Fahrtkosten Tagesklinik

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Rübennase

Gast
Hallo zusammen,

ich bin zZ in einer Tagesklinik. D.h von Montags bis Freitags. Im Vorfeld wurde mir versichert das die Fahrtkosten von der Krankenkasse übernommen werden (schriftlich!). Nun war ich gestern im Gespräch um das abzuklären und da wurde mir ganz schlecht.

Die wollen den Preis einer Monatskarte nehmen und durch 30,5 teilen. Danach werden jeweils der Samstag und der Sonntag abgezogen da ich ja da nicht zur Klinik fahre. Nach dieser Rechnung muss ich deutlich drauf zahlen. Auf meinen Einwand hin das ich ja auch Tageskarten kaufen kann und die dann einreiche wurde mir gesagt das geht nicht.

Man rechne immer mit der Monatskarte und ziehe dann die Wochenenden ab.

Find ich jetzt nicht so prickelnt, da ich ja ohnehin schon jeden Tag 10 Euro Krankenhausgeld dazu zahlen muss. Sprich zur Belastungsgrenze von knapp 90 Euro.

Gibt es da ein Gesetz das die tatsächlichen Kosten übernommen werden müssen? Ich kann ja schlecht am Schalter sagen: Ich möchte eine Monatskarte aber rechnen sie bitte aus dem Preis die Wochenenden raus, da fahre ich nicht.
 

ZynHH

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Find ich jetzt nicht so prickelnt, da ich ja ohnehin schon jeden Tag 10 Euro Krankenhausgeld dazu zahlen muss. Sprich zur Belastungsgrenze von knapp 90 Euro.
Warum lässt du dir nicht bestätigen, dass du chronisch krank bist?
Ich meine, wenn du wegen einer Krankheit in die Tagesklinik gehst, dann wird es sich doch wohl um etwas handeln, mit dem du länger zu tun hast.

Dann reduziert sich deine Zuzahlung auf die Hälfte der 90 Euro.

Die DRV Bund zahlt die tatsächlich entstandenen Fahrtkosten die anhand von Tickets nachgewiesen werden.
 
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Rübennase

Gast
Ok das werde ich mir dann am Montag mal bescheinigen lassen.

Aber das mit den Fahrkosten steht immer noch im Raum. Da ist ja die Krankenkasse der Kostenträger und nicht die DRV Bund. Und abgerechnet wird das in der Klinik mit oben genannter Regelung.

Ist das nicht gesetzlich geregelt mit den Fahrtkosten?
 

Lilastern

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Das Problem mit deinen Fahrtkosten musst du mit der Krankenkasse klären.

Die sind da ganz geizig geworden. Fahrten zu Chemotherapie, Bestrahlungen, werden auf jeden Fall gezahlt.

Trotzdem muss man diese Fahrten vorher genehmigen lassen, sonst stellt sich die Krankenkasse quer und erstattet die Kosten nicht.

Es kommt dann auch immer wieder darauf an, mit welchen Taxiunternehmen, die Krankenkasse einen Vertrag hat.

Aber dies musst du von Fall zu Fall mit der Krankenkasse individuell klären.

Und auch wegen deiner Erkrankung sollte dein Arzt unbedingt attestieren, dass eine chronische Erkrankung vorliegt.

Da sind es dann 1 Prozent die du selber bezahlen musst. Und für den Rest des Jahres kannst du dich dann vollends befreien lassen.

Dieses Krankenhaustagegeld da erkundige dich mal, wieviel Tage du da maximal im Jahr zahlen musst. Das ist auch auf eine bestimmte Anzahl von Tage begrenzt.

Ich denke du bist doch sicherlich länger als 21 Tage in dieser Tagesklinik.
 

ZynHH

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Gibt es bei euch keine Wochenkarten?

Ich würde wohl noch mal mit der KK sprechen und darauf hinweisen, ob nicht eine Härtefallregelung wg. ALG II greifen könnte.
 
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Rübennase

Gast
Natürlich gibt es Wochenkarten, oder auch Tageskarten. Nur damit wird es ja noch teurer wenn die nach oben genannter Regelung abrechnen. Das hab ich ja gestern schon alles mit denen besprochen. Fakt ist: Die gehen vom Preis der Monatskarte aus und ziehen die Wochenenden ab. Jeder Einwand von mir wurde zwar Verstanden aber die haben da keinen Handlungsspielraum. Ist wohl die Vorgabe von der Krankenkasse wie mir gesagt wurde.

Ich werd am Montag mal mit der Krankenkasse telefonieren. Aber Hoffnung hab ich da keine. Deswegen meine frage ob das nicht irgendwo geregelt ist. Ich kann mir nicht vorstellen das dass von der Willkür eines Sachbearbeiters abhängig sein soll. Falls das gesetzlich nicht geregelt ist muss es doch zumindest von der Krankenkasse was geben wo das drin steht was genau alles übernommen wird. Vielleicht hat da jemand noch ne Idee.
 

ZynHH

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Das beste wäre, du gehst direkt zur Krankenkasse und fragst nach einer Härtefallregelung wie z.b. bei den Zähnen. Am Telefon sagt sich ein "Nein" leichter als wenn derjenige mit traurigem Gesicht gegenüber sitzt und überlegt ob er die Tagesklinik überhaupt in Anspruch nehmen kann, wenn er die hohen Fahrtkosten bezahlen soll.

Die KK können das übrigens alle unterschiedlich regeln.

Welche wäre denn während der Tagesklinik bei dir zuständig?
 

Ollunddoll

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in der Tagesklinik gibt es doch sicher einen Sozialdienst, die/der könnte sich da ja mal einschalten. Frag einfach mal den Arzt danach.
 
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Rübennase

Gast
Da ist die AOK zuständig bei mir.

Und beim Sozialarbeiter der Klinik war ich ja wegen den Fahrtkosten. Da kam dann raus was ich oben geschrieben habe. Die kriegen das so vorgegeben von der krankenkasse wie die mir sagten.
 

ZynHH

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Da ist die AOK zuständig bei mir.

Und beim Sozialarbeiter der Klinik war ich ja wegen den Fahrtkosten. Da kam dann raus was ich oben geschrieben habe. Die kriegen das so vorgegeben von der krankenkasse wie die mir sagten.
Versuch das mal mit der Härtefallregelung und erzähl denen, das du jetzt schon Greuel davor hast, jeden Morgen dahinzufahren und dann irgendwann ohne Geld dazusitzen... du könntest dich viel besser auf die Therapie einlassen, wenn dieser finanzielle Druck nicht wäre.
 

maday

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Tagesklinik wird als ambulante Behandlung angesehen, deshalb braucht man da keine Zuzahlung von 10 Euro pro Tag leisten.
 
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