externe Träger der Argen

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Till NBYCV

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Hallo zusammen,

bei mir geht es um das Thema externe Träger der Argen.

Ich hatte über die Arge eine Einladung zum Bildungszentrum Westfalen bekommen. Diese Einladung war wie üblich mit einer Rechtsfolgebelehrung auferlegt. Diesen Termin nahm ich wie sonst auch wahr.

Als dann die Anwesenheit überprüft wurde, ging man dazu über, kurz den Sinn und Zweck dieser Initiative darzustellen. Und wie meistens, stellte sich Ernüchterung ein.

Hier mal die kurze Darstellung des Flyers von dem Bildungszentrum.

Start: laufender Einstieg

Dauer: Mindestens 6 und maximal 12 Monate (wird individuell vom Fallmanager festgelegt)
-3 Monate Nachbetreuung bei Arbeitsaufnahme.

Zielsetzung: Aufnahme einer sozialenversicherungspflichtigen Beschäftigung von mindestens 15 Stunden in der Woche oder Aufnahme einer betrieblichen Ausbildung

Inhalte:
- Einzelgespräche
- Regelmäßige Sprechstundenangebote
- Erstellung eines Bewerberprofils
- Bedarfsgerechte berufspraktische Qualifizierung
- Betriebliche Trainingsmaßnahmen

Mögliche Workshops (maßnahmeorientierte Module):

1. Bewerbungstraining
2. Vorstellungsgespräche
3. Gesundheit Stressbewältigung
4. Selbstmanagement
5. Schlüsselkompetenzen
6. Deutsch im Beruf
7. Mobilität


Dazu möchte ich ausführen, dass ich derartige Bewerbungscoachings -so möchte ich sie jetzt mal nennen- mindestens schon 5 an der Zahl hinter mir habe. Ich bin fähig, innerhalb von 10-15 Minuten per EDV meine Bewerbungsunterlagen zu erstellen, (Auch schon vor solchen Coachings). Ebenso bin ich fit wie ich Stellenangebote aus dem Internet raussuche usw. usw.

Deshalb meine Frage, wie viele dieser Zwangsmaßnahmen muss ich noch mitmachen? Es ergibt für mich überhaupt kein Sinn. Wenn ich jetzt vielleicht eine Schwäche hätte, meine Unterlagen vernünftig zusammen zu stellen, oder ähnliches, könnte ich so etwas ja verstehen. Aber wie schon erwähnt, habe ich das ja schon X Mal durchgemacht, deshalb erschließt sich der Sinn für mich überhaupt nicht.

Seit ungefähr einem halben Jahr bin ich in einer Rechtschutzversicherung die auch Sozialrecht beinhaltet und wäre auch gewillt diese einzusetzen, wenn es denn Sinn machen würde. Deshalb meine Frage: Kann ich per Anwalt irgendetwas gegen diese ständigen meiner Meinung nach völlig unsinnigen Coachings unternehmen?

Ich freue mich über Eure Meinungen.

Gruß
 

ethos07

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Hi Till, willkommen im Forum!

Was hat denn deine SB zu deiner - doch hoffentlich auch ihr/im gegenüber bereits laut oder besser noch schriiftlich - deutlich gemachten Kriitik an den sinnlsoen Wiederholungen gesagt?

Du könnstes z.B. einen offenen Brief in der Lokalpresse an den Geschäftsführer deiner Arge schreiben, um auf die Misstände unter seiner Führung betr. inkompetente Vermittöimgsarbeit aufmerksam machen und idabei deine Vorstellungen, wie du stattdessen gezielter vermittelt werden solltest, möglichst genau schreiben.

Wenn du das gut machen kannst, kommen die bestimmt so weit unter Druck, dass sie dir etwas anderes anbieten. (Aber ob das dann etwas Besseres/Berufsadäquateres/Arbeitsmarktgerechteres ist....;-) ?)
 

Till NBYCV

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Hallo,
und Danke für Eure Antworten.

@wolliohne
weißt Du denn von irgendwelchen Gerichtsentscheiden die mir vielleicht helfen könnten?

@ethos07
Was hat denn deine SB zu deiner - doch hoffentlich auch ihr/im gegenüber bereits laut oder besser noch schriiftlich - deutlich gemachten Kriitik an den sinnlsoen Wiederholungen gesagt?
Außer die Leute von der Trägerinstitution waren zur Vorstellung auch 2 Leute der Arge anwesend. Die versuchten zu erklären warum ausgerechnet diese Schulung bzw. Coaching viel besser ist als alle anderen. Grob umrandet geht es der Arge um neue Sichtweisen der Jobvermittlung die die Arge so nicht leisten kann.

Eigentlich sollte doch mein Arbeitsvermittler wissen, dass ich schon einiges an solchen Schulungen hinter mir habe. Schriftlich habe ich mich bei meinem SB noch nicht beschwert. Ich glaube auch, dass das von der Arge einfach mal so abgeschmettert wird. Etwas Ähnliches hatte ich damals schon, da ging es um Zeitarbeitsfirmen die sittenwidrige Stundenlöhne zahlen wollte. Die schriftliche Beschwerde bei der Arge hatte nur zu Folge, dass ich persönlich eingeladen wurde, meine Daten abgeglichen worden sind und man ja nicht wüsste das die Zeitarbeitsfirma sittenwidrige Stundenlöhne zahlt, man würde es der Firma ja nicht ansehen und ich sollte es als Chance sehen. Das Übliche eben… Nach dem Motto man kann es ja mal versuchen.

Deswegen habe ich ja vor, mich rechtlich mit der Arge auseinanderzusetzen, „wenn es denn Sinn macht“. Deswegen wäre es für mich interessant, ob es irgendetwas Vergleichbares an Gerichtsentscheiden gibt. Einfach drauf loszuklagen möchte ich natürlich auch nicht und hätte nur zur Folge, dass ich frühzeitig aus der Rechtschutzversicherung geworfen werde.

Zu Lokalpresse könnte ich natürlich auch gehen, nur ob mein Fall für Funk und Fernsehen interessant genug ist? Da gibt es ganz andere Härtefälle. Ich bevorzuge da eher die Rechtsschiene. Ich warte im Grunde nur auf das OK der Rechtschutzversicherung der 1. Beratung.

Gruß
 

sun2007

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Hol' Dir doch erst mal einen Rechtshilfeschein (ich glaube, so heißt das) vom Gericht und such' Dir einen guten (!!!!!!!!!) Anwalt. Auch mal bei der Gewerkschaft vorbeischaun (Mitgliedschaft kostet für uns nur 2,50€/Monat). Die haben auch gute Anwälte, zum Teil jedenfalls. Dann musst Du nicht sofort die RV ziehen. Wenn Du Mitglied bei der Gew. wirst, kannst Du drei Monate später auch klagen aber nur bei einer neuen Sache, die vorher noch nicht geschwelt hat (also nicht bei dieser hier). Beratung bekommst Du aber bei denen von Anfang an umsonst, auch Hilfe jenseits der Klage (Brief vom Anwalt ist, denke ich, auch drin). Ansonsten greift ja auch noch die Prozesskostenbeihilfe. Ich finde es gut, dass Du eine RV hast und ich rate auch jedem dazu - aber nur Beratung zahlen die normalerweise sowieso nicht und deshalb ist Rechtshilfeschein und Gewerkschaft sicher erst mal eine gute Sache. Falls es vor Gericht geht, kannst Du dann immer noch Prozesskostenbeihilfe beantragen bzw. die RV ziehen.

Ich hatte übrigens Pech mit meinem ersten Anwalt: Der war total unmotiviert und desinteressiert (obwohl mir jemand hier aus dem Forum ihn empfohlen hatte) und ich hatte ihm von Anfang an erzählt, dass ich eine RV hatte. Da hat er wohl geddacht, ich wäre ein Goldesel und in Wahrheit nicht bedürftig. Dem nächsten habe ich das erst mal nicht erzählt, sondern später, aber der hat sich von Anfang an total ins Zeug gelegt.

Ich würde denen vom JC vielleicht nicht sofort die Gerichtsentscheidungen um die Ohren hauen, das kann der Anwalt machen. Es ist aber gut für Dich, wenn Du sie kennst - beruhigt.

Jedenfalls wäre jetzt der Weg zum Anwalt wirklich wichtig und vielleicht wäre es gut, wenn er schreiben würde, dass ab jetzt sämtliche Kommunikation nur noch über ihn zu laufen hat - dann wirst Du auch nicht mehr einfach so einbestellt, bloß weil Du Dich über was beschwert hast. (Das war ja wohl ein eindeutiger Einschüchterungsversuch). Ich hoffe, Su gesht sowieso immer nur mmit Beistand.

In welchem Bundesland wohnst Du?
 

Till NBYCV

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Hallo @sun2007,

meinst Du mit dem Rechtshilfeschein Prozesskostenhilfe? Da gibt es die unterschiedlichsten Meinungen. Die einen Befürworten das, andere wieder meinen das der Anwalt/ Anwältin oft nicht so motiviert ist und das somit die Angelegenheit meist sehr in die länge gezogen wird, bevor erst mal was passiert. Ist wahrscheinlich auch wieder Sache und Motivation des jeweiligen Anwalts. Deshalb habe ich ja auch eine Rechtschutzversicherung abgeschlossen, damit mir so etwas evtl. nicht passiert. Mit Gewerkschaften habe ich eine sehr gute aber auch eine sehr schlechte Erfahrung hinter mir und für mich entschieden, dass ich vorläufig auf Gewerkschaften verzichten kann.
Ich hoffe, Su gesht sowieso immer nur mmit Beistand.
Ohne Beistand bin ich dort noch nie hingegangen, man weiß ja nie was da so alles passieren kann.
In welchem Bundesland wohnst Du?
NRW


Gruß
 

sun2007

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Hallo @sun2007,

meinst Du mit dem Rechtshilfeschein Prozesskostenhilfe?

Nein, das sind verschiedene Dinge. Rechtshilfeschein kriegst Du beim Amtsgericht für rechtsanwaltliche Beratung.

Da gibt es die unterschiedlichsten Meinungen. Die einen Befürworten das, andere wieder meinen das der Anwalt/ Anwältin oft nicht so motiviert ist

Sollte man meinen... Meine Erfahrung war genau umgekehrt: Als der gesehen hat, dass ich eine RV habe, hat der wohl insgesamt angenommen, ich sei eine goldene Gans und hat sich nur noch zurückgelehnt und passiv auf seinem fetten A**** gesessen.

und das somit die Angelegenheit meist sehr in die länge gezogen wird, bevor erst mal was passiert. Ist wahrscheinlich auch wieder Sache und Motivation des jeweiligen Anwalts.

Genau. Und da habe ich ausgerechnet bei der Gew. gute Erfahrungen gemacht. Kann aber tatsächlich auch Glücksache sein. Ich war vorher bei der Erwerbslosenberatung der Gew. und die haben eine gute Lotsenfuntion ausgefüllt.

Deshalb habe ich ja auch eine Rechtschutzversicherung abgeschlossen, damit mir so etwas evtl. nicht passiert. Mit Gewerkschaften habe ich eine sehr gute aber auch eine sehr schlechte Erfahrung hinter mir

Schade

und für mich entschieden, dass ich vorläufig auf Gewerkschaften verzichten kann.

Musst Du wissen.

Ohne Beistand bin ich dort noch nie hingegangen, man weiß ja nie was da so alles passieren kann.

Richtig so. In Zukunft besser alles über RA laufen lassen.

NRW

Da kenn ich leider keinen Anwalt.

Gruß

Gruß

Sun
 

Till NBYCV

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Hallo @sun2007,

Schlechte Nachrichten.
Heute habe ich die Information von meiner Rechtschutzversicherung bekommen, dass ein Erstgespräch bei einem Rechtsanwalt/ Fachanwalt nicht kostenlos ist. Sei denn es geht vor Gericht, dann wird auf Überprüfung seitens der Versicherung Gerichtskosten übernommen.
Bei einem anderen Fall in dem es um das Privatrecht/ Onlinerecht ging war das damals kostenlos. Aber das ist jetzt ein anderes Thema.

Damals, noch vor Alg 2, gab es einen Rechtsanwalt im Kreis, der in solchen Sachen kostenlos beraten hat. Eine Recherche in diesem Punkt brachte mich leider keinen mm weiter. Die Argen im Kreis wussten gar nicht, dass es so etwas Mal gab. Die Arbeitsloseninitiative wusste auch nicht weiter, aber in der Nachbarstadt gibt es eine Arbeitsloseninitiative da kommt 1x die Woche jemand von der Gewerkschaft und informiert, nur ob er auch rechtsberatend tätig werden darf, konnte ich zu dem Zeitpunkt nicht herausbekommen.

Den Rechtshilfeschein kannte ich noch gar nicht, ich dachte es gibt nur die Prozesskostenhilfe und dass dies dass gleiche ist. Gut dass Du das erwähnt hast. Was brauche ich dafür, kann ich direkt zum Amtsgericht gehen und ihn dort beantragen? Was muss ich mitnehmen? Ich würde mich freuen wenn Du mir noch mal antwortest oder auch jemand anders der sich damit auskennt.

Bis dahin und Gruß
 

sun2007

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Hallo @sun2007,

Schlechte Nachrichten.
Heute habe ich die Information von meiner Rechtschutzversicherung bekommen, dass ein Erstgespräch bei einem Rechtsanwalt/ Fachanwalt nicht kostenlos ist. Sei denn es geht vor Gericht, dann wird auf Überprüfung seitens der Versicherung Gerichtskosten übernommen.
Bei einem anderen Fall in dem es um das Privatrecht/ Onlinerecht ging war das damals kostenlos. Aber das ist jetzt ein anderes Thema.

Damals, noch vor Alg 2, gab es einen Rechtsanwalt im Kreis, der in solchen Sachen kostenlos beraten hat. Eine Recherche in diesem Punkt brachte mich leider keinen mm weiter. Die Argen im Kreis wussten gar nicht, dass es so etwas Mal gab. Die Arbeitsloseninitiative wusste auch nicht weiter, aber in der Nachbarstadt gibt es eine Arbeitsloseninitiative da kommt 1x die Woche jemand von der Gewerkschaft und informiert, nur ob er auch rechtsberatend tätig werden darf, konnte ich zu dem Zeitpunkt nicht herausbekommen.

Den Rechtshilfeschein kannte ich noch gar nicht, ich dachte es gibt nur die Prozesskostenhilfe und dass dies dass gleiche ist. Gut dass Du das erwähnt hast. Was brauche ich dafür, kann ich direkt zum Amtsgericht gehen und ihn dort beantragen? Was muss ich mitnehmen? Ich würde mich freuen wenn Du mir noch mal antwortest oder auch jemand anders der sich damit auskennt.

Bis dahin und Gruß

Hi Till,

dass die Beratung durch Deinen Anwalt damals von der RV übernommen worden ist, dürfte die Ausnahme gewesen sein, nicht die Regel.

Ich habe jetzt nochmal gegoogled: Ja, das Ding heißt Rechtshilfeschein und man bekommt es vom Amtsgericht. Ich kann mich jetzt nur nicht mehr erinnern, was ich damals alles brauchte - ich glaube, ich musste nur mein Problem vortragen und hatte sicherheitshalber mal die entsprechenden Schreiben, denen ich widersprechen wollte (oder schon hatte) dabei. Der Typ beim Amtsgericht wollte das, glaube ich, aber nicht mal sehen.

Allerdings brauchst Du, wenn ich mich richtig erinnere, Deine Einkommensnachweise. Ich habe den Bewilligungsbescheid mitgenommen und vorsichtshalber auch den Kontoauszug, wo die letzte Miete drauf war.

Ich weiß, dass ich irgendwie mehr dabei hatte als der letztlich sehen wollte aber ich wollte auf Nummer sicher gehen und da nicht ein paar mal hinlatschen müssen.

Es haben ein paar Leute gewartet, deshalb hatte ich mir was zum Lesen mitgenommen, es ging dann aber doch ganz schnell.

Außerdem hatte ich vorher bei dem Amtsgericht angerufen und nachgefragt, was die von mir brauchen.

Ich hoffe nur, dass Du einen wirklich guten Anwalt findest, das war bei mir ein bisschen tricky. Den ersten konnte man echt in der Pfeife rauchen, der wollte sich nur an mir bereichern - als ob es da was gäbe zum Bereichern, haha.

Das mit der Gewerkschaft würde ich mir an Deiner Stelle auch noch mal durch den Kopf gehen lassen. Ich weiß, dass die niciht nur gute Sachen machen für uns aber trotzdem ist die Chance immer noch groß, da fündig zu werden nach einem Anwalt, der sich in dieser Matierie eben doch gut auskennt und es auch so ein bisschen als ein Anliegen sieht, Arbeitslosen zu helfen. Ich weiß, es gibt auch andere und das ist dann sehr verletzend aber für mich hat die Gew. gut funktioniert als Lotse um überhaupt einen guten Anwalt zu finden. Und wenn die Erfahrungen allzu schlecht werden, kannst Du immer noch wieder austreten.

Es gibt manchmal aber auch gute Lotsen bei engagierten Kirchen und sonstigen Bürgerinitiativen, allerdings kenne ich mich in Deiner Gegend da nicht aus.

Halte selbstverständlich trotzdem an der RV fest.

Also: Im ersten Schritt würde ich jetzt mal beim für Dich zuständigen Amtsgericht anrufen und mich danach erkundigen, was Du für einen Rechtshilfeschein mitbringen solltest. In meiner Stadt haben die Donnerstags gute Öffnungszeiten, dann kannst Du morgen noch dahin. 10€ musst Du beim Anwalt zusätzlich zahlen.

Viel Glück

Sun
 

Till NBYCV

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Hallo @sun2007

Erstmal Danke für Deine ausführliche Darstellung wie Du es erlebt hast. Hast mir echt weitergeholfen.:icon_daumen:
Das mit der Gewerkschaft würde ich mir an Deiner Stelle auch noch mal durch den Kopf gehen lassen. Ich weiß, dass die niciht nur gute Sachen machen für uns aber trotzdem ist die Chance immer noch groß, da fündig zu werden nach einem Anwalt, der sich in dieser Matierie eben doch gut auskennt und es auch so ein bisschen als ein Anliegen sieht, Arbeitslosen zu helfen. Ich weiß, es gibt auch andere und das ist dann sehr verletzend aber für mich hat die Gew. gut funktioniert als Lotse um überhaupt einen guten Anwalt zu finden. Und wenn die Erfahrungen allzu schlecht werden, kannst Du immer noch wieder austreten.
Natürlich möchte ich die Gewerkschaften nicht runterreißen oder schlecht machen, die haben schon ihre Daseinsberechtigung, ich habe ja auch gute Erfahrungen hinter mir, da ging es damals mal auch vor Gericht und man hat mir schnell und gut helfen können. Ich kam mir sehr gut Unterstützt vor in meinem Fall. In dem negativen Fall ging es damals um meine Frau, war auch eine andere Gewerkschaft, da ging es um eine Sammelklage. Der ganze Informationsfluss war schon sehr dürftig und langsam und so ganz anders wie ich das kannte. So, dass einige sich dann zusätzlich noch einen anderen Anwalt mit ins Boot holten der dann für Ihre Rechte im speziellen kämpfte. Von diesem Zeitpunkt an wusste ich, dass nicht immer jede Gewerkschaft auch zwangsläufig gut sein muss und bin vorsichtiger geworden.

Bei der Arbeitsloseninitiative die ich einen Thread vorher angesprochen hatte, muss ich nicht Mitglied werden und die Person kommt voraussichtlich jede Woche 1x für ein paar Stunden, nur weiß ich nicht ob er/ sie rechtsberatend tätig werden darf, das konnten mir die Mitarbeiter nicht sagen, weil das jetzt erst zum ersten mal anläuft.

Zu der Anwaltssache habe ich noch eine Frage an Dich. Hast Du den Anwalt einfach so wechseln können, oder gilt dieser Rechtshilfeschein nur für ein Anwalt und wenn der sich beispielsweise als schlecht herausstellt habe ich dann Pech gehabt und kann nicht mehr wechseln?

Bis dann
Gruß
 

sun2007

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Hallo @sun2007
Zu der Anwaltssache habe ich noch eine Frage an Dich. Hast Du den Anwalt einfach so wechseln können, oder gilt dieser Rechtshilfeschein nur für ein Anwalt und wenn der sich beispielsweise als schlecht herausstellt habe ich dann Pech gehabt und kann nicht mehr wechseln?

Bis dann
Gruß

Der Rechtshilfeschein gilt nur für eine Sache. Bei mir hatte sich in der Zwischenzeit aber eine völlig neue Sachlage ergeben, die deutlich von der ersten abzugrenzen war und daher konnte ich einen zweiten bekommen. Was aber so ein Fall von Glück im Unglück - solltest Du Dich besser nicht drauf verlassen sondern gleich einen guten Anwalt finden.

Das mit der Erwerbslosenberatung bei der Gew. habe ich vor allem auch im Hinblick auf deren Lotsenfunktion bei der Suche nach Rechtsanwalt gemeint. Ob das die Leute bei der Ini, von der Du sprichst, auch können, weiß ich nciht. Einen guten Anwalt scheinst Du so oder so zu brauchen. Falls die Beratung der Ini alleine es nicht tut: vielleicht können auch die so eine Lotsenfunktion übernehmen.
 

Till NBYCV

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Hallo @sun2007,

danke für Deine Antwort.

2 Fragen sind mir noch eingefallen.

Wie lange dauert es, bis ich den Rechtshilfeschein dann bekomme? Bekomme ich ihn sofort nach dem einreichen meiner ganzen Unterlagen und des Antrags, oder dauert das dann noch einige Tage oder gar Wochen?

Dann habe ich noch das hier gefunden.
Guter Rat muss nicht teuer sein - Hilfe bei Rechtsberatung und Prozesskosten

Ganz unten auf dieser Seite ist ein Link vom Bundesjustizministerium. Kann ich den Antrag verwenden? Dann bräuchte ich nur noch zum Amtsgericht, um meine gesamten Unterlagen einzureichen. Oder ist der speziell nur für die Prozesskostenhilfe?

Freue mich auf Deine Antwort.

Schöne Grüße bis dann
 

sun2007

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1. Kannst Du normalerweise sofort mitnehmen.

2. Habe ich noch nie von gehört und selbst nicht gebraucht.

Am besten rufst Du einfach beim Amtsgericht an, die sagen Dir schon was Du mitnehmen musst.
 

rheinlaenderin

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Mein erster inhaltlicher Anknüpfungspunkt in dieser Situation wäre die Frage nach dem wirtschaftlichen Umgang mit Steuergeldern. Die Argen sind verpflichtet, auf so etwas zu achten.
 
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