Fahrtkosten Begleitung? (1 Betrachter)

Betrachter - Thema (Registriert: 0, Gäste: 1)

guinan

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Hi,

ich wollte gerne jemanden begleiten, die nicht in meiner Stadt wohnt. Könnte das Fahrgeld dafür auch beantragt werden? Und müsste dann mein Name angegeben werden oder reicht es, wenn sie selbst unter ihrem Namen den Fahrtkostenantrag ausfüllt und meine Fahrkarte einreicht?

Oder gibt es nur bestimmte Ausnahmen, wann eine Begleitung bezahlt wird? Etwa bei psychischen Problemen oder so?

Falls das geht, hat jemand den Gesetzestext dazu?

LG,

guinan
 

SusanneD

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Guten Morgen,

das Thema hatten wir auch schon.

Da geht es wohl um den § 309

(4)
Die notwendigen Reisekosten, die dem Arbeitslosen und der erforderlichen Begleitperson aus Anlass der Meldung entstehen, können auf Antrag übernommen werden, soweit sie nicht bereits nach anderen Vorschriften oder auf Grund anderer Vorschriften dieses Buches übernommen werden können.

Doch uns wurde damals erklärt, dass hierbei
Begleitungen für Analphabeten, Ausländer, Blinde, Gehörlose, eingeschränkte Personen (geschäftlich) und so weiter gemeint wären.

LG, Susi
 

guinan

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Hi,

wie ist es mit psychischen Beeinträchtigungen und wie müssten die nachgewiesen werden?

LG,

guinan
 

SusanneD

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Also diese wären dann ja entweder Aktenkundig oder spezielle Beeinträchtigungen müssten neu vorgebracht (attestiert) werden.

Ich persönlich kenne Fälle, bis 2010, wo der Eingeladene seine Fahrtkosten für sich und seinen Beistand beantragt hatte und es wurde erstattet.
Es ging um Fahrkarten um die 5,-

In Recklinghausen haben Bekannte es im letzten Jahr mehrfach so beantragt und es wurde immer nur für den eingeladenen erstattet.

Anders sollte es aber aussehen, wenn der Antragsteller schon Probleme mit dem Amt hatte und genau deshalb einen Beistand benötigt.
Oder wenn ein Antragsteller nachweisen kann, dass er ohne Beistand bei dem Termin "zusammen brechen" würde.

Wie man dies aber vorträgt/beweist wüsste ich jetzt nicht.
 
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