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Fahrgeld für Schüler

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Don

Elo-User/in

  Th.Starter/in  
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#1
Ich habe mal eine Frage.

Bis 31.12.05 muss ich für mein Kind was eine Fahrkarte brauch um zur Schule zu kommen, die Karte nicht bezahlen.
Es reichte wenn ich eine Kopie des AlG Bescheid in der Schule abgegeben habe. Nun kam ein Schreiben vom HVV das es so ab dem 1.1.06 nicht mehr möglich ist. Die Karte soll nun 30 € kosten.

Wird diese eventuell von der ARGE übernommen?
Weiss das Jemand, evtl. auch mit einem § dazu?
Wäre sehr dankbar für Auskunft.
 
E

ExitUser

Gast
#2
... mit welcher Begründung wurde dies nun nicht mehr übernommen? Versuche mal dies dem Schulamt mitzuteilen, evtl. gibt es dort Anträge zur Befreiung von diesen Kosten. Wenn auch die dies nicht haben, dann sind diese beim Amt zu beantragen (denn diese Höhe ist nicht im Regelsatz enthalten) und bei Ablehnung der übliche Weg zu bestreiten, um Rechtssicherheit zu bekommen.
 
E

ExitUser

Gast
#3
Möglich wäre evtl. auch beim Jugendamt einen entsprechenden Antrag zu stellen. Diese müssten den sonst auch an das zuständige Amt weiterleiten, wenn sie meinen dafür nicht richtig zu sein.
 

Hasenzahn

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#4
Moin,

das ist hier in Hamburg ab 01.01.06 so. Die Stadt hat mit Verweis auf die angespannte Haushaltslage das Schülerfahrgeld eingestellt. Einzige Ausnahme sind behinderte Kinder.

An wen können sich betroffene Eltern denn nun wenden? Die billigeste Schülermonatskare kostet im Abo 30,30€, zum 01.04. werden die Fahrpreise nochmal erhöht.

Wäre schön, wenn mir da jemand näheres sagen könnte, denn bislang konnte ich den Schülern nur die schlechte Nachricht übermitteln. Einen Lösungsweg aufzeigen zu können, hätte schon etwas für sich.

Grüße vom
Hasenzahn
 
E

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Gast
#5
Bei uns ist es wie oben erwähnt mittels Antrag beim Schulamt. Der sieht so aus :
 

Martin Behrsing

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#6
Hasenzahn sagte :
Moin,

das ist hier in Hamburg ab 01.01.06 so. Die Stadt hat mit Verweis auf die angespannte Haushaltslage das Schülerfahrgeld eingestellt. Einzige Ausnahme sind behinderte Kinder.

An wen können sich betroffene Eltern denn nun wenden? Die billigeste Schülermonatskare kostet im Abo 30,30€, zum 01.04. werden die Fahrpreise nochmal erhöht.

Wäre schön, wenn mir da jemand näheres sagen könnte, denn bislang konnte ich den Schülern nur die schlechte Nachricht übermitteln. Einen Lösungsweg aufzeigen zu können, hätte schon etwas für sich.

Grüße vom
Hasenzahn
Wenn dem so ist, sollte dies notfalls durchgeklagt werden. Also Antrag bei der ARGE stellen, 2 Wochen Frist setzen und wenn dann nichts kommt. Antrag auf einstweilige Anordnung beim Sozialgericht. 30 EUR sind nun mal kein Pappenstiel
 

Hasenzahn

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#7
Hallo Martin,

ich fürchte, mit so einer Klage ist "meine Klientel" total überfordert, da es sich überwiegend um ausländische Mitbürger handelt, deren Kinder bei uns versuchen, ihren Hauptschulabschluss zu machen, weil sie den auf der normalen Schule nicht gepackt haben. Manche sind so gehandicapt, die können nicht einmal richtig lesen.

Viele Grüße
vom
Hasenzahn
 

Martin Behrsing

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#8
Dann sei ihnen behilflich und begleite sie zum Sozialgericht. Dort kann der Rechtspfleger dann alles aufnehmen und du greifst dort ein, wo er nichts mehr versteht
 

Hasenzahn

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#9
Martin Behrsing sagte :
Dann sei ihnen behilflich und begleite sie zum Sozialgericht.
Öhm.... ich bin Schulsekretärin und keine Sozialarbeiterin. Mit Vollzeitjob und 2 Kindern bin ich dann doch reichlich damit überfordert, 60 Schüler bzw. deren Eltern eine derartige Unterstützung zukommen zu lassen.

Ich hab schon überlegt, ihnen in einfachen Worten eine Art Leitfaden zu geben, aber das würde die Schulleitung nicht akzeptieren. Meine Information muss sich somit auf mündliche Aussagen beschränken, denn mein Schulleiter gehört zu der Sorte, die derartige Maßnahmen gutheißt mit der Begründung, dass das eine gute Gelegenheit ist, die Ernsthaftigkeit des Bildungswunsches zu beweisen :uebel:

Gruß von
Hasenzahn
...die sich nur zu gut an die eigene Zeit der ergänzenden Sozialhilfe erinnert und nicht wüsste, wie von dem Geld zwei Schülermonatskarten zu bezahlen wären.
 
E

ExitUser

Gast
#10
Öhm.... ich bin Schulsekretärin und keine Sozialarbeiterin
... äääääähm und ich bin nen Wurm und mach es trotzdem. Gib den Leuten diese Internetadresse und damit wenigstens die Chance, durch einen formlosen Antrag die Fahrkosten gerichtlich durchzusetzen. Wichtig ist der schriftliche Weg. Alles weitere machen die Rechtspfleger beim Sozialgericht, denn die Fahrtkosten sind nicht im Regelsatz enthalten und daher vom Amt zu tragen, denn es besteht in diesem "tollen" Lande ---> Schulpflicht!!!
 

Hasenzahn

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#11
Janchen sagte :
[... äääääähm und ich bin nen Wurm und mach es trotzdem.
Das finde ich klasse, ich habe jedoch weder die Möglichkeit, dafür frei zu nehmen, noch bekomme ich außerhalb der Ferien Urlaub.

Wir "streiten" hier im Büro schon eine ganze Weile über dieses Thema, da die Schulleitung meinte, wir sollten den Schülern die Mitteilung unter dem Hinweis machen, dass das Fahrgeld im ALGII- Regelsatz enthalten sei. Nachdem ich das widerlegt habe, wurde ich recht harsch mit "die Stadt hat nun einmal kein Geld mehr" vor die Tür komplimentiert.

Mein Kollege und ich haben uns grad darauf verständigt, unseren Kids die URL vom elo-forum und die Adresse vom Sozialgericht mitzugeben. Mehr ist während der Dienstzeit nicht machbar.

Grüße vom
Hasenzahn
 
E

ExitUser

Gast
#12
Mein Kollege und ich haben uns grad darauf verständigt, unseren Kids die URL vom elo-forum und die Adresse vom Sozialgericht mitzugeben. Mehr ist während der Dienstzeit nicht machbar.
:daumen: :daumen: :daumen: und Danke für diesen Schritt. :hug:

(1) Leistungen der Eingliederungshilfe sind neben den Leistungen nach den §§ 26, 33, 41 und 55 des Neunten Buches insbesondere

1. Hilfen zu einer angemessenen Schulbildung, insbesondere im Rahmen der allgemeinen Schulpflicht und zum Besuch weiterführender Schulen einschließlich der Vorbereitung hierzu; die Bestimmungen über die Ermöglichung der Schulbildung im Rahmen der allgemeinen Schulpflicht bleiben unberührt,

2. Hilfe zur schulischen Ausbildung für einen angemessenen Beruf einschließlich des Besuchs einer Hochschule,

3. Hilfe zur Ausbildung für eine sonstige angemessene Tätigkeit,

4. Hilfe in vergleichbaren sonstigen Beschäftigungsstätten nach § 56,
§ 54 SGB XII zu finden
 
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