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Existenzgründung + Gründungszuschuss

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pumex

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#1
Hallo erstmal

Also es ist so: Mein Kollege hat ein Kleingewerbe aber macht wohl zuviel Umsatz dafür. Er betreibt das Gewerbe nebenberuflich und ich kann dort einsteigen. Derzeitig bin ich Hartz4 Empfänger.

Derzeitig kommen so 5000 € brutto im Monat rein bei ihm(können aber auchmal 6000 € sein).

Wir würden auf eine englische Limited und deutsche Co KG gründen und ich würde zu 50% integriert.

Wie sieht es aus mit Existenzzuschüssen? Bekomme ich trotzdem die 345 € + Unterkunft? Ich frage weil ja schon etwa 5000 € reinkommen...

Beim Arbeitsamt wurde mir gesagt das diese bei einer selbständigen Tätigkeit immer die Grundversorgung tragen und die 300 € die extra sind nur gegenrechnen in den ersten 12 Monaten? Wenn das Unternehmen Zukunft hat würden sie nochmal 6-9 Monate gewähren + 250 € die gegengerechnet werden zum Einkommen...

Über Tipps wäre ich sehr dankbar.


MfG,
Pumex
 

pumex

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#3
Danke für deine Antwort. Den Link hatte ich glaube ich schonmal durchgeschaut...

Mein Abreitsvermittler sagte mir folgendes:

1. Jahr 345 € + Unterkunft + 300 €(diese 300 € werden aber gegengerechnet bei Einnahmen/Gewinn)

---Kannleistung---
2. Jahr 345 € + Unterkunft + 250 €(diese 300 € werden gegengerechnet bei Einnahmen/Gewinn)

Für mich ergibt das folgendes Szenario: Mein Lebensunterhalt ist gesichert(ALGII-Satz) d.h. ich kann erwirtschaftete Gewinne reinvestieren damit ich nach dem 1. bzw. 2. Jahr komplett auf eigenen Beinen stehen kann.

Das widerspricht sich jedoch hiermit:

Zitat:
"Achtung: Einkünfte werden gegengerechnet
Um Missverständnissen vorzubeugen: Einkünfte (= Einnahmenüberschüsse/Gewinne) aus der selbstständigen Tätigkeit (und eventuellen Nebenjobs) werden in jedem Fall auf das ALG II und das Einstiegsgeld angerechnet! Das Einstiegsgeld erhöht also "nur" Ihren Freibetrag!"

Wie ist das zu verstehen?

MfG,
Pumex
 

Henrik55

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#4
Ich würde es so verstehen, dass die 300 Euro Einstiegsgeld eigentlich nur Dein geschäftliches Risiko abdecken. Falls Du keine Einnahmen/Gewinn, sondern nur Ausgaben/Verlust in der Höhe hast fällst Du insoweit der Staatskasse zur Last. Bei Einnahmen/Gewinn in der Höhe steht Dir der Betrag nicht zu, Du bist also rückzahlungspflichtig.
Die Anrechnung auf die 345 Euro ist wahrscheinlich identisch wie die bei anderen Zuverdienst, wobei sich mir die Frage stellt, ob Du man eventuell doch 100 Euro zu den 345 behalten darf.
 

pumex

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#5
Hallo Leute :)

Folgendes habe ich noch gefunden. Wäre super wenn jemand mit Erfahrung etwas dazu schreiben könnte, denn ich habe morgen den Termin beim Arbeitsamt: http://www.traum-projekt.com/forum/sitemap/t-69009.html

Wie gesagt mir wurde gesagt 345 € + Miete(320 € bei mir in etwa) + 300 € im ersten Jahr + gg.250 € im zweiten Jahr(diese Summe also 300/250 € wird aber immer gegengerechnet gegen die Gewinne der Firma)

Hm was ist nun richtig? Ne Firma ohne reserven ist keine Firma und würde schnell den Bach runter gehen denn etwas Kapital im Rücken braucht man leider immer. Um das aufzubauen muss man aber auch etwas mehr reinbekommen und das ist schwierig...

Hab mal hochgerechnet und denke das ich auf ca. 18.000 brutto Einnahmen dieses Jahr kommen könnte. Nicht wirklich viel...

Danke für Tipps.

Grüße
 
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