Fahrkosten zum Termin beim Arbeitsamt

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heike w

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Unser Sohn ist 21 jahre muss jeden monat einmal zum Jobcenter da er keinen Job oder Ausbildung hat im moment, erst im Sommer.
So ,nun wollten wir Fahrkosten beantragen seine Rehaberaterin sagt er bekommt Fahrkosten zurück seine Vermittlerrin beim jobcenter sagt nein ....
was stimmt den nun .....(eine einfache fahrt 4euro)diesen monat musste er sogar zweimal hin ...........
er hat ausser dem Kindergeld keine Leistungen.....und Kindergeld ist ja für die Kinder aber nicht für zum fahren zum AA............oder...........
wir selbst sind in Insolvenz also da zählt jeder groschen....
das alles ist so verwirrend weil keiner da genaue aussagen macht,wir sind bei Kassel, Hessen.
und warum kann das nicht überall gleich sein............
bitte um Hilfe was soll ich machen um wenigsten das fahrgeld wiederzu bekommen
 

Anna B.

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Selbstverständlich hat er Anspruch auf Fahrtkostenerstattung...

aber den Antrag bitte schriftlich stellen...dann müssen sie nämlich auch schriftlich antworten..und sollten sie ablehnen, dann ist der Weg fürs Gericht frei...

also einfach die Fahrkosten für die Termine...X X und X..schriftlich beantragen und dann schauen, was passiert...

notfalls in 10 Tagen erinnern..mit Terminsetzung...
 

heike w

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gibts dafür ein besonderes Antragsblatt
finde ich das im netz oder beim jobcenter....
 

Couchhartzer

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gibts dafür ein besonderes Antragsblatt
Nein, so etwas gibt es als offizielles Dokument vom JC oder der BA nicht.
Man kann den Antrag formlos schreiben und stellen und dem dann die Ablichtungen der Fahrkostenbelege beifügen, oder ggf. die Fahrkostenermittlungsrechnung nach den Reisekostengesetz aufschreiben und beifügen.

Und da die SB offenkundig mit ihrem Lernprozess auf Ungelernt stehengeblieben ist, im Antrag gleich am besten auch noch auf das Urteil des BSG vom 06.12.2007 unter Az.: - B 14/7b AS 50/06 R - hinweisen, denn dort ist es auch festgelegt, dass solche Kosten zu erstatten sind und es für den gesetzlich zustehenden Erstattungsanspruch auch keinerlei Untergrenze (Bagatellgrenze) gibt.

Quelle: ~> Aktuelles
 

Hamburgeryn1

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Unser Sohn ist 21 jahre muss jeden monat einmal zum Jobcenter
Bekommt er dafür jedesmal eine Einladung, handelt es sich um eine Art Automatismus "Jeden 15. haben Sie hier anzutreten!",
oder hat er eine EGV (Eingliederungsvereinbarung)unterschrieben, in der diese Form der Lebendkontrolle festgeschrieben wurde?
 
E

ExitUser

Gast
Wie alle schon sagten: ein formloses Schreiben reicht. Die Fahrscheine sollten aber noch vorhanden sein und in Kopie dazu.

Aber: es gibt tatsächlich auch dafür ein offizielles Formular. Da kommt man nur nicht einfach so ran übers Internet oder indem man am Empfang fragt. Ein einziges Mal war ich bei einem SB, der so nett war, dass er direkt beim Termin fragte, ob mir Fahrkosten entstanden sind und dann eben dieses Formular ausfüllte (stand nur drin, dass er bestätigt, dass ich beim Termin war und dann meine Kontodaten und die Höhe der Fahrkosten). Ich war ganz überrascht, dass es sowas gibt. Seitdem frage ich bei jedem Termin immer danach und meist wirds gemacht. Wenn der SB sich weigert, forder ich die Fahrkosten dann mit einem formlosen Schreiben hinterher ein.
 

heike w

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Ja er wird jedesmal eingeladen und auch die Fahrscheine habe ich aufgehoben
Vielen Lieben Dank an alle die geantwortet haben das hat mir sehr geholfen
Danke ,Danke
werde die rückerstattung einreichen und sehen was passiert......
gegebenfalls dann über Gericht....(die Vermittlerin ist ganz schön garstig zu den hilfesuchenden)
manche VM denken sie zahlen aus eigener Tasche ,haben ja schon keine Hilfe für Ihn beantragt..
ach, egal nochmal Danke
 

gelibeh

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gegebenfalls dann über Gericht....(die Vermittlerin ist ganz schön garstig zu den hilfesuchenden)
Den begegnet man, indem man da immer zusammen mit einem Beistand nach §13 SGBX auftaucht. Das kann jeder machen, der braucht nur zuzuhören und Protokoll schreiben. Und der Sohn soll nie ewas ungeprüft unterschreiben. Auch keine Eingliederungsvereinbarung. Das darf nicht sanktioniert werden, wenn er das nicht tut.
 
G

Gelöschtes Mitglied 31400

Gast
Bei einem Termin hat der SB meiner Freundin gefragt ob Fahrtkosten zustande kam, sie sagte ja, er kein Problem, innerhalb 3-4 Wochen war das Geld auch auf dem Konto. (Mit dem eigenen KFZ gekommen)


AUch bei mir, ich gebe allerdings schriftlich formlos ab.

Hiermit beantrage ich die Fahrtkosten Terminnennung bei Frau/Herr.

Innerhalb 3-4 WOchen ist das Geld immer auf dem Konto.

ALlerdings wird der verschleiß fürs eigene KFZ nicht gezahlt. :icon_rolleyes:
 
G

Gelöschtes Mitglied 30227

Gast
Bayerisches Landessozialgericht,Urteil vom 27.03.2012,- L 11 AS 774/10
Im Gegensatz zu einem Beratungsangebot o.ä., für das nach § 16 Abs 1 SGB II iVm §§ 45 f SGB III Reisekosten erstatten werden können, ist der Hilfebedürftige bei einer Aufforderung zur Vorsprache nach § 59 SGB II iVm § 309 Abs 1 SGB III zum Erscheinen verpflichtet und bei unentschuldigtem Nichterscheinen tritt eine Sanktion nach § 31 Abs 2 SGB II ein.
Ohne Meldetermin können Fahrtkosten erstattet werden, bei Meldetermin müssen Fahrtkosten erstattet werden.
 

Anna B.

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ich fragte bei der Anmeldung mal nach einem Formular zur Fahrtkostenerstattung...sehr höflich und freundlich...

obwohl sie mich wie ein Bittsteller am Tresen stehen liess..

erst nachdem ich rythmisch mit dem Schlüsselbund auf den Tresentisch klopfte liess sie sich herab und fragte: was wollen sie?

ich hätte gerne einen Fahrtkostenerstattungsantrag von Ihnen...

sie: wo wohnen Sie?

ich: was hat das mit dem Antrag zu tun?

sie: ach, ich sehe..sie wohnen...XX

da gibt es keine Fahrtkostenerstattung..

ich: hab ich sie jetzt nach einer Fahrtkostenerstattung gefragt oder nach einem solchen Antrag?

sie wurde rot..druckte mir den Antrag aus und meinte dann noch. können sie ruhig einreichen, kriegen sie sowieso nicht erstattet..

ich dann wiederum: zuerst gibt es mal einen Bescheid und dann sehen wir weiter..mein Anwalt freut sich schon..
da sprang die Tucke auf und rannte rüber ins Chefbüro...

große Klappe, aber nichts dahinter...

die Fahrtkosten hab ich gar nciht beantragt, weil ich sowieso in der Stadt war, aus einem anderen Grund...

aber ich wollte die Reaktion sehen und scheinbar war ich da bereits sehr bekannt...
kommt ja in unserem Dorf auch nicht alle Tage vor, dass jemand einfach irgendwelche Forderungen nicht unterschreibt...
 

arbeitslos in holland

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dann wurde ich auch noch um die fahrtkosten betrogen :icon_dampf:

mir wurde gesagt, wenn ich zum jc komme, wäre das wie ein termin beim fa=selber zu tragen.

nur wenn ich eingeladen worden wäre, könnte ich die fahrtkosten geltend machen.

bei mir ist das jc mal rund 20km entfernt :icon_dampf:
 

Lilastern

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Ja, bei Einladungen mit Rechtsfolgenbelehrung kannst du einen Fahrtkostenantrag stellen.

Oder wenn eine Gruppenveranstaltung ist, immer mit Rechtsfolgenbelehrung.
 
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