Evtl. Wohnung, aber zu teuer - was kann ich machen? (1 Betrachter)

Betrachter - Thema (Registriert: 0, Gäste: 1)

M

Mitglied 61702

Gast
Unter Umständen habe ich eine Wohnung, allerdings wird sie etwas zu teuer sein. Hier die Rechnung:

Derzeit 450,- Euro (345,- KM plus 105,- NK/HK) sind angemessen. Mietstufe ist 4 (7,91 pro qm = 355,95 Obergrenze)

Neue Wohnung wäre auch 450, Euro (350 KM + 100 pauschale NK incl. Heizung). Mietstufe ist aber 3 (6,93 pro qm = 311,85 Obergrenze).

Die beiden Ortschaften liegen nah beeinander, fallen ins gleiche Jobcenter und sind mietpreismäßig nicht mehr wirklich so unterschiedlich. Die dazwischenliegende Ortschaft wurde bereits auf Stufe 4 angehoben.

Wie auch immer, eigentlich dürfte die Wohnung nur circa 412,- Euro warm kosten, Preisunterschied sind also 38 Euro.

412 plus 10% wären 453,20 Euro

312 plus 10% wären 343,20 plus 100,- wären 443,20 Euro

In letztem Fall würden die 10% auf die Kaltmiete addiert, nicht auf die Bruttokaltmiete.

Ich hätte die Wohnung verdammt gerne, nicht nur daß sie relativ nah an meinem jetzigen Wohnort liegt und ich somit den Umzug quasi mit "Bordmitteln" allein wuppen könnte, sie ist auch schön geschnitten, schön groß (die meisten Singlewohnungen hier sind 20qm-Wohnklos) und für mich ausreichend ruhig gelegen. Die Vermieter scheinen nett zu sein.

Aber egal ob sie ja oder nein sagen, mich interessiert prinzipiell, wie man in einem solchen Fall verfahren kann. Ich kann über 200 schriftliche Bewerbungen in den letzten 8 Wochen nachweisen, sowie mehr als 2 Dutzend Ablehnungen nach Besichtigungen. Es wird hier schlichtweg von den Maklern und WoBau-Gesellschaften nicht an ALGIIer vermietet. Man sieht immer richtig wie der Rolladen runtergeht, wenn man mitteilt, daß die Miete vom Amt kommt.

Sollte ich also für diese Wohnung eine Zusage bekommen, dann wäre das ein Sechser im Lotto.

Die Zusage des JC brauche ich jedoch, wegen der Kaution. Auch sind 38 Euro auf Dauer nicht einfach so zu wuppen.

Was kann ich tun, welche Möglichkeiten habe ich?
 
E

ExitUser

Gast
Bei der Angemessenheit muss du die Heizkosten immer raus rechnen.
Denn diese bezieht sich immer auf Kalt- oder Bruttokaltmiete.

HK sind immer abhängig vom Gebäude und anderen Umständen und deren Angemessenheit wird separat berechnet.

Es sei denn in eurer Gemeinde wurde die !Gesamtangemessenheit erlassen".

Wenn, bzw. WEIL du ja nachweisen kannst, dass eine angemessene Whg nicht zu finden ist, sind eigentlich die tatsächlichen kosten anzuerkennen.
Das JC muss auch beweisen, dass es Whg gibt.
Auch wenn es ein Konzept hat!

Daher stehen die Chancen wegen 38 € aus meiner Sicht nicht unbedingt schlecht. Erst recht, da aktuell öffentlich wird, wie viele Leute bei den Mieten drauf zahlen und bezahlbarer Wohnraum kaum zu bekommen ist.
Ich würde das riskieren, die Whg nehmen und dann auf Zusicherung klagen.
Aber ist halt Risiko!
Sparen kannst du ja evtl. auch bei den HK.

Ich habe da aus einem anderen Fall evtl. sogar passende Begründung für einen Widerspruch. Zumindest das Grundgerüst. Dort haben sie sogar ein schlüssiges Konzept.
 
M

Mitglied 61702

Gast
Bei der momentanen Wohnung wird mit der KM gerechnet (Obergrenze ~356) und den HK 53,- und NK 52,- (Obergrenzen entsprechend).

Die rechnen hier nicht mit Bruttokaltmieten.

Und die neue Wohnung hat pauschale warme NK, es wird nichts extra aus- oder abgerechnet. Die 100,- Euro sind Fixkosten.

Wenns nur der Umzug an sich wäre, wäre es kein Problem. Da könnte ich zuwarten bis das SG-Verfahren durch ist. Aber da ist noch die Kaution. Die muß ich haben. Vorher.
 
E

ExitUser

Gast
Darlehen beim JC beantragen. Kaution gibt es m.W eh nur per Darlehen und dürfte auch unabhängig von einer Zusicherung sein.
Auch kann man notfalls auch ER Antrag auf Zusicherung stellen, wenn sich das JC zu lange Zeit lässt.
Bzw. kann man auch ohne Zusicherung umziehen, ohne Anspruch auf Umzugskosten zu verlieren, wenn die Zusicherung nicht zeitnah entschieden wird. (BSG Urteil)

Kaution kann in 3 Raten bezahlt werden!
https://dejure.org/gesetze/BGB/551.html Abs 2.

Also erst mal Zusicherung, Umzugskosten, Kaution, evtl. Erstausstattung (nicht passender Herd?, Gardinen etc.) beantragen. Und schauen, wie sie reagieren.

Wenn nur BK nur gesamt angegeben sind, VM fragen wie die sich aufteilen, also wie viel HK da drin sind. Oder ist es eine BK-Pauschale ohne spätere Abrechnung?
 
M

Mitglied 61702

Gast
Ja, es ist eine Pauschale (HK und NK zusammen ohne Abrechnung).

Werden überhaupt Darlehen einfach so ohne handfesten Grund gegeben? Denn ohne daß die Wohnung angemessen ist, gibts den ja eigentlich nicht, oder?
 

Seepferdchen 2010

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Denn ohne daß die Wohnung angemessen ist, gibts den ja eigentlich nicht, oder?
Nein gibt es nicht, jedenfalls kein Darlehn für die Kaution wenn das JC keine schriftliche Zusicherung erteilt, für die Kostenübernahme der Miete.
 
M

Mitglied 61702

Gast
Nein gibt es nicht, jedenfalls kein Darlehn für die Kaution wenn das JC keine schriftliche Zusicherung erteilt, für die Kostenübernahme der Miete.
Das ahnte ich schon. Die Frage ist, welche konkreten Möglichkeiten ich hätte.

Ich muß jetzt dazu sagen, daß das erst die fünfte überhaupt hier im Umraum (5 km um meinen Wohnort herum) angebotene Wohnung ist, die halbwegs im Rahmen der Angemessenheit ist. Alle anderen Wohnungen liegen bei minimal 600 Euro Kaltmiete, was auf über 750 Euro warm rausläuft. Wohlgemerkt, bei 45-50 qm.

Und es sind ungelegte Eier, ich gehe davon aus, daß ich sie eh nicht bekomme. Mich interessiert aber an dieser Stelle die prinzipielle Frage, was man machen kann/könnte.

Wenn ich mit Leuten rede, die nicht permanent "getrieben" werden, also zB Sozialamtsmitarbeiter oder jemand von der Wohngeldstelle, die wissen selbstverständlich, daß die Wohnung eine Mordsgelegenheit ist und eine Rarität. Und wissen auch, daß man als Elo oder Hilfeempfänger sowieso der Letzte in der Reihe ist. Es sind nur die JC-SBs, die da ein zwangsweises Brett vor dem Kopf haben.

Sind die 10% eigentlich verpflichtend? Und zu was werden sie dazugezählt?
 

Seepferdchen 2010

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Guten Morgen @Watch

jetzt mal in eine andere Richtung gedacht, weil du schreibst:

Ich kann über 200 schriftliche Bewerbungen in den letzten 8 Wochen nachweisen, sowie mehr als 2 Dutzend Ablehnungen nach Besichtigungen
Ich weiß du kennst diese Begründungen bzw. Urteile und genau in diese Richtung mußt du deinen Antrag auf Übernahme der Kaution bzw. die angemessenen Kosten der Unterkunft stellen, dazu belege deine intensive Wohnungssuche und natürlich die Kündigung durch den Vermieter.

Hier noch mal ein Zitat daraus:

▪aus gesundheitlichen (VGH BY 29.3.1976 - 316 III 75 - FEVS 24, 284; LSG BE-BB 28.11.2008 - L 29 B 1944/08 AS ER) bzw. dringenden persönlichen Gründen erzwungen wird (z.B. Bedrohung durch den Partner SG Berlin 26.4.2005 - S 37 AS 801/05 ER; SG Lüneburg 9.11.2006 - S 25 AS 163/06 - info also 2007, 77 [mit zust. Anm. Spindler info also 2007, 81]; Ort besonderer medizinischer Behandlung [SG Schwerin 1.5.2005 - S 10 ER 29/05 AS]; Zerbrechen einer Wohngemeinschaft [SG Lüneburg 19.8.2005 - S 24 AS 472/05 ER], persönliche Pflege eines nahen Angehörigen [SG Berlin 6.9.2005 - S 37 AS 8025/05 ER] bzw. Trennung/Scheidung [VGH BW 26.5.1971 - VI 921/69 - FEVS 13268, 421]), ebenso bei gewichtigen familiären Gründen (SG Berlin 28.6.2007 - S 106 AS 4730/07 - [Zuzug an den Wohnort des mit sorgeberechtigten Kindesvaters unter Verbesserung der Betreuungssituation]; LSG HE 19.3.2009 - L 7 AS 53/09; LSG BE-BB 5.2.2008 - L 10 B 2193/07 AS ER - [Zusammenziehen von Eheleuten]) oder er durch sonstige untragbare Zustände in der bisherigen Wohnung, z.B. durch einen nicht behebbaren Konflikt mit anderen Hausbewohnern (LSB BE-BB 3.6.2007 - L 28 B 676/07 AS ER) nach Scheitern zumutbarer „Befriedungsmaßnahmen" (SG Berlin 25.5.2007 - S 63 AS 10511/07 ER), motiviert war,
https://www.elo-forum.org/kosten-unterkunft/44577-umzug-gruende.html

Ich habe mal bewußt den Text fett hervorgehoben um dir auf zu zeigen in welche Richtung du die Antragsbegründung schreiben mußt.

Auch sind 38 Euro auf Dauer nicht einfach so zu wuppen.
Und hier kommen wir an den Punkt, wo es für dich finanziell eng werden kann/wird, daher mußt du für dich überlegen, wie lange du das möglich machen kannst?

Sind die 10% eigentlich verpflichtend? Und zu was werden sie dazugezählt?
Und zu dieser Frage mal als Beispiel aus Berlin,schau bitte im Net zu deiner Stadt ob ggf. auch diese Sonderregeln zu treffen?

3. Sonderregelungen für den Sozialen Wohnungsbau
Bei Wohnungen, die im 1. Förderweg des sozialen Wohnungsbaus errichtet wurden, darf die Miete den Richtwert um bis zu zehn Prozent überschreiten. Auf diese Weise soll eine Durchmischung der Quartiere gefördert und soziale Segregation vermieden werde
Quelle:https://www.berlin.de/sen/soziales/themen/soziale-sicherung/grundsicherung-fuer-arbeitssuchende-hartz-iv/av-wohnen/

Auch ein Blick nach § 12 WoGG Höchstbeträge für Miete und Belastung nachsehen.
 
Zuletzt bearbeitet:
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Mitglied 61702

Gast
Auch ein Blick nach § 12 WoGG Höchstbeträge für Miete und Belastung nachsehen.
Ha! Ich bin ja immer noch nicht damit weitergekommen, zu erfahren, wieso der Landkreis hier nach wie vor völlig unverständliche Abzüge von den Mietstufen vornimmt. Nach dieser Liste wäre die Miete nämlich angemessen und läge sogar als Warmmiete noch 50 Euro unter der für Wohnstufe 3 vorgesehen BruttoKM von 450.

Hier jedoch liegt die angemessene Kaltmiete für 45 qm bei Mietstufe 3 bei 311,85 Euro. Das sind 138,15 Euro weniger als im WoGG! Kann mir bisher niemand erklären.
 

Seepferdchen 2010

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Kann mir bisher niemand erklären.
Hier mal für dich zur Erklärung dieser Link zum Thema Unterschiede
zwischen Wohngeld und SGB II Kosten der Unterkunft:

Im Unterschied zum Wohngeld werden für die Berechnung der Unterkunftsleistungen nach dem SGB II die tatsächlichen Mietbelastungen berücksichtigt; eine Kappung auf bestimmte Miethöchstbeträge erfolgt nicht.
Dadurch werden die Unterkunftsleistungen an die Mietent-
wicklung angepasst. Eine Grenze ergibt sich dadurch, dass die Unterkunftskosten „angemessen“ sein müssen. Ferner werden im
Rahmen der SGB II-Leistungen – anders als
beim Wohngeld - die kompletten Wohnkostenbelastungen inklusive der Heizkosten, also die Bruttowarmmiete berücksichtigt.

Quelle:
https://harald-thome.de/fa/harald-thome/files/DST-Positionspapier-KdU-M-rz-2014.PDF
 
M

Mitglied 61702

Gast
Das würde aber doch eigentlich den genau umgekehrten Zustand hervorrufen, oder nicht?

Und ich wiederhole mich, aber der Landkreis legt Kaltmieten fest und danach legt er bestimmte Höhen für Heiz- und Nebenkosten fest, die draufgerechnet werden. Das ist 'ne Mordstrickserei!

Hier ein praktisches Beispiel:

Mietstufe ist 4

lt. WoGG (Brüger) = 525,- Euro (Bruttokalt)
lt. WoGG (wohngeld.org) = 434,- Euro (Bruttokalt)
lt. lokalem Landkreis = 408,- Euro (356 KM + 52 NK)

Die HK sind im lokalen Landkreis dann aber auf 53 Euro gedeckelt, macht also dort dann maximal 461,- Euro warm.
 
E

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Gast
Ich habe mich nicht in deinen Fall eingearbeitet.
Da ich vor kurzem jemand einen Widerspruch schrieb für eine Gemeinde mit schlüssigem Konzept und auch dort wegen 26 € abgelehnt wurde und auch wegen der HK, die nicht gesondert ausgewiesen waren.

Ich habe dir einige Textpassagen zusammengestellt, die du gründlich durchlesen und anpassen kannst. Vielleicht passt ja das Eine oder Andere.

Und sorry, dass ich das eher oberflächlich mache und nicht so intensiv reinhänge.

Falls du in B-W lebst, hier auch ein evtl. hilfreiches Dokument des Städtetags.
https://harald-thome.de/fa/redakteur/KdU_Ordner/KdU_RiLi_BaWue_-20.03.2017.pdf
 

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M

Mitglied 61702

Gast
:icon_motz: Thema hat sich mehr oder weniger erledigt. :icon_sad:

So wie ich schon ahnte: die Wohnung wurde an jemand vergeben, der kein ALGII braucht. Und weils so nett war, bekam ich noch drei weitere Absagen heute früh, alle weil nicht an Elos vermietet wird. Wurde mir direkt auf die Nase zugesagt. Einer der Vermieter faselte was von seinem Vater, dessen ALGII-Mieter die Miete versoff, statt an ihn zu zahlen. Ein anderer erzählte mir, daß gute Mieter kein Geld vom Amt brauchen.

Ich suche weiter, aber mittlerweile nervt dieses angeblich "schlüssige Konzept" auf dessen Basis der Landkreis angeblich (ohne es nachzuweisen) bei rund 100 Euro weniger als dem §12 WoGG liegt.

Dadurch werden die Mietpreise für Einpersonenwohnungen auf das Niveau von Studentenzimmern gedrückt und man konkurriert direkt mit diesen. Was ziemlich hoffnungslos ist, weil man ja was ganz anderes will (langfristig wohnen, keine elterlichen Bürgen, keine Minimalanforderungen an den Platz, keine Möblierung), und weil hier 6 Unis und FHs auf kleinstem Raum konzentriert sind. Diese Zimmerklos liegen alle bei unter 25 qm.

Die "normalen" Wohnungen (30-45 qm) für Einzelpersonen fangen hier bei 80-100 Euro mehr an, als als angemessen ausgeschrieben. Darauf kann man sich also garnicht bewerben. Solche Wohnungen, die angemessen wären, also Sozialwohnungen, gibts nicht auf dem Markt (1 einzige in 7 Monaten) und auch die Baugenossenschaften vermieten nicht an Elos.

Und ich habe heute mit dem JC Pirmasens telefoniert und nach der angemessenen Obergrenze für 1 Person gefragt: 179 Euro!!! Dafür gibts nicht mal in Pirmasens eine Wohnung! :icon_eek:

Schwein. Pfeift.
 

Seepferdchen 2010

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Ach @Watch schade das es nicht geklappt hat.

Ich drücke weiterhin dir die Daumen das du bald eine Wohnung findest.

Gruß Seepferdchen
 
M

Mitglied 61702

Gast
Danke :eek:)

Ich weiß nicht, ob das ein neuer Thread sein sollte, aber ich frage mich, ob und was in Bezug auf diese hirnrissigen Angemessenheitsgrenzen so läuft. Und was man (politisch/praktisch) machen kann. Ich habe bei zwei Parteien angefragt, zwischenzeitlich, und darum gebeten, mir zu erklären, wie diese Angemessenheitsgrenzen zustandegekommen sind und warum nichts dafür getan wird, daß mehr Wohnungen für Elos gebaut werden.

Der Witz ist ja, daß o.A. ganz konkrete Diskriminierung ist. In einem Fall könnte ich das sogar nachweisen, weil der gute Herr so blöd war, und mir das auch noch schriftlich mitteilte. Nur helfen würde es nix. Was helfen würde, wäre ein angekurbelter Sozialbau, eine bessere Mietpreisbindung und korrekte Angemessenheitsgrenzen.
 
M

Mitglied 61702

Gast
Und morgen gehts zu 4 Besichtigungen. Mal schauen wie schnell die Gesichter runterfallen, wenn ich meine Einkommensquelle nenne.
 
E

ExitUser

Gast
Das tut mir sehr sehr leid und empört und ärgert mich zugleich.

Die Leute sind so einfältig und betoniert in den Vorurteilen. Als ob Redlichkeit mit dem sozialen Status zu tun hätte.
Naja, oft sind wohlhabende eher die Sozialschmarotzer ohne Moral.
Es war doch ein Anwalt monatelang in der Presse, der Mietnomade war.

Und heute kann jeder ratz fatz in H4 rutschen.

Als Argument kannst du denen künftig sagen, dass die Miete auch direkt vom Amt überwiesen werden kann.
Ist zwar sehr entwürdigend, aber wenn es hilft um von der Straße weg zu kommen? Muss jeder für sich entscheiden, ist jedenfalls eine Möglichkeit.

Davon ab ist zwar auch das keine Garantie für den VM, da man dieses freiwillige Kreuz auf dem Antrag, jederzeit widerrufen kann, aber das muss man ihnen ja nicht auf die Nase binden ;)
 

swavolt

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Ich würd an deiner Stelle eine genehme Wohnung mit mindestens 40 qm auch zu einem höheren Preis nehmen als die JC erlauben.
Wohnungssuche dokumentieren - ist die halbe Miete - da du damit nachweist das es keine geeigneten Wohnungen gibt und du deshalb teurere nehmen musst.

Natürlich heisst es danach mit dem JC vor Gericht alles ausfechten.
 
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