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Evt. Zusammenziehen und was wird dann mit dem Sohn?

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Voglwuide

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#1
:icon_surprised:Hallo erstmal, vielleicht kann mir hier jemand nen Tipp geben. Mein Freund (Berufstätig) und ich (Geringverdienser mit ALG2) beabsichtigen zusammen zu ziehen. Bei mir lebt im Moment noch ein Sohn ( 18, ohne Einkommen da Schüler) und ein vollverdienender Sohn ( 21, mtl. 900 euro auf dem Konto). Nun meine Frage: der jüngere Sohn zieht mit mir mit, aber der ältere würde sich gerne flügge machen, was aber von seinem Einkommen garnicht möglich ist. Er wird, seit er zu Arbeiten begonnen hat, zu Mietteilzahlung verpflichtet, muss für seinen Lebensunterhalt selbst aufkommen (was ja auch völlig in Ordung geht!), Versicherungen, Handy.. ecc. Da bleibt nix übrig, um sich was anzusparen, für Kaution, Möbel.. ecc. Gibts denn eine Möglichkeit, von der ARGE dabei Unterstützung zu bekommen?:confused:
LG Marion
 

Arania

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#2
mtl. 900 euro auf dem Konto).
eigentlich könnte es ergänzendes ALG II geben, aber bei U25 ist das leider nicht so, die müssen zuhause bleiben solange es möglich ist:frown:
 
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#3
:icon_surprised:Hallo erstmal, vielleicht kann mir hier jemand nen Tipp geben. Mein Freund (Berufstätig) und ich (Geringverdienser mit ALG2) beabsichtigen zusammen zu ziehen. Bei mir lebt im Moment noch ein Sohn ( 18, ohne Einkommen da Schüler) und ein vollverdienender Sohn ( 21, mtl. 900 euro auf dem Konto). Nun meine Frage: der jüngere Sohn zieht mit mir mit, aber der ältere würde sich gerne flügge machen, was aber von seinem Einkommen garnicht möglich ist. Er wird, seit er zu Arbeiten begonnen hat, zu Mietteilzahlung verpflichtet, muss für seinen Lebensunterhalt selbst aufkommen (was ja auch völlig in Ordung geht!), Versicherungen, Handy.. ecc. Da bleibt nix übrig, um sich was anzusparen, für Kaution, Möbel.. ecc. Gibts denn eine Möglichkeit, von der ARGE dabei Unterstützung zu bekommen?:confused:
LG Marion
Hallo Marion,

schau doch mal bitte in das Forum U 25 und auch hier in diesen Thread

http://www.elo-forum.org/kinder-mit...en-eigenanteil-bei-kfo-behandlung-t10118.html

Zitat: "Ein Kind das sich selber unterhalten kann gehört nicht zur BG. "


Schöne Grüße Heike
 

Arania

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#4
Bekommt dann aber auch kein Geld für den Umzug von der ARGE:wink:
 
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#5
Bekommt dann aber auch kein Geld für den Umzug von der ARGE:wink:
Ja, Arania, bei 900 Euro Verdienst im Monat :wink:

Vielleicht könnte er ja in der alten Wohnung wohnen bleiben, da könnt er auch gleich die Möbel übernehmen bis er etwas anderes angespart hat. Wenn ich richtig gelesen habe, möchte Marion mit dem jüngeren Bruder zum Freund ziehen.

Schöne Grüße Heike
 

Arania

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#6
wenn er die mit dem Verdienst halten kann, wäre das die beste Lösung:wink:
 

Voglwuide

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#7
da gebe ich euch natürlich recht, dass wäre die beste lösung. geht aber leider nicht, da wir in einer 3 zimmer sozialwohnung leben und er die alleine nie bekommen würde, geschweige denn sie alleine halten könnte! und der umzug in eine neue wohnung ist für meinen freund zwingend notwendig, da der job an die wohnung gebunden ist (schulhausmeister). es scheint fast so, als gäbe es keine lösung.. seufz
 

Arania

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#8
Nun es muss ja nicht diese Wohnung sein, wenn er sich vielleicht eine kleinere sucht oder auch nur ein Zimmer irgendwo müsste es doch gehen, oder?
 
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#9
da gebe ich euch natürlich recht, dass wäre die beste lösung. geht aber leider nicht, da wir in einer 3 zimmer sozialwohnung leben und er die alleine nie bekommen würde, geschweige denn sie alleine halten könnte! und der umzug in eine neue wohnung ist für meinen freund zwingend notwendig, da der job an die wohnung gebunden ist (schulhausmeister). es scheint fast so, als gäbe es keine lösung.. seufz
Hallo Marion, hm, mit 900 Euro im Monat könnte sich dein Sohn eventuell ein möbiliertes Zimmer oder eine kleine Wohnung nehmen. Also die meisten müssen leider mit 0 anfangen und sparen sich nach und nach die Möbel zusammen, mussten wir damals auch. Wenn er noch keine Schulden hat, also noch nicht in der Schufa steht, dann könnte er bei einem Versandhandel oder im Möbelhaus auf Kredit kaufen z. B. komplettes Schlafzimmer für ca. ab 229 Euro und dann ca. 30 bis 40 Euro im Monat bezahlen. Bei uns hier machen das alle größeren Möbelhäuser in der nächst gelegenen großen Stadt. Schau mal in die Werbeblätter. Da kann er auch gleich ein Auto mieten und alles nach Hause fahren.

Alg 2 ergänzendes erhältst du erst unter 345,- Regelsatz + ca. xx Miete. (insgesamt ca. 630)

Zumindest hab ich bisher noch nichts anderes gehört.

Und wie schon gesagt, bei U 25 wird das noch schwieriger.

Schöne Grüße Heike
 

Voglwuide

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#10
vielen dank für eure ratschläge. ich bin mir sicher, wir werden schon einen weg finden. morgen besorg ich mal einen antrag auf eine sozialwohnung für meinen sohn, werde die einkommensgrenze abchecken. hier in der nähe von münchen ist eine "freie" wohnung für einen so jungen menschen kaum zu finanzieren (preise für appartements schon mal ab 300 euro kalt) und dass nur, weil hier sbahn anschluss ist. und wenn alle stricke reißen, dann muss er eben mit ziehen, ob er nun will oder nicht ;).

lg marion
 
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#11
vielen dank für eure ratschläge. ich bin mir sicher, wir werden schon einen weg finden. morgen besorg ich mal einen antrag auf eine sozialwohnung für meinen sohn, werde die einkommensgrenze abchecken. hier in der nähe von münchen ist eine "freie" wohnung für einen so jungen menschen kaum zu finanzieren (preise für appartements schon mal ab 300 euro kalt) und dass nur, weil hier sbahn anschluss ist. und wenn alle stricke reißen, dann muss er eben mit ziehen, ob er nun will oder nicht ;). lg marion
Du wirst das schon schaffen, freu dich lieber dass ihr bald die Argen los seid. :icon_hihi:

Schöne Grüße Heike und viel Glück :wink:
 

Unwichtig

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#12
http://www.harald-thome.de/media/files/SGB_II_Folien.pdf

Der Aberkennung von bürgerlichen Rechten für unter 25-Jährige kann ggf. durch eine „Strategie der
vollendeten Tatsachen“entgegnet werden. Die Behörde muss der Anmietung einer Wohnung
zustimmen (im Sinne von § 22 Abs. 2a SGB II), wenn beispielsweise:

•der junge Erwachsene von den Eltern rausgeschmissen wurde / es gibt kein Rausschmissverbot
für unter 25-Jährige
•die Eltern das Zusammenleben einfach beenden wollen / es gibt keine Pflicht der Eltern das
Wohnverhältnis mit den Volljährigen fortsetzen zu müssen
•die Eltern das Mietverhältnis beenden und den unter 25-Jährigen explizit nicht in die neue Wohnung
mitnehmen wollen / es gibt keine Kindermitnahmepflicht der Eltern
•In diesen Fallkonstalationen darf die Behörde weder Druck auf die Eltern, noch auf den jungen
Erwachsenen zur Fortsetzung des Aufenthalts im Elternhaus ausüben. Sie muss vielmehr der
Anmietung einer eigenen Wohnung der jungen Erwachsenen zustimmen

Und, wenn er erstmal eine eigene Wohnung hat, dann kann ihn auch keiner mehr zwingen zu Euch in den Keller zu ziehen.

"Es gibt keine Pflicht von ausgezogenen Unter 25-Jährigen wieder in den Haushalt der Eltern zurückzuziehen. Dahingehender Druck der Leistungsträger ist rechtswidrig."
 
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