Fahrkosten zur Maßnahme

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Mennix

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Hallo

Meine Tochter macht eine Maßnahme, wo sie zur Zeit 1x die Woche hin muß.

Nun will sie fahrgeld haben.

Der Maßnahmeträger Jugendbüro Kolping will ihr das Fahrtiket erstatten, meine Tochter fährt aber nicht mit der Bahn sondern mit einem Roller.
Da weis angeblich der Träger nicht wie er das Berechnen soll.

Nun war meine Tochter beim JC und wollte dieses fahrgeld erstattet haben, die verlangen eine schriftliche Erklärung warum sie mit dem Roller fährt.

Ist es rechtens das ich begründen muss warum ich nicht die Bahn Benutze ?

Ich meine man kann doch fahren mit was man will.

mfg Mennix
 

Couchhartzer

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Der Maßnahmeträger Jugendbüro Kolping will ihr das Fahrtiket erstatten, meine Tochter fährt aber nicht mit der Bahn sondern mit einem Roller.
Da weis angeblich der Träger nicht wie er das Berechnen soll.
Nun wissen wir, warum es Träger heißt.
Einer träger als der andere (in der Nutzung von Intelligenz).
Die Fahrkosten werden in solchen Fällen üblicherweise mit 0,20 € pro Kilometer berechnet gem. Bundesreisekostengesetz.
Quelle:https://www.harald-thome.de/media/f..._2012-01_Ermessenslenkende_Weisungen_2012.pdf 1 (dort = Seite 8)



Nun war meine Tochter beim JC und wollte dieses fahrgeld erstattet haben, die verlangen eine schriftliche Erklärung warum sie mit dem Roller fährt.
Schreib doch einfach: "Weil sie einen Roller hat und es deswegen auch einfach kann."
Und dann den entsprechenden Antrag einfach schriftlich mit Angabe der gefahrenen Kilometer pro Wegstrecke und dem Hinweis auf die Erstattungsvorgaben der BA einreichen.

Ist es rechtens das ich begründen muss warum ich nicht die Bahn Benutze ?
Nein, das geht die schlichtweg gar nichts an.
 
E

ExitUser

Gast
Sieht die EGV/VA Fahrtkostenerstattung vor ?

Selbstverständlich kann mit allen gefahren werden. Wird aber nur ein ÖVP-Ticket gemäß EGV erstattet so wird auch nur dieses gegen entsprechende Vorlage bezahlt/vorerstattet. Es besteht kein Anspruch auf zusätzliche Fahrkostenerstattung.

Grundsätzlich müssen Fahrkosten gemäß SGB II nicht erstattet werden. Es handelt sich um eine freiwillige Zusatzleistung des Jobcenters die in der EGV/VA vereinbart werden kann.

Grüße :icon_daumen:
 
G

Gelöschtes Mitglied 30227

Gast
Pro gefahrenen Kilometer kann sie 20 Cent ansetzen.
Wenn der Maßnahmeort z.B. 5 km entfernt ist wird 2X5X0,20 = 2 € pro Tag berechnet, außer der öffentliche Verkehr ist billiger. Es wird maximal der Betrag für öffentliche Verkehrsmittel übernommen.
 

Mennix

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In der EGV wurde nichts mit Fahrgeld erwähnt.

Die SB sagte ihr mal das es kein Fahrgeld für Termine beim Jobcenter mehr gibt, da sie ja mit dem Kölnpass eine Monatskerte kaufen könnte, ihr wurden schon mehrmals das Fahrgeld für Termine beim JC abgelehnt.

Wenn sie aber kein Monatstiket braucht, und nur wegen dem termin eine Fahrkarte braucht wird diese nicht erstattet.

Die Entfernung ist ca. 6 Km zur Massnahme.
 
E

ExitUser

Gast
In der EGV wurde nichts mit Fahrgeld erwähnt.

Die SB sagte ihr mal das es kein Fahrgeld für Termine beim Jobcenter mehr gibt, da sie ja mit dem Kölnpass eine Monatskerte kaufen könnte, ihr wurden schon mehrmals das Fahrgeld für Termine beim JC abgelehnt.

Wenn sie aber kein Monatstiket braucht, und nur wegen dem termin eine Fahrkarte braucht wird diese nicht erstattet.

Das ist richtig - Erstattung ist vom JC freiwillig.
Das Fahrticket über Köln-Pass kann man/Frau sich noch leisten .- in Frankfurt kosten das Frankfurt Pass Ticket 54 Euro-
 

gelibeh

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Das ist richtig - Erstattung ist vom JC freiwillig.
Nö, wenn das Jobcenter einen einlädt, dann hat es die Fahrkosten zu erstatten. Da ist nichts mit freiwillig. Und wenn ich kein Köln-Ticket brauch, dann kaufe ich mir keines Das wäre dann ja wohl auch aus dem Regelsatz zu leisten. Das Jobcenter hat die Fahrkosten zu übernehmen. Schriftlich beantragen und auf rechtsmittelfähigen Bescheid bestehen. Und Fahrkosten zu einer Maßnahme muss ich auch nicht aus dem Regelsatz bezahlen. Also ist auch das JC zuständig, bzw. der Maßnahmeträger.
 
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