Fahrkostentango macht mir Sorgen

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kuhlerhenry

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Steck zurzeit im Fahrkostentango mit einer ZAF. Habe von denen eine Einladung zu einem VG erhalten, just an dem Tag, an dem ich die Bewerbung auf diese Stelle rausgeschickt hatte. Der zugehörige VV vom JC hatte eine Rechtsfolgenbelehrung und die Einladung zum VG von der ZAF hatte sich genau auf die Stelle bezogen, ansonsten hätt ich die Einladung erst mal ignoriert. Die Einladung der ZAF zum VG ging wahrscheinlich am selben Tag raus, an dem der VV vom JC erstellt wurde.

Der Termin zum VG war kurzfristig terminiert, um genau zu sein, 4 Tage nachdem ich die Einladung von der ZAF erhalten habe. Hab darauf einen formlosen Antrag auf Fahrkostenerstattung beim JC gestellt und die Einladung als Anhang beigefügt. Letzten Samstag kam dann der Antrag auf Fahrkostenerstattung vom JC.

So nun mein Problem: Als ich den Antrag auf Fahrkostenerstattung beim JC gestellt hatte, habe ich verschwitzt, zeitgleich ein Schreiben ans ZAF aufzusetzen zwecks Terminverschiebung. Meine Überlegung war damals, dass ich ja eventuell behaupten könne, dass ich das telefonisch gemacht hätte.
In meiner jetzigen EGV, die am 08.03. abgelaufen ist, steht aber zu Fahrkosten Folgendes:

„Die Kosten sind nachzuweisen und werden erst nach ihrer Entstehung zurückerstattet.“

Hatte diesen Passus erst jetzt entdeckt und frag mich nun, wie ich nun vorgehen soll bzgl. des verschwitzten Termins bei der ZAF und überhaupt. Ich hatte ursprünglich vorgehabt zu warten, bis das Geld auf meinem Konto ist? Ob ich da überhaupt noch ohne Sanktion rauskomme? Der formlose Antrag beim JC auf Fahrkostenerstattung wurde von mir am 02.03. gestellt, also wenige Tage bevor meine EGV seine Gültigkeit verlor.

Am Besten wär wohl gewesen nach folgender Anleitung von AnonNemo vorzugehen, dann hätt ich den Termin locker so weit rausschieben können, bis mein EGV ungültig ist und dann den formlosen Fahrkostenantrag beim JC gestellt. Ist halt meine erste Einladung von ner ZAF und hab noch wenig Erfahrungen mit diesen Sklaventreibern.

Vielleicht hat jemand von Euch einen guten Plan?
 
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noillusions

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Gibst halt keine Tel und Mail denen.
Fahrtkosten muß man vorstrecken wenn die nicht hoch sind.

Nicht Arbeitsvertrag unterschreiben, sondern zum Prüfen mitnehmen.
 

kuhlerhenry

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kuhlerhenry meinte:
Meine Überlegung war damals, dass ich ja eventuell behaupten könne, dass ich das telefonisch gemacht hätte.
War das eine gute Idee oder sollte ich das lieber lassen? Beweisen kann man das glaub ich sowieso nicht, aber die ZAF könnte doch auch nichts Gegenteiliges behaupten. In der Einladung der ZAF stand ja auch drin, dass man sich telefonisch melden sollte, zur Bestätigung des VG's.
Oder ist es gar nicht so schlimm, dass ich denen von der ZAF nicht mitgeteilt hab, dass ich erst eine Zusage vom JC haben muss, dass die Fahrkosten erstattet werden. In der Einladung der ZAF wurden diese übrigens ausgeschlossen.
Könnte ja auch noch, falls es hart auf hart kommt, ein auf Ende Februar rückdatiertes Schreiben aufsetzen, wo drin steht, dass ich die Fahrkosten erst beim JC beantragen muss. Und dann halt einen Kumpel fragen, ob er Zeuge beim imaginären Einwurf in der Vergangenheit macht.

Wollte morgen folgende Zeilen an die ZAF per Post schicken:

Sehr geehrte Frau XXX,

da die Frage der Fahrkostenerstattung nun geklärt ist, bitte ich Sie eines neuen Termins für ein Vorstellungsgespräch auszumachen. Es handelt sich um die Stellenausschreibung als XXX mit der Referenznumer XXX. Bei zeitnahen Fragen erreichen Sie mich unter der 0172-1234567 ansonsten unter meiner Postanschrift.

Mit freundlichen Grüßen


Die Telefonnummer ist eine, die ich nicht mehr benutze. Wenn man anruft, kommt ne Durchsage, dass der Teilnehmer nicht erreichbar ist, kann die aber auch weglassen :icon_kratz: Echte Tel und Mail werd ich denen nicht geben.
 

Sorata

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Lass die Nummer besser weg. Ist doch seltsam, wenn du denen einen Brief schreibst obwohl du doch auch einfach anrufen hättest können.
 

kuhlerhenry

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@Sorata
Ok, mach ich. Hätt halt gedacht, das kommt besser an, wenn's später vors SG geht. Im Forum liest man soviel von Negativ-Bewerbung bzw. negatives Bewerbungsverfahren, was man ja vermeiden sollte.
 

Sorata

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Negativer wäre es, wenn du ein Telefon hast, telefonischen Kontakt anbietest, aber doch lieber einen langsamen Brief schickst. Ohne Nummer hast du eben nur diese eine Möglichkeit und die nutzt du. :wink:
 

kuhlerhenry

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Alles klar, danke! Dann wär also die Idee mit dem Kumpel als Zeugen bzw. dem rückdatierten Antwortschreiben auf jeden Fall einem angeblich gemachten Telefonanruf vorzuziehen, falls mir das vom JC später vorgeworfen werden sollte?
 

Sorata

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Lass das mit den echten und den falschen Anrufen. Das sieht dann wieder schlecht für dich aus, wenn du zum Termin verschieben anrufst, aber für einen neuen Termin einen Brief schickst.
Wenn nicht zu viel Zeit zwischen Termverschiebung und Fahrtkostenantrag ist, sollte es nicht auffallen, wenn ein Brief ein paar Tage länger braucht um zugestellt zu werden, als ein anderer Brief vom selben Tag.
 

kuhlerhenry

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So nun mein Problem: Als ich den Antrag auf Fahrkostenerstattung beim JC gestellt hatte, habe ich verschwitzt, zeitgleich ein Schreiben ans ZAF aufzusetzen zwecks Terminverschiebung. Meine Überlegung war damals, dass ich ja eventuell behaupten könne, dass ich das telefonisch gemacht hätte.

Tut mir leid, wenn das hier immer verwirrender wird :sorry: Ich meinte, als ich den formlosen Antrag beim JC gestellt hatte, vor knapp 2 Wochen, hatte ich das der ZAF nicht mitgeteilt, dass ich nicht zum VG komme.

Vom JC kam dann vor ein paar Tagen, also letzten Samstag, die Antwort auf meinen formlosen Antrag in Form des "Antrags auf Gewährung einer Förderung aus dem Vermittlungsbudget ... §16 Abs.1 SGB II i.V.m. §44 SGB III"
Und morgen wollte ich halt die ZAF anschreiben und mit denen einen neuen Termin für ein Vorstellungsgespräch auszumachen, da die Frage der Fahrkostenerstattung nun geklärt ist (Siehe #3).

Deshalb die Idee mit dem Kumpel als Zeugen bzw. dem rückdatierten Antwortschreiben, falls mir vorgeworfen werden sollte, dass ich der ZAF vor 2 Wochen nicht bescheid gegeben hab, als ich nicht zum VG erschienen bin.

Der formlose Antrag ans JC vom 02.03. schaute so aus:

Antrag Fahrkostenübernahme nach § 44 SGB III

Sehr geehrter Frau JC,

hiermit beantrage ich die Fahrkostenerstattung für ein bevorstehendes Vorstellungsgespräch bei folgender Firma:

ZAF Personaldienstleistung GmbH
Straße 12
3333 Stadt

Die oben genannte Firma hat schriftlich mitgeteilt, keine Fahrkosten für das Vorstellungsgespräch zu übernehmen. Daher beantrage ich die Erstattung in vollem Umfang (ca. 44 km) und wünsche eine Mitteilung in Form eines schriftlichen Bescheides.
Eine Kopie der Einladung zum Vorstellungsgespräch finden Sie in den Anlagen.

Mit freundlichen Grüßen
 
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kuhlerhenry

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Das rückdatierte Antwortschreiben würde ich dann auf den 28.02. rückdatieren und Folgendes reinschreiben:

Einladung zum Vorstellungsgespräch

Sehr geehrte Frau ZAF,

vielen Dank für Ihre Einladung zum Vorstellungsgespräch für die Stelle als SKLAVE mit der Referenznummer 00. In Ihrem Schreiben vom 24.02.2017 haben Sie erwähnt, dass eine Kostenerstattung nicht vorgesehen ist. Leider kann ich den von Ihnen vorgeschlagenen Termin erst wahrnehmen, sobald die Fahrkostenerstattung vom Jobcenter bewilligt wurde.
Sobald dies erfolgt ist, werde ich mich bei Ihnen melden und verbleibe mit einem freundlichen Gruß.
 

arbeitsloskr

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Hallo kuhlerhenry,

grundsätzlich eines vorneweg, lasse das mit dem Rückdatieren von irgendwelchen Briefen und irgendwelchen gefakten Anrufen lieber sein, denn sollte es eine Sanktion geben, gegen die du vor dem SG klagen willst, könnte das dem/der Richter/in auffallen.

Es bringt auch nichts Briefe zurückzudatieren, da meistens eine fiktive Brieflaufzeit von 3 Tagen angenommen wird, bzw. letztlich der Datum des Poststempel zählt und dann wären zu große Differenzen zwischen Datum im Brief und Poststempel schonmal erklärungsbedürftig.

Kommen wir nun zu deinem ZAF-Problem.

Es wurde also seitens ZAF die Übernahme der Fahrtkosten in der Einladung ausgeschlossen.

Wie noillusions bereits schrieb, sind Fahrtkosten i.d.R. vorauszulegen und werden im Nachgang vom JC nach Prüfung erstattet.

Demzufolge wäre der Fahrtkostentango in deinem Fall prinzipiell insofern sinnfrei gewesen (sofern du damit das Ziel verfolgt hast, dass die ZAF das Vorstellungsgespräch auf "unendlich" verschiebt oder absagt), da du i.d.R. keinen Anspruch auf einen Vorschuss der Fahrtkosten durch das JC hast, es sei denn du kannst nachweisen, dass du zu jenem Zeitpunkt nicht über die dafür notwendigen Barmittel verfügst oder es sich aber um einen Fahrtkostenbetrag handelt, der in der Höhe nicht zumutbar vorauslegbar ist.

Zu deiner EGV, bist du dir sicher, dass deine EGV abgelaufen ist? Steht da tatsächlich noch ein festes Enddatum? Das würde mich insofern wundern, da alle EGV seit 08/2016 als Enddatum "unbegrenzt" haben, inkl. Fortschreibung nach 6 Monaten.
 

kuhlerhenry

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grundsätzlich eines vorneweg, lasse das mit dem Rückdatieren von irgendwelchen Briefen und irgendwelchen gefakten Anrufen lieber sein, denn sollte es eine Sanktion geben, gegen die du vor dem SG klagen willst, könnte das dem/der Richter/in auffallen.

Grundsätzlich würd ich so was auch nicht machen. Es geht mir aber in diesem Fall gerade darum eine Sanktion abzuwehren.

Es bringt auch nichts Briefe zurückzudatieren, da meistens eine fiktive Brieflaufzeit von 3 Tagen angenommen wird, bzw. letztlich der Datum des Poststempel zählt und dann wären zu große Differenzen zwischen Datum im Brief und Poststempel schonmal erklärungsbedürftig.

Sorry, hab mich wahrscheinlich ein wenig unverständlich ausgedrückt. Ich möchte gar nicht mehrere Schreiben zurückdatieren und wegschicken.

Es geht mir nur um ein einziges Schreiben (siehe Post #10) und darum, dass ich der ZAF nicht auf die Einladung zum VG geantwortet hab. Damit mir das JC daraus keinen Schuh dreht, hatte ich mir gedacht:

Möglichkeit 1: Dass ich ein Schreiben aufsetze, welches rückdatiert ist, welches aber nie bei der ZAF angekommen ist oder ankommen wird. Ein guter Kumpel macht dann Zeuge des imaginären Briefkasteneinwurfs.

Möglichkeit 2: Oder wie bereits gesagt, einfach mal behaupten, man hätte bei der ZAF angerufen und den Termin telefonisch verschoben. Ob das jetzt als moralisches oder sonst wie geartetes Verbrechen gewertet wird, lassen wir hier bitte erst mal beiseite.

Somit hätt ich dann was in der Hand, falls mich das JC deswegen sanktionieren will. Ob das (keine Antwort auf Einladung zum VG) überhaupt ein Sanktionsgrund ist, ist ja auch noch gar nicht geklärt.

Demzufolge wäre der Fahrtkostentango in deinem Fall prinzipiell insofern sinnfrei gewesen (sofern du damit das Ziel verfolgt hast, dass die ZAF das Vorstellungsgespräch auf "unendlich" verschiebt oder absagt), da du i.d.R. keinen Anspruch auf einen Vorschuss der Fahrtkosten durch das JC hast, es sei denn du kannst nachweisen, dass du zu jenem Zeitpunkt nicht über die dafür notwendigen Barmittel verfügst oder es sich aber um einen Fahrtkostenbetrag handelt, der in der Höhe nicht zumutbar vorauslegbar ist.

Hilft mir leider auch nicht so richtig weiter. Bei 2 Wochen seit Bewerbung bei der ZAF kann man wohl kaum von Unendlichkeit reden.

Zu deiner EGV, bist du dir sicher, dass deine EGV abgelaufen ist?

Ja steht da. Gültig bis 08.03.2017.

Aber bevor wir hier ganz vom Thema abweichen. Also ich fand mein Gedankenspiel mit "Fakeanruf" (Möglichkeit 2) bzw. "Fakeschreiben" (Möglichkeit 1) gar nicht mal so abwegig, um eine möglichen Sanktionsgrund zu beseitigen. Das JC wendet bei seinen Sanktionsspielchen ja bekanntermaßen auch nicht immer astreine Mittel an.
 
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arbeitsloskr

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Hallo kuhlerhenry,

und wenn die Abwehr dieser Sanktion vor dem SG weiter gehen sollte, wird das auch das SG mitbekommen.

Allerdings kann ich in deinen bisherigen Postings bisher auch nichts erkennen, dass dir bereits eine Sanktion droht oder hast du ein Anhörungsschreiben vom JC erhalten?

Fakt ist, du hast, nach derzeitigem Sachstand, auf eine Einladung seitens der ZAF nicht reagiert.
Das Vorstellungsgespräch sollte 4 Tage nach dem Eintreffen der Einladung bei dir stattfinden.

Ich gebe es offen zu, ich bin kein Freund des sogenannten Fahrtkosten-Tangos, denn der kann auch mächtig schief gehen.

JC wird dich fragen, warum du den Termin aus der Einladung der ZAF nicht wahrnehmen konntest, bzw. welcher wichtige Grund dafür vorlag.

Die Antwort, dass du erst auf den Antrag für die Fahrkosten warten musstest, wird nicht zählen.
Zumal dich JC dabei auch fragen könnte, warum du den Antrag nicht direkt bei JC abgeholt hast, wenn es so eilig ist (sofern das JC innerhalb deiner Stadt ist, sowie abhängig von deren Öffnungszeiten).

Wie ich bereits weiter oben darlegte, wirst du i.d.R. keinen Anspruch auf einen Vorschuss für die Fahrtkosten haben, es sei denn es handelt sich dabei um einen Betrag, der nicht zumutbar vorauslegbar ist (bspw. bei Fernfahrten) oder du nicht über die erforderlichen Barmittel verfügst.

Was war daher dein Ziel, welches du mit dem Fahrtkosten-Tango verfolgen wolltest?

Bei 2 Wochen seit Bewerbung bei der ZAF kann man wohl kaum von Unendlichkeit reden.

Das kommt auf die jeweilige ZAF an. ZAF wollen i.d.R. Vorstellungsgespräche mit möglichst kurzem zeitlichen Vorlauf und wenn man daher ohne wichtigen Grund unnötig verzögert, könnte die ZAF dies als "Verhinderung der Aufnahme eines Arbeitsverhältnisses" sehen, inkl. Meldung an JC.

Wie ist denn nun der generelle Stand?

Fahrtkostenantrag liegt dir vor?
Ein neuer Termin mit ZAF ist vereinbart oder hat ZAF bereits generell abgesagt?
 

kuhlerhenry

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Aktueller Stand ist, dass ich vor ca. 2 Wochen beim JC einen formlosen Antrag auf Fahrkostenerstattung gestellt hab.
Letzten Samstag hab ich eine Antwort vom JC bekommen (Siehe Anhang Antwort_JC06.03.pdf - Nicht vom Datum irritieren lassen, meine SB datiert gerne mal was vor, wenn's Ihr passt)

Geplantes Schreiben an ZAF:

Sehr geehrte Frau XXX,

da die Frage der Fahrkostenerstattung nun geklärt ist, bitte ich Sie einen neuen Termin für ein Vorstellungsgespräch auszumachen. Es handelt sich um die Stellenausschreibung als XXX mit der Referenznumer XXX. Bei Fragen erreichen Sie mich unter meiner Postanschrift.

Mit freundlichen Grüßen
 

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  • Antwort_JC06.03..pdf
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arbeitsloskr

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Aktueller Stand ist, dass ich vor ca. 2 Wochen beim JC einen formlosen Antrag auf Fahrkostenerstattung gestellt hab.
Letzten Samstag hab ich eine Antwort vom JC bekommen (Siehe Anhang Antwort_JC06.03.pdf - Nicht vom Datum irritieren lassen, meine SB datiert gerne mal was vor, wenn's Ihr passt)

Also wenn ich den Kalender richtig lese, war der letzte Samstag der 11.03.2017. Das Schreiben von JC ist auf den 06.03.2017 datiert. Wo ist da etwas vordatiert? Außerdem können Datumsfälschungen ggfs. als Urkundenfälschung gewertet werden, egal wer diese durchführt.

Geplantes Schreiben an ZAF:

Ich würde in dem Schreiben selbst einen Termin vorgeben. Normalerweise nenne ich dabei einen Termin basierend auf Datum "heute" + 7 Tage und Uhrzeit 14:00 Uhr (abhängig vom Fahrplan ÖPNV, so dass man vor dem Gespräch nicht zu lange warten muss) und bitte um Bestätigung dieses Termines oder Nennung einer Alternative, sollte mein Vorschlag nicht passen.

Da du ja bereits einen ziemlichen "Zeitverlust" erzeugt hast, würde ich, ausgehend von heute einen Termin Anfang nächster Woche vorschlagen.

Dadurch, dass du selbst einen zeitnahen Termin vorschlägst, sieht das Ganze positiver für dich aus, in Bezug auf dein Bewerberverhalten.

Du kannst natürlich auch deinen Entwurf verwenden, wir machen hier ja keine "Vorschriften", nur solltest du immer bedenken, dass ZAF bei VV gern das Bewerberverhalten an JC melden ;)
 

faalk

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sind Fahrtkosten i.d.R. vorauszulegen und werden im Nachgang vom JC nach Prüfung erstattet.

In der Regel ist Quark. Unter bestimmten Voraussetzungen und die bestimmt im letzten Fall wohl das SG (Noch so viel Geld auf den Konto das es für die Fahrkarte reicht, Bewerbungsgespräche Anfang des Monats etc.)
 

arbeitsloskr

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In der Regel ist Quark. Unter bestimmten Voraussetzungen und die bestimmt im letzten Fall wohl das SG (Noch so viel Geld auf den Konto das es für die Fahrkarte reicht, Bewerbungsgespräche Anfang des Monats etc.)

Hallo faalk,

deswegen habe ich auch geschrieben, dass in der Regel kein Vorschuss erfolgt. Die Einschränkung dazu, dass es in bestimmten Fällen auch Vorschüsse geben kann, habe ich in Post 11 dieses Threads ebenfalls erwähnt.
 

faalk

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Alles gut. :wink: Mich irritierte halt nur das "In der Regel" = Regelmäßig, fast ausnahmslos geübte Gewohnheit.

Und das von "noillusions" Muß man ebendfals. Müssen müsste man nur dann, wenn es der Regelsatz hergibt, tut er aber nicht.
 

arbeitsloskr

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Alles gut. :wink: Mich irritierte halt nur das "In der Regel" = Regelmäßig, fast ausnahmslos geübte Gewohnheit.

Hallo faalk,

kein Problem, deswegen hatte ich das erläutert, wie ich das gemeint habe ;)

Und das von "noillusions" Muß man ebendfals. Müssen müsste man nur dann, wenn es der Regelsatz hergibt, tut er aber nicht.

Ja, aber nur wenn man nachweisen kann, dass man nicht in der Lage ist, den Betrag für die Fahrtkosten vorauszulegen, unter Berücksichtigung der Bearbeitungsdauer bis das Geld vom JC an eLB überwiesen wird.
 

kuhlerhenry

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Was war daher dein Ziel, welches du mit dem Fahrtkosten-Tango verfolgen wolltest?

Der ZAF ein wenig Sand ins Getriebe blasen, so wie es AnonNemo beschrieben hatte.
Wenn der Fahrkosten-Tango so umstritten ist, warum wird diese Vorgehensweise so oft in diesem Forum empfohlen?

Es bringt auch nichts Briefe zurückzudatieren, da meistens eine fiktive Brieflaufzeit von 3 Tagen angenommen wird, bzw. letztlich der Datum des Poststempel zählt und dann wären zu große Differenzen zwischen Datum im Brief und Poststempel schonmal erklärungsbedürftig.

OK, Brieflaufzeit von 3 Tagen wird meistens angenommen.

Also wenn ich den Kalender richtig lese, war der letzte Samstag der 11.03.2017. Das Schreiben von JC ist auf den 06.03.2017 datiert. Wo ist da etwas vordatiert?

Nichts für ungut, aber für mich ist 6+3=9. Selbst, wenn sich die SB mit dem wegschicken ein wenig Zeit gelassen hätte. Da ich mich im selben Ort, wie das JC befinde, kommen Briefe meistens schon am nächsten Tag an.

Außerdem können Datumsfälschungen ggfs. als Urkundenfälschung gewertet werden, egal wer diese durchführt.

Darum geht es doch gar nicht. Aber, ok, um mich mal für die "arme" SB einzusetzen. Angenommen sie setzt das Schreiben am 06.03. auf. Am nächsten Tag macht sie etwas anderes und am 08.03. beendet sie das einseitige Schreiben. Abgeschickt wird dieses dann am 09.03., und am 11.03. kommt es dann an und landet in meinem Briefkasten. Klingt für mich plausibel und ich glaube, niemand käme auf die Idee von Urkundenfälschung zu reden.

Ich gebe es offen zu, ich bin kein Freund des sogenannten Fahrtkosten-Tangos, denn der kann auch mächtig schief gehen.

Ich schätze Deine offene und ehrliche Meinung und finde Deine Beiträge zu diesem Thema sehr aufschlussreich. Manchmal sind kontroverse Ansichten fruchtbarer als einheitliche. Aber, da Du, wie Du selbst behauptest, kein Freund des Fahrkostentangos bist, würde mich mal die Meinung eines wahren Fahrkostentango-Freundes interessieren.
 
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mucel

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Wenn der Fahrkosten-Tango so umstritten ist, warum wird diese Vorgehensweise so oft in diesem Forum empfohlen?

Warum der so oft empfohlen wird? Also das ist jetzt nur eine Vermutung von mir, die ich offengesagt mit nichts und durch nichts belegen kann!

Der wird deshalb so oft empfohlen, weil die, die ihn empfehlen, damit einen Stellvertreterkrieg gegen die von ihnen so verhassten Instutitionen JC und ZAF führen können. Und das für sie selbst völlig risikolos. Weil, wenn sowas wirklich mal schief geht und ein JC daraus wegen mangelnder Mitwirkung oder Verhinderung einer Arbeitsaufnahme sanktioniert, trifft es ja nicht die Ratgeber sondern den, der sich auf den Ratschlag verlässt. Für die Ratgeber sogar noch um so besser, wenn sanktioniert wird.
Dann haben sie gleich den nächsten Thread, in dem sie Tipps gegen die Sanktion geben können und wieder die Möglichkeit, sich an der Institution JC abzuarbeiten.

Aber, da Du, wie Du selbst behauptest, kein Freund des Fahrkostentangos bist, würde mich mal die Meinung eines wahren Fahrkostentango-Freundes interessieren.

Der wahre Fahrkostentango-Freund wird dir wahrscheinlich raten, den Tanz zu tanzen bis dir die Schuhsohlen glühen. Wobei er wahrscheinlich schon im Vorfeld verhindert hätte, bzw. versucht hätte zu verhindern, den Tanz überhaupt tanzen zu müssen. Dafür gibt es ja die Anti ZAF Bewerbungsstrategie. Die richtig angewandt, kommt es ja gar nicht erst zu einer Einladung zu einem Vorstellungsgespräch.

Und um letzteres geht es doch. Die Einladung zu einem Vorstellungsgespräch bzw. das Gespräch selbst, mit allen nur zur Verfügung stehenden Mitteln zu verhindern.

Ob das letztlich und endlich immer so klug und zielführend ist, muss dann allerdings wohl jeder für sich selbst entscheiden.
 

noillusions

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@mucel:

Das glaube ich nicht. Es ist, wie ich glaube, wirkliches Engagement gegen die Schweinereien des JC's und die ZAFFEN.
Es gibt sehr detailreiche Tipps hier im Forum zu dem Vorgehen einer ZAF aus dem Weg zu gehen. Allerdings wird dadurch bei vielen dann auch geglaubt dass das Wunder gegen die ZAFFEN wirken würde. Nach dem Motto: Viele Tipps beherzigt -> viel Wirkung gegen eine ZAF.

Auf der anderen Seite, bei den ZAFFEN, wird sich halt nicht die Mühe gemacht, so genau auf die Bewerbung zu schauen. Da würde oft ein leerer Brief mit einer Absenderadresse reichen um zu einem Vorstellungsgespräch vorgeladen zu werden. Die reißen den nur noch auf um die Telefonnummer darin wählen zu können (die sie bei einer Anti-Bewerbung natürlich nicht finden werden). Naja und dann gibt es ja noch die Dunkelziffer der wirklich schlechten Bewerbungen (Negativbewerbungen), so dass eine ausgeklügelte Anti-Bewerbung aus dem Forum hier noch recht freundlich rüberkommt.

Entsprechend groß ist die Enttäuschung dass es dennoch oft eine Vorladung zum Vorstellungsgespräch setzt.

Hinzu kommt natürlich die berechtigte Furcht, bei einem Vorstellungsgespräch würde die ZAF dann merken dass man da nicht arbeiten möchte und dann petzt beim JC.
Das führt meiner Beobachtung nach dazu, dass es manchmal stark überspannt wird, wie der ZAF versucht wird aus dem Weg zu gehen.

Der "Fahrtkostentango" in seiner frühen Variante ist so ein Beispiel. Demnach soll man die ZAF zurückfragen, ob Fahrtkosten von der ZAF übernommen werden, wenn diese nichts dazu schreibt.
Da das aber gesetzlich geregelt ist unter welchen Umständen wer die Fahrtkosten übernimmt, kann das als unnötige Zeitverzögerung von JC betrachtet werden.
Dass das dennoch oft funktioniert, liegt nur daran, dass viele in den JC's sich schon daran gewöhnt haben, dass die Arbeitgeber keine Fahrtkosten bezahlen und die Einladungsschreiben nicht erst prüfen. Oder sogar gerne zahlen, damit der elo der ZAF nicht schon im Vorstellungsgespräch mit der Forderung nach Fahrtkosten auf den Sack geht.

Bei den Tipps geht es ja oft um die Frage: "Darf man diese oder jenes (sanktionsfrei)?"
Das heißt also oftmals rechtliche Regelungen und ggf. Urteile bzgl. der Tipps zu beachten. Und natürlich zu wissen wie ZAFFEN und JC's arbeiten um abschätzen zu können ob bestimmte Aktionen erfolgreich sein können oder nicht.

Meiner Meinung nach wird allgemein zu viel Augenmerk darauf gerichtet wie man ein Vorstellungsgespräch sanktionsfrei vereitelt, aber zuwenig, wie man eine Arbeitsaufnahme bei einer ZAF sanktionsfrei vereitelt.

@kuhlerhenry:

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