Eventuelle Küdigung weil Arge meinen Arbeitgeber Nervt. (1 Betrachter)

Betrachter - Thema (Registriert: 0, Gäste: 1)

Nofi

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Hi. ich hab mal ne frage was nicht so recht in eine kategorie passt und ich im netz auch nichts darüber finde.

Ich und eine Lebensgefährtin sind geringfügig beschäftigt, und mein AG sucht noch mehrere arbeitnehmer für teilzeit bzw vollzeit.

Unsere SB schickte uns einen VV für unseren derzeitigen AG wegen der vollzeit/teilzeit stelle.

Mein arbeit geber will uns aber nicht vollzeit/teilzeit weil wir so zu sagen für kranke oder für welche die urlaub haben einspringen, und er so zufrieden ist wie es ist.

Außerdem sucht er nur mehrere Arbeitnehmer damit wir im wechsel wochenende frei haben.

Is ja schließlich seine sache wie er jemanden einteilt oder?

Jetzt hat das Jobcenter bei meinem AG angerufen und ihm aufgedrängt uns vollzeit einzustellen und obwohl mein arbeitgeber das verneinte kommt das jobcenter jetzt zu ihm um darüber zu verhandeln. Gegen seinen willen.

Jetzt war bei ihm sogar die überlegung uns einfach raus zu werfen damit ruhe ist. Hat er natürlich (noch) nicht. Aber er regt sich halt übelst darüber auf dass gegen seinen willen leute eingestellt werden sollen die er garned will bzw braucht und dass das jobcenter einfach vorbei kommen will obwohl er stress hat und keine zeit wärend der arbeitszeit.

Was ist den nun wenn den das passiert? schlieslich is doch dan die Arge schuld das wir den job verlieren oder?

Noch dazu kommt, als sie ihm am telefon wegen uns gefragt haben, hat er gesagt (weil er es einfach ned begründen will) er frägt uns..

Toll, jetzt hab i entweder ne sanktion am hals wegen verdacht an vereitelung, oder ich bin meinen job los.

Sollte überhaupt was kommen.
 

Regensburg

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Hi :)

war bei mir in 12/2017 ähnlich.
Das JC hat meinen AG so lange genervt (450 € Job), das er mich einfach nicht nach der "Winterpause" - Fensterbau - weiter eingestellt hat.

Ich habe sein (AG) Brief gelesen. Dort stand unter anderem:
Ich werde nie einen ALG2 beschäftigen.
JC Ziel erreicht.
 

SB Feind

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@Nofi

Naja wenn er dich kündigen tut und als begründung das Jobcenter ihn nervt das funktioniert nicht. Außerdem warum sollte das Jobcenter dich wegen einer Vereitelung sanktionieren?
Dein Chef hat denen vom Amt doch schon oft genug gesagt das er dich nicht Teilzeit oder Vollzeit einstellen will. Also wird es schwer bis unmöglich sein daraus ne Sanktion zu machen.

Und das Amt würde ich Schadensersatzpflichtig machen wenn du aufgrund dessen Einmischung dein Job verlierst.
 

gila

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Wenn du weißt, WER sich da vom JC so reinhängt, würde ich das UMGEHEND UNTERSAGEN!

Wende dich an den Teamleiter oder den Geschäftsführer des Jobcenters und teile denen mit, dass eure Arbeitsstelle gefährdet ist, weil das Jobcenter UNERLAUBT mit dem Arbeitgeber in Kontakt getreten ist und sich hier AUFDRÄNGT und den Arbeitgeber "überreden" will, euch Vollzeit anzustellen, was dieser aber weder kann noch will.
Das Jobcenter verstößt hier gegen den Datenschutz und das Sozialgeheimnis, wenn es unerlaubt über euren Kopf hinweg mit eurem Arbeitgeber kontaktet.
Teile denen mit, dass du dich von einem ANWALT beraten lassen wirst, ob bei Verlust der Arbeit hier das Jobcenter in Regress zu nehmen ist.

Das sollte erstmal reichen, um die aufzuscheuchen!
Wird ja immer doller!
:icon_motz:
 

Heidschnucke

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Ist mir ähnlich ergangen, beim ersten mal wurden mir noch im Vorfeld so viel Steine in den Weg gelegt das es erst gar nicht zur Arbeitsaufnahme gekommen ist. Und beim zweiten mal habe ich das JobCenter erst gar nicht informiert, und das JobCenter hat dann den AG dann so lange genervt mit Post anrufen usw. usw. bis er mich gekündigt hat was er auch so in die Kündigung rein geschrieben hat. Der Kommentar des JobCenter „hätten Sie uns vorher gefragt hätten wir Ihnen sagen können der Job nichts für ist!“ Übrigens wollte das JobCenter das ich als 1,00 € Kraft als Pflegehelfer bei der Diakonie arbeite, aber ich wollte lieber in meinen erlernten Beruf als Fleischermeister mit einen richtigen Gehalt arbeiten.
 

Nena

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Wenn Du einen VV bekommen hast, sucht der AG doch offensichtlich Vollzeitkräfte.

Der AG muss auch damit leben, wenn er seine Stellengesuche bei der Jobbörse veröffentlicht, dass er die Dienstleistungen der AfA (und ihren "Töchtern") in Anspruch nimmt. Das hat er unterschrieben.

Aber sicherlich nicht, dass er unangemeldete Besuche bekommt. Und dieser über seine AN mit ihm sprechen möchte. Und ihr auch nicht! Er hat sich den/die Namen hoffentlich notiert? Diese Person/en riskieren Eure Arbeitsplätze!
 

Couchhartzer

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Wenn Du einen VV bekommen hast, sucht der AG doch offensichtlich Vollzeitkräfte.
So geht es auch bereits auch sehr deutlich nachlesbar aus Beitrag #1 hervor:
und mein AG sucht noch mehrere arbeitnehmer für teilzeit bzw vollzeit.
Allerdings geht aus dem Öffnungsbeitrag auch hervor, dass TE und seine Lebensgefährtin offensichtlich nur auf Teilzeit als sozusagen "Springer" für ausgefallene andere Kollegen eingestellt wurden und der AG diese Springereigenschaft mit Teilzeit so erhalten will.
Da hat ihm weder BA noch sonst wer reinzuquatschen, denn da besteht nicht ansatzweise eine zulässige Kompetenz sich in diese firmeninternen Planungen einzumischen.
Anstelle des AG würde ich nach Nürnberg eine faustdicke Beschwerde gegen Mitarbeiter der BA raushauen, die sich in Firmeninternas wie Personalplanung einmischen wollen und mir derartiges sehr deutlich verbitten.
 

AnonNemo

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Nofi meinte:
Unsere SB schickte uns einen VV für unseren derzeitigen AG wegen der vollzeit/teilzeit stelle. [...]
dass das jobcenter einfach vorbei kommen will obwohl er stress hat und keine zeit wärend der arbeitszeit.
Was ist das für ein Arbeitgeber, der
a) über die BA nach Leuten sucht, und sich dann aufregt, wenn das JC deren Arbeit erledigt, und
b) lieber Neue einstellt, anstelle dass er vorhandenen und eingearbeiteten Mitarbeitern, sofern sie es wollen, mehr Stunden spendiert und die ggf. auftretenden Lücken mit Neuen auffüllt?

Ich muss schon sagen; Ganz schön verwöhnt die Arbeitgeber, heutzutage. ~> Wenn etwas nicht genau so läuft wie sie es sich vorstellen, rasten die gleich aus :icon_dampf:

Ist natürlich äußerst übel; Weil der AG seine eigene Medizin schlucken muss, reagiert er den Ärger darüber an seinen Mitarbeitern ab.

Couchhartzer meinte:
Allerdings geht aus dem Öffnungsbeitrag auch hervor, dass TE und seine Lebensgefährtin offensichtlich nur auf Teilzeit als sozusagen "Springer" für ausgefallene andere Kollegen eingestellt wurden und der AG diese Springereigenschaft mit Teilzeit so erhalten will.
Nofi Beitrag #1 meinte:
und er [der AG] so zufrieden ist wie es ist.
@TE hat sich nicht dazu geäußert, ob die Beiden (TE und Lebensgefährtin) auch gegen eine VZ-Stelle sind.

Beretta1 meinte:
hast du dafür eine belastbare Rechtquelle?
Erstens: Warum weiß das JC wo du arbeitest?
~> Um diesen Folgen vorzubeugen bekäme das Amt NIE die Information wo ich gerade (außer drei Monate vor Befristungsende), bzw. in Zukunft, arbeite.

Zweitens: BDSG / DSGVO ... oder hast du der Datenverarbeitung bzgl. deines Arbeitgebers zugestimmt?

Beretta1 meinte:
Du kannst ja mal in meinen Thread gucken unter "Allgemeines",
Zig Threads, mit noch mehr Beiträgen, durchsuchen, um dir zu helfen?
~> Nö, liefere DU einen Link. Am besten einen, der an einer relevanten Stellen (Beitrag) einsteigt.

Heidschnucke meinte:
Übrigens wollte das JobCenter das ich als 1,00 € Kraft als Pflegehelfer bei der Diakonie arbeite,
Bitte, du bist Meister genug, um selbst zu wissen, dass das keine Arbeit war sondern eine AGH/1EUR-Job ... und welche Konsequenzen Schwarzarbeit nach sich ziehen.

jaykay19 meinte:
Datenabgleich und Mitwirkungspflichten deines Arbeitgebers. Ist schon legitim im Gegensatz zu dem Thema hier.
Der SGB-Paragraf, auf welchen du gerade abstellst, regelt die Mitwirkungspflichten nachdem man den Arbeitgeber verlassen hat und im ALG gelandet ist.

Dazu brauchst du dir den AG-Mitwirkungsparagrafen nur genau durchzulesen, und umzusetzen was dort steht, und nicht was du hineininterpretiert hast.
 

jaykay19

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§ 57 SGB II bezieht sich nicht nur auf das Ende der Tätigkeit. Bei Beretta ging es um Lohnbescheinigungen, welche vom Arbeitgeber nach einem Datenabgleich im laufenden Bezug abverlangt wurden.
 
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