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Fahrkostenerstattung Teilzeit/Aufstocker

KaSeMe54

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#1
Hallo,
ich lese hier viel mit und ich bin auch auf ein paar Antworten gestoßen, die mir erst mal weiter geholfen haben.
Es geht hier um meine Tochter. fast 30.
Sie ist durch einen Unfall nur zu 50% in der Lage eine Arbeit aufzunehmen, dazu noch eingeschränkt, weil sie körperliche Probleme hat.
Da sie inzwischen fast 2 Jahre lang arbeitslos war... freut sie sich, eine Arbeit gefunden zu haben, die sie erlernt hat und die sie liebt. Leider ist die Arbeitsstelle weit entfernt, so ca 70 km (hin und zurück). Was natürlich hohe Fahrkosten verursacht.
Vom Amt hat sie für ein halbes Jahr volle Fahrkostenerstattung bewilligt bekommen. Nun läuft die Frist für einen Widerspruch in ein paar Tagen ab, daher hätte ich gerne gewusst, ob es was bringt, wenn sie einen Widerspruch einlegt oder ob sie nach einem halben Jahr ihre Arbeit wieder aufgeben muß, das sie sonst finanzielle Einbußen hat und es sich für sie nicht mehr trägt. Ohne Auto geht gar nichts. Die Verbindungen sind mehr als schlecht, zudem arbeitet sie in Schicht.

Danke im Voraus!

Gruß KaSeMe
 

Hartzeola

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#2
Vom Amt hat sie für ein halbes Jahr volle Fahrkostenerstattung bewilligt bekommen.
Was soll das heissen?

a) aus dem Vermittlungsbuget (kann-Leistung)

oder

b) Verdienst liegt über 400 €, es wird ein erhöhter Grundfreibetrag berücksichtigt, §11b Abs 2 SGB II.
 

KaSeMe54

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#3
Was soll das heissen?

a) aus dem Vermittlungsbuget (kann-Leistung)

oder

b) Verdienst liegt über 400 €, es wird ein erhöhter Grundfreibetrag berücksichtigt, §11b Abs 2 SGB II.
Danke für deine Antwort.


Soweit ich weiß, ist es "a"

Die Frage ist nun, wenn es eine "kann-Leistung ist" ob es nach 6 Monaten, die genehmigt wurden, keine Möglichkeit mehr gibt, die Fahrkosten, erstattet zu bekommen. Dann würde sich ja auch ein Widerspruch erübrigen
Was für Möglichkeiten hat sie noch?

Bitte um Verständnis, weil ich mich damit nicht auskenne.

Danke und einen Gruß

Ka
 
E

ExitUser

Gast
#4
Handelt es sich um eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung?

Im Grundfreibetrag für Erwerbseinkommen von 100 Euro sind enthalten 30 Euro Versicherungspauschale und 15 Euro Werbungskosten. Wenn die Fahrkosten nun über den restlichen 55 Euro liegen, wird der Freibetrag um diesen Betrag erhöht.

Ist sie schwerbehindert?

p.s.: Eingliederungshilfen können auch bis zu zwei Jahre bezahlt werden, aber ein Widerspruch bringt natürlich nichts, wenn die Behörde dazu nicht bereit ist. Da würde ich das Gespräch suchen.
 

Hartzeola

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#5
Soweit ich weiß, ist es "a"

Die Frage ist nun, wenn es eine "kann-Leistung ist" ob es nach 6 Monaten, die genehmigt wurden, keine Möglichkeit mehr gibt, die Fahrkosten, erstattet zu bekommen. Dann würde sich ja auch ein Widerspruch erübrigen
Dann verstehe ich Sachverhalt so:

Vor ca. 6 Monate wurden Fahrtkosten beantragt und auch aus dem VB bewilligt.

Ein Widerspruch gegen den Bewilligunsbescheid ist nach 6 Monate weder möglich noch sinvoll, die Leistung wurde ja bewilligt.

Was für Möglichkeiten hat sie noch?
Die gleiche Leistung wieder beantragen.
 

KaSeMe54

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#6
Hallo en Jordi, danke, dass du dich gemeldet hast. Ja, sie ist sozialversichert.
Was ihre Behinderung betrifft - ein Amtsarzt hat sie auf 50% Arbeitsfähigkeit eingestuft.
Zu einem Schwerbehindertenausweis hat es allerdings nicht gereicht.(20%) Da mußt du heute einen Totenschein vorlegen, bist du was anerkannt bekommst :biggrin:

@Hartzelo, danke, ich werde ihr das mitteilen.

LG KaSeMe
 
E

ExitUser

Gast
#7
H
Was ihre Behinderung betrifft - ein Amtsarzt hat sie auf 50% Arbeitsfähigkeit eingestuft.
Da sollte doch eine länger Förderung drin sein.

Wegen der Behinderung, müsst ihr überlegen, ob der Schwerbehindertenstatus ihr Vorteile bringt. Man kann ja jederzeit einen Verschlimmerungsantrag stellen oder klagen.

Der Behinderungsgrad wird im ersten Schritt standardmäßig nach den Diagnosen vergeben, ohne die persönliche Situation zu berücksichtigen. Das muss man sich nicht bieten lassen.
 
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