Fahrten zu Therapie/Arzt (1 Betrachter)

Betrachter - Thema (Registriert: 0, Gäste: 1)

Status
Für weitere Antworten geschlossen.

nordlicht22

VIP Nutzer*in
Startbeitrag
Mitglied seit
8 Juni 2010
Beiträge
3.754
Bewertungen
1.032
Ich habe irgendwo gelesen, das es möglich ist die Fahrkosten für erforderliche, immer wiederkehrende Fahrten zu Arzt/Therapeuten/Krankengymnast usw. beantragen kann. Die KK weigern sich ja ganz gerne.

Desweiteren suche ich Informationen zu einem Begleithund. Eine Adresse würde mir schon reichen.
 

nordlicht22

VIP Nutzer*in
Startbeitrag
Mitglied seit
8 Juni 2010
Beiträge
3.754
Bewertungen
1.032
hi Muzel,

es gibt inzwischen auch von den KK zugesprochene Begleithunde. Hier ist das Problem, dass es kein Betreuer zu finden ist. Die hören die Diagnose, auf was sie achten müssen und lehnen ab. Ohne Begleitung sind die Wege aber nicht sicher. Daher bleibt wohl nur ein Begleithund.

Wäre natürlich toll, wenn irgendwer dazu was sagen kann. Scheint nicht so oft vorzukommen.
 

Muzel

StarVIP Nutzer*in
Mitglied seit
15 Dezember 2008
Beiträge
12.702
Bewertungen
2.016
Ich denke auch, dass dies ein ziemlich individuelles Problem von dir ist und du dich einigermaßen informieren musst, bevor du den Hund bekommst. Hast du schon mit der KK telefoniert wegen deines Anliegens?
 

nordlicht22

VIP Nutzer*in
Startbeitrag
Mitglied seit
8 Juni 2010
Beiträge
3.754
Bewertungen
1.032
Ich denke auch, dass dies ein ziemlich individuelles Problem von dir ist und du dich einigermaßen informieren musst, bevor du den Hund bekommst. Hast du schon mit der KK telefoniert wegen deines Anliegens?
*grins* Krankenkasse - guter Witz, wenn es nicht so ernst wäre.

Die lehnen doch eh erst einmal alles ab, denn die angebliche Zwangspause zwischen den Therapien ist auch so eine Sparmaßnahme, welche die KK beschlossen haben. Vom Behandlungsvertrag oder Gesetz aber gar nicht so vorgesehen sind.

Es gibt Stiftungen, welche die Kosten der Ausbildung für den Hund übernehmen. Die Folgekosten sollten über SGB XII abdeckbar sein - notfalls mit Klage.
 
E

ExitUser

Gast
Ich habe irgendwo gelesen, das es möglich ist die Fahrkosten für erforderliche, immer wiederkehrende Fahrten zu Arzt/Therapeuten/Krankengymnast usw. beantragen kann. Die KK weigern sich ja ganz gerne.
Bei Deinem Facharzt liegen diesbezüglich Formulare. Er kann diese Fahrtkosten für Dich beantragen.
 

nordlicht22

VIP Nutzer*in
Startbeitrag
Mitglied seit
8 Juni 2010
Beiträge
3.754
Bewertungen
1.032
Bei Deinem Facharzt liegen diesbezüglich Formulare. Er kann diese Fahrtkosten für Dich beantragen.
Das sind aber die Transportscheint und für die muss bei jeder Fahrt zubezahlt werden. Mir geht es um wiederkehrende, notwendige Fahrten - kein Krankentransport.
 
E

ExitUser

Gast
Das sind aber die Transportscheint und für die muss bei jeder Fahrt zubezahlt werden. Mir geht es um wiederkehrende, notwendige Fahrten - kein Krankentransport.
Mein Vater ist über einen bestimmten Zeitraum in einer sogenannten ambulanten Reha. 3 Tage pro Woche. Krankenkasse zahlt diese Fahrten. Er wird sogar abgeholt und wieder heimgebracht. Diese Fahrten hat der Facharzt bzw. die Klinik bei der Krankenkasse beantragt.
 

nordlicht22

VIP Nutzer*in
Startbeitrag
Mitglied seit
8 Juni 2010
Beiträge
3.754
Bewertungen
1.032
Mein Vater ist über einen bestimmten Zeitraum in einer sogenannten ambulanten Reha. 3 Tage pro Woche. Krankenkasse zahlt diese Fahrten. Er wird sogar abgeholt und wieder heimgebracht. Diese Fahrten hat der Facharzt bzw. die Klinik bei der Krankenkasse beantragt.
Ja, das sind Krankenfahrten. Hier handelt es sich um einfache Fahrten zu Therapie- und Arztterminen, die aus eigener Tasche nicht zu zahlen sind.
 

Muzel

StarVIP Nutzer*in
Mitglied seit
15 Dezember 2008
Beiträge
12.702
Bewertungen
2.016
"Hier ist das Problem, dass es kein Betreuer zu finden ist."

Was meinst du mit "Betreuer"? So wie ich das auf den Internetseiten gelesen habe, kann man den Hund auch selbst ausbilden.
Ich denke auch über die Anschaffung eines Therapiehundes nach.
 

nordlicht22

VIP Nutzer*in
Startbeitrag
Mitglied seit
8 Juni 2010
Beiträge
3.754
Bewertungen
1.032
"Hier ist das Problem, dass es kein Betreuer zu finden ist."

Was meinst du mit "Betreuer"? So wie ich das auf den Internetseiten gelesen habe, kann man den Hund auch selbst ausbilden.
Ich denke auch über die Anschaffung eines Therapiehundes nach.
Betreuer in Form von einer "fachkundigen" Person, welche weiß was zu tun ist wenn es zu einem Notfall kommt.
Hmm.. versuch da gerade einen Vergleich zu finden.

Vielleicht der:
BetroffeneR ist Rollstuhlfahrer, hat Niemanden der ihn/sie zum Arzt schieben könnte, selbst fahren ist nicht möglich. Da gibt es dann Betreuer, die die Person abholen und begleiten. Sehr oft sind es Angestellte von AWO, Caritas etc. oft auch ehrenamtliche, welche eine Auffandsentschädigung erhalten.

In diesem speziellen Fall müsste die Person sich einer Fortbildung unterziehen und ohne Vorurteile sein. Leider kam es selbst bei den "Profis" zu unschönen Zwischenfällen. Selbst die Ortskrankenschwester hat abgewungen. Mit der Diagnose kann kaum Jemand was anfangen. Ich vermute Angst. Die Wege müssten aber gesichert werden. Darum kam mir der Gedanke mit einem Begleithund.
 

Muzel

StarVIP Nutzer*in
Mitglied seit
15 Dezember 2008
Beiträge
12.702
Bewertungen
2.016
Hast du dich an einen Wohlfahrtsverband gewendet, um an einen Behindertenbegleithund zu kommen? Hast du dich auch an so eine Ausbildungsschule gewendet? So wie ich das gelesen habe, kann man sich auf Wartelisten eintragen und dann suchen die mit einen den Welpen aus und man kann ihn nach eigenen Bedürfnissen ausbilden.
 

nordlicht22

VIP Nutzer*in
Startbeitrag
Mitglied seit
8 Juni 2010
Beiträge
3.754
Bewertungen
1.032
Hast du dich an einen Wohlfahrtsverband gewendet, um an einen Behindertenbegleithund zu kommen? Hast du dich auch an so eine Ausbildungsschule gewendet? So wie ich das gelesen habe, kann man sich auf Wartelisten eintragen und dann suchen die mit einen den Welpen aus und man kann ihn nach eigenen Bedürfnissen ausbilden.
Ich bin auf der Suche nach den richtigen Kontakten. Deswegen die Anfrage hier, ob bereits Jemand was raten kann.
 

Muzel

StarVIP Nutzer*in
Mitglied seit
15 Dezember 2008
Beiträge
12.702
Bewertungen
2.016
Nordlicht, ich werde die Tante vom Petitionsausschuss kontaktieren, die mir auch schon gute Hinweise gegeben hat. Mal sehen, ob ich eine gute Nachricht erhalte. Ein Begleithund könnte mir wirklich auch helfen. Ich gebe laut.
 

Muzel

StarVIP Nutzer*in
Mitglied seit
15 Dezember 2008
Beiträge
12.702
Bewertungen
2.016
Ich habe heute Nachricht von der Tante vom Petitionsausschuss bekommen. Sie hat meine Mail an sie an den Petetionsausschuss des Landtags weiter geleitet, worum ich sie gar nicht gebeten habe und was mir eigentlich nicht recht ist. Aber die Entwicklung in dieser Angelegenheit sollst du erfahren. Ich wollte, sollte ich diese Rubrik nicht mehr finden, dir einfach eine PN schicken.
 

nordlicht22

VIP Nutzer*in
Startbeitrag
Mitglied seit
8 Juni 2010
Beiträge
3.754
Bewertungen
1.032
Danke!

Na da bin ich ja mal gespannt was dabei raus kommt.

übrigens habe ich mit dem Landesdatenschutzbeauftragten gesprochen und grünes Licht gegeben damit er tätig werden kann. Er hat mir netterweise Bedenkzeit einräumen wollen, weil ich mit Gegenwind rechnen müsse. Schlimmer kann es eh nicht werden :icon_dampf:
 

Muzel

StarVIP Nutzer*in
Mitglied seit
15 Dezember 2008
Beiträge
12.702
Bewertungen
2.016
Schön, Nordlicht, dass du einen netten Datenschutzbeauftragten gefunden hast. Meinen komischen Datenschützer habe ich noch 2 E-Mails hinterher gejagt. Vielleicht antwortet er noch und wenn nicht, versuche ich den alten an die Strippe zu bekommen.
 

Muzel

StarVIP Nutzer*in
Mitglied seit
15 Dezember 2008
Beiträge
12.702
Bewertungen
2.016
Hallo Nordlicht!
ich habe heute Nachricht vom UPD erhalten:
"

Sie befinden sich hier: Online-Beratung > Online-Anfrage - Beschwerden zur Psychotherapie > Mail > Eingang
Angemeldet als:



Beratungsstelle:
Beratungsstelle für Beschwerden zur Psychotherapie
Bereich:
Online-Anfrage - Beschwerden zur Psychotherapie
Mail (0)
Eigene Daten
Beratungsstelle
Ihre Meinung











Übersicht
Schreiben
Eingang
Alle Nachrichten
Entwürfe
Gesendet
Gelöscht


Von:


Datum:
18.11.10 12:05
Betreff:
AW:Therapiehund
Nachricht:
Sehr geehrte Frau ..!
Am 31. 8.10 habe ich Antwort vom BT bekommen, dass man mir nicht helfen kann an einen Therapeuten zu kommen, weil die KK keinen Therapieantrag bekommen hat. Die Therapeuten haben keinen entsprechenden Antrag gestellt, weil sie mich schon in der 1. Sitzung für zu krank für eine Therapie eingestuft haben. Ich meine, dass das Problem damit zusammenhängt, dass die Behandler sich mit Problemen .... nicht auskennen und die KK keine entsprechenden Therapeuten weiß oder es keine gibt (was ich stark vermute) oder sie mir keine nennen darf (was die KK mir gesagt hat). Wenn Sie möchten, kann ich Ihnen den langen Beschuss (3 Seiten) schicken.
Ohne Therapie hat sich meine Erkrankung verschlimmert. Wenn ich jetzt mit dem Fahrrad durch den Eller-Forst fahre, erschrecke ich schon furchtbar, sobald nur ein Blatt vom Baum fällt. Ich habe mir nun überlegt, ob mir nicht ein Therapiehund als Begleithund helfen könnte, damit ich wegen der Ängste nicht irgendwann ganz zu Hause bleiben muss.
Wissen Sie, wie ich an einen Therapiehund kommen kann?

Mit freundlichen Grüßen


Antwort:
Sehr geehrte Ratsuchende,
einen Therapeuten mit der von Ihnen gesuchten speziellen Ausrichtung zu finden, dürfte schwierig sein. Allerdings hat die Verhaltenstherapie generell sehr gute, wissenschaftlich belegte Erfolge bei Angsterkrankungen aller Art. Gerne können Sie mir den Bescheid, den Sie bekommen haben, zusenden.

Ihre Idee, sich einen Begleithund anzuschaffen, könnte sinnvoll sein. Es gibt Vereine, die Hunde entsprechend ausbilden und auch schon bei der Auswahl eines Hundes helfen. Informationen über Therapiehunde bzw. die Ausbildung zum Begleithund erhalten Sie beim Verband für das Deutsche Hundewesen, 0231/565000. Ein Verein, der Ausbildungen anbietet und sicher auch informiert, ist z.B. das Hundecentrum Catu, 07572/600430. Weitere Vereine finden Sie unter dem Suchwort Begleithund.

Mit freundlichen Grüßen


Anlaufstelle für Beschwerden zu Psychotherapie - Unabhängige Patientenberatung Deutschland
Venloerstr. 46
50672 Köln
Tel. 0221/16952149



Seite drucken Fenster schließen
 

nordlicht22

VIP Nutzer*in
Startbeitrag
Mitglied seit
8 Juni 2010
Beiträge
3.754
Bewertungen
1.032
Hey :icon_smile:

Dankeschön! Das gehört ja beinahe in diese Richtung. Therapeuten sind echt rar gesät in diese spezielle Richtung.

Werde da gleich Morgen mal anrufen und/oder Mails schreiben.
 

Muzel

StarVIP Nutzer*in
Mitglied seit
15 Dezember 2008
Beiträge
12.702
Bewertungen
2.016
Ich habe schon die KK per Mail kontaktiert wegen der Kostenübernahme für den Hund, bisher aber nichts gehört. Ich habe heute auch schon Cato angerufen. Die haben mir gesagt, dass für die Anschaffung und Ausbildung 5000 Euro fällig werden. Sie sagten mir, dass bezüglich der Kostenübernahme ein SBA vorteilhaft wäre. Hast du einen? Wenn es etwas Neues gibt, gebe ich Laut! Wuff!
 
E

ExitUser

Gast
Begleit- und Therapiehunde werden fast ausschließlich selbst oder über Stiftungen finanziert. Die Krankenkassen lehnen das mit dem Hinweis dass der therapeutische Nutzen nicht gesichert ist, und bei Begleithunden z.b. von Rollifahrern stehen sie auf dem Standpunkt, dass so etwas nicht für die selbständige Lebensführung notwendig ist, und deswegen auch keine Krankenkassenleistung. Es gibt darüber leider auch Urteile der Sozialgerichte die diese Auffassung bestätigen.

man kann es natürlich versuchen, aber letzten Endes sind die Aussichten gering.

Was soll denn der Hund genau machen?
Wenn die Anforderungen nicht so hoch sind dann reicht vielleicht einfach ein Tier mit einem ausgeprägten Sozialverhalten und ohne aufwendige Ausbildung wie bei einem Blindenhund oder Rollstuhlbegleithund.
 

Muzel

StarVIP Nutzer*in
Mitglied seit
15 Dezember 2008
Beiträge
12.702
Bewertungen
2.016
Claudiabve! du hast den Nagel auf den Kopf getroffen. Diese Stiftung hat mir auch gesagt, das man mit einem Widerspruchsverfahren rechnen muss.
Im übrigen sind die Kosten für einen Blindenhund 22000 schlappe Rappen für einen selbstausgebildeten Therapiehund von dieser Stiftung nur 5000 Euros. Ich habe viel zu wenig Ahnung um darüber wirklich etwas sagen zu können, und bin über jede Info froh. Im Moment versuche ich verschiedene Stellen nach Infos anzugraben.
 

nordlicht22

VIP Nutzer*in
Startbeitrag
Mitglied seit
8 Juni 2010
Beiträge
3.754
Bewertungen
1.032
Also die Angabe ist nicht gesichert, also bitte nicht als Grundlage nehmen!

Mir wurde gesagt, dass der Arzt bzw. Psychiater einen Begleithund verschreiben kann. Die machen das wohl nicht gerne und die KK macht Terz, aber wenn das gehen sollte - ein bisschen weniger Kampf vielleicht.
 

Napolion Bonaparte

Elo-User*in
Mitglied seit
1 November 2010
Beiträge
487
Bewertungen
40
Mir wurde gesagt, dass der Arzt bzw. Psychiater einen Begleithund verschreiben kann. Die machen das wohl nicht gerne und die KK macht Terz, aber wenn das gehen sollte - ein bisschen weniger Kampf vielleicht.
ein arzt darf nur für einen bestimmten geldbetrag verschreibungen tätigen. kommt er über diesen betrag, dann kann die kk gegen den arzt ansprüch geltend machen. wenn der arzt jetzt einen hund verschreibt, dann ist das schon ein recht großer geldbetrag der von diesen "verschreibungskonto" abgeht und deshalb machen die das so ungerne.
 
Status
Für weitere Antworten geschlossen.
Oben Unten