Fahrtkosten Erstattung bei Meldetermin unzureichend; wie reagieren?

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Dennis36

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Hallo Mitleser und Leidensgenossen,

ich habe mal eine Frage zur Fahrtkostenerstattung beim Meldetermin.

Als ich heute wieder bei meinem Sachbearbeiter antanzen musste, habe ich nach dem Gespräch nach den Fahrtkosten gefragt. Mein Sachbearbeiter erklärte mir darauf hin, dass Fahrtkosten für den Termin nur in Verbindung mit einer Region S Karte gezahlt werden, aber nicht die normalen Fahrtkosten. Als ich auf Fahrtkosten trotzdem weiter bestanden habe, wurde mir nur die Hinfahrt in Form einer Fahrkarte erstattet, sonst nichts. Dabei bin ich wohl betrogen worden, weil ich wieder zu blauäugig war.

Lohnt es noch im Nachhinein die Fahrtkosten geltend zu machen? Meine Fahrtkosten liegen bei über 7 EUR, die haben mir eine 3,40 EUR Fahrkarte gegeben und mich damit abgespeist (nur die Hinfahrt). Habe die Fahrkarte erst zuhause überprüft und mich natürlich geärgert, das ich jetzt die halbe Fahrt selber zahlen darf. Mit der Fahrkarte kann ich eh nicht viel anfangen, soviel dazu.

Wie macht ihr das mit den Fahrtkosten? Wenn ich einen Fahrtkostenantrag einfach so dahin schicke, passiert wahrscheinlich so oder so nichts, schicke ich es per Einschreiben lohnt es sich für mich finanziell wohl nicht mehr so. Hätte ich denen mehr auf die Füße treten sollen?
 

Pixelschieberin

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Das ist kein Einzelfall.
Nimms sportlich. :biggrin:

Beantrage die Rückfahrkarte nachweisbar, schriftlich und - wie gemein von dir - formlos beim SB, der dich beduppen wollte.
Das macht auch ihm Mehrarbeit, was er sich - wenigstens bei dir - merken wird.

In DEM Zusammenhang auch sehr spaßig:
veritasdd - Antwort auf JC verlangt, Fahrtkostenantrag erneut zu stellen

Ich fotografiere die Scheine und pack sie in mein W**d-Dkument = Antrags-Fax.
***
Der nächste Bluff - im selben Zusammenhang - war, plötzlich die Originale zum Verbleib im JC ausgehändigt haben zu wollen, obwohl zuvor stets die Kopie auf dem Fax ausreichte.
In dieses JC werde ich keine Originale schicken, da dort schon andere Dokumente mehrfach angefordert und mehrfach veschütt gegangen sind.
Die Tarife sind eh' jedem bekannt, der sich damit zu befassen hat.
Vorausgegangen war die strikte Verweigerung, die von mir vor Ort hoch in die Luft gehaltenen Fahrscheine auch nur kurz in Augenschein zu nehmen.
Solch Verhalten empfand ich als schikanös und hatte den Antrag - nebst Gedächtnisprotokoll - über das KRM in Nürnberg gestellt.
Die Retourkutsche wurde auch gleich in Frage gestellt, woraufhin der Betrag - ohne Extra-Bescheid - überwiesen wurde.

Diese mühsame Vorarbeit hat dahingehend Früchte getragen, daß Faxen-Machen wieder ausreicht.
Zwar stritt auch danach JEDER SB zunächst ab, daß die Fahrtkosten von demjenigen zu begleichen seien, der die Musik bestellt hat, diese Diskussion ist mir inzwischen zu blöd und ich konstatiere lakonisch, daß sich SB JETZT aussuchen dürfe, ob er mir ein Formular mit gibt, das ihm die Arbeit erleichtert - oder - ich den Antrag formlos stellen und hinterher KEIN Extra-Formular ausfüllen werde.
Ich müsse in der Datei nur das Datum auf heute ändern und die neuen Fahrscheine ablichten.
Seine Entscheidung.
Die beim KRM wären in der Vergangenheit stets d'accord mit der Auffassung gewesen. :biggrin:
Dann wurde das Formular stets ausgedruckt.

Für mehr Information und Drama kannst du dir diese Diskussion rein ziehen.
Wem stehen die Original-Fahrscheine (ÖPN) zu, die zwecks Meldetermin gelöst wurden
 

Dennis36

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Danke für die schnelle Antwort, konnte leider nicht eher darauf reagieren. Ich werde das diesmal so hinnehmen und beim nächsten mal schon einen formlosen Antrag für Fahrtkosten vorbereiten, falls das Jobcenter keinen heraus geben will, dann bin ich auf der sicheren Seite. Den lasse ich dann gegen Eingangsbestätigung dort und spare mir somit die Kosten für ein Einschreiben.
 

Claus.

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Ich werde das diesmal so hinnehmen
Warum? Damit es beim nächsten mal heißt ´was wollen Sie, sie haben doch beim letzten Termin eine Fahrkarte für diesen Termin hier ausgehändigt bekommen´?.

Dann geht / ginge es wieder "nur" um 3,40€ bzw. eigentlich um 6,80€ o.ä. .

Ich persönlich würde denen (erstmal) einen ganz normalen Brief schicken. Darin die (zumindest die restlichen) Fahrtkosten aufgeführt; und die Kosten für die Briefmarke dazugerechnet (als Kosten die im Zusammenhang mit dem Termin ganz offensichtlich auch unvermeidbar waren).
Dazu habe ich bisher nur gute Erfahrungen gemacht mit der Angabe "Zahlungsziel: 10 Tage [ab Zugang]". Du bist schließlich wie ein jeder AlgII-Betroffener auf das Geld angewiesen.
Und dann evtl. noch gleich mit dem Hinweis, daß sollte das Zahlungsziel nicht eingehalten werden, unverzüglich eine Mahnung in Richtung JC flattern wird - und dann selbstverständlich mit den dann notwendigen Einschreibkosten noch oben draufgerechnet.

Übrigens ging es in jener BSG-Entscheidung, in der die JC´s zum uneingeschränkten Blechen der Fahrtkosten verknackt wurden, um einen deutlich kleineren Betrag wie bei dir.

Da gehts halt nicht nur um Recht haben auf Teufel komm raus, sondern auch um ´wenn man erstmal im System steht als -lässt alles mit sich machen- dann hat man erst recht ein Problem´.
 
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