Existenzgründung - ALG1 Antrag falsch ausgefüllt -> Geldabzüge - Widerspruch einlegen sinnvoll?

katkno

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Hallo zusammen,

nachdem ich betriebsbedingt gekündigt wurde, habe ich mit meiner Ansprechpartnerin beim Arbeitsamt sofort besprochen, dass ich in die Vollzeit-Existenzgründung gehe und nur einen Tag arbeitslos bin. Das heißt ich habe im Antrag auf Arbeitslosengeld meine Verfügbarkeiten fiktiv ausgefüllt, weil das für den einen Tag meiner Meinung nach keine Relevanz hatte. Ich habe dann aus Unwissenheit bei "Verfügbarkeiten" nur 20 Stunden angegeben und habe dann nach Beginn meiner Selbstständigkeit herausgefunden, dass ich jetzt nicht das volle Arbeitslosengeld bekomme. Ich habe einen Stellungnahme mit Bitte auf Anpassung des Antrages an das Amt geschickt, mit dem Hinweis auf Unwissenheit und dass ich jetzt auch in meiner Selbstständigkeit vollzeit tätig bin und zu keiner Zeit etwas anderes vorhatte.
Das Antwortschreiben kam letzte Woche und besagt jetzt, dass das der Bescheid unverändert bleicht "Die Überprüfung (§...) hat ergeben, dass weder von einem unzutreffenden Sachverhalt ausgegangen noch das Recht falsch angewandt wurde".

Frage: Macht es Sinn hier noch Widerspruch einzulegen? Mit welchem Argument kann ich dieses Versäumniss wieder korrigieren?

Ich bin über jeden Tipp dankbar!
Liebe Grüße, Katharina
 

Spanky112

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Hallo,

so ganz verstehe ich den vorgehen nicht. Was möchtest du denn? Nur für ein Tag ALG1 beziehen? Wenn du "Vollzeit" Selbstständig bist und der Vermittlung nicht zur Verfügung stehst hast du doch gar kein Anspruch auf ALG1.
 
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