Fahrerlaubnis - Automatik oder Schaltung egal?!

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Huhu all,

ich habe mich vor gut 3 Monaten bei einem Arbeitgeber beworben und eine Zusage bekommen, sofern ich mobil bin.
Der Arbeitgeber stellte mir von sich aus auch eine Notwendigkeitsbescheinigung aus.
Damit bin ich dann zum JC gegangen und habe den Zuschuss (nennt man das so?!) beantragt.
Durch einen Sachbearbeiter wechsel hat sich das ganze etwas verzögert, dennoch habe ich die Zusage zum Führerschein inkl. Kostenübernahme einer bestimmten Fahrschule bekommen.
Nun habe ich in besagter Fahrschule mittlerweile die Theoriestunden fertig und gehe in 1 Woche zur Prüfung.
Letzte Woche habe ich mit den Fahrstunden (Übungsfahrten) begonnen und nach 10 Fahrten festgestellt, dass ich überhaupt nicht mit einem Schaltgetriebe zurecht komme.
Deswegen wollte ich nun einen Automatik fahren.

Die eigentlich Frage ist nun:
Bin ich bei der geförderten Fahrerlaubnis dazu verpflicht diese auf Schaltgetriebe zu erwerben, wenn sich durch eine Fahrerlaubnis auf Automatikgetriebe KEINERLEI Nachteile bei der beworbenen Arbeitsstelle ergeben?!
Muss ich dem JC mitteilen das ich die Fahrerlaubnis auf Automatikgetriebe ablegen möchte, oder ist denen das egal, solange ich den beworbenen Job erhalte?!

Ich frage dies nach, da mein Fahrlehrer behauptet das JC würde Automatikgetriebe verbieten bzw. man bräuchte eine schriftliche Zusage seiten des JCs.
Auf dem Schreiben vom JC zum Erwerb einer Fahrerlaubnis habe ich keinen Absatz gefunden, der mich bei der Wahl des Getriebes einschränkt.



MfG Source
 

Flodder

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Ich wüsste nicht, dass im Führerschein Automatik/Schaltgetriebe eingetragen ist
 

Doppeloma

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Hallo Source,

Nun habe ich in besagter Fahrschule mittlerweile die Theoriestunden fertig und
gehe in 1 Woche zur Prüfung. Letzte Woche habe ich mit den Fahrstunden
(Übungsfahrten) begonnen und nach 10 Fahrten festgestellt, dass ich überhaupt nicht mit einem Schaltgetriebe zurecht komme.
Deswegen wollte ich nun einen Automatik fahren.
Das kannst du natürlich tun, sofern es auf das aktuelle Arbeitsangebot keinen Einfluss haben wird, was später wäre hat da vermutlich keine Bedeutung mehr.
Nun kommt es aber darauf an, ob du nur "eigene" Autos bewegen wirst (wo du dir das aussuchen kannst) oder auch mit fremden Fahrzeugen (z.B. Firmenwagen) fahren sollst, dann werden es sicher nicht immer nur Automatik-PKW sein ... :icon_evil:

Die eigentlich Frage ist nun:
Bin ich bei der geförderten Fahrerlaubnis dazu verpflicht diese auf Schaltgetriebe zu erwerben, wenn sich durch eine Fahrerlaubnis auf Automatikgetriebe KEINERLEI Nachteile bei der
beworbenen Arbeitsstelle ergeben?!
Muss ich dem JC mitteilen das ich die Fahrerlaubnis auf Automatikgetriebe ablegen möchte, oder ist denen das egal, solange ich den beworbenen Job erhalte?!
Das vermag ich konkret leider nicht zu beurteilen aber es könnte schon sein, dass man einen reinen Führerschein für Automatik-Fahrzeuge nicht gemeint hat bei der Bewilligung, weil du ja eine Vollwertige Fahrerlaubnis haben solltest für deine besseren Chancen am Arbeitsmarkt.

Es wird sehr viel als "Selbstverständlichkeit" vorausgesetzt dabei und so kann das auch bei deiner Bewilligung sein, das "Übliche" ist eben NICHT der Führerschein für reine Automatik-Autos ... das ist eher die Ausnahme.

Ich frage dies nach, da mein Fahrlehrer behauptet das JC würde Automatikgetriebe
verbieten bzw. man bräuchte eine schriftliche Zusage seiten des JCs.
Auf dem Schreiben vom JC zum Erwerb einer Fahrerlaubnis habe ich keinen Absatz gefunden,
der mich bei der Wahl des Getriebes einschränkt.
Es geht auch nicht wirklich "um die Wahl des Getriebes" dabei sondern um deine Fahrsicherheit und Fahrfertigkeiten und die Sicherheit der anderen Verkehrsteilnehmer, die dir offenbar nur mit einem Automatik-Auto im erforderlichen Rahmen möglich sind.

Ich kann das durchaus nachvollziehen, habe mich selbst mit Kupplung und Schaltknüppel auch nie richtig "anfreunden" können aber den Führerschein habe ich trotzdem auf einem Schaltwagen gemacht, es steht mir ja frei trotzdem ein Automatik-Auto zu nutzen und zu fahren, wenn mir das lieber ist und MIR ist es (auch) lieber ...

Meinem Vorschreiber kann ich aber nicht zustimmen, denn es wird tatsächlich vermerkt im Führerschein (mit einer Kennziffer) wenn man NUR (Voll-) Automatik fahren darf, weil man NUR dafür die Prüfung abgelegt und bestanden hat, nicht mal "Halb-Automatik" darf man dann fahren ... :icon_evil:

Führerschein mit Automatikgetriebe - Automatik Führerschein

Dein Fahrlehrer dürfte also Recht haben, wenn er dich darauf aufmerksam macht und vielleicht versuchst du dich bis zur Prüfung lieber (vorübergehend) daran zu gewöhnen, dann sind alle zufrieden und was du später lieber fahren möchtest bleibt dir überlassen.

Ich hatte noch nie einen Schaltwagen, sogar Männe musste sich damit abfinden, damit wir bei Bedarf beide abwechselnd fahren können, inzwischen ist er ganz froh, dass er sein linkes Bein einfach an die Seite legen kann, weil er damit ziemliche Probleme hat seit Jahren.

Mit Halb-Automatik (bei einem Leihwagen) bin ich auch schon gefahren, das ging nach kurzer Zeit ganz gut und das darf ich ja auch mit "vollwertigen" Führerschein ... :wink:

MfG Doppeloma
 

Flodder

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Ok, bin ich belehrt worden. Zu meiner Zeit (vor gefühlten 100 Jahren) gab es die Unterscheidung Schaltgetriebe - Automatik noch nicht. Ich hatte zwar die meisten Fahrstunden mit Schaltgetriebe, die letzten 2 Fahrstunden und Prüfung aber auf Automatik. Die Prüfung mit Automatik war stressfreier.

Trotzdem hatte ich einen vollwertigen Führerschein Klasse 3.
 

Doppeloma

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Hallo Flodder,

muss zugeben, dass ich das auch nicht wusste, bis ich vorhin mal schnell "geguckelt" habe danach ... :biggrin:

Den Rest kann man sich ja dann schnell zusammenreimen und ich liege damit (vermutlich) ziemlich richtig, denn man geht ja irgendwie immer vom (angeblich) "Normalen" aus und das ist eben der Führerschein wie man ihn selber hat, ohne Hinweis auf Besonderheiten.

Ich hatte damals eigentlich auch gar keine Wahl, war schon froh, dass ich nicht auf Trabant oder Wartburg mit Krückstock- oder Lenkradschaltung lernen musste ... wir selbst hatten zu der Zeit noch gar kein eigenes Auto, kam erst mit der Wende dann der erste "Westwagen", natürlich gleich mit Automatik ... :icon_hihi:

War auch besser so, denn seit der Fahrschule war ich nicht mehr selber Auto gefahren ... :icon_evil:
Gelernt habe ich auf einem alten "Russen" aber der hatte wenigstens normale Knüppelschaltung, dafür noch "Schneckenlenkung", bei jeder Kurve habe ich mich fast um das Lenkrad wickeln müssen, aber ich habe bestanden im ersten Anlauf (Theorie und Praxis) und nur das hat letztlich gezählt.

Von Allem was noch kam, auch von Automatik-Autos konnten wir damals (1981 nach 4 Jahren Wartezeit seit der Anmeldung bei der Fahrschule :biggrin:) nur träumen aber ich möchte heute auch keinen Führerschein mehr machen (müssen), ich darf (theoretisch) sogar noch Moped (bis 60 km/h) fahren mit meinem alten "Lappen" ...

MfG Doppeloma
 

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Mein Plan sieht quasi vor, dass ich den Führerschein auf Automatik ablege, Fahrerfahrung sammel und dann das Schaltgetriebe nachhole.
Das Problem ist das ich maximal 16 Übungsstunden nehmen kann, dann ist das Budget vom JC für Übungsstunden aufgebraucht.
Ich kann mich aber null auf den Verkehr konzentrieren, weil ich ständig das Auto abwürge und 'nur mit schalten' beschäftigt bin.
Ich komme damit einfach nicht zurecht.

Hinzu kommt, dass wenn das JC die Automatik Fahrerlaubnis ausschließen möchte, muss dies doch auch schriftlich festgehalten werden.
Ich verstehe zwar die Argumentation das es in der Gesellschaft wohl als *Selbstverständlichkeit* gilt, einen Führerschein mit Schaltgetriebe zu machen, doch glaube ich das dies (als Beispiel) vor Gericht nicht tragbar wäre, weil es eben nicht schriftlich festgesetzt ist.
Das JC hat in keinem Wort von Schalt- oder Automatikgetriebe gesprochen, es geht einzig und allein darum, dass ich die Arbeit aufnehmen kann.
Und ich glaube ziemlich stark daran, dass ich den Führerschein auf Schaltgetriebe nicht bestehen werde und mir am Ende das Förderungsgeld ausgeht.
Dann hätte ich weder die Fahrerlaubnis, noch die Arbeitsstelle und dazu auch noch das Förderungsgeld als Schulden an der Backe.
 

Doppeloma

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Hallo Source,

Mein Plan sieht quasi vor, dass ich den Führerschein auf Automatik ablege,
Fahrerfahrung sammel und dann das Schaltgetriebe nachhole.
Das Problem ist das ich maximal 16 Übungsstunden nehmen kann, dann ist das Budget vom JC für
Übungsstunden aufgebraucht.
Kann dir nicht beantworten, ob das so geht (für das JC), wenn die Übungsstunden nicht reichen sollten war also die ganze Bewilligung umsonst, es kann doch keine Begrenzung geben mit dem Zwang nach 16 Fahrstunden den Führerschein auch zu bekommen oder es ist Schluss ... ganz gleich ob Automatik oder Schaltung. :icon_neutral:

Ich kann mich aber null auf den Verkehr konzentrieren, weil ich ständig das Auto
abwürge und 'nur mit schalten' beschäftigt bin.
Ich komme damit einfach nicht zurecht.
Das ist doch noch nicht "unnormal" nach so wenigen Fahrstunden, wenn man noch nie ein Auto selbst gefahren hat, das hat mich Anfangs auch völlig verrückt gemacht, zudem hatte ich auch noch einen sehr "ungeduldigen" Fahrlehrer, der mir ständig das Gefühl vermittelt hat "alles falsch zu machen" ...

Wie kommst du mit deinem Fahrlehrer zurecht ???

Ich denke mal du wirst den Führerschein auch vorweisen müssen beim JC nach der Prüfung, keine Ahnung ob die SB sich auch damit auskennt welche Bedeutung die Kennziffer 78 darin dann hat, es ist schwierig dir da zu raten wie du das machen solltest ohne Ärger zu bekommen.

Deinen Optimismus später noch auf Schaltung "umzusatteln" teile ich allerdings nicht, wer sich erst an Fahren ohne schalten gewöhnt hat möchte gar nicht mehr "umsteigen" (müssen), deine Konzentration auf den Verkehr wird dann wieder leiden, wenn du das später erneut versuchst ...

Zudem wirst du dich fragen wozu das gut sein soll, du hast doch einen Führerschein und dann fährst du eben nur Automatik-Autos, es gibt ja inzwischen genug davon zu kaufen.

Hinzu kommt, dass wenn das JC die Automatik Fahrerlaubnis ausschließen möchte,
muss dies doch auch schriftlich festgehalten werden.
Ich verstehe zwar die Argumentation das es in der Gesellschaft wohl als *Selbstverständlichkeit* gilt,
einen Führerschein mit Schaltgetriebe zu machen, doch glaube ich das dies (als
Beispiel) vor Gericht nicht tragbar wäre, weil es eben nicht schriftlich festgesetzt ist.
Darauf würde ich mich lieber nicht verlassen wollen, ob ein Richter das mal genau so sehen wird, ich kann dich durchaus verstehen aber der "normale" Fall ist PKW MIT Schaltgetriebe und die Ausnahme ist Automatik ... und daraus ergibt sich eine "Einschränkung" deiner Flexibilität falls es mal erforderlich ist einen Schaltwagen fahren zu müssen beruflich.

Auch wenn das im aktuellen Job kein Problem sein mag, das JC hat nicht nur darin sondern in deine gesamte berufliche Zukunft investiert (ich nehme jedenfalls nicht an dass der Führerschein nur zum Erreichen des Arbeitsplatzes bewilligt wurde) und da war ganz sicher kein "eingeschränkter Führerschein" mit gemeint, mit dem du gar nicht ALLE (am Markt üblichen) PKW fahren könntest ... :icon_kinn:

Das JC hat in keinem Wort von Schalt- oder Automatikgetriebe gesprochen, es geht einzig und allein darum, dass ich die Arbeit aufnehmen kann.
Bitte teile uns doch mal mit, ob du den Führerschein dann dienstlich (auch für Fahrzeuge der Firma) brauchst oder ausschließlich um ein privates Fahrzeug fahren zu können, um zum und (während der Arbeitszeit) FÜR den AG damit unterwegs zu sein ???

Das könnte Bedeutung dafür haben, ob man deinen Plan beim JC auch akzeptieren muss oder nicht ...

Und ich glaube ziemlich stark daran, dass ich den Führerschein auf Schaltgetriebe nicht bestehen werde und mir am Ende das Förderungsgeld ausgeht.
Dann hätte ich weder die Fahrerlaubnis, noch die Arbeitsstelle und
dazu auch noch das Förderungsgeld als Schulden an der Backe.
Garantien hast du so aber auch nicht die Prüfung zu bestehen, hast du unterschrieben, dass du dann die Kosten tragen musst, das wäre gar nicht zulässig, denn man kann es dir nicht als "persönliches Verschulden" anlasten wenn die Prüfung daneben gehen sollte ... :icon_evil:

MfG Doppeloma
 

ZynHH

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Garantien hast du so aber auch nicht die Prüfung zu bestehen,
So sieht es aus.


Dein potentieller Arbeitgeber hat doch gefordert, du musst mobil sein, du musst eine Fahrerlaubnis haben....muss das JC dir auch noch ein Auto bezahlen? Oder sollst du mit Fahrzeugen des AG fahren? Dann wird dir die Fahrerlaubnis für Automatik gerade garnix nützen. Das ist dir doch klar.
 

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Die Fahrerlaubnis wird erworben um mit meinem privaten Fahrzeug von zu Hause aus die Arbeitsstelle zu erreichen, einen Dienstwagen bewege ich dort nicht.
Der Arbeitgeber hat gefordert das ich mobil bin um die Arbeitsstelle zu erreichen, sonst nichts.

Ein Auto besitze ich bereits (Automatik), dafür wurde mir erst ein Förderungsgeld zur Verfügung gestellt, was ich aber nicht benötigte, da ich von Freunden ein Auto geschenkt bekommen habe.
Das habe ich dem JC dann auch mitgeteilt.

Auf dem Schreiben vom Jobcenter steht unter Kostenübernahme u.a. auch Übungsstunden (höchstens 16).
Das rechnet sich aus dem Budget von 2000€ abzüglich der restlichen Kosten.
Da bleibt nur ein Budget von 16 Übungsstunden übrig (nicht zu verwechseln mit den 12 Sonderfahrten).

Naja und was Ausnahme ist und was nicht, ist eben nirgends schriftlich festgehalten.
Ich glaube das man sich auch dem JC gegenüber nicht (als Beispiel es ginge um etwas anderes) auf 'Normalfälle' beziehen kann, wenn das JC von einem etwas fordert.
 

ZynHH

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Was steht denn im Bewilligungsbescheid?

Steht dort nur "Fahrerlaubnis der Klasse B" oder wie ist der genaue Wortlaut?
 

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Was steht denn im Bewilligungsbescheid?

Steht dort nur "Fahrerlaubnis der Klasse B" oder wie ist der genaue Wortlaut?
Der genaue Wortlaut ist wie gefolgt:
.. die Übernahme der notwendigen Kosten, für den Erwerb Ihres Führerscheins Klasse B .. bis zu einer Höhe von insgesamt 1914,20€.

Kosten der Fahrschule bis zu einer Höhe von insgesamt 1765,00€
Diese beinhalten folgende Leistungen:
Grundbetrag Klasse B, Lernmaterial Klasse B, gesetzlich vorgeschriebene Sonderfahrten Klasse B, Übungsfahrstunden Klasse B (bis maximal 16 Stunden) etc.

Der restliche Betrag ist dann unter 'Weitere Kosten im Rahmen der Führerscheinausbildung bis zu einer Höhe von insgesamt 149,20€' aufgelistet.
Dies beinhaltet u.a. die Prüfungsgebühren beim TÜV und die Antragsgebühren beim Straßenverkehrsamt.

Ganz unten steht dann halt noch der Allgemeine Hinweis das die Fördermittel nur für den genehmigten Zweck (Erwerb Führerschein Klasse B) ausgegeben werden dürfen.


Es geht immer nur um die Führerschein Klasse B, nirgends steht etwas von Klasse B (Schaltgetriebe) oder der gleichen.
Ich bin mir selbst auch bewusst das das fahren mit Automatik nicht automatisch leichter ist, aber die Konzentration auf den Straßenverkehr ist dennoch höher.
Wenn ich nicht die Schikane mit den 16 Übungsstunden hätte, würde ich solange Schaltgetriebe probieren, bis ich es kann.
Aber dafür reicht das Budget einfach nicht und ich möchte nachher nicht ohne Lappen da stehen weil ich das Schalten nicht auf die Reihe bekommen habe.
Dann bekomme ich nämlich auch nicht den Job..
 

ZynHH

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Ich frage dies nach, da mein Fahrlehrer behauptet das JC würde Automatikgetriebe verbieten bzw. man bräuchte eine schriftliche Zusage seiten des JCs.
Ich denke, wir können uns hier noch lange in Wortklauberei ergehen und kommen doch nicht zu einer Lösung. Denn die lautet:

Fahrschule will Zusage des JC! Also hole dir diese Zusage beim JC und dann mach deine Prüfung.
 

axellino

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Moin :wink:

Meiner Meinung nach wäre es eigentlich schnuppe, aufgrund der von Dir gemachten Angaben, ob Automatik oder Schaltung. Die Förderungsfähigkeit bezieht sich ja auf die Mobilität zum erreichen des Arbeitsplatzes und da wäre ja nun eigentlich egal, ob mit Knüppel oder Automatik.

Ganz unten steht dann halt noch der Allgemeine Hinweis das die Fördermittel nur für den genehmigten Zweck (Erwerb Führerschein Klasse B) ausgegeben werden dürfen.
Wenn man es ganz eng nehmen würde, dann würdest Du einen Führerschein erwerben der mit Einschränkungen verbunden ist, nur Automatik.

Egal wie man es auch bewerten mag, dem gegenüber gibt es diese Aussage

da mein Fahrlehrer behauptet das JC würde Automatikgetriebe verbieten bzw. man bräuchte eine schriftliche Zusage seiten des JCs.
d.h. für mich, die Fahrschule wird ggfls. vorab Rücksprache mit den Leistungsträger hierzu aufnehmen, um sich absichern zu wollen, was die Finanzierung betrifft oder dich ggfls. vorab auffordern, eine schriftliche Zusage des Leistungsträgers hierzu einzuholen.

Im ganzen würde das für mich heissen, Du wirst wohl um ein Gespräch mit deinen SB hierzu, nicht rumkommen. Für mich hättest Du, aufgrund deiner Angaben, ein eigenes Wahlrecht hierzu, aber die Fahrschule wird sich absichern wollen und wie der Mobcenter dazu gestrickt ist oder sein könnte, unvorhersehbar :glaskugel:
 

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Das die Fahrschule sich absichern möchte könnte ich verstehen.
Allerdings habe ich dem Fahrlehrer bereits von 5 Tagen mitgeteilt, dass ich auf Automatik umsteigen möchte, woraufhin dieser nur schrieb *ok*.
Einen Tag später meldete er sich und machte mit mir den heutigen Tag als neuen Fahrtermin aus.
Am Telefon sprach er noch von Stress weil er dann nur für mich das Auto wechseln müsste (die Fahrschule ist übrigens sehr groß, es gibt insgesamt 12 Fahrlehrer auf 6 Filialen, alle hier im Kreis).

Heute sollte ich also eigentlich um 08:30 Uhr meine erste Automatik Fahrstunde haben.
Doch der Fahrlehrer schrieb mir um 1 Uhr in der Nacht von gestern auf heute eine SMS und fragte dort das erste mal nach diesem Schreiben.
Von der Fahrschule selbst habe ich nichts bezüglich einer Bestätigung vom JC gehört.
Auch war er sehr unfreundlich, ich sei unzuverlässig das ich das noch nicht geklärt hätte und nun könnten wir nicht fahren, er sagte also ab.
In dem Moment kam es für mich eher so vor, als wolle er mich dazu bewegen, doch mit Schaltgetriebe zu fahren.


Naja, lange Rede, kurzer Sinn, ich werde gleich beim JC anrufen und mal telefonisch nachfragen.
Danke für all die Antworten. :)
 

axellino

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Auch war er sehr unfreundlich, ich sei unzuverlässig
Vielleicht liegt auch hier der Knackpunkt, mit deinen derzeitigen Problem im Umgang und erlernen eines Schaltgetriebes.

Ich habe den Lappen noch mit vierzig gemacht und hatte anfangs, nach etlichen Fahrstunden auch das Gefühl, das wird niemals was mit den schalten und kuppeln und ständig ist mir die Karre abgesoffen beim anfahren. Dazu hatte ich ein Fahrlehrer, der überhaupt kein Einfühlvermögen hatte und auch wohl nicht verstand, das die Motorik eines vierzigjährigen sicher nicht mehr so ist, wie bei einen zwanzigjährigen.
Gleich anfangs, jagte er mich durch den dicksten Stadtverkehr von Hannover, diese Fahrstunde werde auch mein Leben lang nicht vergessen. Immer wieder Stau und hupende Autos hinter mir, nachdem ich die Karre immer wieder, beim anfahren an der Ampel abgewürgt hatte, manchmal brauchte ich drei oder vier Versuche, bis wir in gang kamen :wink:

Meckern, nörgeln, Du schaffst den Lappen nie, musste mir anhören vom Fahrlehrer, so das ich schon Angst bekam und nervös wurde, wenn er sich zur Fahrstunde ins Auto gesetzt hatte und ich spielte auch schon mit den Gedanken, aufzugeben und abzubrechen, aber das wollte und konnte ich nicht, weil mir ggfls. die Mobilität für eine erfolgreiche Arbeitssuche somit fehlen würde.

Somit beschloss ich das Gespräch mit dem Chef der Fahrschule zu suchen, dem mein Problem mit den schalten und häufigen abwürgen auch schon bekannt war. Daraufhin setzte er mir einen anderen Fahrlehrer ins Auto, ein älterer und korpulenter Herr, der so eine Ruhe und Gelassenheit auf mich ausstrahlte, der sein Würstchen und Brötchen während der Fahrstunde gegessen hat, der zu ein Spässchen aufgelegt war, wenn ich die Karre doch mal wieder abwürgte an der Ampel.

Dieser wechsel des Fahrlehrers, war aus meiner Sicht, der entscheidene Punkt, das es dennoch klappte mit den Schaltgeriebe und den Lappen und das auch relativ fix nach den wechsel und die Prüfung war im ersten Anlauf durch, obwohl ich ja eigentlich schon aufgeben wollte.
 

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Ich habe mittlerweile mit dem JC telefoniert und zumindestens schon mal mündlich die Bestätigung das es vollkommen egal ist, ob ich Schaltgetriebe oder Automatik erlerne, solange ich nach dem Fahrerlaubniserwerb die Arbeitsstelle antreten kann.

Bekomme das ganze nun noch schriftlich.
 

Ines2003

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Es gibt nur eine Sache, an den man am, Füherschein erkennen kann, , das man
Fahrzeuge, die über ein Kupplungspedal (oder, bei Fahrzeugen der Klassen A, A2 und A1 über einen von Hand zu bedienenden Kupplungshebel verfügen, das (der) vom Fahrer bei Anfahren oder beim Anhalten des Kraftfahrzeugs sowie beim Gangwechsel bedient werden muss
nicht fahren darf, dazu wird auf der Rückseite des Füherscheins in der Spalte 12 die Schlüsselzahl 78 eingetragen.
 

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Elo-User*in
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Mittlerweile ist mit der Fahrschule und dem Jobcenter alles geklärt und ich lerne nun auf Automatik. :)
Danke an alle für die Antworten. :)
 
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