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Fahrkosten zum Vorstellungsgespräch

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LisaLuft

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Hallo Leue,

brauche mal eure Hilfe:

Ich bin seit ca 8 Wochen arbeitslos. Am Montag habe ich eine Stelle angeboten bekommen bei einer Firma die 26 km entfernt ist. Habe mich mit der Firma am Montag noch in Kontakt gesetzt und ein Vorstellungsgespräch für Dienstag erhalten. Daraufhin habe ich das Arbeitsamt angerufen unf Fahrkosten beantragt. Gestern kam die Ablehnung mit der Begründung, das Fahrkosten nicht in der Eingliederungsvereinbarung stehen und ich seitens meiner Bemühungen alles mache muß, damit ich wieder Arbeit finde.

Ich weiß das Fahrkosten eine kann Leistung sind aber diese Begründung finde ich hirnrissig. Lohnt es sich darauf einspruch einzulegen?

Danke für eure Hilfe
Lisa
 

Martin Behrsing

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1. Ist für die Fahrtkosten grundsätzlich immer erstmal der Arbeitgebert zuständig. Sollte er dies in der Einladung nicht grundsätzlich abgelehnt haben, muss er zahlen.
2. Es kommt auf die Höhe deines ALG 1 an, ob Fahrtkosten erstattet werden. Warum hast Du soetwas nicht in die EGV aufgenommen?
 

Donauwelle

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1. Ist für die Fahrtkosten grundsätzlich immer erstmal der Arbeitgebert zuständig. Sollte er dies in der Einladung nicht grundsätzlich abgelehnt haben, muss er zahlen.
2. Es kommt auf die Höhe deines ALG 1 an, ob Fahrtkosten erstattet werden. Warum hast Du soetwas nicht in die EGV aufgenommen?
Zu dem Thema mal insgesamt - wie handhaben das andere?

Ich habe momentan wieder Vorstellungsgespräche - nach einer langen Zeit der Flaute war heute das Dritte in zwei Monaten (davon nur eines bei einer ZAF). Ich habe bei allen Bewerbungsgesprächen es nur einmal vor 15 Jahren erlebt, dass ein Arbeitgeber mit die Fahrtkosten erstattet hat. Mir ist das Thema aber zu sensibel, um es im Gespräch oder zuvor anzusprechen - daher fordere ich auch nie den Antrag bei der ARGE an. Das kostet mich je Bewerbungsgespräch 14 EUR.
 

Donauwelle

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Seriöse AG zahlen selbstverständlich die angemessenen Fahrtkosten.
Man macht sie halt geltend, wenn man die Absage schon bekommen hat.
Kommt sonst schlecht rüber, wenn sich der AG noch nicht entschieden hat.
Dann lohnt sich der Aufwand aber nicht, weil man Briefe hin- und herschicken muss und Telefonate machen muss. (Brief an den potentiellen AG, Brief an die ARGE per Einschreiben, dann ist man bei meinem Fall wieder bei 4-5 EUR Kosten für 14 EUR). Der Aufwand lohnt sich dann nur noch, wenn es weite Entfernungen sind. Meine SBs haben sich bisher nie für genaue Listen, sondern nur für Wasserstandsmeldungen interessiert - ich bin auch ganz froh, dass diese die Namen und Adressen der Arbeitgeber nicht besitzen, falls doch mal aus einer erst abgelehnten Sache etwas wird.
 

blinky

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Wenn der AG sich weigert die Fahrtkosten zu zahlen, muß man dann Arbeitsgerichtliches Mahnverfahren anstreben oder normales Mahnverfahren. Wie lange hat man Zeit die Forderungen gelten zu machen? Denn ich hatte letztes Jahr Vorstellungsgesüräch. Mußte mit der Bahn fahren, verwendete Ländertiket da >50 Km. Danach schickte ich ihn eine Rechnung meiner Ausganen. Nur darauf hat er nicht reagiert.

Wie sieht das mit Mahngebüren aus und ggf. einschalten eines Gerichtsvollziehers.

Blinky
 

ssamy112

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Hi,

das arbeitsgerichtliche Mahnverfahren kann schnell und einfach online durchgeführt werden.Unter http://www.rotemahnung.de kann jeder schnell und einfach das arbeitsgerichtliche Mahnverfahren einleiten!

Viel Erfolg :cool:
 
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