Eventuelles Objekt in Aussicht, jedoch 100m² - wie legal Bewilligung erhalten?

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VIELLEICHT hat unsere lange Suche durch den Kauf eines Hauses (von der Familie, die vermietet dann an uns) ein Ende... ging heute alles sehr schnell. Das Objekt der Begierde hat jedoch 100m² Wohnfläche - und auch wenn das Objekt in einem anderen Kreis liegt, dürfte das aktuelle JC dem neuen wohl über das "Theater" hier berichten - ich traue denen sogar zu, dass die mit dem Maßband kommen und nachmessen - also "mal eben" weniger eintragen als ist: Gibt es nicht.

Das Haus hat 2 Badezimmer... ggf. kann man einen Raum abziehen und untervermieten (also der Besitzer, nicht wir)? Oder gibt es andere, LEGALE Wege da was zu machen? Umswitchen in eine WG wollen wir beide jedoch nicht, wir bleiben eine Bedarfsgemeinschaft.

vielen Dank im Voraus...
 

gelibeh

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Die Größe ist nicht maßgebend, maßgebend ist der Mietpreis. Guckt, dass die Miete, also Quadratmeter mal Quadratmeterpreis im angemessenen Rahmen liegt. Dazu gibt es ein Urteil vom Bundessozialgericht, an das sich die JCs zu halten haben. Hier im Forum dürfte unter dem Suchwort Produkttheorie dazu auch einiges zu finden sein.
 

ZynHH

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Ihr mietet dann eben nur die zulässige Grosse und nicht das ganze Objekt.
Bleibt eben die Abstellkammer aussen vor
...
 

Dark Vampire

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Kosten anpassen und Ruhe ist.Ich hab selber Jahrelang alleine auf 85qm gelebt wo das Amt voll zahlte weil ich eben nen geringen Mietpreis und die passenden NK dazu hatte.
 
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Danke, das wussten wir nicht. Aber hier im aktuellen Kreis haben die damals bei einem Objekt wegen 15m² zu viel nur ZUGESTIMMT, nicht aber bewilligt - da liegt ja das Problem. Wenn nur zugestimmt wird, gibt es keine Umzugskosten (okay, bräuchten wir nicht), gibt es keinen Anspruch auf eventuelle Nachzahlungen (Heizung) und so weiter. Der Mietpreis wird absolut im Rahmen liegen - das ist ja nicht das Problem. Möbel, Küche: Ist alles noch drin - wir haben ja im Moment so gut wie nix. 1 Couch, 1 PC, 1 TV - und ein altes Bett - das war es dann auch. Aber hier noch "Erstausstattung" geltend machen ("Übernahme vorhandener Möbel") und ggf. "Renovierungskosten"?
 

gelibeh

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Aber hier im aktuellen Kreis haben die damals bei einem Objekt wegen 15m² zu viel nur ZUGESTIMMT, nicht aber bewilligt - da liegt ja das Problem.
Wenn die Miete des jetzigen Objekts im zulässigen Rahmen liegt, ist die Größe unerheblich. Das war dann rechtswidrig, was die gemacht haben.
 
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Okay... die Miete muss passen, die Größe ist nicht relevant, die Heizkosten werden anteilig übernommen bis max. 65m², richtig? Was nun, wenn man trotz wirtschaftlichen Heizens z.B. 300 Euro im Jahr über dem "Limit" liegen würde? Können dann nicht die 35m² mehr angerechnet werden und man "guckt dumm aus der Wäsche"?

Und wie wäre das bei einer Untervermietung (z.B. für Pensionsgäste oder Singles oder ähnliche): Macht es Sinn das als MIETER selbst in Angriff zu nehmen, wird das VOLL angerechnet oder sollte das lieber die Besitzerin (also Familie von uns) machen?
 

ArNoN

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nicht nur Heiz- auch die anderen nach m2 berechneten Nebenkosten sind groessenrelevant :(

Anfallende Heizkosten isnd zu uebernehmen - solange Dir keine Verschwendung nachgewiesen werden kann. Du kannst ja nix fuer den energetisch besch*ssenen Zustand der Huette.

Da Dir bei einer Untervermietung alle Einnahmen als ebensolche gewertet (und bei Kosten gern rumgezickt) werden, wuerde ich das dem Vermieter ueberlassen - je weniger Du offiziell damit zu tun hast, umso weniger gibt's Diskussionen!
 
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Danke... also, es ist wohl doch so, dass die hier zicken... die Miete liegt im Rahmen, aber die 100m² könnten zum Problem werden. Lösung: Ein Raum wird als "Pensionszimmer" deklariert, dass die Vermieterin (also Familie) eben als solches anbietet - wir vor Ort würden dann nur z.B. die Reinigung übernehmen oder auf Wunsch ein Frühstück machen... dann wäre es wieder "passig"... oder?
 
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SO....

telefoniert mit JC: Wenn in der Mietbescheinigung steht, dass z.B. 1 Raum für den "Eigenbedarf" abgezogen wird, dann ist alles "in Butter". Mietspiegel im neuen Kreis liegt bei 266€ plus 78€ kalte Nebenkosten plus ca. 70 Euro für Heizung (Gas). Angeblich würde für Holz NICHT gezahlt, also keine "Mischrechnung" im Sinne von "20% Gas für Warmwasser und 80% Holz fürs Heizen" - mal sehen, ob man da doch was machen kann, Holz spart ja (noch) im Vergleich zu Gas Geld...
 

ArNoN

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Hi,

Regel#1: keine EGV unterschreibn
Regel#2: nicht mit denen telefonieren!
Regel#3: hier irrelevant :)

jetzt fehlt Dir naemlich jeder Nachweis, ich denke nicht dass da ein Aktenvermerk zu gemacht wurde (JC-seitig)... Und ja, ich sehe schwarz - leider, Erfahrungswerte!

zum Thema: die Deckelung lkalter Nebenkosten ist ja schon fragwuerdig, da die ja auch nicht von Dir beeinflussbar sind (die meisten zumindest): Steuern, Muell, Fahrstuhl... Und 78 Euro sind bei 50m2 (zB) auch oft nicht ausreichend, das wuerde ich ggf pruefen lassen.

Kein Holz ist mMn unzulaessig, da es Heizkosten sind - und zwar ausschliesslich Raumluftheizung und Warmwassererwaermung, oder brauchst Du das Holz auch noch woandersfuer? Heizkosten sind zu uebernehmen, steht so woertlich im Gesetz.

Wenn die so schon anfangen, wuerde ich das Gespraech (also den fuer Dich positiven Teil) kurz zusammenfassen: "Vielen Dank fuer Ihre Zusage im Telefonat vom ... Wie bereits fernmuendlich von Ihnen genehmigt, ueberreiche ich beiliegend den Mietvertrag..."

btw: Schwarzung des Vermieternamens waere aus Datenschutzgruenden zulaessig.......

Viel Erfolg.
 
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Hallo,

also wir haben beim Anruf (ist ja dann ein neues JC) keine Namen und Daten genannt sondern eine ALLGEMEINE Anfrage. Den Vermieternamen brauche ich nicht schwärzen, da ist ja nichts illegal oder verboten oder sonst irgendetwas. Wir wissen jetzt, dass es sich um 2 Wohnungen mit á 50m² handelt - so ist es zumindest im Hausgutachten vermerkt. Dennoch möchten wir keine getrennten Mietverträge, das wäre ja noch mehr "Kuddelmuddel". Was sollte jetzt also LEGAL in den Mietvertrag, respektive auch in die Mietbescheinigung? Bei 5m² Abweichung dürfte niemand danach krähen, aber das Haus hat insgesamt 100. Und da jetzt mal kreativ eins der beiden Badezimmer "rausrechnen" oder die "Treppe nach oben" dürfte wohl nichts bringen...

Was, wenn z.B. der Sohn meiner Partnerin (okay, der ist schon über 30) regelmäßíg zu Besuch KÄME? Ginge da was? Oder eben doch einen Raum als "Eigenbedarf" abziehen, oder als Lager oder als Pension?

Was ist nun wasserdicht?
 
Thematiker*in
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Sorry... es ist zum KOTZEN!

Gerade eben ruft eine der Schwestern an in Bezug auf den Hauskauf... "Es hätte sich dann erledigt, es kauft doch einer aus der Familie!" (trotz mündlicher Zusage der anderen Schwester vor 3 Tagen: "Sie haben es, Glückwunsch!"). Familie regelt alles, bestellt zur Sicherheit noch einen Architekten der mal gucken soll, macht den Finanzplan, man hat sich die Pfoten wund getippt um alle Daten und Fakten zu übermitteln, Fotos gemacht, ist 120km gefahren...

Das ist jetzt das DRITTE Objekt das wir hätten bekommen KÖNNEN und bei dem immer irgendwie irgendwas im allerletzten Moment schief läuft... was ist denn das für ein MIST?

Musste raus, tut mir leid!
 
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