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Exklusions-Maschine ARGE Nordhausen unter Volldampf

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E

ExitUser

Gast
  Th.Starter/in  
#1
Deutschlandweit vermehrte Hilferufe von Betroffenen, s.a. bei Tacheles: Mitstreiter für die Beratung gesucht.

Die ARGE als Exklusions-Maschine (s. den Vortrag vom Prof. Dr. Thomas Münch) in voller Fahrt.

Einer jungen Frau mit Kind wird nach Trennung vom Lebensgefährten die Zusicherung zum Umzug erteilt. Umzugskosten werden voll übernommen und Übernahme der Kaution wird zugesagt.
Bereits schon hier die erste Rechtswidrigkeit, da damals die Unterschrift zur Ratenrückzahlung der Kaution abgenötigt worden war.
Die Unterkunftskosten wurden als angemessen anerkannt.
Da es in der alten Wohnung durch den ehemaligen Partner zu Problemen bei der Mietzahlung kam, verlangte der neue Vermieter von der Frau eine Abtretungserklärung, dass die Unterkunftskosten von der ARGE direkt beglichen werden. Soweit so gut.
Seit über einem Jahr wohnt die junge Mutter mit ihrem Kind in der neuen Wohnung. Die Kaution ist trotz mehrerer Anmahnungen bis heute nicht an den Vermieter geflossen.
Jetzt kommt ein Schreiben vom Vermieter, dass die Miete nicht mehr vollständig gezahlt wird. Über 300 EUR Mietschulden und die Kaution, insgesamt fast 1.000 EUR sind offen. Alles verursacht durch die ARGE Nordhausen.
Der Vermieter schickt die fristlose Kündigung. Das alles interessiert die Zuständigen in Nordhausen nicht. Die Betroffene wird immer wieder weggeschickt, der Vermieter droht sogar ebenfalls rechtswidrig ein neues Wohnungstürschloss einzubauen.
Heute nun mit Begleitschutz (Beistand) zur ARGE. Ein Herr Schm... ist der Bearbeiter. Er verlangt, dass die Betroffene eine Unterschrift gibt, dass sie die Außenstände aus ihrem Regelsatz bezahlt. Das wird natürlich verweigert und auf die entsprechenden BSG-Urteile und Arbeitsanweisungen zum § 22 usw. verwiesen.
Der Herr Schm..., da rufe ich den Wachschutz und verschwindet aus dem Büro.
Er kam und kam aber nicht wieder, war in der gesamten ARGE nicht aufzufinden, hatte sich wohl nach Hause abgesetzt.
Der blanke Wahnsinn.
Wenn das alles nicht so traurig wäre, müsste man darüber lachen.
Ich muss es jetzt trotzdem noch, wenn ich an das Verhalten dieses Schm... denke.
Außerdem wird schon seit Monaten der Antrag auf Wohnungserstausstattung, obwohl der Bedarfsermittlungsdienst bereits da war, nicht bearbeitet.

Es kann nur noch die Klage helfen.

Ausgrenzung bis zum Abwinken, hier sogar bis hin zur Obdachlosigkeit.

Die Maschinisten dieses Exklusions-Apparates sollten sich mal fragen, welchem "Herrn" sie dienen. Das ist bar jedweder humanistischen Regung.
Selbst das LSG NRW sagte, dass die ARGE kein Wirtschaftsunternehmen ist, sondern dazu da sei, Sozialleistungen auszuzahlen.

Der junge erwerbslose Mensch wird aber als Sozialschmarotzer hingestellt, so sieht die Realität heute in Deutschland aus.
 
E

ExitUser

Gast
  Th.Starter/in  
#3
Lieber Wolfgang,

dafür gibt es keinen Link, es ist ein Tatsachenbericht. Der Urheber bin ich.

Liebe Grüße

Willy

Auch hier mal lesen:

„Die haben wir fertig gemacht.“ – Vorfall in der ARGE Kalk
Lesen: Kölner Erwerbslosen-Anzeiger - Onlineausgabe

Anmerkung: Maschinisten/innen der Exklusions-Maschine ARGE Köln kriminell?

S.a. den Artikel vom J. L. im KEA August/2008: ARGE Köln - Eine kriminelle Vereinigung?

Somit kein Wunder: Köln - Schläge und Tritte, Randale bei der Arbeitsagentur

Die gedemütigten und bis aufs Blut gereizten scheinbar wehrlosen Menschen werden dann aber als Geisteskranke abgestempelt.
 

ethos07

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#4
Der Herr Schm..., da rufe ich den Wachschutz und verschwindet aus dem Büro.
Er kam und kam aber nicht wieder, war in der gesamten ARGE nicht aufzufinden, hatte sich wohl nach Hause abgesetzt.
Der blanke Wahnsinn.
Wenn das alles nicht so traurig wäre, müsste man darüber lachen.
... es ist trotz allem wahnsinnig lustig - wirklich der reinste Irr-Sinn!

Habt ihr auch wirklich alle Klos nach dem Flüchtigen abgesucht?! Vielleicht versteckt sich dieser 'Integrationsfacharbeiter' ja noch bis heute hintern ner Klotür...
Hättet ihr nicht gleich die Polizei rufen müssen - so ein Vermisster Amtsmitarbeiter ist doch wirklich ein Verlust, den man nicht einfach ohne Interpol-Hilferuf seinem Alzheimer überlassen darf...

Hat sich der Flüchtige vielleicht gar mit der nicht ausgezahlte Leistung vielleicht...vereinnahmt...
Nun ja - wir sollen nicht zum Scheine noch Unschuldige vorschnell schuldig sprechen...
Vielleicht nimmt die Betroffene zum nächsten Argetermin aber ihre Campingausrüstung samt Kind gleich mit? Damit sie im Fall der Fälle eines erneut/immer noch ent-personal-isierten ArgeBüros dieses sofort als ihre neue Wohnstatt beziehen kann.

Aber nun Sarkasmus beiseite:
Wie geht ihr jetzt in diesem Fall weiter vor? EA beim Sozialgericht?
 
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