Extra Nebenkosten nachträglich hinzugefügt

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MaxBuhmann

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Guten Abend!

Wir haben eine Wohnung gefunden,
die Vermieterin hat das Mietangebot (Miete, Nebenkosten) für die Arge ausgefüllt,
die Arge hat zugestimmt, wir haben den Mietvertrag unterschrieben. So weit so gut. :icon_party:

ABER, die Vermieterin hat im Mietvertrag eine Änderung vorgenommen die von dem akzeptierten Wohnungsangebot an die Arge abweicht.
Und zwar 10 EUR extra Nebenkosten monatlich für die Einbauküche welche zur Wohnung gehört.

Noch-Mieter der Wohnung ist der Sohn der Vermieterin welcher die Küche nicht mit in seine neue Wohnung nehmen kann
was sich quasi zwischen dem grünen Licht der Arge und Vertragsunterzeichnung ergeben hat.

Kann die Arge uns jetzt einen Strick daraus drehen wenn 10EUR mehr verlangt werden als zuvor von der Arge akzeptiert?
Trotz der 10EUR mehr würde die Wohnung immer noch kostenmäßig im Rahmen passen, laut Mietspiegel.

Danke
 

Rechtsverdreher

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Bei Neuanmietung darf die Miete ~15% höher sein. In Berlin z. B. 380 € Höchstmiete, 380€*(1+~15%) = 437 €.

Lieber beim Amt anfragen, ob das o.k. ist. Die stellen sich sonst garantiert quer, die nutzen jede Gelegenheit aus.
 
G

gast_

Gast
Kann die Arge uns jetzt einen Strick daraus drehen wenn 10EUR mehr verlangt werden als zuvor von der Arge akzeptiert?
Trotz der 10EUR mehr würde die Wohnung immer noch kostenmäßig im Rahmen passen, laut Mietspiegel.

Danke
Ich fürchte, du brauchst eine neue Genehmigung...

andererseits: es gab grad ein Topic wegen Küche...danach mußt du die 10 € selbst zahlen, wenn im Mietvertrag die Küchennutzung mit Betrag angegegeben ist...
 
G

Gelöschtes Mitglied 4560

Gast
Neur Vertrag.

Die Möbelpauschale hat ARGE zu übernehmen.
Vermieter ist dumm. Mit 10 € kann man keine Küchenmöbel unterhalten.
 

ethos07

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Ich würde pragmatisch verfahren:
in Ruhe einziehen, so in etwa 3 Monate wohnen, das Jobcenter erstmal die vereinbarte um 10 Euro zu niedrige Miete bezahlen lassen und die 10 Euro aus eigener Tasche zuzahlen . Und dann erst: normaler freundlicher Antrag ans Jobcenter: "leider leider hat der Vermieter nun noch 10 Euro mehr nachträglich für die einbauküche verlangt , weil sein Sohn blabla- wir haben noch sehr versucht mit ihm zu verhadneln, deswegen erst jetzt unser nachgereichter Antrag mit der Bitte, dass Sie die 10 Euro Mieterhöhung übernehmen."
Sollten der Antrag nicht anstandslos durchgehen ablehnen, schaut wir weiter - vermutlich ginge es dann wie üblich weiter: Widerspruch ggf. bei erneuter Ablehnung Klage.
 
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