Exfrau hat Kind vom andern und ich soll zahlen

Besucher und registrierte Nutzer in diesem Thema...

Status

Dieses Thema ist geschlossen.
Geschlossene Themen können, müssen aber nicht, veraltete oder unrichtige Informationen enthalten.
Bitte erkundige dich im Forum bevor du eigenes Handeln auf Information aus geschlossenen Themen aufbaust.

Themenstarter können ihre Themen erneut öffnen lassen indem sie sich hier melden...

Jigdala

Neu hier...
Startbeitrag
Mitglied seit
21 September 2005
Beiträge
11
Bewertungen
0
Meine Ex und ich sind seit über 3 Jahren geschieden.Gemeinsame Kinder sind keine vorhanden.Einkommen vor und während der Scheidung war von uns beiden gleich hoch,sie arbeitete in ihrem Job bis August (hat zum Schluß mehr verdient als ich).
Nun ist meine Ex dieses Jahr schwanger geworden,der Vater ihres Kindes hat ihr wohl den falschen Namen gesagt,kurz: er kann nicht ermittelt werden.
Meine Ex hat mittlerweile ihr Kind bekommen und ist im Erziehungsurlaub,will sie auch bleiben,bis das Kleine 3 Jahre alt ist.
Nun bekomme ich eine Aufforderung von der Arbeitsagentur,ich solle mein Einkommen offen legen,weil ich ihr unterhaltsverpflichtet wäre (sie hat wohl ALG2 beantragt).

Ehrlich gesagt,habe ich keine Lust,den Affenzirkus mit zu machen.

Sie hatte einen gut bezahlten,sicheren Job und daß sie nun nicht mehr arbeiten kann,ist nicht meine schuld.Ich seh das irgendwie nicht ein,evtl. auch noch für sie zahlen zu müssen,weil sie mit dem Kind eines andern zu Hause bleibt und deshalb nicht arbeiten kann.

Ich bin mittlerweile selbst wieder verheiratet und habe einen kleinen Sohn und meine Stiefkinder fütter ich auch noch mit durch,weil dessen Vater keinen Unterhalt zahlt.

Das kann doch alles nicht wahr sein,oder?Kann mir irgendwas passieren,wenn ich meine Einkunftsauskünfte verweiger?

Liebe Grüße Jamil Jigdala
 

evelyna

Accountproblem bitte Admin informieren.
Mitglied seit
5 Oktober 2005
Beiträge
2
Bewertungen
0
Hallo Jigdala,

heisst du Arbeitsamt mit Nachnamen? Dann könntest du ihr nämlich sagen, sie hat ihre Bedürftigkeit selbst verursacht und deswegen sperrst du ihr erstmal für 3 Monate das Geld.

Aber Spass beiseite, sie ist deine Ex-Frau und sie hat einen Unterhaltsanspruch an dich. Sie kann nicht arbeiten, aus welchen Gründen auch immer und nun bist du eben dran. Da gibts nichts dran zu rütteln. Es sei denn, ihr hattet einen Ehevertrag, der Unterhaltszahlungen von vorherein ausgeschlossen hat oder ihr habt in der Scheidungsverhandlung auf gegenseitigen Unterhalt verzichtet. Das Arbeitsamt wird sich davon allerdings wohl nicht beeindrucken lassen. Die gehen davon aus, dass deine Ex einen Unterhaltsanspruch hat, Ehevertrag hin oder her.
Für das Kind musst du allerdings nicht aufkommen, wenn es nicht von dir ist. Sollte sie dich als Vater angegeben haben, musst du die Vaterschaft vor Gericht anfechten. Wenn der tatsächliche Vater nicht zu ermitteln ist oder nicht zahlt, hat sie Anspruch auf Unterhaltsvorschuss vom Jugendamt.
 

Jigdala

Neu hier...
Startbeitrag
Mitglied seit
21 September 2005
Beiträge
11
Bewertungen
0
Aber wie stellen die sich das denn vor,wie ich meine Familie ernähren soll?
Meine Frau ist selbst im Erziehungsurlaub und hat kein Einkommen und ich hab nen 1-jährigen Sohn und für meine beiden Stiefkinder komme ich auch auf (dessen Vater ist nicht auffindbar und zahlt nicht).
Ich habe Angst,daß wenn ich mein Einkommen angebe (durchschn. 1350 Euro netto,nicht bereinigt),daß ich davon tatsächlich was an meine Ex bezahlen muß.Ich habe aber auch noch einen Kredit mit meiner Exfrau,den ich bisher alleine abzahle und meine Miete muß ich ja auch zahlen.
Bei der Scheidung wurde das Thema Unterhalt nicht angesprochen,weil wir gleichhohes Einkommen hatten (bis sie ihr Kind bekam).

Liebe Grüße Jigdala
 

evelyna

Accountproblem bitte Admin informieren.
Mitglied seit
5 Oktober 2005
Beiträge
2
Bewertungen
0
Also,

mit 1350 € musst du eigentlich nicht befürchten, noch für Unterhalt herangezogen zu werden. Es gibt einen gewissen Selbstbehalt, plus Unterhalt für deine jetzige Frau und das Kind. Für die Stiefkinder gibts nichts, das ist dein Privatvergnügen. Da muss deine Frau sich gegen den Kindesvater durchsetzen. Wie viel das im ganzen aktuell ist, habe ich nicht mehr so genau im Kopf, ich bekomme/zahle schon länger keinen Unterhalt mehr(Kinder sind erwachsen)
Das kriegst du aber raus, entweder mit googlen oder du suchst dir einen Anwalt, der sich mit Familien/Unterhaltsrecht auskennt. Lass dir einen Beratungsschein ausstellen, steht dir zu, bei deinem kleinen Einkommen.

Man muss das aber immer von zwei Seiten betrachten. Deine Ex kriegt jetzt kein ALG II, weil die Arge ihr unterstellt, dass sie Unterhalt bekommt. Nun braucht sie also von dir die Bestätigung, dass dem nicht so ist. Dazu schreibst du jetzt der Arge, dass du eben keinen Unterhalt zahlst, aus oben angegebenen Gründen. Damit ist erstmal die Arge wieder in der Pflicht.
Es kann natürlich sein, dass die Arge deine Ex auffordert, gegen dich zu klagen. Dann solltest du dich über weiteres Vorgehen mit einem Anwalt absprechen.
 
E

ExitUser

Gast
Für die Stiefkinder musst du auch unter Hartz 4 nicht mal mehr aufkommen, da sie keinerlei gesetzlich einklagbaren Anspruch gegen dich hat.- Schon gar nicht, wenn du sie vom Einkommen her gar nicht mit unterhalten kannst. Es könnte sein, dass ihr - oder das Kind für sich selbst einen Anspruch noch habt/ hat auf ergänzendes ALG2. Dein Gehalt darf nicht einfach auf die herkömmliche Art auf deine Stiefkin(er) angerechnet werden.!!! > siehe Stiefkinderregelung , Stiefkinderberechnung. Sie haben einen eigenen Bedarf.

Dann gibt es noch eine Dienstanweisung der BA, die besagt, dass , wenn man noch Unterhalt zu zahlen hat, dies auch nicht als Einkommen zum verbleibenden Gehalt gerechnet werden könne, wenn dies tituliert ist, da es zwekchbestimmt ist nach §11 und jederzeit pfändbar. Eine Titulierung kann man beim Jugendamt kostenlos selbst auch machen. Aber derzeit gibt es dazu noch kein Gerichtsurteil und die BA ändert ihre Meinungen und Verordnungen ja fast täglich. Darauf ist also für die Zukunft auch nicht unbedingt Verlass.

Im Unterhaltsrecht ist es m. E so, dass eine sog. Minderrechnung aufgemacht wird, wenn mehrere gleichrangig Unterhaltsberechtigte da sind. Deine Exfrau ist erst hinter deinen eigenen Kindern und deiner aktuellen Frau unterhaltsberechtigt, dein Stiefkind gar nicht.
Wahrscheinlich- kommt auf die Größe des Gehaltes an natürlich- musst du für die Ex gar nix zahlen, weil erstmal die vorrangig berechtigten "dran" sind.
Um das genau aufzudröseln würde ich dir aber anwaltliche Hilfe empfehlen.
 

Jigdala

Neu hier...
Startbeitrag
Mitglied seit
21 September 2005
Beiträge
11
Bewertungen
0
Bei meinen Stiefkindern ( 5 und 9) ist es so,daß sich der Vater warscheinlich ins Ausland abgesetzt hat.Er zahlt keinen Unterhalt,die Rechtsanwältin meiner Frau kann nichts mehr tun,da eben der Kidsvater nicht greifbar ist,Anzeige läuft schon seit langem wegen Unterhaltspflichtverletzung,aber die Staatsanwaltschaft hat ihn bisher nicht gefunden.
Von meinen 1350 Euro zahle ich monatlich 500 Euro für Kredite (den gemeinsamen Kredit meiner Exfrau und mir und einen neuen,den ich brauchte,um mir Möbel anzuschaffen,da meine Exfrau mir vor 4 Jahren die Bude leergeräumt hat und mein Konto bis ins Dispo überzogen hat),dann 700 Euro Warmmiete (103qm für 5 Personen),da bleiben also nur noch 150 Euro für Telefon,Versicherungen,... wir leben praktisch vom Kindergeld und Erziehungsgeld.

Liebe Grüße Jigdala
 
E

ExitUser

Gast
Die Kredite interessieren die Ämter leider nicht. Da es sich aber so anhört, als würdest du auch nicht gerade wahnsinnig viel verdienen und die Familie groß ist,- wpürde ich dir empfehlen doch mal einen Antrag auf ergänzendes ALG 2 zu stellen bei der zuständigen Arge. Dann ist drauf zu achten, dass sie dein Gehalt nicht einfach auf die herkömmliche Weise auf deine Stiefkinder anrechnen. Der Exfrau und ihren Anwalt- einen netten Gruß. Selbst als verpflichteter zum Unterhalt bist du bei den vielen vorranging Unterhaltsberechtigten gar nicht fähig der Unterhalt zu gewähren, so wie es aussieht.
Erziehungsgeld ist übrigens kein Einkommen im Sinne von Hartz 4. Das dürfen sie euch auch nicht anrechnen.- Nur das Kindergeld und dein inkommen, da weder Unterhalt noch Unterhaltsvorschuss für ein Kind gezahlt wird.
Du kannst mir ja mal per PN schreiben, dann kann ich dir evtl. weiter behilflich sein und mal nachrechnen?
 
E

ExitUser

Gast
Wie lange warst du denn mit deiner Ex verheiratet?

§ 1582
Rangverhältnisse mehrerer Unterhaltsbedürftiger
(1) Bei Ermittlung des Unterhalts des geschiedenen Ehegatten geht im Falle des § 1581 der geschiedene Ehegatte einem neuen Ehegatten vor, wenn dieser nicht bei entsprechender Anwendung der §§ 1569 bis 1574, § 1576 und des § 1577 Abs. 1 unterhaltsberechtigt wäre. Hätte der neue Ehegatte nach diesen Vorschriften einen Unterhaltsanspruch, geht ihm der geschiedene Ehegatte gleichwohl vor, wenn er nach § 1570 oder nach § 1576 unterhaltsberechtigt ist oder die Ehe mit dem geschiedenen Ehegatten von langer Dauer war. Der Ehedauer steht die Zeit gleich, in der ein Ehegatte wegen der Pflege oder Erziehung eines gemeinschaftlichen Kindes nach § 1570 unterhaltsberechtigt war.
 

Jigdala

Neu hier...
Startbeitrag
Mitglied seit
21 September 2005
Beiträge
11
Bewertungen
0
Wir waren 10 Jahre verheiratet,haben keine gemeinsamen Kinder,hatten Steuerklassen 4/4,da wir ungefähr gleiches Einkommen hatten.Nach der Scheidung bekam sie ne Gehaltserhöhung und hat mit Lohnsteuerklasse 1 bis kurz vor der Geburt ihres Kindes ca. 1500 netto verdient.Sie war bisher nie unterhaltsberechtigt,die ganzen Jahre nicht.Und wäre es wohl auch nicht,wenn sie nicht ein Kind von einem Unbekannten bekommen hätte,der ihr normalerweise unterhaltsverpflichtet wäre,wenn man denn seinen Namen wüßte.

Liebe Grüße Jigdala
 
E

ExitUser

Gast
Es ist ihre Sache, den Erzeuger zu finden, nicht deine. Solange bekommt sie ja auch Unterhaltsvorschuss für das Kind.
Dieser ist auch verpflichet , sie zu unterstützen nun, nicht du. Leider bin ich auch nicht genug bewandert bei dem Thema , ob so ein Rückgriff auf dich rechtens ist, wenn der nicht auffindbar ist.
 

Hasenzahn

Elo-User*in
Mitglied seit
26 Juni 2005
Beiträge
24
Bewertungen
0
Jigdala meinte:
Sie war bisher nie unterhaltsberechtigt,die ganzen Jahre nicht.Und wäre es wohl auch nicht,wenn sie nicht ein Kind von einem Unbekannten bekommen hätte,der ihr normalerweise unterhaltsverpflichtet wäre,wenn man denn seinen Namen wüßte.

Und damit bist du raus aus der Nummer. Um jetzt für die Ex in Anspruch genommen zu werden, muss die Unterhaltskette seit der Scheidung lückenlos sein. Wenn sie zum Zeitpunkt der Scheidung keinen Anspruch auf Unterhalt hatte, dann kann der nicht Jahre später unter dem Stein heraus kommen.

Außerdem hast du deiner Ex ggü. den hohen Selbstbehalt. Je nach OLG sind das 1000,00€. Bei einem Netto von 1300,00€ für 1 Kind und 1 Frau kannst du dich beruhigt zurück lehnen und das Ansinnen der Arge ganz genüsslich abprallen lassen.

Gruß vom
Hasenzahn
 

Jigdala

Neu hier...
Startbeitrag
Mitglied seit
21 September 2005
Beiträge
11
Bewertungen
0
Ich wollte nochmal eben schreiben,was aus der Sache geworden ist:

Habe nun unseren eigenen Antrag abgegeben und auch darauf verwiesen,daß wir selber einen Antrag gestellt haben und ich nicht in der Lage bin,meiner Ex irgendwas zu zahlen.
Gestern habe ich über einen Bekannten rausgefunden,daß meine Ex seit Oktober (fast auf den Tag genau,wo ich das Schreiben bekam) wieder verheiratet ist - nur nicht mit dem Vater des Kindes!Habe sie unter dem neuen Namen im Telefonbuch auch gefunden und dort angerufen,hatte ihren Mann am telefon und der meinte doch glatt,ich wäre der Vater des Kindes und sie hätte mich angegeben bei der Arbeitsagentur und beim Jugendamt auch (Kommentar erspare ich mir jetzt,ich hatte den letzten Verkehr mit dieser Frau vor über 5 Jahren und gesehn hatte ich sie das letzte mal bei der Scheidung).
Durch ihre Heirat müßte sich das doch mit der Arbeitsagentur erledigt haben geh ich mal von aus?
Naja und was das Jugendamt betrifft,da kann sie doch nicht irgendwen als Vater angeben oder?Ich rechne mal damit,daß die sich bei mir melden werden?Ich möchte nicht irgendwo als Vater in einer Geburtsurkunde drin stehn bei einem Kind,dessen Vater ich nicht bin. und Unterhalt möchte ich für ihr Kind natürlich auch nicht zahlen müssen,das soll gefälligst der richtige Vater tun.

Lieben Gruß Jigdala
 
E

ExitUser

Gast
Hier könnte ein Vaterschaftstest Klärung bringen. Sollte es dein Kind sein (so wie sie es behauptet) dann steht dir auch einiges an Rechte zu ... bis hin zum Besuchsrecht. Dabei kannst du zumindest Material zum Test sammeln und solltest schleunigst einen Fachanwalt dazu einschalten. Bis dahin kann man die Beweislage umdrehen und dies strickt ablehnen - ergo Streit provozieren - damit dies gerichtlich - festgestellt wird. https://www.scheidung-online.de/ sind auch recht interessante Hinweise zu finden. Sollte es sich herausstellen, das der neue Lover der Spender ist, kannst du auch strafrechtlich gegen ihn vorgehen. Zumindest den Betrugsvorwurf erfüllt er sowie sie auch.
 

Jigdala

Neu hier...
Startbeitrag
Mitglied seit
21 September 2005
Beiträge
11
Bewertungen
0
Ich hab heute morgen über eine ehemalige Arbeitskollegin von ihr einiges in Erfahrung gebracht und zwar folgendes:
Meine Ex hat erst spät von ihrer Schwangerschaft erfahren und der Vater des Kindes war wohl schon nicht mehr mit ihr zusammen,sie weiß auch nicht genau,ob er der Vater ist,da sie wohl noch eine Beziehung nebenbei hatte (gut,kenne ich,war damals auch der Scheidungsgrund).Dann kam ihr jetziger Mann in die Firma und 3 Monate später haben die beiden geheiratet.
Ich denke mal nicht,wenn diese Sachen so stimmen,daß er der Kindsvater ist-ich bin es aber auch nicht (und will dementsprechend auch kein Besuchsrecht oder sonstwas),sondern irgendwer,von dem sie anscheint selbst nicht weiß,wer er ist.
Das Kind,so habe ich erfahren,trägt den gleichen Namen wie mein Sohn (den ich mit meiner Frau habe), Erst-und Zweitname!
Ich weiß nicht,ob sie ihrem jetzigen Mann das Blaue vom Himmel gelogen hat,damit er sie heiratet (der Mann hat ein abbezahltes Haus und ist in einer gutbezahlten leitenden Stellung) und da sie den Vater des Kindes anscheint nicht weiß,gibt sie mal eben mich an.
Sollte das Jugendamt sich bei mir melden,hab ich dann die Möglichkeit,eine Anzeige gegen sie zu machen?Denn daß ich der Vater bin,ist schlichtweg erlogen,da wir vor über 5 Jahren das letzte mal Sexualkontakt hatten,müßte sie eine extrem lange Schwangerschaft hinter sich haben (sorry,Ironie,bin im Moment ein wenig sauer über den ganzen Mist,den meine Ex da gemacht hat).
Ich will definitiv mit dem Kind (so süß es auch sein mag) nichts zu tun haben.Man kann doch nicht einfach irgendwen als Kindsvater angeben,wenn er definitiv nicht der Vater ist.

Lieben Gruß Jigdala (mittlerweile sehr genervt von seiner Ex)
 

narssner

Elo-User*in
Mitglied seit
1 November 2005
Beiträge
150
Bewertungen
1
ist halt Jugendamt

wenn jemand vom Jugendamt angegangen wird, er sei der Vater eines Kindes, muß er sich halt mit dieser Behörde abkatzen. Heißt, am besten kurz und schriftlich erklären, er sei nicht der Vater dieses Kindes. Und mit Begründungen geben, die nicht vorher mit einem rechtlich beschlagenen Menschen durchgesprochen wurden, wäre ich zumindest persönlich ganz vorsichtig.
Eine Anzeige wird wenig Erfolg haben. Es kommt häufig vor, daß der Vater eines Kindes unklar ist und jeder dazu etwas anderes behauptet.
einen freundlichen Gruß
narssner
 

Jigdala

Neu hier...
Startbeitrag
Mitglied seit
21 September 2005
Beiträge
11
Bewertungen
0
Naja,aber wenn sie jemanden (mich) als Vater angibt,obwohl sie ganz genau weiß,daß das eine Lüge ist,ist das denn nicht Verleumdung oder sowas?Ich komme als fragliche Person überhaupt ganz und gar nicht in Frage,genauso gut hätte sie auch den Bürgermeister oder den Exkanzler als Vater angeben können,die würden genausowenig in Frage kommen.

Die einzige,die wissen müßte,wer der vater ist,ist meine Ex,aber die zieht es vor,dem Amt Lügen aufzutischen,das kann doch nicht in Ordnung sein,sie muß doch dort wahrheitsgemäße Angaben machen.

Lieben Gruß Jigdala
 

heinbloed

Elo-User*in
Mitglied seit
17 Oktober 2005
Beiträge
88
Bewertungen
0
moin moin,

ich verstehe das irgendwie nicht

Nun bekomme ich eine Aufforderung von der Arbeitsagentur,ich solle mein Einkommen offen legen,weil ich ihr unterhaltsverpflichtet wäre

seit wann stellt dass das arbeitsamt fest? ich dachte das machen gerichte.

der rest ist aber alles irgendwie nur hörensagen.

sollte sie dich irgendwo z.b. beim jugenamt als vater angegeben haben (da kann man nachfragen) solltest du tunlichst einen rechtsanwalt aufsuchen.

sollte sie überall rumerzählen, kannst du sie natürlich wegen verleumdung verklagen, wenn du zeugen und nicht nur gerüchte hast.

ansonsten dürfte sich algII bei ihr ja erledigt haben, da sie kurz nach antragsabgabe "reich" geheiratet hat.

grüsse
 

Eka

Priv. Nutzer*in
Mitglied seit
9 Dezember 2005
Beiträge
1.669
Bewertungen
20
Hallo,

Normalerweise schreibt das Jugendamt dich an, wenn du als Vater angegeben wirst. Bestreitest du aber die Vaterschaft, wird es automatisch vor Gericht gehen und es wird wohl zu einem Vaterschaftstest kommen. Wenn sich herausstellen sollte, das du nicht der Vater dieses Kindes bist, wirst du auch nicht den Vaterschaftstest zahlen müssen.
Auch zu der Sache Unterhalt...da sie danach ein Kind wohl mit einem anderen gezeugt hatte, ist dieser Mann Unterhaltspflichtig gegenüber dieser Frau, wenn er der Vater ist. Auch wenn sie nie verheiratet waren.
 
Status

Dieses Thema ist geschlossen.
Geschlossene Themen können, müssen aber nicht, veraltete oder unrichtige Informationen enthalten.
Bitte erkundige dich im Forum bevor du eigenes Handeln auf Information aus geschlossenen Themen aufbaust.

Themenstarter können ihre Themen erneut öffnen lassen indem sie sich hier melden...
Oben Unten