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Fahrkosten zum Elternabend im Internat des 16- jährigen Kindes

Sauregurke

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Sachverhalt: das 16- jährige Kind besucht eine Internatsschule. Die Eltern sind geschieden, es gilt gemeinsames Sorgerecht. Die Mutter bezieht ALG2, das Kind ist jedoch beim Vater gemeldet. Die Internatsschule des Kindes liegt ca. 250 km vom Wohnort der Mutter entfernt.
Zur Teilnahme an Elternversammlungen müsste die Mutter reisen und stellte beim zuständigen Jobcenter einen Antrag auf Kostenübernahme. Die Kostenübernahme wurde abgelehnt, weil das Kind bereits 16 Jahre alt ist.
Ist das korrekt?

Falls ich im falschen Forum bin- bitte verschieben.
 

Caso

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Sachverhalt: das 16- jährige Kind besucht eine Internatsschule. Die Eltern sind geschieden, es gilt gemeinsames Sorgerecht. Die Mutter bezieht ALG2, das Kind ist jedoch beim Vater gemeldet. Die Internatsschule des Kindes liegt ca. 250 km vom Wohnort der Mutter entfernt.
Zur Teilnahme an Elternversammlungen müsste die Mutter reisen und stellte beim zuständigen Jobcenter einen Antrag auf Kostenübernahme. Die Kostenübernahme wurde abgelehnt, weil das Kind bereits 16 Jahre alt ist.
Ist das korrekt?
Die Begründung der Ablehnung erscheint mir nicht richtig.
Was genau wurde beantragt?
Was genau wurde als Ablehnung geschrieben? Wurde eine Rechtsgrundlage genannt?
Wie oft finden die Elternversammlungen im Schuljahr statt? Teilen sich Vater und Mutter die Teilnahmen hälftig ?
 

Charlot

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Was genau wurde beantragt?
Tja, was genau wurde beantragt.

Vermutlich ein paar Schlittschuhe, um im Winter in Tansania den Kindern eine Freude zu machen.
Könnte aber auch sein, das die Fahrtkosten ins Internat beantragt wurden, um am Elternabend teilnehmen zu können.

Merkst Du eigentlich selber nicht, wie Du Dich hier nur wichtig machst ?

@Sauregurke
Ob das Kind 12 oder 16 Jahre alt ist, dürfte eigentlich keine Rolle spielen.
Hat der SB das schriftlich so abgelehnt, oder wurde das mit dieser Begründung mündlich gemacht ?
 

Sauregurke

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Beantragt wurde die Hin- und Rückfahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln( Zug) und eine Taxifahrt zum Bahnhof bei der Rückreise, weil abends dort keine Busse mehr fahren.
Diese Elternversammlungen finden i.d.R. zu Beginn und Ende des Schulhalbjahres statt.
Zur Rechtsgrundlage muss ich nachfragen, denn es geht nicht um mich.
Leider findet keine Kommunikation zwischen den Elternteilen statt.
 

Caso

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Merkst Du eigentlich selber nicht, wie Du Dich hier nur wichtig machst ?
Das sehe ich ganz und gar nicht so.
Ich hätte auch wie viele andere *Experten* hier schreiben können: ---mal einstellen, genau einstellen, was Amt schreibt---
Du brauchst also den Thread nicht schreddern.
Oder weißt du, ob und wie die sorgeberechtigten Eltern sich die Teilnahme teilen? Oder wie oft die Versammlungen stattfinden?

Und selbstverständlich ist es schnurz, ob ein Schüler 8,10 oder 16 ist---das braucht wirklich keine Erwähnung :icon_motz:
Warum motzt du mich an und fragst den TA, welche Begründung für die Ablehnung kam?

Hast du einen zuviel?:icon_frown:
 

Caso

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Beantragt wurde die Hin- und Rückfahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln( Zug) und eine Taxifahrt zum Bahnhof bei der Rückreise, weil abends dort keine Busse mehr fahren.
Diese Elternversammlungen finden i.d.R. zu Beginn und Ende des Schulhalbjahres statt.
Zur Rechtsgrundlage muss ich nachfragen, denn es geht nicht um mich.
Leider findet keine Kommunikation zwischen den Elternteilen statt.
Danke für die Info.
Auch wenn keine Kommunikation zwischen Vater und Mutter stattfindet, könnte doch jeweils einer eine Versammlung besuchen. Also hälftige Teilung.
Und genau deswegen finde ich es wichtig, zu wissen, WAS beantragt wurde und mit welcher Begründung abgelehnt wurde.
Wie soll man sonst dagegen angehen?
War das der erste Antrag der Mutter?
 
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Wenn der Vater das Sorgerecht hat und das Kind keine Leistungen bezieht,kommt es wohl auch drauf an ob die Mutter ein Umgangsrecht hat und es auch nutzt.:confused:

Auf Grund des Umgangsrechts sollte was zu machen sein.:wink:
 

Sauregurke

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Danke für die Info.
Auch wenn keine Kommunikation zwischen Vater und Mutter stattfindet, könnte doch jeweils einer eine Versammlung besuchen. Also hälftige Teilung.
Und genau deswegen finde ich es wichtig, zu wissen, WAS beantragt wurde und mit welcher Begründung abgelehnt wurde.
Wie soll man sonst dagegen angehen?
War das der erste Antrag der Mutter?
Natürlich kann ein Elternteil zu den Versammlungen gehen. Allerdings gibt es keine Information darüber, ob der Vater hinfährt und wenn er es machen würde, dann gäbe es keine Information an die Mutter daüber, welche Themen es gab.
Was beantragt wurde, das schrieb ich bereits weiter oben. ( Fahrt hin und zurück am Tag der Elternversammlung).
Der schriftliche Antrag wurde nicht entgegengenommen, sondern gleich mündlich abgelehnt.
 

Seepferdchen

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Der schriftliche Antrag wurde nicht entgegengenommen, sondern gleich mündlich abgelehnt.
Bitte die Einladung vom Elternabend in Kopie beilegen und den Antrag rechtssicher
versenden.
 

Sauregurke

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Wenn der Vater das Sorgerecht hat und das Kind keine Leistungen bezieht,kommt es wohl auch drauf an ob die Mutter ein Umgangsrecht hat und es auch nutzt.:confused:

Auf Grund des Umgangsrechts sollte was zu machen sein.:wink:
Das Sorgerecht haben Mutter und Vater.
Wovon der Vater lebt, ist unklar. Der Unterhalt für ein weiteres, jüngeres Kind kommt als Vorschuss vom Amt.
 

TheLovingKind

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Es gibt für die Übernahme der Fahrtkosten keine Rechtsgrundlage im SGB II, die Ablehnung ist daher nicht zu beanstanden.

Kosten im Rahmen des Umgangsrecht sind dies nicht. Hier handelt es sich eindeutig um Fahrtkosten für einen Elternabend, was dies mit dem Umgangsrecht zu tun haben soll, entzieht sich mir insofern.

In Betracht käme theoretisch nur § 21 Absatz 6 SGB II in Betracht. Hier scheitert es aber bereits daran, dass der Mehrbedarf nicht unabweisbar ist. Denn das Kind könnte auch in eine normale öffentliche Schule nahe der Wohnung des Vaters oder der Mutter besuchen. Und dann könnte der Elternteil an dem Abend teilnehmen, der näher an der Schule wohnt.

Es müsste hier auch ein laufender, nicht nur einmaliger Bedarf vorliegen. Dies scheint mir bei Elternabenden nicht gegeben. Diese finden höchstens ein oder zweimal im Jahr statt. Und nicht zu jedem Elternabend muss von jedem Schulkind zwangsweise ein Elternteil kommen.
 
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Das Sorgerecht haben Mutter und Vater.
Wie ist es mit dem Umgangsrecht der Mutter,wer Finanziert das?

Wovon der Vater lebt, ist unklar. Der Unterhalt für ein weiteres, jüngeres Kind kommt als Vorschuss vom Amt.
Sehr seltsam so ein Internat kostet doch auch oder ist es mehr in Richtung Heim?
 

Caso

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Natürlich kann ein Elternteil zu den Versammlungen gehen. Allerdings gibt es keine Information darüber, ob der Vater hinfährt und wenn er es machen würde, dann gäbe es keine Information an die Mutter daüber, welche Themen es gab.
Ich wollte nur wissen, ob das JC evtl. damit hinterm Ofen vorkommt, daß die sorgeberechtigten Eltern sich doch die Versammlungen teilen könnten.
Der schriftliche Antrag wurde nicht entgegengenommen, sondern gleich mündlich abgelehnt.
Das muß die Mutter sich nicht bieten lassen. Sie sollte ihn nochmal nachweislich dem JC zustellen, auch eine Frist nennen. Sie braucht ja das Fahrgeld für die Versammlung zum Schuljahresbeginn recht bald, nehme ich an.
Es könnte eine abweichende Erbringung von Leistungen in Betracht kommen.
 

Sauregurke

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Sehr seltsam so ein Internat kostet doch auch oder ist es mehr in Richtung Heim?
Das Kind ist nicht aus Jux und Dollerei dort, es gibt Gründe. Ein Heim ist es nicht.
Die Kosten werden vom Jugendamt oder einer entsprechenden Stelle getragen.
Den Umgang finanziert die Mutter, wenn das Kind bei ihr ist.
 

Sauregurke

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Ich danke euch für die Tipps. Sie wird heute einen schriftlichen Antrag zum Jobcenter bringen und sich den Eingang bestätigen lassen. Ich informiere euch darüber, wie es in der Sache gelaufen ist.
 

Sauregurke

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Stand der Dinge: Dem Antrag auf Kostenübernahme wurde entsprochen und sie kann die tatsächlich anfallenden Kosten geltend machen.
 

kerstin2

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Hallo Sauregurke,

danke für die Info.
Man muss ja wohl echt alles alles schriftlich machen. Das schreib ich mir jetzt sofort noch hinter meine Ohren für meinen Termin nachher beim JC.

Gruß von Kerstin
 

50GdB23

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Ich habe auch gelernt, nicht sagen:

"Ich möchte hier einen Antrag über soundso abgeben."

Sondern abgeben und sagen: "Kopie abstempeln."

Seitdem ist ruhe. Anfangs wollte man mir auch den Alg2 Antrag nicht annehmen. Man lernt nie aus.
 
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