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EV wurde VA- Schikanen gehen los!!! Bitte um Hilfe

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Route66

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#1
Hallo zusammen

Habe nun, dank eurer Hilfe, die EV abwehren können und als VA erhalten (Eingang 29.9.09). Jetzt gehen die Schikanen los.

Habe zwei Stellenausschreibungen (ohne Poststempel) bekommen.

Ich war gestern, 29.9., erst bei meinem Arbeitsvermittler

Stellenausschreibungen sind nicht von meinem Sachbearbeiter/Arbeitsvermittler (wurde mit Kuli ergänzt) sondern von einer anderen Person

Stellenausschreibungen (Gebäudereinigung) kann ich aber gesundheitlich nicht ausüben.
Ich habe Knie-, Arm- und Bandscheibenprobleme

Bei einer wäre die Arbeitszeit von 21 bis 24 Uhr.
Ab 22 Uhr beginnt die Nachtschicht, die ich nicht ausüben darf.

Ärztliche Gutachten liegen vor, wurden nicht beachtet

Es wurde kein Profiling gemacht

Warum schickt mir ein anderer Sachbearbeiter Angebote, wenn ich gestern erst bei meinem war? Weiß jemand einen Rat?

Was kann ich machen bzw. wie kann ich dagegen vorgehen?

Danke schon mal im Voraus
 

Martin Behrsing

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#2
Dann widersprech den Stellenangeboten und bewirb dich dennoch. Solltest Du eingeladen werden, kannst du dann immer noch darauf verweisen, dass dies aus med. Gründen nicht geht. Vergiss aber nicht dir die Bewerbungskosten erstatten zu lassen. ich gehe davon aus, dass Du für derartige Stellenausschreibungen eine Standardkurzbewerbung parat hast.

Einfach interesse bekunden und um weitere infos besitzen, um weitere Bewerbungsunterlagen zu zusenden. Dazu einen Kurzlebenslauf.
 
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#3
Habe nun, dank eurer Hilfe, die EV abwehren können und als VA erhalten (Eingang 29.9.09).
Dagegen müsste man vermutlich einen Widerspruch einreichen. Kannst du den VA hier mal reinstellen?




Jetzt gehen die Schikanen los.
Muss nicht unbedingt mit dem VA zusammenhängen. Der VA ist inzwischen etwas ganz übliches geworden.

Habe zwei Stellenausschreibungen (ohne Poststempel) bekommen.

Ich war gestern, 29.9., erst bei meinem Arbeitsvermittler

Stellenausschreibungen sind nicht von meinem Sachbearbeiter/Arbeitsvermittler (wurde mit Kuli ergänzt) sondern von einer anderen Person

Stellenausschreibungen (Gebäudereinigung) kann ich aber gesundheitlich nicht ausüben.
Ich habe Knie-, Arm- und Bandscheibenprobleme

Bei einer wäre die Arbeitszeit von 21 bis 24 Uhr.
Ab 22 Uhr beginnt die Nachtschicht, die ich nicht ausüben darf.

Ärztliche Gutachten liegen vor, wurden nicht beachtet

Es wurde kein Profiling gemacht
Wenn du einen Job aus gesundheitlichen Gründen nicht machen kannst und das attestiert wurde bzw. ein Gutachten vorliegt, hast du den allerbesten Grund, diesen Job abzuwehren. Oder glaubst du im Ernst, man kann dir einen Job vermitteln, den du nicht nachweislich nicht machen kannst? Es mag ja wohl alles etwas nervig sein, aber dein SB macht sich damit nur bei den Arbeitgebern lächerlich.

Warum schickt mir ein anderer Sachbearbeiter Angebote, wenn ich gestern erst bei meinem war? Weiß jemand einen Rat?
Das weisst du nicht so genau. Manchmal sind es verwaltungstechnische Gründe. Deshalb würde ich das nicht gleich mit dem VA in Zusammenhang bringen.

Was kann ich machen bzw. wie kann ich dagegen vorgehen?
Hat dir Martin schon geschrieben.

Ich würde entweder:

1) Den Job schriftlich ablehnen, mit der Begründung: "Ich kann diesen Job aus gesundheitlichen Gründen nicht ausführen. Ein Attest (oder Gutachten) finden Sie anbei". Dann muss der SB das berücksichtigen, oder wer will denn die Verwantwortung dafür übernehmen???

2) Du bewirbst dich und sagst dem Arbeitgeber, dass du das aus gesundheitlichen Gründen nicht machen kannst. Ein Attest kannst du ihm ja zeigen (bitte nur zeigen!!! Das geht den sonst nichts an). Und dann wirst du erleben, dass der dich überhaupt nicht haben will. Und wenn dir Fahrtkosten für Bewerbungsgespräche entstehen, dann stelle vorher den Antrag bei deiner Arbeitsvermittlerin, damit sie dir diese erstattet.
 

Route66

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#4
Danke für eure Antworten, haben mir sehr geholfen.

@ Mobydick

Hier mal der VA
 

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gnom123

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#5
Was bitte schön ist mit"Jedem ALG II Empfänger ist täglich eine Eigenbemühung zumutbar" gemeint?

Soll das etwas heissen man soll sich jeden Tag des Monats irgendwie/irgendwo bewerben?

Haben die ne Macke?
 

Berenike1810

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#6
....also: Route66,
wenn's nicht so ein ernstes Thema wäre, hätte ich mich eben, bei'm lesen Deiner EGV, fast krumm und schräg gelacht ! -So einen Schmarrn habe ich noch nie gesehen!

Die erste Seite hat bei mir sofort den Gedanken gebracht mich per Einschreiben in Nürnberg zu beschweren. Natürlich mit Kopie dieser einmaligen EGV.

-Die Aussage, dass Dir Bewerbungskosten in "unbegrenzter" Höhe (á 5,00 €) zugesagt wurden und Du dich täglich bemühen brauchst, legt nahe, dass ich z.B. in so einem Fall, sofort einen Antrag auf Vorerstattung der Bewerbungskosten, schriftlich stellen würde.

-Mit der Begründung, dass ich das unmöglich auslegen kann, da sonst mein Kühlschrank schon 15. leer ist und nicht erst am 22. des Monats. Diesen Antrag würde ich auch nach Nürnberg schicken.

Hoffentlich hast Du genug Energie, sowas "nicht einfach einschlafen zu lassen" !!!

Berenike
 

ShankyTMW

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#7
Hallo Route66

Danke für eure Antworten, haben mir sehr geholfen.

Hier mal der VA
Ähm, nur eine Frage vorweg: wo sind die Seiten 3 bis 5 abgeblieben? Laut Seitennummeriereung wären das nur das Anschreiben - Seite 2 (erster Teil der VA und Seite 6 (das letzte der Rechtsfolgebelehrung). Oder sollte dir das so zugeschickt worden sein?

Pluspunkte:
Bewerbungskostenerstattung in unbegrenzter höhe, pro Stück 5,- (das ist echt Phänomenal :eek: )

Bewerbungen im Monat scheinbar nicht fest gelegt (die Anzahl im Schreiben bezieht sich nur auf Deine Fragen und der nicht unterzeichneten EGV). Oder steht das explizit nochmal auf den fehlenden Seiten?

Minuspunkte:
Bewerbungskosten werden nur erstattet wenn Bestätigungsschreiben oder Absagen vorgelegt werden. Auf alles andere bleibst Du sitzen. Würd ich so nicht akzeptieren. Klar kann man von jeder Firma udn Personaler den man Bewerbungen geschickt hat ein Bestätigungsschreiben abringen wenn sie shcon keien Absagen schicken, aber das bedeutet für diese Leute zusätzlich arbeit udn wirkt letzendlich sogar Deiner Bewerbung entgegen weils einfach kein gutes Licht auf dich wirft (Punkt: Personaler sagt - die will doch das Zettelchen nur als NAchweis aber in Wirklichkeit gar nciht arbeiten). Und bei Telefonischen bewerbungen was Schriftliches verlangen - heiliges blechle, da kann man sich das telefonieren gleich sparen und alles per Post machen, Frankierten Rückumschlag rein mit der Bitte um Rücksendung der Bewerbungsunterlagen plus Absage. *Kopfschüttel*

Der Teil mit den Fahrtkostenübernahme und den ablauf, von wegen vorher Antrag stellen wenn Firma die Fahrtkosten nciht übernimmt gehört da nicht rein. Das ist soweiso usus. Kann man allenfalls als Info betrachten.

Ähnlich bverhält es sich mit den Vorgaben für km-Pauschale und Fahrkarten übername. Die höhen dafür sind festgeschrieben im SGB (den Passus dazu hab ich grad nicht Griffbereit - aber liefer ich Dir gern nach wenn da keienr schneller ist).

Bezüglich der Fahrtkosten sind entweder die tatsächlich anfallenden Kosten (z. B. Bahnticket) oder 0,20€ für die zurückgelegte Strecke (Hin-und Rückfahrt) (z.B. als Selbstfahrer oder Mitfahrer)
erstattungsfähig
Formfehler, nach dieser Auslegung muß man davon ausgehen das die ARGE grundsätzlch nur 0,20EUR für Hin und Rückweg zu Bewerbungsgesprächen zahlt - agal ob du 1 oder 500km zurücklegen mußt. Das müßte eh geändert werden auch wenn wir wissen das 20 ECent pro km gemeint sind.

Tja, und nachweisen das man die Kostengünstigste Variante von Bus, Bahn und Flugtickets erwerben kann .. auweia. Das ist die Kopie des SGB Passus, der hat in der EGV nix verloren und gehört lediglich als Hinweis angeheftet.

Was haben wir noch schönes:
Ihre Fragen möchte ich dennoch wie folgt beantworten:
Vermittlung durch die Arbeitsgemeinschaft und Bundesagentur für Arbeit wird als Gegenleistung Ihrer Eigenbemühungen angeboten.
LOL - das bedeutet also, man bekommt weder von der ARGE noch von der BA Vermittlungsvorschläge auf die man sich selbst sowieso bewerben muß, wenn man sich nciht selbst bewirbt. ???

Berufsspzifische Kurse werden im derzeitigen Stadium des Integrationserfordemisses für nicht notwendig gehalten.
Wobei mir hier die genaue Begründung fehlt. Dazu hat es bei Dir laut deinem Post 1 auch kein Profiling gegeben - wie kommen die also auf solche Sachen?

gnome123 sagte :
Was bitte schön ist mit

"Jedem ALG II Empfänger ist täglich eine Eigenbemühung zumutbar"
gemeint? Soll das etwas heissen man soll sich jeden Tag des Monats irgendwie/irgendwo bewerben?

Haben die ne Macke?
Das hätt ich auch gern gewußt. Vor allem wo steht wieviel Eigenbemühungen genrell zumutbar pro Tag sind? Das würd ich in dem Wiederspruch erfragen und die Idee mit dem Beschwerdeschreiben nach Nürnberg (siehe Berenike) würd ich parallel laufen lassen. So einen Hurz hab ich wirklich in der Art noch nicht gesehn.
 

Curt The Cat

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#8
...
Ähm, nur eine Frage vorweg: wo sind die Seiten 3 bis 5 abgeblieben? Laut Seitennummeriereung wären das nur das Anschreiben - Seite 2 (erster Teil der VA und Seite 6 (das letzte der Rechtsfolgebelehrung). Oder sollte dir das so zugeschickt worden sein?

...
Öhm ... - wirf mal 'nen Blick in die Fußnote von Post #4 ...

Geändert von Curt The Cat (Heute um 13:49 Uhr). Grund: Bei Anhang 3 und 4 waren noch Klarnamen zu erkennen - deshalb entfernt
 

Route66

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#9
Hallo zusammen,

hier noch mal die Seiten 3 und 4.

Die Kraft das durchzustehen muss ich haben, irgendwie. Habe aber gute Unterstützungen:cool:. Danke an alle.

Das mit der Weiterbildung, Qualifizierung oder Kurse ist noch am Laufen. Wird noch nach Alternativen gesucht, da, Begründung: ein Umzug bevorsteht, wann weiß ich selber noch nicht einmal, und die Kosten für so eine Maßnahme u. U. ganz getragen werden müssen, selbst wenn man nicht mehr teilnehmen könnte. Risiko seitens der Arge zu hoch.

Bin aber da noch am Diskutieren und und und.

Bewerbungskostenerstattungsformular habe ich schon, aber die zahlen ja nicht jede einzelne aus.

Postnachweis gibt es nicht, nur per Einschreiben und die Kosten kann ich nicht übernehmen, dann habe ich am 3. des Monats nicht mehr als den noch etwas vorhanden Fensterkitt zu essen.

'Tägliche Eigenbemühungen' ist anscheinend die 'Standardaussage' von denen.
 

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ExitUser

Gast
#10
Sag mal, was hast du denn gemacht, damit dir der sooooo ein INfo-Text gemischt mit einem Verwaltungsakt zuschickt? Ich hab mir eben den anderen Thread nochmal durchgelesen. Ich hatte dir damals nur geraten, das kurze Briefchen zu schreiben, in dem steht, dass du die EGV nicht unterschreiben kannst weil die Leistungen nicht bestimmt sind. Hast du evtl. mehr als das geschrieben?

Er redet auch von einem 2. Vorschlag. Hat er dir ncoh eine verbesserte EGV zugeschickt, oder hat er direkt den VA geschickt?

Da der VA ziemlich unübersichtlich ist, ist das jetzt ziemlich aufwendig, hier den Widerspruch zu verfassen. Kriegen wir aber schon hin.
 

VerBisUser

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#11
Also, als Mitarbeiter der ARGE stehen mir die Haare zu Berge, wenn ich eine derartige EGV sehe.
Sorry, aber eine EGV muß transparent, nachvollziehbar und erfüllbar sein.
Hier scheint es sich tatsächlich um eine EGV zu handeln, die jedweder Form widerspricht und den gesetzlichen Erfordernissen nicht entspricht.
Leider ist es sehr mühsam auf einzelne Punkte einzugehen, da der VA unübersichtlich und teilweise sinnleer ist.
Vielleicht kannst Du einzelne Absätze einstellen (z.B. über Texterkennung im Scanprogramm), damit eine stichpunktartige Würdigung möglich ist.
Da hat wohl Deine Vermittlerin eine Lachnummer fürs Sozialgericht produziert......
 

Route66

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#12
@ Mobydick

Ich habe das so geschrieben, wie du mir gesagt hast.

Darauf hin hat er die 2. EGV, also eine Verbesserung der 1. geschickt, die ich auch nicht unterschrieben habe.

Dann lag der VA in meinem Briefkasten.
 

Route66

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#13
Mir ist noch etwas aufgefallen.....

Der VA ist datiert mit 15.9.2009.

Der VA wurde aber am 29.9. ca. 8.30 im Briefkasten aufgefunden.
Der Umschlag war blanko.

Bei uns wird täglich der Briefkasten geleert!!!!!!!
 

Haubold

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#14
Es ist nicht fair, einen Mitarbeiter, der ARGE (der sich zu erkennen gibt) und selbst es nicht versteht wie sich ein Mitarbeiter seiner "Behörde" so verhalten. Als Mitverursacher hinzustellen.

Ich zieh den Hut vor den, der sich Hier öffentlich als "Sachlichen Gegner" gestellt hat!

Gruß Haubold
 

ShankyTMW

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#15
@Curt the Cat
Ups, ja das hat ich in der eile heut NAchmittag übersehn - Sorry, my fault.

@Route66
Ahja, die nächsten Seiten - ok, meine Idee mit den Zusammengefassten Fahrtkosten hab ich wohl umsonst geschreiben. Empfehlen die auf der Seite die ich noch nicht gesehn hatte sogar noch, sehr schön. :icon_smile:

Aber wenn ich den Rest lese - das Kapitel über die AU bei Krankheiten, die Arten der Eigenbemühungen die dir freigestellt werden und das alles - ich lass das lieber unkommentiert im Raum stehen und geb nur den hier: :icon_lol: :für das Gesammtbild.

Ne im Ernst - zieh das volle Wiederspruchsprogramm und evt. spätere Klagen durch. Die wollen das gar nicht anders.

Achja, nur um was zum lachen zu sehen: könntest du noch die sogenannte Verbesserte EGV von denen mit einstellen - Bitte

Mir ist noch etwas aufgefallen.....

Der VA ist datiert mit 15.9.2009.

Der VA wurde aber am 29.9. ca. 8.30 im Briefkasten aufgefunden.
Der Umschlag war blanko.

Bei uns wird täglich der Briefkasten geleert!!!!!!! Heute 21:01
MAn könnte fast meien die haben eien NArren an dir gefressen und tragen Dir ihre Post lieber sogar noch persönlich nach Hause weil sie den üblichen Postwegen nicht vertrauen. - wer weiß...
 
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ExitUser

Gast
#16
Ich glaube, wir kommen hier für die Argumente eines Widerspruches am weitesten, wenn du uns folgende Erklärungen gibst, die man evtl. einbringen könnte oder auch nicht. Ich zitiere mal Textauszüge aus dem VA:

trotz Ihrer im Schreiben vom 14.9.2009 erklärten "Bereitschaft", eine ihnen genehme Eingliederungsvereinbarung abschließen zu wollen, ist eine Bereitschaft zum Abschluss der zuletzt vorgeschlagenen Eingliederungsvereinbarung nicht zu erkennen. Sie haben bis zum vereinbarten Termin (3.9.2009) den (2.) Vorschlag nicht unterzeichnet, damit ist eine Eingliederungsvereinbarung nicht zustande gekommen. Anbei übersende ich daher eine Eingliederungsvereinbarung per Verwaltungsakt gem. § 15 SGB 11.
Hier schließe ich folgendes:

1) Er hat das kleine Briefchen bekommen, in dem du ihm mitgeteilt hast, dass die Leistungen nicht bestimmt sind und du bereit bist eine EGV zu unterschreiben.
2) Er hat dir daraufhin eine 2. verbesserte EGV geschickt

Frage:
1) Waren die Leistungen in der 2. EGV denn bestimmt?
2) Was hast du mit der 2. EGV gemacht? Einfach nicht geantwortet???



Ihre Fragen möchte ich dennoch wie folgt beantworten:
Vermittlung durch die Arbeitsgemeinschaft und Bundesagentur für Arbeit wird als Gegenleistung Ihrer Eigenbemühungen angeboten.
Über Betreuungskosten kann nur im Einzelfall entschieden werden, eine grundsätzliche Zusage wird nicht erteilt.
Berufsspezifische Kurse werden im derzeitigen Stadium des lntegrationserfordemisses für nicht notwendig gehalten.
Wann oder wie hast du ihm diesen Fragen gestellt??? Mündlich? Hier muss doch etwas gewesen sein.



Von Ihnen wurde in der vorgeschlagenen Eingliederungsvereinbarung erwartet, Eigenbemühungen durch Vorlage geeigneter Nachweise in geringer Anzahl zu belegen. Grundsätzlich ist einem Alg2-Empfänger jeden Tag eine Eigenbemühung zuzumuten. Dass der Vorschlag nur monatlich vier Nachweise fordert, ist als human bzw. zumutbar anzusehen. Falls Sie auf eine schriftliche Bewerbung eine Absage erhalten, können Sie ggf. nachträglich bei dem Arbeitgeber
um Bestätigung des Eingangs der Bewerbung bitten und nicht schon vorher, um Ihre Einstellungschancen nicht negativ zu beeinflussen. Ob Absageschreiben eine Belästigung eines Arbeitgebers darstellen oder nicht, halte ich jedoch für eine überflüssige Frage, die nicht Sie beantworten müssen. Sie können sich selbstverständlich telefonisch bewerben, ein 'Verbot" war im Vorschlag nicht enthalten; ggf. kann ein Arbeitgeber nachträglich eine telefonische Bewerbung schriftlich als tatsächlich erfolgt bestätigen. .
Auch hierzu musst du dich auf irgend eine Weise beschwert haben. Z.B. über die Höhe der Bewerbungsbemühungen und über die Absagen. Wann bzw. wie hast du das gemacht?


Im Anschluss beginnt der eigentliche VA:

21. Zeitraum
Die nachstehenden Festlegungen gelten für die Zeit vom 03.09.09 bis 02.03.2010, soweit zwischenzeitlich nichts anderes vereinbart wird.
2. Leistungen und Unterstützungen, die Sie zur Eingliederung in Arbeit vom Träger der Grund Vermjttlungsvorschläge:
o Von Seiten der ARGE Stadt Landshut und des gemeinsamen Arbeitgeberstellenservices der Agentur für Arbeit und der ARGE Stadt landshut wird laufend versucht zumutbare Vermittlungsvorschläge für Arbeitsstellen zu unterbreiten.
Das ist zwar kein Grund für eine Beanstandung, aber es ist schon ein Witz, wenn sie nur "versuchen" zumutbare Vermittungsvorschläge zu unterbreiten. Man schließt nämlich daraus, dass es nur beim "Versuch" bleibt und dass denen so ziemlich nicht dabei gelingt.

Bewerbungskostenübernahme:
o Eine grundsätzliche Kostenübernahme für die Bewerbungskostenübernahme ist hiermit erteilt. (Anmerkung: Ein entsprechendes Antragsformular kann beim zuständigen persönlichen Ansprechpartner in der ARGE Stadt Landshut beantragt werden und ist für die jeweilige Bewerbungskostenabrechnung zwingend notwendig).
Musst dir hier ein Antragsformular holen!!!

Die Kosten je Bewerbung werden mit 5,000 (pauschal) übernommen, wenn ein Arbeitgeberabsageschreiben (im Original) vorgelegt werden kann.
Alternativ kann, unter Vorlage der kompletten Bewerbungsunterlagen (Wichtig: Kenntnisnahme/
Einsicht der Unterlagen vor Versendung durch den persönlichen Ansprechpartner) eine entsprechende Kostenerstattung i. H. v. 5,00€ erfolgen. .
Hier müsste im Widerspruch etwas beanstandet werden! Wenn die nur so einen Nachweis für eine Bewerbungsbemühung erkennen, dann kannst du sehr viele schreiben, bis die etwas anerkennen. Die meinsten Arbeitgeber schreiben keine Absagen und die Vorlage der Unterlagen vor Abschicken der Bewerbung erfordert einen Aufwand, der sich nicht lohnt. Außerdem geht viel Zeit verloren! Wie soll man sich da innerhalb von 3 Tagen bewerben!

Die kompletten Bewerbungsuntenagen umfassen mindestens: das Anschreiben des Arbeitgebers,
den Lebenslauf mit Lichtbild und die bisherigen Arbeitszeugnisse/-beurteilungen.
Für die Bewerbungskostenübernahme gibt es keinen Höchstbetrag.
Das muss man dem SB alles vorlegen, damit man die 5 Euros vorher bekommt.


Um einen unnötigen hohen Verwalb.mgsaufwan zu vermeiden, werden die Fahrtkosten zur Vorstellung bei einem Arbeitgeber -die unter 6.- € liegen-erst überwiesen, wenn die summierten Fahrtkosten zu Vorstellungsgesprächen diese Mindestgrenze erreicht haben.
Na ja, hier ist der Verwaltungsaufwand zu groß. Bei dem Verschicken von Bewerbungsunterlagen ist er aber nicht zu groß. Ist aber auch kein Grund für eine Beanstandung im Widerspruch.

Eingliederungshilfen zur Aufnahme einer soziaIversicherungspflichtigen Tätigkeit:
Fr. kann die nachfolgenden Förderungsmöglichkeiten von Eingliederungshilfen zur Aufnahme einer sozialversicherungspflichtigen Tätigkeit in Anspruch nehmen, wenn die dafür gesetzlichen Voraussetzungen erfüllt und die Notwendigkeit der FörderleistUrTg besteht.
(Wichtig: Vor der Arbeitsaufnahme ist die gewünschte Förderung mit dem zuständigen persönlichen Ansprechpartner zu besprechen und entsprechend festzUlegen).
(Hinweis: Da die unten aufgeführten Leistungen jeweils im Zusammenhang mit der Arbeitsaufnahme betrachtet und entschieden werden müssen, ist eine verbindliche "vorab" Förderzusage im Rahmen dieser Eingliederungsvereinbarung nicht möglich).
Förderungsfähige Eingliederungshilfe wären in diesem Zusammenhang:
AusrüstungsbeihiIfe
Reisekostenbeihilfe zum Antritt der Arbeitsstelle
Fahrtkostenbeihilfe für das tägliche Pendeln
Trennungskostenbeihilfe für eine vorübergehende anderweitig notwendige Wohnmöglichkeit
(z.B. Pension I Jugendherberge)
Umzugskostenbeihilfe.sicherung erhatten
Das sind Mobilitätshilfen, die die übernehmen wollen, wenn du eine Arbeit findest. Das ist schon mal ganz gut. Musst aber vorher immer den Antrag stellen.

111 Verpflichtungen, die Sie im Rahmen der Eingliederungsbemühungen zu erfüllen und entsprechend zu dokumentieren haben
Entsprechend § 2 SGBII wird Frau
alle Möglichkeiten zur Verringerung oder Beendigung der Hilfebedürftigkeit ausschöpfen
Dazu gehört insbesondere auch, dass sich Frau
verpflichtet,
o monatlich möglichst viele Eigenbemühungen vornehmen, d.h. Bewerbungen auf Arbeitsstellen vorrangig in Vollzeit, Teilzeit aber auch in geringfügige Beschäftigungen. Von diesen Eigenbemühungen wird Frau . monatlich vier (4) Stück in folgender nachvollziehbarer
Form nachweisen: :; schriftliche Bestätigung des Eingangs einer schriftlichen Bewerbung oder über eine persönliche Vorstellung oder -Nachweis der Absendung der Bewerbung mittels Postnachweis oder
Absageschreibenl Schriftverkehr (= Vorlage der Bewerbungskorrespondenz) des angeschriebenen
Unternehmens. (Anmerkung: Für welche dieser oben genannten Nachweisformen sich Frau . entscheidet,
ist ihr freigestellt).
Die 4 Bewerbungen sind sicher nicht viel. Die Nachweisform müsste aber hier beanstandet werden! Die akzeptieren nur Eingangsbestätigungen oder die Bewerbung soll per Einschreiben abgeschickt werden. Wer zahlt denn das!

o mit dem größtmöglichen Engagement an Maßnahmen teilzunehmen, die der beruflichen Integration förderlich sind. (siehe dazu auch den Passus "Arbeitsunfähigkeit");
Welche Maßnahmen? Das müsste im Widerspruch beanstandet werden. Obwohl man mit einer derartig ungenauen "Beschreibung" niemand zu einer bestimmten Maßnahme schicken kann, sollte das so nicht in der EGV stehen.

Arbeitsunfähigkeit
Die Vermittlungsarbeit der ARGE wird duch Häufung von Krankheitszeiten erschwert, Frau verpflichtet sich deshaIb. in Falle einer Arbeitsunfähigkeit, diese am Tag der Erkrankung der ARGE zu melden und mit einer AUS (Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung) jeden
Krankheitstag zu belegen Die schriftliche Krankmeldung ist innerhalb der ersten drei Krankheitstage in der ARGE vorzulegen.
Sollte Frau vor oder während eäler Eingliederungsmaßnahme krank werden, so verpflichtet Sie sich nach Ihrer Kranksdveibung die Maßnahme zu beginnen bzw. fortzuführen,

Vermittlungsvorschläge
Da die Formulierung auf unseren Vermittlungsvorschlagen "Bewerben Sie sich umgehend" zu allgemein gehalten ist, wird diese Bewerbungsfrist wie folgt geregelt/konkretisiert:
Frau verpflichtet sich innerhalb der nachfolgenden Bewerbungsfristen auf Vermittlungsvorschläge zu bewerben:
bei persönlicher Aushändigung, innerhalb von 3 Kalendertagen nach der Aushändigung; bei Postzustellung, innerhalb von 3 Kalendertagen nach Bekanntgabe! Zustellung oder zum vorgeschlagenen Bewerbungstermin
Das ist bla bla. Im Prinzip könnte man das auch beanstanden, so z.B. mal erwähnen, dass die "zu allgemein gehaltenen Formulierngen in Vermittlungsvorschlägen" ja etwas breiter gefasst werden, denn so etwas gehört in die eGV nicht rein. Es ist keine EGV-Pflicht.



Wenn man das viele Blabla mal beiseite legt, kann man in diesem VA nur konkret bemängeln, dass die nur Absagen als "Bewerbungsbemühung" berücksichtigen und dass eine unbestimmte Maßnahme "angeboten" wird. DAs ist nicht viel.

Über das gesamte blabla kann man sich amüsieren, aber es hat keine Auswirkung. Ich frage mich, ob ein Richter deswegen die aufschiebende Wirkung wieder herstellen wird.
 
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