Fach- oder Dienst- Aufsichtsbeschwerde. Wie macht man das und ist es sinnvoll.

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Annie

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Hallo zusammen,

ich habe da ein kleines Problem mit einem SB des Sozialamts.

Sozialamt fordert Bescheinigung, ob mein Vermieter an mich untervermieten darf.

Meine erste Frage: Was ist der Unterschied zwischen einer Dienstaufsichtsbeschwerde und einer Fachaufsichtsbeschwerde? Und vor allem, welche kommt hier in Frage?

So wie ich das verstanden habe müsste es eine Fachaufsichtsbeschwerde sein wenn SB sich nicht an Gesetze hält, oder?

Wie kriegt man denn raus wer die Fachaufsicht über (in meinem Fall) das Sozialamt inne hat. Ich habe etwas von Landrat, Bürgermeister, Stadtverwaltung etc. gelesen. So wirklich schlauer bin ich dadurch auch nicht geworden.

Macht es überhaupt Sinn eine solche Beschwerde zu stellen?

Falls jemand sowas schonmal gemacht hat würde ich mich sehr über einen Erfahrungsaustausch freuen.
 

Couchhartzer

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Was ist der Unterschied zwischen einer Dienstaufsichtsbeschwerde und einer Fachaufsichtsbeschwerde? Und vor allem, welche kommt hier in Frage?
  • Dienstaufsichtbeschwerde richtet sich immer gegen eine bestimmte Person der ein dienstrechtliches Vergehen (Beleidigung / fehlende Neutralität aus persönlichen Gründen gegenüber Kunden / usw.) angelastet und vor allem auch nachgewiesen werden kann.
  • Fachaufsichtsbeschwerde richtet sich immer gegen die falsche Anwendung geltenden Rechts durch eine Behörde.

Hier wäre aufgrund deiner Beschreibung ausschliesslich die Fachaufsichtsbeschwerde der korrekte Weg.
 
Zuletzt bearbeitet:

Annie

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Es bringt also eher nichts und man kann sich das sparen? Sind das so die allgemeinen Erfahrungen?
 

DonOs

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Nein, finde ich persönlich nicht und habe da auch ganz andere Erfahrungen gemacht, positive. Es lohnt sich schon Eingaben zu tätigen, sei es auch nur um bei eventuellen späteren Gerichtsbarkeiten sein Anliegen ins rechte Licht gerückt zu haben. Bei mir ist just ein Schriftstück eingegangen, siehe dazu Anhang, wo eine Beschwerde durchaus Erfolg aufweisen konnte, dazu muß ich ein wenige ausholen.

Im Tenor ging es darum, daß Termine beim Amt, mit der Arbeitszeit kollidierten (Aufstocker) und die Termine nicht eingehalten worden sind, obwohl dem Leistungsträger die Arbeitszeiten hinlänglich bekannt waren. Nach der ersten Einladung erfolgte eine Folgeeinladung mit der ersten Sanktionsanhörung zum möglichen Eintritt einer Sanktion. Nach der zweiten Einladung erfolgte eine Dritte Einladung mit der zweiten Sanktionsanhörung zum möglichen Eintritt einer Sanktion. Ein Teufelskreis.

Schriftstücke die der Beschwerdeführer (Icke) mit wichtigen Gründen sowie ausführliche Argumente, durch die ein vermeintliches Fehlverhalten nachvollziehbar, verständlich und vertretbar waren, den Leistungsträger nachgewiesen worden sind, sowie die Sanktion vollumfänglich zurückgewiesen hatten, blieben unbeantwortet oder trugen nicht zur Problemlösung bei. Also wandte man sich gleich nach oben zum BMAS mit einer Eingabe und siehe da, es flutscht. Das BMAS reicht sowas immer runter zum Kundenreaktionsmanagement, die reichen das weiter runter zur Beantwortung an den jeweiligen Amtsträger.

Das man sich sogar entschuldigte ist aber auch mir Neu.

Das Ergebnis der Dienstaufsichtsbeschwerde steht aber noch aus, da sich diese mit der Entschuldigung sowie versenden überschnitt. Dabei ging es nicht nur um Terminierungen in der Arbeitszeit, sondern auch um grob rechtswidrige Folgeeinladungen. Es bringen also auch Eingaben an der richtigen Stelle schon etwas.
 

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