fahrkosten bei aufstockern

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keinefee

Elo-User*in
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hallo, ein bestimmt schon öfter durchgekautes thema. aber ich möchte mal was ganz konkret wissen.

ich fahre mit dem auto zur arbeit, da kommen einige km zusammen.
klar könnte ich auch öffentliche verkehrsmittel benutzen, aber zur nachtschicht und zurück ist mir das einfach zu gefährlich bei den vielen überfällen in berlin.

rechnet jetzt trotzden das job-center nur die kosten einer monatskarte oder hab ich die chancen nach km abzurechnen? geht in die entfernungspauschale nur die hinfahrt ein oder hin- und rückfahrt?

falls das job-center nur die kosten für eine monatskarte berücksichtigen würde, fiele dann auch die auto-haftpflicht unter den tisch oder könnte die trotzdem zum ansatz gebracht werden?

wie sieht es bei anderen usern hier aus dem berliner raum aus, die aufstocker sind? wird die monatskarte berücksichtigt, die ich nicht habe, weil ich ja auto fahre, oder werden bei manchen job-centern die km berücksichtigt? danke.
 

MS23

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Ist eine Monatskarte günstiger als die Fahrtkosten mit dem KfZ werden nur die Kosten für die Monatskarte berücksichtigt.

Deine Kfz Haftpflichtversicherung findet in beiden Fällen Berücksichtigung.

Gruß
MS23
 

Erolena

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Tu erstmal ganz unschuldig und verlier kein Wort zu dem Problem ÖPNV. Du wirst noch früh genug sehen, ob das Jobcenter etwas herumzumäkeln hat.

Beim Arbeitsweg zählt die einfache Strecke Wohnung - Arbeitsplatz (wie bei der Steuer).

Dagegen bei Dienstfahrten und Fahrten zur Fortbildung zählen die 'gefahrenen Kilometer', also hin und zurück.
 

keinefee

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hallo, ich nochmal. also, vom job-center wurde jetzt folgender freibetrag berechnet:

also ganz konkret laut bewilligungsbescheid:
brutto : 1200 euro

werbekostenpauschale: 15,33 euro
kfz-versicherung : 62,72 euro
versicherungspauschale 30,00 euro
freibetrag auf einkommen 200,00 euro.
insgesamt: 308,05 euro

das job-center antwortete auf nachfrage zu einer berücksichtigung der fahrkosten wie folgt:

alg2 empfänger in berlin können ein sozialticket kaufen (33Euro). ob man mit dem ÖPNV mehr als 3 std. zur arbeit und zurück unterwegs ist, interessiert nicht, da die arbeitsstelle mit dem öpnv erreichbar sei. da, in der grundsicherung 22,78 euro für verkehr enthalten sind und die werbekostenpauschale 15,33 euro beträgt, wäre eben das job-center mit 38,11 euro monatlichen fahrkosten dabei und eine weitere berücksichtigung gäbe es eben nicht.

was meint ihr, ist das so rechtens oder lohnt sich hier ein widerspruch, notfalls ein anwalt? danke für antworten.
 

gila

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Würde ich versuchen, denn du hast auch SCHICHT - da kann es sein, dass du den ÖNV gar nicht nutzen kannst - oder auch die Wege unverhältnismäßig sind. Jedenfalls würde ich darauf hinaus argumentieren - auch mit dem Sicherheitsproblem nachts.

Es ist auch zweifelhaft, ob der im Regelsatz für FAHRTEN beinhaltete Betrag vom JC dahingehend "bestimmt" werden kann, für welchen Zweck du den nutzt. Wo steht, dass man ein Sozialticket kaufen MUSS?

Wieviele km musst du zurück legen? Meist wird erst ab dem 25. überhaupt ein Zuschuss/Freibetrag errechnet

Es ist schon ein starkes Stück, was man sich auch noch als arbeitender Mensch gefallen lassen muss.

Motto: "Arbeit muss sich lohnen" :icon_neutral:

Rechne dir auch mal aus, ob du "ALG2-Empfänger" bist oder "Aufstocker". Das ist ein Unterschied.

Wenn dein anrechenbares Einkommen den Regelsatz übersteigt, bist du Aufstocker.

Also: [FONT=&quot]wenn Regelsatz + ev. Mehrbedarf + anteilige Unterkunftskosten mit deinem anrechenbaren Einkommen (= Netto - Absetzbeträge) gedeckt sind.
Dann unterliegt man auch nicht mehr ALLEN Pflichten des SGB II und muss sich auch nicht demnach "behandeln" lassen.


Für die Behauptung des JC in Sachen Verwendung des Regelsatzes lasse dir die konkreten Rechtsgrundlagen nennen!
[/FONT]
 
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