad um die Ecke! Es hat doch auch seinen Grund warum ich über E-Mail kommuniziere.
Das ist ein mehrfaches Problem:
-billig und einfach für das JC: Kein Bearbeitungsaufwand für Bewerbungskostenanträge, keine Kosten -> dich können sie schön fluten mit VV's.
-ZAF kann dich schnell erreichen
-Du hast keine Nachweise (per email ist nicht so rechtssicher wie Papier)

Porto kann man auch online kaufen, Fax kann man sich einrichten - wenn man den Rückkanal "dicht" läßt, ist das eine schöne billige kommunikative Einbahnstrasse.
In der ersten Einladung stand nichts von Fahrtkosten, es war mir bis dahin auch gar nicht so Glasklar, das diese von der ZAF bezahlt werden (müssen).
Ja leider, aber das wär doch eine schöne Giftpille für die ZAF im Vorstellungsgespräch geworden, so hohe Fahrtkosten.
 

numinal

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#47
Und was soll er dann machen? Die ZAF verklagen, weil sie ihm die Fahrtkosten nicht erstatten? Dem Jobcenter mitteilen, ZAF zahlt die Fahrtkosten nicht, ich werde dort nicht hingehen? Dann wird ihm der SB den Antrag zusenden und er bekommt diese vom Jobcenter erstattet.

Wenn die ZAF sich weigert die nötigen Fahrtkosten zu erstatten, entbindet es ihn nicht von der Pflicht sich dort vorzustellen. Da wären wir wieder beim SB der das entweder so hinnimmt oder ihm dann wie gesagt den Wisch zusendet. Eine mögliche Arbeitsaufnahme kommt dem Jobcenter doch billiger als ein Par Euros Taxigeld.
 

numinal

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#49
Ist dir wohl entgangen das der TE jetzt schon nervlich am Ende ist.
Hast du das mal durchgezogen oder ist das nur wieder so eine coole Idee?
Da könnte er ja jede zweite ZAF verklagen. Wenn er nicht gerade auf dem Lande wohnt wird ihm wohl kaum eine ZAF das Taxi zahlen. Warum sollen sie sich ausgerechnet hier an das Gesetz halten und bei allen anderen Themen nicht?

Das entbindet ihn dann noch immer nicht von der Pflicht sich dort vorzustellen. Hat er keine finanziellen Mittel für die Beförderung wird ihm der SB eine geben. Ich habe weiter oben schon erwähnt, dass bei behinderten weniger rumgeiert wird wenn’s um solche Dinge geht.

Er könnte sich auch schön zu jedem Jobcenter Termin fahren lassen. Probier es aus!
 

noillusions

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#50
Ist dir wohl entgangen das der TE jetzt schon nervlich am Ende ist.

Ist das jetzt ein Grund sich alles bieten zu lassen oder wie?
Hast du das mal durchgezogen oder ist das nur wieder so eine coole Idee?
Die Gelegenheit hatte ich noch nicht, dazu müßte mir ein AG sowas erstmal bieten.
Ein coole Idee ist es aber:

https://www.elo-forum.org/alg-ii/66703-fahrtkostenerstattung-so-gehts.html
Da könnte er ja jede zweite ZAF verklagen. Wenn er nicht gerade auf dem Lande wohnt wird ihm wohl kaum eine ZAF das Taxi zahlen. Warum sollen sie sich ausgerechnet hier an das Gesetz halten und bei allen anderen Themen nicht?
Wenn sich ein JC nicht an das Gesetz hält wird doch auch alles durchdekliniert - bis hin zu Auszügen aus dem SGG. Aber eine ZAF soll da ungestraft vonkommen?
Eine interessante Frage wäre eher: Mußte die ZAF damit rechnen oder nicht? Wenn er seinen GDB in der Bewerbung angegeben hat steigen die Chancen.
Hat er keine finanziellen Mittel für die Beförderung wird ihm der SB eine geben. Ich habe weiter oben schon erwähnt, dass bei behinderten weniger rumgeiert wird wenn’s um solche Dinge geht.
Warum das denn? Lieber der ZAF auf den Zeiger gehen damit. Es soll doch abschrecken.
Auch eine ZAF kann vorstrecken.
Er könnte sich auch schön zu jedem Jobcenter Termin fahren lassen. Probier es aus!
Warum nicht? Wenn die mehr aufwenden müssen schwächt sie das finanziell. Können sie keinen anderen Unsinn mit den Mitteln mehr machen.
 

numinal

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#51
Ja da stimme ich dir doch auch voll und ganz zu. Ich würde ihn dabei sogar noch unterstützen diese ZAF Clowns so richtig fertig zu machen. Aber wenn der TE schon jetzt völlig ausgebrannt ist, trau ich ihm den Stress gerade nicht zu. Du weißt doch sicher selbst wieviel Energie das ganze kostet.

Genau das meine ich ja, wir müssten mal sehen wie der TE sich bewirbt. Ich wette mit dir die Bewerbung ist ZAF freundlich und nicht so wie es sein sollte.

Und das mit dem Taxi zum Jobcenter war keine Ironie von mir. Ich habe das vor kurzem für jemanden mit Handicap erfolgreich beantragt. Ich war selbst erstaunt aber die Aussage des SB war: was sollen wir denn machen?

Genau das ist hier der Punkt. Was sollen die machen? Ein Gutachten fordern der aussagt, er/sie ist gehbehindert und hat vielleicht noch ein B im Ausweis? Ich würde dem TE vorschlagen das mal zu beantragen. Schöööön mit Taxi zum Termin und du glaubst gar nicht wie selten du dann noch eingeladen wirst.

Antrag zur Übernahme von Reisekosten auf Veranlassung des Jobcenters
 

Chrischii

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#52
Sagt mal Leute, in meiner Jobbörse steht für die Stelle bei der ZAF, zu der ich Morgen ein VG habe "absage erhalten"?

Was soll das bedeuten? Ich habe keine Absage erhalten sonst hätte man mich doch nicht eingeladen? Vermutlich wurde die Absage zwischendurch bereits als Rückmeldung geschickt, als ich auf die Bewilligung der Fahrtkosten gewartet habe?

Zum Teufel mit diesen...
 

numinal

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#53
Vermutlich, kann niemand sagen!

Du wirst Morgen schön hinfahren und diesen Eintrag ignorieren. Bitte nicht die ZAF darauf ansprechen. Selbst wenn es eine negative Rückmeldung ist, sieht dein SB den Antrag auf Fahrtkosten. Die erneute Einladung soll er dann auch mal erklären.

Was hast du nochmal als letztes geschrieben?
 

Chrischii

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#54
Ich habd die ZAF um ein Schreiben als Nachweis gebeten, dass sie an mich interessiert sind, mich zu einem VG einladen möchten und die Fahrtkosten nicht übernehmen. Damit ich dies zur beantragung der Fahrtkosten weiterreichen kann. Ich habe meine Behinderung nochmal extra erwähnt. Nur alles nochmal als Zusammenfassung.

Darauf habe ich keine Antwort erhalten.
 

numinal

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#55
Ich weiß, du willst diesen Clowns nicht hinterherrennen, aber solchen Sachen zukünftig bitte mehr Beachtung schenken. Das kann dir sehr viel Ärger einbringen.

Entweder hat die ZAF deine Mail übersehen oder nicht erhalten, dann haben sie natürlich eine entsprechende Rückmeldung dem SB gegeben. Absage weil du nicht mehr reagiert hast.

Oder sie haben deinen Fahrtkostentango nicht geglaubt und das ganze als Ausrede abgestempelt. Das wäre dann deren schuld.

Die Stelle kann auch ganz normal weg sein oder weiß der Geier was. Das hat auch mit der erneuten Einladung nichts zu tun, die laden dich immer ein ob weg oder nicht weg. Erst recht wenn du von selbst angekrochen kommst. Bei einer negativen Rückmeldung kannst du das aber dem SB vor die Nase halten.

Letztendlich wissen wir es nicht und bevor du dir irgendwelche „falschen“ Gedanken machst ignorierst du das einfach. Der Eintrag soll dich nicht beeinflussen, damit du morgen keinen Mist redest (warum schreiben Sie meinem SB eine Absage etc. ) Du verstehst? ;-)
 

noillusions

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#56
Vorstellungsgespräch natürlich wahrnehmen und bestätigen lassen dass du da warst, kannst auch einen Schrieb zur Bestätigung selbst mitbringen den du abstempeln läßt: "Hiermit bestätigen wir dass Chrischii am ...... um........ in unserem Hause zu einem Vorstellungsgespräch vorstellig wurde". Als Beispiel. Wahrscheinlich kommt aber von denen ein Zettel. Wenn die da rumzicken, sagen dass du das brauchst als Nachweis für die Fahrtkosten. Auch Taxi-Quittung aufheben.

Keine Jobbörse mehr nutzen, ist nur eine elektronische Elo-Fussfessel.
 

Chrischii

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#57
Danke euch vielmals. Ich hoffe keine Anhörung wegen der Absage zu bekommen. Das Schreiben werde ich schnell anfertigen.
 

numinal

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#58
Oh bitte hör auf damit. Wenn du bei jeder ZAF so eine Panik schiebst leidest du bald an burnout oder bekommst irgendeine Macke. Du hast immer ein Risiko. Die Frage ist nicht ob sondern wann du mal eine Anhörung bekommst. Hör auf über Dinge nachzudenken, über die du nichts weißt. Es ist eine reine Spekulation ob eine negative Rückmeldung erfolgte ebenso spekulativ ob selbst bei einer negativen Rückmeldung dein SB das ganze überhaupt interessiert.

Hör auf darüber nachzudenken.
 

Chrischii

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#59
Ich bin gerade raus aus dem VG bei der ZAF. Über eine Stunde hat der Typ mich zugetextet. Es ging tatsächlich noch um diese Stelle.

Waren alle ganz nett dort, auch der Typ. Darüber kann ich mich nicht beschweren. Meiner Meinung nach schon zu nett und richtig schleimig. Wer will schon für den Mindestlohn arbeiten usw. (von sich aus).

Hat mir mehrmals verschiedene Stellen angeboten bis ich gesagt habe nein, ich möchte nur diese eine Stelle besprechen. Dann noch kurze Fragen über meinen Lebenslauf, keine besonders interessanten oder wichtigen Fragen. Der Job wäre direkt nur für diesen einen Ort, kein Wechsel oder dergleichen. Zeitkonten gibt es aber nur das ganz normale, Überstunden können abgebummelt werden (haha wer es glaubt) und Minusstunden werden nicht abgezogen.

Ich musste leider einen Bewerberbogen ausfüllen, da dieser nur für diese Stelle genommen wird. Daten werden zwar in der Datenbank eingetragen, aber nur um diese dann dem Kunden zu senden. Die Bewerbungsunterlagen dürfen sie lt. ihrer Aussage dem Kunden aus Datenschutzgründen nicht überreichen. Der Kunde bekommt anonymisiert die Daten mitgeteilt. Ohne Bewerberbogen geht das nicht, da man mich ja kontaktieren muss. Ich habe ausdrücklich gesagt, ich möchte nicht über weitere Stellen informiert werden.

Auf dem Bewerberbogen habe ich Angaben über Vorstrafen ausgelassen. Am Ende wurden zwei Unterschriften benötigt, dass hat er mir verschwiegen. Die erste nach dem neuen Datenschutzgesetz, dass diese Daten ausschließlich für die beworbene Stelle verwendet werden. Die zweite für weitere Stellen und Werbung. Das habe ich natürlich nicht unterschrieben.

Leider habe ich meine E-Mail und Telefonnummer angegeben, aber diese Daten hatte die ZAF sowieso schon von mir, da das ganze ja bereits per E-Mail abgewickelt wurde und die Tel auf dem Lebenslauf stand. Leider vergessen :-( Handynummer haben sie nicht!

Einen genauen Arbeitsort konnte man mir nicht nennen, man versucht den Fahrweg gering zu halten. Ob die Stelle für mich mit Behinderung geeignet wäre davon geht man aus, aber hat sich noch nicht darüber informiert.

Zuletzt will man mich nun alle zwei Wochen kontaktieren um mich auf den aktuellen Stand zu halten und um meinen Status zu erfragen. :icon_laber:

Ich war nett, freundlich, interessiert und habe diese "Absage" nicht angesprochen. Von deren Seite wurde auch nichts negatives über den bisheren Kontakt gesagt. Eine Bestätigung habe ich ohne Probleme mit Stempel erhalten.

Taxi war um ein paar Cent, glaube 60 Cent teurer inkl. Trinkgeld 2 Euro je Fahrt. Ja ich weiß, aber ich komm mir sonst schäbig vor.

War trotzdem eine unschöne Sache.
 

numinal

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#60
Ich bin gerade raus aus dem VG bei der ZAF. Über eine Stunde hat der Typ mich zugetextet. Es ging tatsächlich noch um diese Stelle.

Waren alle ganz nett dort, auch der Typ. Darüber kann ich mich nicht beschweren. Meiner Meinung nach schon zu nett und richtig schleimig. Wer will schon für den Mindestlohn arbeiten usw. (von sich aus).
Ja ja! Beim VG sind alle ganz nett und Verständnisvoll, wenn du aber erstmal für die arbeitest, versuch mal Urlaub einzureichen oder dich Krank zu melden. Davon darfst du dich nicht täuschen lassen!

Hat mir mehrmals verschiedene Stellen angeboten bis ich gesagt habe nein, ich möchte nur diese eine Stelle besprechen. Dann noch kurze Fragen über meinen Lebenslauf, keine besonders interessanten oder wichtigen Fragen. Der Job wäre direkt nur für diesen einen Ort, kein Wechsel oder dergleichen. Zeitkonten gibt es aber nur das ganz normale, Überstunden können abgebummelt werden (haha wer es glaubt) und Minusstunden werden nicht abgezogen.
Gut, dass du hart geblieben bist. :icon_klatsch:

Ich musste leider einen Bewerberbogen ausfüllen, da dieser nur für diese Stelle genommen wird. Daten werden zwar in der Datenbank eingetragen, aber nur um diese dann dem Kunden zu senden. Die Bewerbungsunterlagen dürfen sie lt. ihrer Aussage dem Kunden aus Datenschutzgründen nicht überreichen. Der Kunde bekommt anonymisiert die Daten mitgeteilt. Ohne Bewerberbogen geht das nicht, da man mich ja kontaktieren muss. Ich habe ausdrücklich gesagt, ich möchte nicht über weitere Stellen informiert werden.
Das blöde Geschwafel von denen ist immer das gleiche. Im Gegensatz zu den anderen hier finde ich das jetzt aber nicht so dramatisch. Wenn die schon im Gespräch signalisieren, dass es ohne nicht geht füllt man den lieber aus. Es kann sonst wieder nur Ärger geben, wenn das dem SB mitgeteilt wird. Solltest dich aber mit den Angaben nur auf das nötigste beschränken. Mehr als in deinen Bewerbungsunterlagen sollte nicht enthalten sein.

Auf dem Bewerberbogen habe ich Angaben über Vorstrafen ausgelassen. Am Ende wurden zwei Unterschriften benötigt, dass hat er mir verschwiegen. Die erste nach dem neuen Datenschutzgesetz, dass diese Daten ausschließlich für die beworbene Stelle verwendet werden. Die zweite für weitere Stellen und Werbung. Das habe ich natürlich nicht unterschrieben.
Seeehr gut! Da lob ich mir die neue DSGVO. Das schränkt die Clowns ein und es geht nur noch um diese Stelle. Trotzdem aufpassen, sollte nicht Stellenbezogene Werbung kommen, gleich die Daten löschen lassen und die ZAF auf Ihr Vergehen hinweisen.

Leider habe ich meine E-Mail und Telefonnummer angegeben, aber diese Daten hatte die ZAF sowieso schon von mir, da das ganze ja bereits per E-Mail abgewickelt wurde und die Tel auf dem Lebenslauf stand. Leider vergessen :-( Handynummer haben sie nicht!
Das ist doof Chrischii, aber nicht dramatisch! Du hast weitere Stellenangebote ausgeschlossen. Da du dich mit den Daten bereits beworben hast, dürfen sie diese auch verwenden. Das war vorher etwas anders, denn auch wenn es rechtlich nicht in Ordnung war, haben die bei vollständigen Bewerbungsunterlagen dich bereits in die Datenbank eingetragen und dich mit Einladungen und Stellenangebote zugemüllt. Der Bewerberbogen hat nur noch weitere Informationen gesammelt.

Wenn du einen Router hast, kannst du die Nummer blockieren. Im E-Mail Account natürlich ebenfalls. Das Problem ist, die erfahren davon meist nichts und behaupten dann du reagierst nicht. So gierig wie deine ZAF vorgeht wette ich mit dir, das die dich dann auf dem Postweg einladen. Dann sind die aber nicht mehr so freundlich zu dir! Die nächste Einladung kann sogar beim Kunden selbst stattfinden. Denk bitte daran, wieder Fahrtkosten zu beantragen! Damit verzögerst du das ganze erstmal.

Einen genauen Arbeitsort konnte man mir nicht nennen, man versucht den Fahrweg gering zu halten. Ob die Stelle für mich mit Behinderung geeignet wäre davon geht man aus, aber hat sich noch nicht darüber informiert.
Das hört sich gut an, kommt darauf an wie groß der Kunde ist und wie gut verteilt er in deiner Gegend/Stadt ist. Die ZAF Clowns haben keine Ahnung von Behinderten und deren Voraussetzungen an den Arbeitsort. Ich habe keine handfeste Statistik, aber erfahrungsgemäß liegt die Erfolgsquote bei denen garantiert unter 20% dich zu vermitteln. Ich höre und lese das ständig, sie melden sich, haben sich damit noch nicht befasst, der Kunde hat ganz sicher einen entsprechenden Arbeitsplatz. Man hört dann aber nie wieder von denen. Wenn du allerdings pech hast, sitzt der Kunde in einen modernen Gebäude und hat die Möglichkeiten dazu. Aber das ist eben der Grund weshalb man dich dazu drängt, in deren Datenbank für weitere Stellen zur Verfügung zu stehen. Die Chance ist dann größer, einen geeigneten Kunden zu finden.

Zuletzt will man mich nun alle zwei Wochen kontaktieren um mich auf den aktuellen Stand zu halten und um meinen Status zu erfragen. :icon_laber:
Also im Router würde ich die blocken, aber nur wenn die das nicht mitbekommen. Du bist nicht verpflichtet telefonisch erreichbar zu sein. Auf gar keinen Fall auf den AB sprechen lassen. Nicht erreicht ist nicht erreicht! Die ZAF sind Schreibfaul, dafür haben die einfach keine Zeit. Du kannst aber nur schriftlich etwas nachweisen z.B. Fahrtkosten, Termine und Absprachen! Die nutzen sonst nur das Telefon und du hast nichts in den Händen und wenn du später einen Nachweis benötigst, rennst du denen hinterher. Den Kontaktweg per E-Mail würde ich von daher noch offen halten.

Ich war nett, freundlich, interessiert und habe diese "Absage" nicht angesprochen. Von deren Seite wurde auch nichts negatives über den bisheren Kontakt gesagt. Eine Bestätigung habe ich ohne Probleme mit Stempel erhalten.
Du hast doch alles richtig gemacht und kannst das ganze Verfahren nachweisen. Jetzt ganz, ganz, ganz dolle aufpassen! Du bist ohne Arbeitsvertrag dort raus, dass heißt erstmal aufatmen! Jetzt kannst du alles weitere wieder planen, du stehst also wieder am Anfang und wartest auf die nächste Einladung. Zur Not machst du einfach Krank ;-)

Taxi war um ein paar Cent, glaube 60 Cent teurer inkl. Trinkgeld 2 Euro je Fahrt. Ja ich weiß, aber ich komm mir sonst schäbig vor.

War trotzdem eine unschöne Sache.
Na dann Nachweise/Quittungen kopieren, einen Dreizeiler schreiben, das du die 4,60 Euro (60 Cent Differenz zu deinen lasten und 4 Euro Trinkgeld) gerne erstattet haben möchtest. Das ganze beim Jobcenter abgeben. Da kenne ich nichts! 60 Cent sind 3-4 Brötchen also ein ganzes Frühstück und die 4 Euro machen den Belag oder die Kippe danach ;-) Ob die dir das erstatten ist doch egal. Der Versuch ist es wert und wie ich bereits geschrieben habe, machen die bei Behinderten nicht so ein Theater. Das Trinkgeld wirst du vermutlich nicht erstattet bekommen, wobei es heutzutage üblich ist den Fahrer Trinkgeld zu geben. Aber darüber hast du sicher keinen Nachweis oder?

Versuch es persönlich abzugeben, sonst zahlst du 70 Cent für die Marke und bekommst 60 erstattet :biggrin: Also lohnt es sich nur für das Trinkgeld und wenn du eh gerade dort einen Termin hast. Wenn dir das zu blöde ist stell dir mal vor, du hast im Jahr 30 VG und überall diese Differenzen. Das sind dann mal locker 18 Euro. Das Amt möchte auch immer gerne jeden zu viel gezahlten Cent zurück. Wenn die dir für 60 Cent eine Ablehnung schicken, die 70 Cent Porto kostet, hat das auf jedenfall Unterhaltungswert :icon_mrgreen::icon_mrgreen::icon_mrgreen:
 

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Ja ja! Beim VG sind alle ganz nett und Verständnisvoll, wenn du aber erstmal für die arbeitest, versuch mal Urlaub einzureichen oder dich Krank zu melden. Davon darfst du dich nicht täuschen lassen!
Kann man nicht verallgemeinern. Bei mir hats auch im Vorstellungsgespräch mal richtig gekracht bei einer ZAF, mir wurde gedroht mich beim JC zu verpetzen, Zoff wegen Datenweitergabe nicht unterschreiben, wurde dann noch doof angegrinst von einer so ner Dispe - da kannst du auch richtig was erleben.
VG insbesondere bei ZAF ist einfach schlecht planbar. Man kann sich eine Checkliste machen und aufpassen dass man die abarbeitet. Aber es gibt keinen Ablauf, keine Timeline für sowas.
Ein Gespräch entwickelt sich halt irgendwie.
Vielleicht mal in diesen Thread "Anti-ZAF-Vorstellungsgespräch" schauen.
Das ist doof Chrischii, aber nicht dramatisch!
Trotzdem, keine Tele-Nummer ist der größte Trumpf gegen eine ZAF.
Wenn du einen Router hast, kannst du die Nummer blockieren.
Vorsicht, da kommt bei manchen Routern so eine "Unerwünscht-Meldung"-->Ausprobieren.
Oder auf "nix-hören-können" machen:
->ZAF-Anruf
Chrischii:"Chrischii"
ZAF:"ZAF xy, Guten Tag Chrischhii, wir haben hier für sie..."
Chrischii:"Hallo! Haaaaloooooo! Hmmm, nichts"
->Chrischii legt auf


Die nächste Einladung kann sogar beim Kunden selbst stattfinden. Denk bitte daran, wieder Fahrtkosten zu beantragen! Damit verzögerst du das ganze erstmal.
Ist ja mal die Frage ob die ZAF einen so mehrfach rumkommandieren kann auf JC-Kosten. Ich würde sagen das geht auf deren Kappe dann
Die ZAF Clowns haben keine Ahnung von Behinderten und deren Voraussetzungen an den Arbeitsort. Ich habe keine handfeste Statistik, aber erfahrungsgemäß liegt die Erfolgsquote bei denen garantiert unter 20% dich zu vermitteln.
Es gibt doch diese Behindertenquoten, weiß man also nicht ob die nicht doch interessant sind
Versuch es persönlich abzugeben, sonst zahlst du 70 Cent für die Marke und bekommst 60 erstattet :biggrin:
USB-Fax-Modem, knappe 10 Euro teuer, anderes Ende in die TAE-Buchse. Windows-Fax-and-scan ist bei Windoof onboard.
So läuft ein Großteil meiner JC Kommunikation. Wenn es bei ZAF solche "Zweitrundeneffekte" gibt versuche ich auch zu faxen.
 

numinal

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#62
Der überwiegende Teil meiner VG bei ZAF verlief so. Es gab aber auch bedrohliche Situationen und richtig beleidigende Dispos.
Muss man schauen, ob man für zukünftige (Vorladungen) die ZAF dafür aufkommen lässt. Das hätte er aber schon von Anfang an machen sollen.
Das hat mit Quoten nichts zu tun, es gibt kaum Arbeitsplätze die den Vorschriften entsprechen um einen behinderten einzustellen. Hier fand ja noch gar keine Prüfung statt. Das WC muss zugänglich sein, der Arbeitsplatz entsprechend anpassbar, Zugang zum Gebäude. Das muss abgeklärt werden und ist mit viel Aufwand immer verbunden. Es geht natürlich einfacher, aber die ZAF trottel sind dafür einfach zu untalentiert 😁 es fehlt denen auch die nötige Zeit sich um sowas zu kümmern. Ich hoffe der TE hat nicht irgendeine neue ZAF bekommen die sich erst auf dem Markt etablieren muss. Denen trau ich das dann schon zu, sich die Mühe zu machen.

Da kann er auch gleich das ganze per Mail senden. Ist das gleiche. Aber recht haste!
 
E

ExitUser

Gast
#63
Es gibt doch diese Behindertenquoten, weiß man also nicht ob die nicht doch interessant sind
Glaube ich kaum.
Denn als Schwerbehinderter hat man Anspruch auf einen leidensgerechten Arbeitsplatz.
Und den muss einem eine ZAF erst mal bieten.
 

noillusions

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#64
Ich weiß nicht sicher, ob eine ZAF für solche zusätzlichen Vorstellungsgespräche zahlen muß.
Aber auch ZAF werden ja generell als Arbeitgeber eingestuft und so einer braucht normalerweise ja nur einen Termin.
Eine ZAF versucht ja damit auch das Risiko eines Nichteinsatzes von Anfang an zu vermeiden.
Ich verstehe das Prinzip ZAF so, dass ein Entleihbetrieb eine ZAF nach Arbeitnehmern anfragt und diese liefert dann. Der Entleihbetrieb kriegt also die "Katze im Sack". Versucht wird aber: Zweites Vorstellungsgespräch. Da kann man aber im Grunde gleich direkt bewerben.
 

numinal

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#65
Ich verstehe das Prinzip ZAF so, dass ein Entleihbetrieb eine ZAF nach Arbeitnehmern anfragt und diese liefert dann. Der Entleihbetrieb kriegt also die "Katze im Sack". Versucht wird aber: Zweites Vorstellungsgespräch. Da kann man aber im Grunde gleich direkt bewerben.
Nö das kann man pauschal so nicht sagen. Das läuft mal so, mal so bei denen. Bei dem TE ist es wohl eine fest ausgeschriebene und befristete Stelle. So richtig (Personalleasing, mir fehlt gerade der Begriff) kann der TE natürlich gar nicht machen. Für ihn kommt nur eine feste Stelle in Frage. Es kann aber passieren, dass der TE nach 1 Jahr den Standort wechselt.
Je nach Behinderung ist das schon gar nicht zumutbar(!)

Ich habe keine Ahnung wie die das bewerkstelligen wollen. :biggrin: Groß Gedanken muss er sich nicht machen, mit dem VG ist die Angelegenheit oft schon erledigt.

Es sind doch folgende Punkte entscheidend:

Wie groß ist die Chance?:

- Wie motiviert ist die ZAF?
- Wie informiert ist die ZAF über die Einstellung von Behinderten? Gesetze usw. die haben keine Ahnung davon!
- Wie groß ist das Unternehmen (Kunde)?
- Wieviele Standorte des Kunden gibt es in der Umgebung?

Klärung beim Kunden:

- Behindertengerechter Zugang zum Gebäude?
- Behindertengerechter Zugang zum WC?
- Ist das Büro oder Arbeitsplatz allgemein behindertengerecht?

Erst dann sind überhaupt die Voraussetzungen geklärt und wir stehen immernoch am Anfang. Nun muss der TE vom Profil her dem Kunden gefallen :bigsmile: Das ganze zieht sich wie Gummi!

Ich habe noch keine ZAF erlebt, die Bock auf diesen Stress hat. Vorstellungsgespräche immer, die Datenbank füllen sie gerne auch mit behinderten. Es kann durchaus auch mal ein Kunde dabei sein, der von sich aus schon die Möglichkeit anbietet jemanden mit Handicap einzustellen. Ich habe aber nur Geldgierige trottel erlebt, die sich so garkeine Gedanken darüber machen. Rollstuhl? Rollator? Gelähmt? Egal, wird eingeladen! Man kann es ja mal probieren. Für die Vermittlung/Einstellung von Behinderten gibt es immerhin viel Geld und viele Zuschüsse. Das ist in erster Linie der Anreiz für diese Sklavenhändler. Gerade die neuen oder nicht so erfolgreichen ZAF versuchen es immerwieder.

Oder du triffst auf eine ZAF die dich Kugelschreiber zusammenbauen lässt und dich so richtig!! unter Druck setzt! Ein paar mal habe ich solche erlebt, gegen eine läuft ein Ermittlungsverfahren. Diese Fälle häufen sich! Wenn man "normale" Arbeitnehmer nicht mehr bekommt, weil keine sau zu einer ZAF geht, greift man sich eben die schwachen in unserer Gesellschaft. Die mir bekannten Fälle waren junge Frauen im Rollstuhl mit erheblichen Beeinträchtigungen, jedoch ausgebildete Fachkräfte in der Verwaltung & Büro. Das waren zudem sehr sensible Personen. Das haben die ZAF richtig ausgenutzt!

Nur so als Beispiel:

Zitat: Wo wollen Sie denn zukünftig arbeiten? Seien Sie mal ehrlich, niemand möchte solche Arbeitnehmer haben. Sie werden so oder so in einer Werkstatt für Behinderte enden, wir kennen den Arbeitsmarkt, dieser hat sich in den letzten 5 Jahren rapide verschlechtert. Bei uns hätten Sie die Chance klein anzufangen, sich zu behaupten und aufzusteigen!

Stelle: Produkion, Zusammenbau von Rauchmeldern.
Frau, 27 Jahre alt, ausgebildete Verwaltungsfachangestellte


Ich würde mich erstmal gechillt zurücklehnen und abwarten. Lass die mal machen :biggrin:
 
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