ExVerfassunsgrichter Di Fabio zu Migration, Integration und gesellschaftlichen Tendenzen

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Die Frankfurter Rundschau hat heute im Online-Bereich ein recht ausführliches Interview mit dem ehemaligen Verfassunsgrichter Di Fabio veröffentlicht. Ich finde dort diskussionswürdige Gedanken und Beobachtungen, die über den engeren Interview-Anlass, die Flüchtlingsbewegungen, hinausgehen. So schreibt er u.a. über die verschwindende Bindungskraft "alter" Institutionen und zu den neuen, digitalen Netwzwerken:

... Eine Gesellschaft, die wirtschaftlich sowie in Bildung und Erziehung leistungsfähig ist, ermöglicht es Menschen, sich aus kollektiven Bindungen zu lösen, .... Dadurch wird ein Stück weit Familien, Religionsgemeinschaften, Nachbarschaften, Traditionsvereinen Kraft genommen. ... die großen herkömmlichen Institutionen aus Presse und Rundfunk, Schulen, Parteien, Gewerkschaften und Kirchen verlieren an Prägekraft, stattdessen finden sich Menschen spontan zusammen, vor allem ist die Welt des Netzes ein neuer Kommunikations- und Interaktionsraum, zum Teil mit starker Emotionalität und partikularen Weltsichten.
Di Fabio kommentiert die dabei auftretenden Risiken bzw. Phänomene der Fragtmentisierungen u.a. wie folgt:


Wenn Fragmentierungen auftreten, gibt es keinen Austausch mehr mit anderen oder man sieht sie sogar als Feind. Abschottungstendenzen beobachtet man bei internationalisierten Eliten genauso wie im Hartz-IV-Milieu oder bei fundamentalistischen Religionsanhängern. ...
Quelle:

Flüchtlinge: ?Nirgendwo gibt es unbegrenzte Aufnahmepflicht? | Flucht und Zuwanderung*- Frankfurter Rundschau
 
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